Hinweise

Zu dieser Ausgabe

Seite Text
117 Zu den Vorträgen: Die Vorträge wurden vor Mitgliedern der damaligen Theosophischen Gesellschaft gehalten, deren deutsche Sektion von Rudolf Steiner geleitet wurde, bis sie sich 1912/13 zur Anthroposophischen Gesellschaft verselbständigte. Siehe hierzu den Band «Die Geschichte und die Bedingungen der anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur Anthroposophischen Gesellschaft», GA 258.

Textgrundlagen: Dem Text liegt als einzige Vorlage die großformatige Zyklenausgabe von 1912 zugrunde. Es ist nicht bekannt, wer mitgeschrieben hat. Möglicherweise ist der Text durch das Ineinanderarbeiten von Nachschriften verschiedener Zuhörer zustande gekommen, was in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg verschiedentlich praktiziert worden ist.

Der Titel des Bandes ist von Rudolf Steiner (vgl. Ankündigung in den «Mitteilungen für die Mitglieder der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft [Hauptquartier Adyar], herausgegeben von Mathilde Scholl» Nr. XI, Dezember 1910: «Okkulte Geschichte. Persönlichkeiten und Ereignisse der Weltgeschichte im Lichte der Geisteswissenschaft».
Seit der 4. Auflage 1975 lautet der Untertitel «Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge von Persönlichkeiten und Ereignissen der Weltgeschichte», weil Rudolf Steiner in den während der Weihnachtstagung 1923 gehaltenen Vorträgen «Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung» (GA 233) an diese vierzehn Jahre vorher gehaltenen Vorträge anknüpft.



Hinweise zum Text

117 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.



zu Seite
9 Vorträge in verschiedenen Arbeitsgruppen: Vgl. Rudolf Steiner, «Das Prinzip der spirituellen Ökonomie im Zusammenhang mit Wiederverkörperungsfragen», GA 109/111, «Exkurse in das Gebiet des Markus-Evangeliums», GA 124.
11 Vortrag in der Weihnachtsfeier: «Die Julfestzeit, die Christfest-Symbole und die welthistorische Stimmung anthroposophischer Vorstellungsart» in «Wege und Ziele des geistigen Menschen», GA 125.
12 Plato, 427-347 v. Chr.

Sokrates, 469-399 v. Chr.

Thales, um 625-545 v.Chr.
118
12 Perikles, um 499-429 v. Chr.
15 Eine biblische Szene des Johannes-Evangeliums: Joh. 8,3-11» Jesus und die Ehebrecherin; Gilgamesch-Epos, 6. Tafel.
18 Alexander der Große, 356-323 v. Chr.

Aristoteles, 384-322 v. Chr.
20 Theophilos, 345-412 Patriarch von Alexandrien.

Kyrillos, Neffe des vorigen, 412-444 Patriarch von Alexandrien.
22 Pherekydes von Syros, ca. 584-499 v. Chr.
22 Theon: Mathematiker, lehrte in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts am «Museum» (philosophische Akademie) von Alexandrien.
23 Hypatia, um 380-415, Tochter des vorigen, Mathematikerin und Philosophin. Siehe auch Hinweis zu S. 56.

Synesius, um 370 bis etwa 413. Neuplatonischer Philosoph, Schüler der Hypatia, später Bischof von Ptolemais.
26 Johann Gottfried Herder, 1744-1803. Entwickelung der Menschheitsgeschichte: «Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit», 1784-1791.

Gotthold Ephraim Lessing, 1729-1781. «Die Erziehung des Menschengeschlechts», 1780.
27 Hebbel in sein Tagebuch: «Nach der Seelenwanderung ist es möglich, daß Plato jetzt wieder auf der Schulbank Prügel bekommt, weil er - den Plato nicht versteht.» Friedrich Hebbel, 1813-1863, Tagebücher Nr. 1335.

Salomon Reinach: «Orpheus. Histoire generale des religions», 11. Aufl. Paris 1909, Deutsch «Allgemeine Geschichte der Religion», 4. Aufl. Wien 1911.
29 Jungfrau von Orleans, 1412-1431.
30 Karl VII. von Frankreich, 1403-1461.
31 Anatole France (Pseudonym für Jacques Anatole Thibault). 1844-1924. «Vie de Jeanne d'Arc», 49. Aufl. Paris 1927.

August Friedrich Gfrörer, 1803-1861.

einen Brief: Des Percival von Bonlamiulk (= Boulainvilliers) vom 21. Juni 1429, hier wiedergegeben nach Gfrörer, «Geschichte des Urchristentums», III. Hauptteil, S. 286 f., Stuttgart 1838.
33 Gilgamesch-Epos: Wurde auf zwölf Keilschrifttafeln im Hügel von Kujundschick in den Überresten eines Palastes Assurbanipals gefunden. Es geht auf ältere sumerische Vorlagen zurück, von denen Bruchstücke gefunden worden sind.

Eabani: Im Keilschrifttext Enkidu genannt.

Karl der Kahle, 823-877, Sohn Ludwigs des Frommen; regierte seit 843.

Scotus Erigena, um 810-877, eig. Johannes Scotus Erigena.
35 Immanuel Kant, 1724-1804.
119
37 Erek: Die Stadt wird in der Bibel, 1. Moses 10,10, Erek genannt. Der Keilschrifttext nennt sie Urek.
37 «Blut ist ein ganz besonderer Saft», 1. Aufl. 1907. Jetzt in «Die Erkenntnis des Übersinnlichen in unserer Zeit und deren Bedeutung für das heutige Leben», GA 55.
41 Xisuthros: So gräzisierte Berossos, Priester des Bei in Babylon, der um 280 v. Chr. in griechischer Sprache eine babylonisch-chaldäische Geschichte schrieb, die aus den Tempelarchiven von Babylon geschöpft war, den sumerischen Namen Ziusudra. Im Keilschrifttext: Utnapischtim.
43 Da ist jüngst ein Buch erschienen: Autor und Titel sind nicht bekannt.

Da hatte ich mit einem Philosophen gesprochen: Nicht bekannt.
47 Zyklus über die Apokalypse: «Die Apokalypse des Johannes», GA 104.
52 Richard Wagner, 1813-1883.
53 Eduard Hanslick, 1825-1904. «Vom Musikalisch-Schönen. Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik der Tonkunst.» Leipzig 1854.
55 Albrecht Dürer, 1471-1528.
56 Hypatia: Das tragische Schicksal der Philosophin und Rhetorin Hypatia, die 515 in Alexandria auf offener Straße von christlichen Mönchshorden angegriffen und buchstäblich zerfleischt wurde, hat schon im Altertum Entsetzen hervorgerufen und ist im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Gegenstand von Darstellungen gewesen. Kyrillos, Patriarch von Alexandrien, wird verdächtigt, Anstifter des Attentats gewesen zu sein. Die Autoren teilen sich in solche, die diesen Verdacht zu bestätigen, und in solche, die Kyrillos zu entlasten suchen. Sicher ist, daß die hochangesehene und auch von vielen bedeutenden Christen verehrte Hypatia, welche in Alexandria die alte griechische Weisheit vertrat, von dem aufstrebenden und immer mächtiger werdenden Christentum als Feind empfunden wurde. Vertreter des Christentums in Alexandrien war zu jener Zeit der Patriarch Kyrillos. Aus der umfangreichen Literatur sei hingewiesen auf die umfassende Darstellung von Richard Hoche in der Zeitschrift «Philologus», 15. Jahrgang 1860. In einem Notizbuch (Archiv-Nr. 523) hat Rudolf Steiner unter Angaben, die offenbar Reinkarnationen betreffen, neben den Namen von Hypatia den von Albertus Magnus gesetzt, was auf die Aussagen über Hypatia auf S. 56 ein besonderes Licht wirft.
57 Helena Petrowna Blavatsky, 1831-1891. «Die Geheimlehre», III. Band, Leipzig o.J. Die hier wiedergegebene Stelle befindet sich auf S. 370, mit kleinen Abweichungen, die jedoch nicht das Inhaltliche betreffen.
63 Lesen Sie bei Plato: Platos Lehre von der Präexistenz der Seele, an die sich der Mensch erinnere («Anamnesis») ist im «Phaidros» dargestellt.
68 Fritz Mauthner, 1849-1923, Schriftsteller, Journalist. Verfasser von philosophischen Werken, insbesondere über die Sprache. Wird oft von Rudolf Steiner erwähnt, u. a. in «Zufall, Notwendigkeit und Vorsehung», GA 163.
70 «Sieh dir an den Menschen, der da geht…»: Die Quelle für diesen Text konnte noch nicht belegt werden.
73 Berliner Arzt: Wilhelm Fließ, 1858-1928. Schrieb u.a. «Der Ablauf des Lebens», Leipzig 1906, und «Vom Leben und vom Tode», Jena 1909.
120
74 Sein Schüler: Hans Schlieper, «Der Rhythmus des Lebendigen», Jena 1909.

«Zeiträume von der klarsten mathematischen Struktur …»: Das Zitat ist in der Nachschrift nicht vollständig wiedergegeben. Der volle Wortlaut: «Zeiträume von der klarsten und begreiflichsten mathematischen Struktur werden hier der Natur entnommen. Und solche Dinge sind den viel Schwierigeres gewohnten Köpfen begabter Leute zu allen Zeiten unerreicht geblieben! Mit welcher religiösen Inbrunst hätten z. B. die rechnenden und Genealogie treibenden Babylonier hier geforscht, und mit welchem Zauber wären die Fragen umgeben worden, denen wir öffentlich und ohne Voraussetzungen nachgehen!» a.a.O., S. 7.
76 Julian Apostata, 332-363, römischer Kaiser 361-363.
80 Tycho Brahe, 1546-1601.
81 Johannes Kepler, 1571-1630.
87 Amshaspands, Izads (auch Izards, Izarads geschrieben): Vgl. hierzu auch Rudolf Steiner, «Mythen und Sagen - Okkulte Zeichen und Symbole», Vorträge Berlin, Oktober 1907, GA 101; sowie «Zarathustra», Vortrag Berlin, 19. Jan. 1911 in «Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins», GA 60.
91 Die in allen Auflagen seit der 1. Zyklenausgabe im großen Format enthaltene Zeichnung wird auch hier eingefügt, obwohl im Text nicht darauf Bezug genommen ist. Es handelt sich offenbar um eine Verbildlichung des Wirkens der Geister der Form. Erklärende Unterlagen fehlen.
94 Das Jahr 1250: Vgl. auch Rudolf Steiner, «Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit», GA 15; sowie «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA 130.
95 Agrippa von Nettesheim, 1486-1535, Arzt, Philosoph, Astrologe. Werke: «De occulta philosophia», «De incertitudine et vanitate scientiuvium». Seine Magischen Werke, deutsch, 5 Bände 1925
96 Nikolaus Cusanus, 1401-1464. Schrieb 1444 sein Werk «De docta ignorantia». Vgl. auch Rudolf Steiner, «Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen», GA 141, 5. Vortrag; der Vortrag, auf den Rudolf Steiner hinweist, wurde gehalten an der Generalversammlung der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft in Berlin am 18. Oktober 1903; vgl. die theosophische Zeitschrift «Der Vahan», Jahrgang 5, Nr. 5, November 1903.
97 Rosenkreuzermysterium: Rudolf Steiner, «Die Pforte der Einweihung, ein Rosenkreuzermysterium», erschien 1910, enthalten in «Vier Mysteriendramen», GA 14. Vgl. hierzu auch Rudolf Steiner, «Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt», GA 118.
99 Johann Friedrich Oberlin, 1740-1826, Pfarrer, Philanthrop, Mystiker.

Gotthilf Heinrich von Schubert, 1780-1860. «Züge aus dem Leben des Joh. Friedr. Oberlin, gewesenen Pfarrers im Steinthal», Nürnberg 1832.
100 Roman von Fritz Lienhard: «Oberlin», 84. Aufl. Stuttgart 1920.
102 Äschylos, 525-56 v. Chr.
121
103 Ulrich von Wilamowitz-Moellendorf, Griechische Tragödien, 4 Bände, 1923—1926.

Heraklit, etwa 540-480 v. Chr.
103/105 Vgl. hierzu Rudolf Steiner, «Weltenwunder, Seelenprüfungen und Geistesoffenbarungen», GA 129, 6. Vortrag.
105 Anaxagoras, 500-28 v. Chr.
108 Kant: «Ich mußte das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen …» — aus der Vorrede zur 2. Aufl. der «Kritik der reinen Vernunft», 1787.
110 Novalis, Elias: Vgl. hierzu auch Rudolf Steiner, «Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge», Band IV, GA 238. Letzte Ansprache.

Raffael Santi, 1483-1520.
111 Für einige habe ich es gesagt: Siehe Rudolf Steiner, «Menschengeist und Tiergeist», Berlin, 17. November 1910, in «Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins», GA 60.

Michelangelo Buonarroti, 1475-1564.

Galileo Galilei, 1564-1642.

Heinrich Natter, 1846-1892, Bildhauer.
112 Müllners Rektoratsrede: Laurenz Müllner, «Die Bedeutung Galileis für die Philosophie», Wien 1894, wieder abgedruckt in «Anthroposophie» 16. Jahrgang, Buch I, S. 29 ff., Stuttgart 1933.




Zur Übersicht

ablage/offen/rudolf_steiner/mitglieder/038_ga_126_okkulte_geschichte/007_hinweise.txt · Zuletzt geändert: 2026/09/19 17:14

Impressum Datenschutzerklärung