Hinweise

Zu dieser Ausgabe

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191 Die in diesem Band zusammengefaßten Vorträge wurden während der Zeit des Ersten Weltkrieges in verschiedenen Städten Deutschlands und der Schweiz gehalten. Sie richteten sich an Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft. In den deutschen Städten (Nürnberg, Heidenheim, Ulm und Hamburg) wurden von Rudolf Steiner zu Beginn der Vorträge jeweils folgende Gedenkworte gesprochen:

«Meine lieben Freunde. Es ist unsere Gewohnheit geworden in den letzten Jahren, bevor wir unsere Betrachtung beginnen, zu gedenken vor allen Dingen derjenigen unserer Menschenbrüder, die in dieser schweren Zeit draußen auf den Feldern stehen, auf denen sich jetzt so vieles für die Menschheitsentwickelung zu entscheiden hat, und wir gedenken dieser draußen stehenden Menschen in der Weise, daß wir ihre schützenden Geister bei Beginn unserer Betrachtung anrufen.

Die ihr wachet über Erdenseelen,
Die ihr webet an den Erdenseelen,
Geister, die ihr über Menschenseelen schützend
Aus der Weltenweisheit liebend wirkt:
Höret unsre Bitte, schauet unsre Liebe,
Die mit euren helfenden Kräftestrahlen sich
Einen möchten: Geist-ergeben, Liebe-sendend.



Und uns wendend an die schützenden Geister derjenigen, die infolge dieser Ereignisse schon durch des Todes Pforte gegangen sind:

Die ihr wachet über Sphärenseelen,
Die ihr webet an den Sphärenseelen,
Geister, die ihr über Seelenmenschen schützend
Aus der Weltenweisheit liebend wirkt:
Höret unsre Bitte, schauet unre Liebe,
Die mit euren helfenden Kräfteströmen sich
Einen möchten, Geist-erahnend, Liebe-strahlend.



Und der Geist, dem wir uns zu nahen suchen durch unsere Geisteswissenschaft, der Geist, der zu der Erde Heil und der Menschheit Freiheit und Fortschritt durch das Mysterium von Golgatha gehen wollte, er sei mit euch und euren schweren Pflichten.»

192 Textunterlagen: Die Berner und Zürcher Vortrage wurden von der Berufsstenographin Helene Finckh mitgeschrieben, die anderen von Frau Hedda Hummel. Nur der Stenograph des Hamburger Vortrages ist nicht bekannt. Der Druck folgt den von den jeweiligen Stenographen hergestellten Klartexten. - Worte in eckigen Klammern [ ] sind vom Herausgeber eingesetzt.

Der Titel des Bandes entspricht dem des Vortrages vom 10. Februar. Er wurde von den Herausgebern der 1. Auflage von 1969 gewählt.

Die Titel der Vorträge wurden nicht von Rudolf Steiner gegeben. Diejenigen vom 10. Februar, 30. April, 9. und 16. Oktober 1918 stammen von Marie Steiner, die übrigen von den Herausgebern des Gesamtausgabe-Bandes.

Die Durchsicht des Bandes für die 4. Auflage (1996) besorgte Ulla Trapp. Einige wenige Korrekturen, die sich aus der Prüfung der Originalunterlagen ergaben, sind in den Hinweisen zur entsprechenden Seite aufgeführt.


Einzelausgaben:

Nürnberg, 10. Februar 1918 in «Der Tod als Lebenswandlung», Dornach 1941.

Ulm, 30. April 1918, «Zeichen der Zeit 1918», Dornach 1950.

Zürich, 9. Oktober 1918, «Was tut der Engel in unserem Astralleib?», Dornach o.J. (1936).
Zürich, 9., 16. Oktober 1918, «Was tut der Engel in unserem Astralleib?
Wie finde ich den Christus?», Stuttgart 1949; Dornach 1963; 1970; 1975; 1981; 1986.

Zürich, 16. Oktober 1918 «Wie finde ich den Christus?», Dornach 1936.


Veröffentlichungen in Zeitschriften:

Heidenheim, 29. April 1918 in «Das Goetheanum» 1940, 19. Jahrgang, Nrn. 32-36.

Ulm, 30. April 1918 in «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht» («Nachrichtenblatt») 1939, 16. Jahrgang, Nrn. 28-33.

Hamburg, 30. Juni 1918 in «Was in der anthroposophischen Gesellschaft vorgeht» («Nachrichtenblatt») 1940, 17. Jahrgang, Nrn. 26-32.



Hinweise zum Text

193 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


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9 in einem vorigen Vortrage: In Bern am 9. November 1916, «Die Verbindung zwischen Lebenden und Toten», in GA 168, mit gleichem Titel.
10 in jenem Wiener Zyklus: «Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt», GA 153.
11 in meiner Theosophie: «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung» (1904), GA 9, Kapitel: «Die drei Welten».

Korrektur Zeile 4/3 von unten: Die Korrektur erfolgte nach Prüfung des Originalstenogrammes.
alter Text: diese Resonanz dieses lebendigen Empfindens
neuer Text: diese Resonanz hervor, diese lebendige Empfindung.
14 Wiener Zyklus, wo ich charakterisiert habe, wie der Wille: «Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt», GA 153, im Vortrag vom 13. April 1914.

morgen im öffentlichen Vortrag: Bern, 30. November 1917: «Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über die Ideen der Freiheit und des sozial-sittlichen Lebens», in «Freiheit - Unsterblichkeit - Soziales Leben», GA 72,
20 gestern im öffentlichen Vortrage: Bern, 28. November 1917: «Das Wirken der Seelenkräfte im Menschen und ihr Zusammenhang mit dessen ewiger Wesenheit. Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über das Wesen des Menschen», in GA 72.
24 das kann man auf eine Quartseite zusammenschreiben: Adolf von Harnack, 1851-1930, sagt wörtlich: «Unsere Quellen für die Verkündigung Jesu sind - einige wichtige Nachrichten bei dem Apostel Paulus abgerechnet - die drei ersten Evangelien. Alles übrige, was wir unabhängig von diesen Evangelien über die Geschichte und Predigt Jesu wissen, läßt sich bequem auf eine Quartseite schreiben, so gering an Umfang ist es.», in «Das Wesen des Christentums», Leipzig 1901, Seite 13.
25 das bemerkenswerte Buch eines Theologen: «Von Reimarus zu Wrede» von Albert Schweitzer, Tübingen 1906. Titel ab der 2. Auflage «Geschichte der Leben-Jesu-Forschung».
26 im ersten Mysterium dargestellt: Im ersten Mysteriendrama Rudolf Steiners «Die Pforte der Enweihung» (1910), Erstes Bild. In «Vier Mysteriendramen», GA 14.
29 sokratischer Dämon: Bei Plato u.a. in den Dialogen «Apologie» 31 C-32 A und «Phaidros» 242 B-C.
30 «Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit» (1911), GA 15, am Schluß des ersten Vortrages.
194
30 In meiner neuen Schrift «Von Seelenrätseln» [1917, GA 21], wo das zweite Kapitel über das gelehrte Individuum Dessoir handelt: Das zweite Kapitel trägt den Titel: «Max Dessoir über Anthroposophie» und ist eine Entgegnung auf dessen Auslassungen in seinem Buch «Vom Jenseits der Seele. Die Geheimwissenschaften in kritischer Betrachtung», Stuttgart 1917.
33/34 Friedensprogramm vom Stellvertreter Christi: Zum 3. Jahrestag des Kriegsbeginnes am 1. August 1917 richtete Papst Benedikt XV. einen Friedensappell an die kriegführenden Mächte.
34 ruchlose Verleumdungen: Vgl. hierzu u.a. die Vorträge vom 11.-13. Mai 1917 in «Die geistigen Hintergründe des Ersten Weltkrieges», GA 174b.
42 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/1905), GA 10.
43 Das Alte Testament verbietet, mit den Toten zu verkehren: Im 5. Buch Moses, 18. Kap. Vers 10-12 heißt es: «Es soll keiner gefunden werden …, der die Toten fragt. Denn wer solches tut, ist dem Herrn ein Greuel». Vgl. auch 1. Buch Samuel, 28. Kap. (Samuel und die Hexe von Endor).
45 Ich habe … über den äußeren menschlichen physischen Organismus gesprochen: Siehe die im Band «Anthroposophie, Psychosophie, Pneumatosophie», GA 115, zusammengefaßten Vorträge von 1909, 1910 und 1911.
48 Richard Wagner, 1813-1883. Zum Raum wird hier die Zeit: Worte des Gurnemanz im 1. Aufzug des «Parsifal».
57 das Evangelienwort: «Suchet sie nicht …»: Lukas 17,20.
61 Korrektur Zeile 6 von unten:
alter Text: Ergebnis geisteswissenschaftlicher Erkenntnis
neuer Text: Wesen geisteswissenschaftlicher Erkenntnis

Korrektur Zeile 5 von unten:
alter Text: daß es mit unserem Menschenleben
neuer Text: daß dies mit unserem Menschenleben

Die Korrekturen erfolgten aufgrund der Erstausschrift des Stenographen.
65 im öffentlichen Vortrag in Stuttgart: Am 24. April 1918 «Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft». Der Vortrag ist veröffentlicht worden in der Zeitschrift «Die Menschenschule» Heft 9/1961, ist aber in der Gesamtausgabe noch nicht erschienen.
69 Pythagoras, 582-493 v. Chr. - Hier haben Sie ein Gefühl von der Sphärenmusik:
Möglicherweise hat der Stenograph die Ausführungen Rudolf Steiners an dieser Stelle nur verkürzt wiedergegeben. Mit dem «Hier …» dürften die vorher besprochenen kosmischen Gesetze des Platonischen Weltenjahres gemeint sein. Vgl. auch den Vortrag vom 23. August 1906 in «Vor dem Tore der Theosophie», GA 95.
76 Wie ich einmal in einem öffentlichen Vortrag: In «Metamorphosen des Seelenlebens» Band I, GA 58.
195
77 Woodrow Wilson, 1856-1924, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von 1913-1921
80 daß sich auch in dieser Stadt Freunde zusammengetan haben: Der Vortrag wurde gehalten anläßlich der Einweihung des Ulmer Zweiges der Anthroposophischen Gesellschaft.
83 was ich öfter als erstrebenswert ausgesprochen habe: Vgl. z. B. den Vortrag Berlin, 30. Oktober 1913 in «Geisteswissenschaft als Lebensgut», GA 63, Seite 42: «Den Leib der Kultur zu durchdringen mit Seele und Geist, das ist das Ziel der Geisteswissenschaft.»
84 «Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur»: Über die Beziehungen Rudolf Steiners zu der von Wilhelm Förster und Georg von Gizycki 1892 gegründeten Gesellschaft siehe «Mein Lebensgang» (1923-25), GA 28, 166ff., und die Aufsätze «Eine «Gesellschaft für ethische Kultur> in Deutschland» in «Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887-1901», GA 31, S. 164ff.
88 Friedrich Nietzsche, 1844-1900: Siehe Rudolf Steiner, «Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit» (1895), GA 5.
89 atlantische Katastrophe, indische, persische Kultur usw.; Vgl. Rudolf Steiner «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910), GA 13.,
91 Der schlichte Mann von Nazareth: Diese Bezeichnung geht zurück auf Gustav Frenssen, 1863-1945, evangelischer Pfarrer und Romanschriftsteller, («Dorfpredigten» 2. Aufl., 1. Bd., Göttingen 1900, S. 69). und auf Heinrich Weinel, 1874-1936, protestantischer Theologe, («Jesus im neunzehnten Jahrhundert», Tübingen/Leipzig 1903).
92 seit dem 9. Jahrhundert… zurückgeschoben: Im 9. Jahrhundert begann die Loslösung der Ostkirche (Byzanz) von Rom.
93 Trotzkismus, Leninismus: Unter Führung von Lenin (1870-1924) und Trotzki (1879-1940) hatte im Oktober 1917 die bolschewistische Revolution in Rußland stattgefunden.

Rabindranath Tagore, 1861-1941, indischer Dichter und Philosoph. «Der Geist Japans», übertragen von Helene Meyer-Franck in «Preußische Jahrbücher», Bd. 171, Heft 1, Januar 1918.
96 Grenzen der Erkenntnis: Die neuere Philosophie seit Kant betont die «Erkenntnisgrenzen» (Dubois-Reymond: «Ignoramus et ignorabimus»). Vgl. Rudolf Steiner, «Die Philosophie der Freiheit» (1894), GA 4; «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA 18; «Grenzen der Naturerkenntnis», GA 322.
97 «Vom Menschenrätsel» (1916), GA 20.

Lesen Sie bei Herder nach: «Älteste Urkunde des Menschengeschlechts», Riga 1774, 1. Teil, III. Plan, S. 70, wo es wörtlich heißt: «Die urälteste herrlichste Offenbarung Gottes erscheint dir jeden Morgen als Tatsache» in «Gemälde der Morgenröte, Bild des werdenden Tages». - Siehe ferner Herders Gedicht «Die Schöpfung. Ein Morgengesang», 1773.

M. A. Ku Hung-Ming: «Der Geist des chinesischen Volkes und der Ausweg aus dem Krieg», übersetzt von Oskar A. H. Schmitz, Jena 1916.
196
98 man hat einen Mann an die Spitze der Goethe-Gesellschaft gestellt: Den preußischen Staats- und Finanzminister a. D., Oberpräsident der RheinprovinzGeorg Kreuzwendedich Freiherr von Rheinbaben.
99 ein Buch … in der Sammlung «Aus Natur- und Geisteswelt»: Band 638 «Sternglaube und Sterndeutung. Die Geschichte und das Wesen der Astrologie» von Prof. Franz Boll, unter Mitwirkung von Prof. Carl Bezold, Leipzig und Berlin 1918.

er schimpft … über dieses … Büchelchen: Fritz Mauthner im «Berliner Tageblatt», 47. Jahrgang 1918, Nr. 161 vom 28. März, Abendausgabe.

Ein paar Tage darauf erschien vom Verfasser: Franz Boll im gleichen Blatt Nr. 192 vom 16. April, Morgenausgabe.
102 Wilsonismus: Siehe Hinweis zu S. 77.
113 David Lloyd George, 1863-1945, Minister seit 1905, Regierungschef 1916-1922.

Sir Henry Campbell Bannerman, 1836-1908, englischer Premierminister 1906- 1908.
114 Matthias Erzberger, 1875-1921, Staatsmann.
115 Aufsatz «Goethes Geistesart»: «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen <Von der Schlange und der Lilie>» (1918), GA 22.

«Habe nun, ach.,.»: «Faust» I, Studierzimmer, Vers 354-359.
116 «In Lebensfluten …»: «Faust» I, Nacht, Vers 501-503.
117 «Du gleichst dem Geist …»: «Faust» I, Nacht, Vers 512-513.

«Gefühl ist alles»: «Faust» I, Marthens Garten, Vers 3456-3457.
118 Jakob Minor, 1855-1912, Germanist, schrieb «Goethes Faust», 2 Bände, 1901.
119 Das Schulbeispiel, welches die Psychoanalytiker anführen: In «Die Psychologie der unbewußten Prozesse» von C. G. Jung, Zürich 1917.
122 Otto Weininger, 1880-1903, Philosoph. «Geschlecht und Charakter», Wien 1903.
122 sein letztes Buch lesen: «Über die letzten Dinge», herausgegeben von Moriz Rappaport, Wien 1907. Das Zitat lautet wörtlich: «Aus unserem Zustand vor der Geburt ist vielleicht darum keine Erinnerung möglich, weil wir so tief gesunken sind durch die Geburt: wir haben das Bewußtsein verloren, und gänzlich triebartig geboren zu werden verlangt, ohne vernünftigen Entschluß und ohne Wissen, und darum wissen wir gar nichts von dieser Vergangenheit.»
125 Mein Buch «Von Seelenrätseln» (1917), GA 21.

Max Dessoir: Siehe Hinweis zu S. 30.

Heft der Kant-Zeitschrift: Gemeint ist die philosophische Zeitschrift «Kantstudien», 22. Jahrgang, Heft 4, mit der Besprechung von Dessoirs Buch «Vom Jenseits der Seele» durch Emil Utitz, Rostock, S. 464.
197
126 Geldabfluß nach dem Orient; Über den Niedergang des römischen Münzwesens im frühen Mittelalter, die Zerrüttung der Währung usw. vgl. z. B. Galbraith, «Geld, woher es kommt, wohin es geht», München 1976.
128 Zyklus … gehalten in Berlin: «Der menschliche und der kosmische Gedanke», 4 Vorträge, Berlin 1914, GA 151.

Gegenwärtiges Heft der «Preußischen Jahrbücher»: «Der Weltkrieg als Weltanschauungs-Kritik», von Ernst Rolffs in Osnabrück. Preußische Jahrbücher, Band 172, Heft III, Berlin, Juni 1918.
129 Damals wollte man das Geistige geben: In früheren Auflagen war dieser Satz versehentlich mit dem folgenden Satz vertauscht worden. Die nunmehr durchgeführte Berichtigung erfolgte nach Prüfung des Originalstenogramms von Hedda Hummel.
130 Oscar Hertwig, 1849-1922, Anatom. «Das Werden der Organismen. Eine Widerlegung von Darwins Zufallstheorie», Jena 1916. «Zur Abwehr des ethischen, des sozialen und des politischen Darwinismus», Jena 1918.
131 Edward Gibbon, 1737-1794, englischer Geschichtsschreiber. «History of the Decline and Fall of the Roman Empire», 6 Bde, London 1776-88.

Heinrich von Treitschke, 1834-1896, deutscher Geschichtsschreiber.

Daher hat Treitschke gesagt: «Was in englischen und französischen Zeitungen bewußt und unbewußt gelogen wird, ist ein deprimierender Beweis für Treitschkes oft wiederholte Behauptung, daß Leidenschaft und Dummheit die Großmächte der Geschichte sind» (E. Rolffs a.a.O, siehe Hinweis zu Seite 128).
132 4. und 5. Zeile von unten: In der Nachschrift sind «Vergangenheit» und «Zukunft» vertauscht; vom Herausgeber der 3. Auflage geändert.
134 Hermann von Helmholtz, 1821-1894, Physiologe und Physiker. Erfinder des Augenspiegels.
141 «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910), GA 13.
142 19. Zeile von oben: In der Nachschrift steht «Wesenheiten» statt «Aussichten»; offenbar ein Lese- oder Ubertragungsfehler.
159 Zum 1. Absatz: Die Niederschrift ist hier offenbar lückenhaft; wahrscheinlich sind Sätze oder wesentliche Satzteile ausgefallen. Der Sinn der Stelle ergibt sich durch Vergleich mit S. 143 und mit den Ausführungen in «Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit» 2. Kapitel, GA 15.
164 «Das Christentum als mystische Tatsache» (1902), GA 8.

Adolf von Harnack: Siehe Hinweis zu S. 24.
166 wenn wir diesen Lessingschen Ausdruck gebrauchen dürfen: In «Die Erziehung des Menschengeschlechts», 1780.
169 Tertullian, um 160 bis um 220, Kirchenschriftsteller. Sein Werk zur Verteidigung der Christen: «Apologeticum.»
198
171 «Gekreuzigt wurde Gottes Sohn …»: Tertullian in «De carne Christi» (laut Willmann «Geschichte des Idealismus» Bd. 2, S. 133).
172 von der der Schreiber der Apohalypse spricht: Vgl. Kap. 13, Vers 18 der Apokalypse.
173 Justinian, 527-565, oströmischer Kaiser.
174 Zeno Isauricus, Kaiser von 474-491. Hatte die Schule von Edessa durch ein Edikt 489 geschlossen.

Akademie von Gondishapur: Vgl. dazu die Vorträge vom 12. und 16. Oktober 1918 in «Die Polarität von Dauer und Entwickelung», GA 184, sowie H. H. Schöffler «Die Akademie von Gondishapur», 2. Aufl. Stuttgart 1980.
175 Mohammed, um 570-632.
176 Paulus spricht … von diesem Stachel: 2. B. im 2. Korintherbrief, Kap. 12,7.
178 achte ökumenische Konzil von Konstantinopel im lahre 869: In den «Canones contra Photium» wird in diesem gegen den Patriarchen Photius veranstalteten Konzil unter Can. 11 festgelegt, daß der Mensch nicht «zwei Seelen», sondern «unam animam rationabilem et intellectualem» habe. Der von Rudolf Steiner sehr geschätzte katholische Philosoph Otto Willmann schreibt in seinem dreibändigen Werk «Geschichte des Idealismus», 1. Auflage, Braunschweig 1894, § 54: Der christliche Idealismus als Vollendung des antiken (Band II, Seite 111): «Der Mißbrauch, den die Gnostiker mit der paulinischen Unterscheidung des pneumatischen und des psychischen Menschen trieben, indem sie jenen als den Ausdruck ihrer Vollkommenheit ausgaben, diesen als den Vertreter der im Gesetze der Kirche befangenen Christen erklärten, bestimmte die Kirche zur ausdrücklichen Verwerfung der Trichotomie.»
Vgl. dazu auch die Erwähnung des Konzils von Konstantinopel durch Rudolf Steiner u.a. in den GA 174a, 174b, 191, 194, 203.
181 Angelus Silesius (Johann Scheffler), 1624-1677. Aus dem «Cherubinischen Wandersmann».
182 Harnack: Siehe Hinweis zu S. 24.
183 Johannes Müller, 1864-1949, «Lebensphilosoph», Leiter einer «Freistatt persönlichen Lebens für Suchende jeder Richtung und Herkunft» auf Schloß Elmau in Oberbayern. Verfasser zahlreicher Schriften über religiöse und soziale Probleme.
184 der Dichter hat es gefühlt: Friedrich Schiller in «Tabulae votivae» (Sprache).
185 Die Eurythmie, die den ganzen Menschen zum Kehlkopfmacht: Siehe dazu Rudolf Steiner, «Eurythmie. Die Offenbarung der sprechenden Seele» (Ansprachen zu Eurythmie. Aufführungen), GA 277.

ob morgen die Zeit das gestatten wird: Im Vortrag vom 17. Oktober 1918, «Die Geschichte der Neuzeit im Lichte geisteswissenschaftlicher Forschung» in «Die Ergänzung heutiger Wissenschaften durch Anthroposophie», 8 öffentliche Vorträge Zürich 1917/18, GA 73, wo der Gegenstand in der Fragenbeantwortung wieder aufgegriffen wird.
199
186 interessanten Aufsätze, die Woodrow Wilson geschrieben hat: «Mere Literature and Other Essays», deutsche autorisierte Übertragung von Hans Winand, München 1913 unter dem Titel «Nur Literatur. Betrachtungen eines Amerikaners». Siehe auch S. 99 in diesem Band und Hinweis zu S. 77.

Herman Grimm, 1838-1901, Kunsthistoriker. Zum Vergleich von Herman Grimm und W. Wilson siehe auch den Vortrag vom 30. März 1918, Berlin, in «Erdensterben und Weltenleben. Anthroposophische Lebensgaben. Bewußtseins-Notwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft», GA 181.
188 «Der Buchstabe tötet …»: 2. Korintherbrief, Kap. 3,6.




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