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Zu dieser Ausgabe

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187 In diesem Band sind Vorträge enthalten, die Rudolf Steiner in Dornach nach seiner ückkehr von einem mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland gehalten hat. Sie sind die Weiterführung der fortlaufenden Vortragsreihe vom Juni - August 1921, die in den Bänden «Menschenwerden, Weltenseele und Weltengeist» Band I und II (GA 205 und 206) veröffentlicht sind. Er hielt diese Vorträge jeweils an den Wochenenden Freitag, Samstag, Sonntag vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft, die in Dornach lebten oder aus der Umgebung anreisten. Eine Erweiterung dürfte dieser Hörerkreis erfahren haben durch Teilnehmer an den beiden großen Kursen, die zu dieser Zeit in Dornach stattfanden, des Theologen-Kurses und des Orientierungskurses für eine öffentliche Wirksamkeit in der Schweiz (Anthroposophie, soziale Dreigliederung und Redekunst, GA 339). Die Fortsetzung der hier vorliegenden Vortragsreihe ist erschienen im Band II «Anthroposophie als Kosmosophie», GA 208.

Textunterlagen: Die Vorträge wurden von der Berufstenographin Helene Finckh (1883-1960) mitgeschrieben. Dem Druck liegt die von ihr selbst vorgenommene Übertragung des Stenogrammtextes zugrunde. Die Textdurchsicht für die 3. Auflage 1990 besorgte Ulla Trapp.

Der Titel des Bandes geht auf die Herausgeber der früheren Einzelauflagen zurück. Die Vorträge wurden von Rudolf Steiner ohne besondere Titelangabe gehalten.

Zu den Tafelzeichnungen: Die Original-Wandtafelzeichnungen und -anschriften Rudolf Steiners bei diesen Vorträgen sind erhalten geblieben, da die Tafeln damals mit schwarzem Papier bespannt wurden. Sie werden als Ergänzung zu den Vorträgen in einem separaten Band der Reihe «Rudolf Steiner, Wandtafelzeichnungen zum Vortragswerk» verkleinert wiedergegeben. Die in den früheren Auflagen in den Text eingefügten zeichnerischen Übertragungen sind auch für diese Auflage beibehalten worden. Auf die entsprechenden Originaltafeln wird jeweils an den betreffenden Textstellen durch Randvermerke aufmerksam gemacht.

Einzelausgaben:
Dornach, 23., 24. September 1921, «Östliche und westliche Kultur in geistiger Beleuchtung» (I), Dornach 1954
Dornach, 30. September, 1., 2. Oktober 1921, «Grundlinien einer okkulten Psychologie» (II), Dornach 1954
Dornach, 7.-16. Oktober 1921,1.-6. Vortrag in Anthroposophie als Kosmosophie» (III), Dornach 1955



Hinweise zum Text

188 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


13 Ich werde am Sonntag in dem Vortrage, den ich dann zu halten habe: Vortrag vom 25. September 1921, erschien als Vortrag III in «Östliche und westliche Kultur in geistiger Beleuchtung», Dornach 1954, innerhalb der Gesamtausgabe vorgesehen in der Reihe «Schriften und Vorträge zur Geschichte der anthroposophischen Bewegung und der Anthroposophischen Gesellschaft», GA 250 ff.

demjenigen, WAS wir hier behandelt haben, bevor ich nach Deutschland abgereist bin: Diese Vorträge sind gedruckt in den Bänden «Menschenwerden, Weltenseele und Weltengeist» Band I und II (24 Vorträge in Dornach Juni bis August 1921), GA 205 und 206.
16 Geheimorden und Geheimgesellschaften des Westens: Siehe Rudolf Steiner, «Die okkulte Bewegung im neunzehnten Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur», (Dornach 1915), GA 254.
17 Edward George Earl Bulwer-Lytton, 1803 -1873, englischer Schriftsteller und Politiker. Schrieb u. a. die Romane «Zanoni», «Die letzten Tage von Pompeji» und «Vril».
28 Washingtoner Konferenz: Abrüstungskonferenz vom 11. November 1921 bis 6. Februar 1922. Siehe hierzu den Aufsatz von Rudolf Steiner, «Die Weltfrage», zuerst als Leitartikel in der Wochenschrift «Das Goetheanum» vom 28. August 1921 erschienen, später in «Der Goetheanumgedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. Gesammelte Aufsätze 1921-1925», GA 36.

… was… General Smuts… gesagt hat: Jan Christiaan Smuts, 1870—1950, war im Burenkrieg (1899-1902) einer der Führer der Buren gegen die Engländer. Strebte später eine Versöhnung mit diesen an und war südafrikanischer Ministerpräsident von 1919-1924 und von 1939-1948. Erfinder des Mandatsystems und Mitschöpfer des Völkerbundes. Smuts äußerte die hier zitierte Ansicht in seiner Rede auf der Londoner Reichskonferenz (Imperial Conference) im März 1921.
35 so sprach ich das hier einmal aus: Z.B. im Vortrag vom 28. November 1919 in «Die Sendung Michaels», GA 194, und im Vortrag vom 16. August 1919 in «Die Erziehungsfrage als soziale Frage», GA 296.

Adolf von Harnack, 1851-1930. Evangelischer Kirchenhistoriker und Kulturpolitiker. «Wesen des Christentums», Leipzig 1900.
36 Wladimir Solowjow, 1853 -1900, russischer Philosoph. Siehe Rudolf Steiner: «Wladimir Solowjow, ein Vermittler zwischen West und Ost», in «Der Goetheanumgedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. Gesammelte Aufsätze 1921-1925», GA 36. Zuerst erschienen als Leitartikel in der Wochenschrift «Das Goetheanum», 1. Januar 1922.
66/67 wie ich auch in früheren Vorträgen auseinandergesetzt habe: Z.B. im Vortrag vom 2. Mai 1920, enthalten im Band «Entsprechungen zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos. Der Mensch - eine Hieroglyphe des Weltenalls», GA 201.
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75 ich nenne ja das … wie Sie aus meinen Mysteriendramen wissen, die Mitternachtsstunde des Daseins: Im vierten Drama «Der Seelen Erwachen», im sechsten Bild. Siehe Rudolf Steiner, «Vier Mysteriendramen» (1910-13), GA 14.
98 Am Schluß des Vortrages sprach Rudolf Steiner noch über eine zuvor erschienene Gegnerschrift, die gehässige Äußerungen über Rudolf Steiner und die Anthroposophie zu verbreiten suchte.
103 Kant-Laplacesche Theorie: Theorie von Immanuel Kant, 1724-1804, Philosoph, und Pierre Simon Laplace, 1749-1827, Astronom und Mathematiker, über die mechanische Entstehung der Welt, so benannt nach Kants «Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, oder Versuch von der Verfassung von dem Mechanischen Ursprünge des ganzen Weltgebäudes nach Newtonschen Grundsätzen» (1775) und Laplaces «Exposition du Systeme du monde» (1796).
116 in meinem Vortragszyklus, den ich im Jahre 1914 in Wien gehalten habe: «Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt» (8 Vorträge Wien 1914), GA 153.
124 George Henry Lewes, 1817-1878. «Life of Goethe», London 1855.

Albert Bielschowsky, 1847-1902, Literaturforscher, «Goethe», 1895-1904.

Zeile 11: «tierischen Bewußtseins»: In früheren Auflagen «tätigeren Bewußtseins». Berichtigt nach Prüfung des Originalstenogramms.
134 Zeile 6/7: «das widersteht den Kräften»: Berichtigt nach Originalstenogramm. In der Auflage 1981 hieß es fälschlich «das sind die widerstrebenden Kräfte».
140/141 Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844-1900, … hat das ja wiederholt schön ausgedrückt …: «Also sprach Zarathustra», z.B. in Zarathustras Vorrede: 3, 22f.
148-153 Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den kurz zuvor in der Zeitschrift «Die Zukunft», Herausgeber Maximilian Harden, XXX. Jahrgang Nr. 2, Seite 57 ff., erschienenen Aufsatz von Gottfried Benn, 1886—1956, «Epilog». Die Zitate lauten im einzelnen:
«ich begann, das Ich zu erkennen als ein Gebilde, das mit einer Gewalt, gegen die die Schwerkraft der Hauch einer Schneeflocke war, zu einem Zustand strebte, in dem nichts mehr von Dem, was die moderne Kultur als Geistesgabe bezeichnete, eine Rolle spielte, sondern in dem Alles, was die Civilisation unter Führung der Schulmedizin anrüchig gemacht hatte als Nervenschwäche, Ermüdbarkeit, Psychasthenie die tiefe, schrankenlose, mythenalte Fremdheit zugab zwischen dem Menschen und der Welt.» (a.a.O. Seite 59)
«ich halte zu der Reihe der Totalen, der Chaoisten in einem Maße, daß ich Darwin für eine Hebamme halte und den Affen für Kunstgewerbe: wir erfanden den Raum, um die Zeit totzuschlagen, und die Zeit für unsere Langeweile; es wird nichts und es entwickelt sich nichts, die Kategorie, in der der Kosmos offenbar wird, ist die Kategorie der Stagnation.» (a. a. O. Seite 58)
«Ich schreibe nichts mehr (man müßte mit Spulwürmern schreiben und Koprolalien); ich lese nichts mehr (Wen denn? Die alten ehrlichen Titaniden mit dem Ikaridenflügel im Stullenpapier?); ich denke keinen Gedanken mehr zu Ende.» (a.a.O. Seite 60/61)
190
150 Ein Theologe der Gegenwart: Der evangelische Theologe Christoph Schrempf (1860- 1944) in «Persönliches zu religiösen Fragen / Ein Brief» in der Monatsschrift «Die Tat» (Jena), 13. Jahrg., Heft 6, Sept. 1921.
160 Nikolaus Kopernikus, 1473 -1543, Domherr und Astronom. Begründer der Kopernikanischen Weltanschauung.

Galileo Galilei, 1564-1642, italienischer Physiker. Begründer der modernen Physik.
163-164 Ludwig Feuerbach, 1804-1872, materialistischer Philosoph.

Man sagte: Die Alten glaubten, Gott habe die Welt geschaffen …: In «Das Wesen der Religion», 30 Vorlesungen, Leipzig 1851, sagt Feuerbach in der 20. Vorlesung (Schluß): «Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im <Wesen des Christentums zeigte, Gott nach seinem Bilde. Und auch der Rationalist, der sogenannte Denk- oder Vernunftgläubige, schafft den Gott, den er verehrt, nach seinem Bilde; das lebendige Urbild, das Original des rationalistischen Gottes, ist der rationalistische Mensch.»
165 Ich habe eine Abhandlung geschrieben: Es ist nicht nachweisbar, auf welche Abhandlung aus dem Jahre 1883 (vor 38 Jahren) Steiner sich hier bezieht. Es könnte sich um eine der kleinen Abhandlungen handeln, die er in «Mein Lebensgang» (1923-1925), GA 28, Kapitel V, Seite 96 erwähnt.
176/178 Kant-Laplace: Siehe Hinweis zu Seite 103.

Michelangelo Buonarroti, 1475-1564, italienischer Bildhauer, Maler und Dichter.
177 Karl Wenzeslaus Rodecker von Rotteck, 1775-1840, Geschichtsforscher. «Allgemeine Geschichte», 1813-1818, 6 Bände.

Lesen Sie bei Schopenhauer nach, was er über die Sinnlosigkeit der Geschichte… vorgebracht hat: Arthur Schopenhauer, 1788-1860, im fünften Band seiner «Sämtlichen Werke», herausgegeben von Rudolf Steiner in der Cottaschen Bibliothek der Weltliteratur, Kapitel 38 «Über Geschichte», Seite 286ff.
181 Zeile 13 «Scheinwelt»: nach Stenogramm; in früheren Auflagen stand hier nur «Schein».
184 Franz Overbeck, 1837-1905, protestantischer Theologe. «Über die Christlichkeit unserer heutigen Theologie», 1873.
185 Davon dann das nächste Mal weiter: Siehe Rudolf Steiner, «Anthroposophie als Kosmosophie», Zweiter Teil, GA 208.




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