Hinweise

Seite Text
169 Die Mitgliedervorträge «Mysterienstätten des Mittelalters, Rosenkreuzertum und modernes Einweihungsprinzip» - den Titel formulierte Marie Steiner für die Erstausgabe 1932 - wurden unmittelbar im Anschluß an die «Weihnachtstagung zur Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft» (siehe Gesamtausgabe Bibl.-Nr. 260) gehalten und setzen das Thema der Abendvorträge «Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung» (GA 233) in die neuere Zeit hinein fort. - Die zweite Vortragsreihe war unter dem Titel «Das Osterfest innerhalb der Feste des Jahres, ein Stück Mysteriengeschichte» angekündigt, und Rudolf Steiner berichtet von den Vorträgen im Nachrichtenblatt vom 4. Mai 1924 unter dem Titel: «Das Osterfest, ein Stück Mysteriengeschichte» (enthalten in «Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule», GA260a, S.224); 1934 wurde sie unter dem jetzigen Titel von Marie Steiner erstmals veröffentlicht.

Textunterlagen: Beide Vortragsreihen wurden von der Berufsstenographin Helene Finckh mitstenographiert, deren erste Übertragung in Klartext den ersten Auflagen zugrunde gelegt wurde. Für die 4. Auflage 1980 wurde ein neuer Vergleich mit dem Originalstenogramm durchgeführt, der einige Korrekturen nötig machte. Wesentliche Veränderungen werden am Schluß der Hinweise aufgeführt. - Im übrigen basiert auch diese Auflage auf den Erstausgaben von Marie Steiner. Die zweite und dritte Auflage besorgten Johann Waeger und Ernst Weidmann. Die Textdurchsicht für die 5. Auflage 1991 besorgte Ulla Trapp.

Der Titel des Bandes geht auf Marie Steiner zurück (siehe oben).

Die Zeichnungen im Text wurden von Assja Turgenieff anhand der Tafelzeichnungen Rudolf Steiners in die von ihr entwickelte Strichtechnik übertragen. Für die 4. und 5. Auflage wurden einige Zeichnungen auf Grund der Klärung durch das Stenogramm korrigiert. Die Zeichnung auf Seite 25 befand sich in früheren Auflagen irrtümlich auf Seite 14.

Zu den Tafelzeichnungen: Die Original-Wandtafelzeichnungen und -anschriften Rudolf Steiners bei diesen Vorträgen sind erhalten geblieben, da die Tafeln damals mit meist schwarzem Papier bespannt wurden. Sie werden als Ergänzung zu den Vorträgen in einem separaten Band der Reihe «Rudolf Steiner, Wandtafelzeichnungen zum Vortragswerk» verkleinert wiedergegeben. Die in den früheren Auflagen in den Text eingefügten zeichnerischen Übertragungen sind auch für diese Auflage beibehalten worden. Auf die entsprechenden Originaltafeln wird jeweils an den betreffenden Textstellen durch Randvermerke aufmerksam gemacht.



Hinweise zum Text

170 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographienummer angegeben.


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11 in diesen drei Vorträgen; Vom 4., 5. und 6. Januar, Rudolf Steiner fügte dann noch «Ergänzendes», siehe Seite 50, in den Vorträgen vom 11., 12. und 13. Januar hinzu.
19 Aristoteles, 384-322 v. Chr.

Aristoteles in seiner Barbenharmonie: «Über Sinn und Sinnliches», besonders 3. Kapitel, in: Parva naturalia. - Siehe auch «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften» (1884-97), herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner. Nachdruck Dornach 1975, Band IV, GA ld, «Materialien zur Geschichte der Farbenlehre», 1. Abt., S. 28ff., die Zusammenstellung der Aussagen des Aristoteles über Farben mit den Anmerkungen Rudolf Steiners.
22 Albertus Magnus, 1193-1280, Hauptvertreter des Aristotelismus unter den Scholastikern des 13. Jahrhunderts. Siehe auch Rudolf Steiner, «Die Philosophie des Thomas von Aquin», GA 74.
25 Hermann von Helmholtz, 1821-1894; siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie, in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt» (1914), GA 18.
26 ein nordischer Chemiker. Theodor Svedberg, Schwede, 1926 Nobelpreis für Chemie; siehe sein Buch «Die Materie» (1912), deutsch 1914.

Basilius Valentinus, Alchimist, angeblich Benediktinermönch aus dem 15. Jahrhundert. Unter seinem Namen wurden um 1600 eine Reihe alchimistischer Schriften von dem Ratskämmerer Joh. Thölde erstmals herausgegeben. Eine Art Gesamtausgabe erschien in Hamburg 1717 und 1740 in 3 Bänden.
27 Johannes Tauler, 1300-1361, Mystiker und Prediger, Schüler Meister Eckharts. Siehe das Kapitel «Gottesfreundschaft» in Rudolf Steiner, «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens» (1901), GA 7, das 1924 gerade in 2. und 3. Auflage erschien.
31 in dem einen Mysteriendrama die Gestalt von Johannes' Jugend: «Der Seelen Erwachen», 2. und 10. Bild. «Vier Mysteriendramen» (1910/13), GA 14.
35 Raimundus Lullus, Ramon Lull, 1235-1315, Katalone aus Mallorca. Siehe «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens» (1901), GA 7, S. 135.
42 Brüder des gemeinsamen Lebens: Religiöse Genossenschaft im Mittelalter. Sie wollten nicht Mönche sein, sondern in der Welt fromm leben.
43 Johann Arnos Comenius, 1592-1670, Pädagoge, Bischof der Böhmischen Brüder.
48 Raimund von Sabunda, Scholastiker aus Barcelona, im 2. Viertel des 15. Jahrhunderts Lehrer der Naturwissenschaften, der Philosophie und Theologie in Toulouse, suchte in seinem «Liber creaturarum sive theologia naturalis», Straßburg 1496, die Lehren der Offenbarung aus der Natur zu rechtfertigen.

Pico, Graf von Mirandola, 1463-1494, von Florenz, Gelehrter und Philosoph.
171
49 Immanuel Kant, 1724-1804. Die «Kritik der reinen Vernunft» erschien 1781.

Emil Du Bois-Reymond, 1818-1896, Berliner Physiologe, «Über die Grenzen des Naturerkennens», Leipzig 1872. Von ihm stammt der Ausspruch: «Ignoramus et ignorabimus», «Wir erkennen nicht und werden nicht erkennen».
55 Agrippa von Nettesheim, 1486-1535, Schriftsteller, Arzt und Philosoph, der Kabbala kundig; siehe auch «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens» (1901), GA 7, Seite 100-106.
63 Gottfried Wilhelm heibniz, 1646-1716. Siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA 18.
64 Das erst' war so…: Aus Goethes «Faust» I, Zeilen 1930-1933.
65 EJiphas Levi, Pseudonym für Abbe Alphonse-Louis Constant, 1810-1875, französischer Okkultist. «Dogma und Ritual der hohen Magie», Neuauflage 1975 unter dem Titel «Transzendentale Magie» (Teil I: Dogma; Teil II: Ritual).

Louis Claude Marquis de Saint-Martin, 1743-1803, Theosoph. «Des erreurs et de la verite», Lyon 1784 (2. Auflage), Deutsch von Matthias Claudius, Hamburg 1782.
66 über Saint-Martin in der Wochenschrift «Goetheanum»: Siehe Rudolf Steiners Aufsatz: «Goethes geistige Umgebung und die Gegenwart», wiedererschienen in «Der Goetheanumgedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart» Gesammelte Aufsätze 1921— 1924, GA 36, S. 345-349.
72 Rudolf Steiner, Die Philosophie der Freiheit (1894), GA 4.
81 in Einleitungen der Eurythmie: Rudolf Steiner, «Eurythmie - Die Offfenbarung der sprechenden Seele». Ansprachen zu Eurythmie-Aufführungen aus den Jahren 1918- 1924, GA 277.
82 zwischen dem Jahre 1842 und 1879: Über diesen Zeitraum vergleiche Rudolf Steiner, «Der Sturz der Geister der Finsternis», Vorträge vom 14. bis 28. Oktober 1917 in: «Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt», GA 177 (9. bis 14. Vortrag).
83 in früheren Auseinandersetzungen: Siehe Rudolf Steiner, «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA 130; darin die Vorträge vom 27. und 28. September 1911 und 18. Dezember 1912 in Neuchatel über Ursprung und Ziel der rosenkreuzerischen Strömung.
89 Rudolf Steiner, Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (1904/05), GA 10.

Ernst Haeckel, «Anthropogenie oder Entwicklungsgeschichte des Menschen», Leipzig 1874.
99 Die nächsten Vorträge: Siehe Rudolf Steiner, «Anthroposophie. Eine Zusammenfassung nach 21 Jahren. Zugleich eine Anleitung zu ihrer Vertretung vor der Welt», GA 234.
108 Kultus ist Bild: Das Wort «Kultus» wurde sinnentsprechend von den Herausgebern eingefügt.
172
121 Vlavius Claudius Julianus, von den Christen «Apostata», der Abtrünnige, genannt; von 361-363 römischer Kaiser. Siehe auch den 6. Vortrag vom 29. Dezember 1923 in: Rudolf Steiner, «Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung», GA 233.
122 Professor Hermann Beckh, 1875-1937, Orientalist, seit 1922 Priester der Christengemeinschaft. «Buddha und seine Lehre», Neuauflage Stuttgart 1958.
142 die Urlehrer der Menschheit… auf dem Monde: Über diese Tatsache hat Rudolf Steiner in der vorhergehenden Zeit häufig gesprochen; siehe unter anderem den Vortrag vom 28. Januar 1924 in: Rudolf Steiner, «Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge», Band VI, GA 240.
151 wie sie von Ort zu Ort gezogen sind, wie etwa Pythagoras: Siehe Diogenes Laertius, «Leben und Meinungen berühmter Philosophen», Zweiter Band, 8. Buch, Kapitel I: Pythagoras. - Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA 18, S. 46-51.
155 zur Einrichtung der Klassen: Die durch die Weihnachtstagung neubegründete Hochschule für Geisteswissenschaft wurde einerseits in Sektionen gegliedert, andererseits sollte die esoterische Vertiefung im Rahmen von drei Klassen gestaltet werden, von denen jedoch nur die erste von Rudolf Steiner noch eingerichtet werden konnte. Das Nähere siehe in Rudolf Steiner, «Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft», GA 260a, Teil II.
161 Es ist schon erwähnt worden unter uns, sogar seit vielen Jahren …; Siehe den 5. Vortrag vom 28. Dezember 1923 in Rudolf Steiner, «Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung», GA 233; sowie den Vortrag vom 27. Dezember 1910 in «Okkulte Geschichte», GA 126.
164 eine Anzahl von Begriffen: Hier nicht mitaufgeführt sind die Kategorien: Sein (Substanz) und Haben (Verhalten).
166 Das, was ihr suchet, ist nicht mehr hie: Vergl. Matthäus 28,6; Markus 16,6; Lukas 24,6.



TEXTÄNDERUNGEN

173 Wesentliche Änderungen für die 4. Auflage 1980 aufgrund des erneuten Stenogrammvergleichs


Seite Zeile jetziger Wortlaut: früherer Wortlaut:
36 29 Aushauch Anhauch
39 7 zeitlicher (fehlte)
39 9 als Vision als Wissen
39 24 Geheimnisse Gewißheit
48 35 Inspiration Initiative
51 17 Ausstrahlungspunkt Ausstrahlungsgrund
58 23 Wirklichkeit Wahrheit
75 9 Stoffe, die er in sich ti
dem auch in bezug av
(fehlte)
79 18 Schauen (fehlte)
93 28 dem Geiste im Geiste
125 16 Urereignis Ur-Ergebnis
130 1 Weltmenschen Menschen
130 1 Erdenorganisation Erdeninkarnation
138 14 Auge Irdische
150 3 Auferstehungsvorgang Auferstehungsgedanke



Korrektur in der 5. Auflage 1991:

173
Seite Zeile jetziger Wortlaut: früherer Wortlaut:
147 7-9 Nicht vom Ätherleibe dürfen Kräfte, welche von den Sonnenwesen ausgehen, aufgenommen werden, sondern die müssen von den höheren Gliedern der Menschennatur aufgenommen werden, Nicht vom Ätherleib aus dürfen Kräfte gehen, welche von den Sonnenwesen aufgenommen werden, sondern die müssen von der höheren Menschennatur ausgehen,




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ablage/offen/rudolf_steiner/mitglieder/151_ga_233a_mysterienstaetten_des_mittelalters/011_hinweise.txt · Zuletzt geändert: 2026/09/19 17:14

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