HINWEISE

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431 Textgrundlagen: Die Vorträge wurden vom Stenographen Walter Vegelahn mitgeschrieben und in Klartext übertragen. Diese Übertragungen liegen dem Druck zugrunde. Die Originalstenogramme sind nicht erhalten. Die Nachschriften sind stellenweise unzulänglich.

Die Titel der Vorträge sind von Rudolf Steiner. Als Titeides Bandes wurde von den Herausgebern der 1. Auflage der Titel des zwölften Vortrages gewählt.

Für die 2. Auflage wurde der Band von David Hoffmann neu durchgesehen und mit zusätzlichen Hinweisen, einem Personenregister und ausführlichen Inhaltsangaben versehen.

Werke Rudolf Steiners sind nicht in den Hinweisen, sondern im Personenverzeichnis unter Steiner, Rudolf nachgewiesen. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


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9 seit einer Reihe von Jahren: Seit 1903.
19 «Zwar ist es leicht, doch ist das Leichte schwer»: «Faust» II, 1. Akt, Kaiserliche Pfalz, Saal des Thrones, Vers 4928.
38 Wilson spricht: Woodrow Wilson, «Die neue Freiheit». München 1913, Seite 40 ff.
40 bayrisches Medizinalkollegium: Das Sachverständigen-Gutachten wird erwähnt in «Die deutsche Eisenbahn» von R. Hagen, 1885, S. 45.
57 Pythagoras: Diogenes Laertius, «Leben und Meinungen berühmter Philosophen», VIII. Buch, 1. Kapitel: Pythagoras.
61 Emil Du Bois-Reymond: «Über die Grenzen des Naturerkennens», Leipzig 1872. «Die sieben Welträtsel», Leipzig 1882.
64 Stern: Vermutlich meint Rudolf Steiner den Psychologen William Stern (1871-1938), den Hauptanreger der modernen Kinderpsychologie und der differentiellen Psychologie, der in Hamburg das Psychologische Institut begründet hat.
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65 Carl Georg Lange, 1834-1900, Professor der Pathologie, lebte in Kopenhagen. «Die Gemütsbewegungen, ihr Wesen und ihr Einfluß auf das Körperliche, besonders auf krankhafte Lebenserscheinungen.» 2. Auflage, Würzburg 1910.
72 Johann Gottlieb Fichte: «Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten.» 1794. Schluß der dritten Vorlesung.
73 Fichte: Bestimmung des Gelehrten. Letzter Absatz der Vorrede.
74 Ins Innre der Natur: Lehrgedicht von Albrecht von Haller mit dem Titel «Die Falschheit der menschlichen Tugenden» (1730).
75 «Ins Innre der Natur»: Goethe, Gedicht «Allerdings. Dem Physiker».
78 Albrecht Ritschi, 1822-1889. Ab 1853 Professor der Theologie in Bonn, spater, bis zum Tode, in Göttingen.
82 Leopold von Scbroeder, Dorpat 1851-1920 Wien, war seit 1899 Professor der Indologie in Wien.
88 «Die Welt ist meine Vorstellung»: Siehe Arthur Schopenhauer, «Die Welt als Wille und Vorstellung», § 1.
89 Henri Bergson, 1859-1941. Professor der Philosophie in Paris.
92 «Die hohen Kunstwerke»: Goethe, «Tagebuch meiner italienischen Reise», 6. Sept. 1787.

Die Kunst ist eine Manifestation: Wörtlich: «Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben.» Goethe, «Maximen und Reflexionen» Nr. 183.

«Der Künstler hat es nicht mit einer Phantastik zu tun»: Konnte nicht nachgewiesen werden.
93 «denn indem der Mensch»: Goethe, «Winckelmann», I Einleitung, «Schönheit».
103 in wunderbarer Weise Goethe: Rudolf Steiner hielt am 25. Dezember 1907 in Köln einen Vortrag über Goethes «Die Geheimnisse», der im Band «Natur- und Geistwesen — ihr Wirken in unserer sichtbaren Welt», GA Bibl.-Nr. 98 enthalten ist. (Auch als Einzelausgabe unter dem Titel: «Die Geheimnisse. Ein Weihnachts- und Ostergedicht von Goethe», Dornach 1977.)
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109 der kategorische Imperativ: Siehe Immanuel Kant, «Kritik der praktischen Vernunft», 1. Teil, 1. Buch, 1. Hauptstück, § 7: «Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.»

Goethes Anschauung: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur» (1883-97), 5 Bände, Nachdruck Dornach 1975, GA Bibl.-Nr. la-e. Band I: «Bildung und Umbildung organischer Naturen», «Anschauende Urteilskraft», S. 115 f.
110 Goethe: «Zahme Xenien.»
112 was Tod bedeutet: Vgl. Rudolf Steiners Vortrag «Der Tod bei Mensch, Tier und Pflanze» (29. Februar 1912) in «Menschengeschichte im Lichte der Geistesforschung», GA Bibl.-Nr. 61.
113 Max Müller, Professor der Orientalistik in Oxford. Die zitierten Stellen sind frei wiedergegeben nach: Max Müller, «Leben und Religion. Gedanken aus den Werken, Briefen und hinterlassenen Schriften», Stuttgart o. J., S. 35 und 39.
131 August Forel: Seit 1879 Professor der Psychiatrie in Zürich. Siehe «Gehirn und Seele», Vortrag gehalten in Wien am 26. September 1894, Zehnte Auflage Stuttgart 1907, S. 12 f.
140 von dem wir eine Schilderung geben werden: Im Vortrag vom 19. März 1914 «Zwischen Tod und Wiedergeburt des Menschen».
141 Maurice Maeterlinck, 1862-1949. Belgischer Dichter, erhielt 1911 den Nobelpreis. «Vom Tode», deutsch 1913.
144 daß nicht nur das Goethe-Wort wahr ist: Aus dem Fragment «Die Natur»: «Leben ist ihre schönste Erfindung und der Tod ist ihr Kunstgriff, viel Leben zu haben.»
147 Lessing: «Die Erziehung des Menschengeschlechts», § 95: «Ist diese Hypothese darum so lächerlich, weil sie die älteste ist? Weil der menschliche Verstand, ehe ihn die Sophisterei der Schule zerstreut und geschwächt hatte, sogleich darauf verfiel?»
163 Franz Brentano: «Aristoteles und seine Weltanschauung», Leipzig 1911. Siehe v. a. den Abschnitt «Das Diesseits als Vorbereitung für ein allbeseligendes und jedem gerecht vergeltendes Jenseits», S. 142— 148.
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168 was ein wirklich großer Geist der letzten Zeit gesagt hat: Gemeint ist Friedrich Nietzsche und sein Gedicht «Das trunkene Lied» in: «Also sprach Zarathustra», Vierter Teil, § 12:

O Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
«Ich schlief, ich schlief-,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht:
Die Welt ist tief,
Und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh-,
Lust - tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit -, \- will tiefe, tiefe Ewigkeit!»

179 daß . . . Bergson in dem Gedächtnis etwas sieht, was in das Geistige hineinführt: Siehe Henri Bergson, «Materie und Gedächtnis. Essays zur Beziehung zwischen Körper und Geist», Jena 1908, S. 254.

Evander Bradley Mc Gilvary, Bangkok 1864 - nach 1945 in den Vereinigten Staaten von Amerika, Philosophischer Schriftsteller. Siehe dazu Günther Jacoby «Die <Neue Wirklichkeitslehre> in der amerikanischen Philosophie» in: «Internationale Monatsschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik», hg. von Max Cornicelius, 8. Jahrg., Nr. 3, Berlin, Dezember 1913.

Johann Heinrich Deinhardty 1805-1867. Deinhardts «Kleine Schriften» : Über die Vernunftgründe für die Unsterblichkeit der menschlichen Seele. Seite 319 ff. Leipzig, Teubner 1869.
183 «Raphaels Mission im Lichte der Wissenschaft vom Geiste», Vortrag in Berlin am 30. Januar 1913. «Lionardos geistige Größe am Wendepunkt zur neueren Zeit», Vortrag in Berlin am 13. Februar 1913, in: «Ergebnisse der Geistesforschung» GA Bibl.-Nr. 62.
184 wie auch Lessing die Geschichte . . . als ein Aufwärtssteigen der ganzen Menschheit . . . betrachtet: Siehe Gotthold Ephraim Lessing, «Die Erziehung des Menschengeschlechts» (1780).
187 Herman Grimm: «Leben Michelangelos». Siehe auch die bedeutende Einleitung zur großen illustrierten Ausgabe von 1900.
191 Donatello, 1386-1466, Florentiner Bildhauer. Der David, um 1430 entstanden, steht in Florenz.
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191 Andrea del Verrocchio, 1436 in Florenz geboren, starb 1488 in Venedig. Maler und Bildhauer. Sein David, 1465 entstanden, steht in Florenz.
193 Domenico Gbirlandaio, 1449-1494. Florentiner Maler.

Lorenzo de'Mediä, il Magnifico, 1449-1492 in Florenz.
195 Giovanni Cimabue, Florentiner Maler, 1240-1302.

Giotto di Bondone, um 1266-1337, Florentiner Maler und Baumeister.
196 «Du sollst dir kein Bildmacben von Gott, deinem Herrn»: Das zweite von den zehn Geboten, 2. Mose 20,4-6.
201 Nicht umsonst ist der Todestag Michelangelos der Geburtstag Galileis: Der 18. Februar 1564.
203 Papst Julius II.t geboren 1443, von 1503-1513 Papst.
204 Donato Bramante, 1444-1514, Baumeister der Hochrenaissance.
205 in Rom in einer Kirche: In San Pietro in Vincoli.
207 Propheten und Sibyllen: Rudolf Steiner spricht ausführlich von ihnen in «Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral», GA Bibl.-Nr. 149, Vortrag vom 29. Dezember 1913. 216 Papst Leo X., geboren in Florenz 1475, Giovanni de'Medici, von 1513-1521 Papst.
217 Peter von Cornelius, 1783-1867.
218 Im Hafen lieg ich: In der Übertragung von Herman Grimm. Aus: «Über Künstler und Kunstwerke», I. Jahrgang, Berlin 1865, Seite 95.
219 Mediceer-Gräber: Siehe Rudolf Steiner, «Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen». Berlin 1912, GA Bibl.-Nr. 141.
220 geistige Chemie: Siehe den Vortrag vom 30. Oktober 1913, «Die geistige Welt und die Geisteswissenschaft».
222 und wenn Goethe gesagt hat: Siehe Hinweis zu Seite 144.
224 weil ihr Leben ebenso wie in das Gute: Vgl. «Wahrspruchworte», GABibl.-Nr.40,S.93.
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227 Neuauflage meiner «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert»: Unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GABibl.-Nr. 18.
228 Augustinus: Siehe «Confessiones» («Bekenntnisse»), 7. Buch, Kapitel 12-16.
229 R.J. Campbell: «Die neue Theologie», deutsch Jena 1910.
230 Plotin: 205-270, der bedeutendste Neuplatoniker. In Ägypten geboren, lebte spater in Rom. Siehe z.B. «Enneaden», Jena und Leipzig 1905, Band 1,1, S. 17, V. Enneade.

Nakae Toju, «Der Weise von Omi», 1605-1678. Er wandelte die Lehre des chinesischen Weisen Wang-Yang-Ming in eine dem japanischen Geistesleben gemäße Form um.
232 Hermann Lotzet seit 1844 Professor der Philosophie. «Mikrokosmos, Ideen zur Naturgeschichte und Geschichte der Menschheit», 1856-1864,3. Band, 9. Buch, 5. Kapitel, S. 609-611. Über Lotze siehe auch Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie» im Kapitel «Moderne idealistische Weltanschauungen», GA Bibl.-Nr. 18.
242 Ein bedeutender Mystiker: Gemeint ist Angelus Silesius. Der von Rudolf Steiner zitierte Zweizeiler stammt tatsächlich aus Friedrich Rückerts Gedicht «Welt und Ich», und ist dem folgenden Spruch von Angelus Silesius nachempfunden:
'' '' «Die Ros' ist ohn warum, sie blühet weil sie blühet,
'' '' Sie acht' nicht ihrer selbst, fragt nicht ob man sie siehet.»
'' '' Cherubinischer Wandersmann, 1. Buch, Spruch 289
255 Philipp Mainländer, «Philosophie der Erlösung», 1876 erschienen.

gute Büchlein: Max Seiling, «Ein neuer Messias», 1888.
256 I. F. A. Bahnsen, 1830-1881, lebte in Lauenburg/Holstein.
259 Goethe hat in seinem Faust etwas sagen lassen: Mephistopheles in «Faust» I. Studierzimmer, Verse 1936-1939.
261 Schiller: Gedicht «Das Höchste».
264 kategorischer Imperativ: Siehe Hinweis zu S. 109.
267 In diesem Sinne hat Schopenhauer wirklich ein glänzendes Wort gesprochen: Siehe Arthur Schopenhauer «Über den Willen in der Natur» Abschnitt «Hinweisung auf die Ethik» und auch das Motto zur «Preisschrift über die Grundlage der Moral».
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287 «Zwei Dinge sind es . . .»: Freies Zitat nach Immanuel Kant, «Kritik der praktischen Vernunft», II. Teil, Beschluß. Diese Worte stehen auch auf dem Grabstein von Kants früherem Grab in Königsberg.
288 Johann Gottlieb Fichte. . . der da sagt: Siehe Johann Gottlieb Fichte, «Appellation an das Publikum über die ihm beigemessenen atheistischen Äußerungen», Jena und Leipzig 1799, Werke, in: Sämtliche Werke, herausgegeben von I.H. Fichte, Berlin 1845, Band V, S. 211.
290 Goethe, von dem hier ein Ausspruch gebracht werden soll: Wörtlich:

«Ganz leise spricht ein Gott in unserer Brust,
Ganz leise, ganz vernehmlich zeigt uns an,
Was zu ergreifen ist und was zu fliehn.»


Torquato Tasso, 3. Aufzug, 2. Auftritt.

292 Voltaire (eigentlich Francis Marie Arouet), 1694-1778.
297 Neuauflage meiner «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert» als «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA Bibl.-Nr. 18.
303 wir wollen zum Beispiel an Locke anknüpfen: John Locke, 1632— 1704. Locke kann als Begründer der kritischen Erkenntnistheorie gelten. Siehe «Versuch über den menschlichen Verstand», IV. Buch, 11. Kapitel.
306 Aufklärung heiße für die Menschenseele: Siehe Immanuel Kant, «Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?» (1784), erster Abschnitt. Wörtlich: «Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines Andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahrspruch der Aufklärung.»
307 kategorischer Imperativ: Siehe Hinweis zu S. 109.
313,315 Voltaires «Henriade»: In der Übersetzung von Ph. L. Krafft, Leipzig, Reclam o. J., V. Gesang.
321 Nichts ist charakteristischer für Voltaire: Siehe «Das Zeitalter Ludwigs XIV.», Anhang, «Ausführliches Verzeichnis . . .», Kap. X, «Verzeichnis der meisten französischen Schriftsteller . . .».
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322 «Soviel ich mich auch bemühe . . .»: Zitiert nach David Friedrich Strauß, «Voltaire», Sechs Vorträge, Bonn 1878, Fünfter Vortrag, S. 165.
323 daß er sich eines Tages todkrank stellte: Die beschriebene Szene ereignete sich im März 1769. Siehe z.B. die ausführliche Darstellung in: Jean Orieux, «Das Leben des Voltaire», Frankfurt/M. 1968,2. Band, S. 378-383, «Die Schelmenstreiche des alten Philosophen».
323,324 wie Voltaire sagt: Zitiert nach David Friedrich Strauß, «Voltaire», Sechs Vorträge, Bonn 1878, Siebter Vortrag, S. 222.
326 «Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt»: Prolog zu Schillers «Wallenstein», gesprochen bei der Wiedereröffnung der Schaubühne in Weimar 1798.
357 kann ich auf ein Buch hinweisen: Artur Brausewetter «Gedanken über den Tod», Stuttgart 1913 Seite 198, wörtlich: «Die Unsterblichkeit zu beweisen ist unmöglich. Weder Plato noch dem auf ihm fußenden Mendelssohn ist es gelungen, sie aus der Einfachheit und Unzerstörbarkeit der Seele zu erhärten. Mögen wir auch der Seele eine einfache Natur einräumen, so bleibt doch ihre Beharrlichkeit als bloßer Gegenstand des inneren Sinnens unerwiesen und unerweislich.»
359 Goethe sagte einmal: Siehe Johann Peter Eckermann «Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens», Gespräch vom 25, Februar 1824.
365 Rudolf Rucken, 1846-1926. Philosoph, seit 1871 Professor, erhielt 1908 den Nobelpreis für Literatur.
371 «In deinem Nichts hoff ich das All zu finden»: «Faust» II, 1. Akt, Kaiserliche Pfalz, Finstere Galerie, Vers 6256.
372 Paracelsus, «De generatione rerum», Basel 1574.1. Buch Seite 7 ff.
373 Ludwig Büchner, 1824-1899, Philosoph. Populärster Vertreter des Materialismus seiner Zeit.
374 Johann Jakob Wagner, 1775-1841. Deutscher Philosoph, lebte in Ulm.
375 «Ihm fehlt es nicht»: «Faust» II, 2. Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten des Ägäischen Meeres, Verse 8249-8252.

«£5 wird! die Masse regt sich klarer!»: «Faust» II, 2. Akt, Laboratorium, Verse 6855-6856.
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375 Übermensch: Siehe Friedrich Nietzsche, «Also sprach Zarathustra», Vorrede, 3 und 4.
376 « Gruneln»: «Faust» II, 2. Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten des Ägäischen Meeres, Vers 8266.
377 «Nur strebe nicht nach höheren Orten»: «Faust» II, 2. Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten des Ägäischen Meeres, Verse 8330-8332.

«Welch feuriges Wunder»: «Faust» II, 2. Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten des Ägäischen Meeres, Verse 8474-8479.
378 «Heil dem Meere»: «Faust» II, 2. Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten des Ägäischen Meeres, Verse 8480-8487.
379 «Seelenkunde ohne Seele»: Siehe Friedrich Albert Lange, «Geschichte des Materialismus», II. Band, 3. Abschnitt, III.
380 f. schrieb ich eine Abhandlung über den «Homunkulus»: in «Deutsche Wochenschrift», Berlin-Wien, VI. Jahrgang, Nr. 16 und 17. Wieder abgedruckt in Rudolf Steiner, «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA Bibl.-Nr. 32, S. 145 ff.
381 Hamerling: «Homunkulus». Hier zitiert nach Hamerling, Werke in vier Bänden, Leipzig, Max Hesse o.J. II. Band, 1. Gesang, Seite 9 ff.; 5. Gesang, Seite 83 ff.; 7. Gesang, Seite 145 ff.; 10. Gesang, Seite 264 ff.
389 Eduard von Hartmann: «Die Philosophie des Unbewußten», Berlin 1869.
393 «Heil den mildgewognen Lüften!»: Siehe Hinweis zu S. 378.

«Den Teufel spürt das Völkchen nie»: «Faust» I, Auerbachs Keller, Verse 2181-2182.
393 Werner Sombart, 1863-1941, seit 1890 Professor der Nationalökonomie. «Der Bourgeois» erschien 1913.
418 Schopenhauer: Siehe Hinweis zu S. 267.
426 eine Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach: Das erste Goetheanum, dessen Grundstein am 20. September 1913 gelegt worden ist.




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