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Zu dieser Ausgabe

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683 Textgrundlage sind die Nachschriften von Walther Vegelahn. Die ersten Seiten des Vortrages vom 10. Februar 1916 sind von Rudolf Steiner durchgesehen und korrigiert worden.
Für die 2. Auflage von 2000 wurden von Susi Lötscher und Konrad Donat der Text durchgesehen, die Hinweise erweitert, ein Personenregister und ausführliche Inhaltsangaben erstellt.
Bei den von Rudolf Steiner vorgelesenenen Zitaten wurde in der 1. Auflage 1962 die Schreibweise der heutigen Rechtschreibung angeglichen. Sie wurde für die 2. Auflage 2000 belassen.

Der Titel des Bandes geht auf die Herausgeber der 1. Auflage 1962 zurück.

Die Titel der Vorträge sind von Rudolf Steiner.

Früher erschienene Einzelausgaben:
Vortrag V: «Fichtes Geist mitten unter uns», Dornach 1933
Vortrag VI: «Fausts Weltwanderung und seine Wiedergeburt aus dem deutschen Geistesleben», Dornach 1938
Vortrag VII: «Gesundes Seelenleben und Geistesforschung», Dornach 1947
Vortrag XII: «Nietzsches Seelenleben und Richard Wagner. Zur deutschen Weltanschauungsentwickelung der Gegenwart», Dornach 1944



Hinweise zum Text

683 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


Zu Seite
9 seit einer langen Reihe vonlahren: Ab September 1903 hielt RudolfSteiner regelmäßig in jedem Winter Öffentliche Vorträge im Berliner «Architektenhaus».
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9 schon im vorigen Winter versuchte ich: Siehe die Vorträge Berlin, 29. Oktober 1914 bis 23. April 1915, in «Aus schicksaltragender Zeit», GA 64. einer der volkstümlichsten Geschichtsschreiber: Heinrich von Treitschke, 1834-1896.
10 Friedrich von Schiller, 1759-1805.

Wilhelm von Humboldt, 1767-1835, deutscher Staatsmann, Philosoph, Sprachforscher.
11 sprach er sich in der folgenden Art… aus: «Briefwechsel zwischen Schiller und Wilhelm von Humboldt», 3. vermehrte Auflage, Stuttgart 1900, darin: «Vorerinnerung. Über Schiller und den Gang seiner Geistentwicklung», S. 16f.
12 Johann Gottlieb Fichte, 1762-1814, Professor der Philosophie in Jena, Erlangen, Königsberg und Berlin.
13 Ich habe im vorigen Winter… Fichtes Eigenart zu charakterisieren versucht: Siehe den 2. Vortrag (5. November 1914) in «Aus schicksaltragender Zeit», GA 64.
14 Friedrich Karl Forberg, 1770-1848, Philosoph, Schüler Fichtes.

Die folgenden schönen Worte: (Forberg in:) «Johann Gottlieb Fichte's Leben und literarischer Briefwechsel», von seinem Sohne Immanuel Hermann Fichte, 2., sehr vermehrte und verbesserte Auflage, Leipzig 1862, 1. Band: Das Leben, S. 221.
16 Wunderbare Worte spricht da Fichte: «Die Bestimmung des Menschen», Frankfurt u. Leipzig 1800, 3. Buch: Glaube, V., S. 201 und 211.
17 versuchte ich im vorigen Winter: Bezieht sich auf den Vortrag Berlin, 15. April 1915. Siehe den Parallelvortrag Berlin, 28. November 1915, in «Aus schicksaltragender Zeit», GA 64.

Rene Descartes (Henatus Cartesius), 1596-1650, Mathematiker, Physiker, Philosoph.

Ich denke, also bin ich: «cogito, ergo sum», Descartes: «Principia Philosophiae», Amsterdam 1644, 1. Teil, §§ 1, 7, 11-14; deutsch: «Die Prinzipien der Philosophie», 4 Auflage, Leipzig 1922, Philos. Bibliothek, Band 28, 1. Teil, 7., S. 2.
18 Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, 1775-1854, Philosoph. Mit Fichte und Hegel Hauptvertreter des deutschen Idealismus.
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18 Schellings Wort: «Erster Entwurf eines Systems der Naturphilosophie», Jena und Leipzig 1799, S. 6: «Über die Natur philosophieren heißt die Natur schaffen.»
19 Georg Wilhelm Friedrich Hegel, 1770-1831, Philosoph.
21 Jakob Böhme, 1575-1624, Mystiker und Philosoph. Von Beruf Schuhmacher in Görlitz. Schrieb als erster seine Werke in deutscher Sprache.

Michel Eyquem de Montaigne, 1533-1592, französischer philosophischer Schriftsteller. Hauptwerk: «Essais», 1580-1588.
23 (Fichtes) «Wissenschaftslehre»: «Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre», 1794.

(Fichte) schrieb an Goethe: Brief vom 21. Juni 1794.

wie ich im vorigen Winter mir auch hierzu charakterisieren erlaubte: Siehe den 2. Vortrag (5. November 1914) in «Aus schicksaltragender Zeit», GA 64.

Immanuel Kant, 1724-1804, Philosoph.
24 (Schillers) «Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen: 1794 und 1795. Auch unter dem Titel «Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen».

(Schiller) in einem Briefe an Goethe: Brief vom 23. August 1794.
30 Er (Böhme) sucht sie dadurch zu beantworten: Siehe z. B. «Mysterium magnum oder Erklärung über das erste Buch Mosis».
31 Schelling in seiner so bedeutungsvollen Abhandlung: «Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und der damit zusammenhängenden Gegenstände» (1809); in «Sämtliche Werke», Stuttgart und Augsburg 1860, Bd. 7, S. 331ff.
37 «Den lieb' ich, der Unmögliches begehrt»: Goethe, «Faust» II., 2. Akt (Klassische Walpurgisnacht), Vers 7488.
41 Cartesius: Siehe Hinweis zu S. 17.
42 Wie Wilhelm von Humboldt gesagt hat: Siehe S. 11 in diesem Band.
45 Grimmsche Märchen: Jakob und Wilhelm Grimm 1785-1863 bzw. 1786-1859. «Kinder- und Hausmärchen», 2 Bände 1812 und 1815.

Pythagoras, etwa 582-497 v. Chr.
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46 ein unbekannt gebliebener Geist: Friedrich Kreyssig 1818-1879, Literaturhistoriker.
47 (Kreyssig) schließt mit den Worten: «Vorlesungen über Goethe's Faust», Berlin 1866, S. 254f.
54 Franz Brentano, 1838-1917. Katholischer Priester, 1873 aus der Kirche ausgetreten, dann Professor für Philosophie in Wien und Würzburg. Neffe von Clemens Brentano.

Seine Thesen … lauten etwa so: Hinweis auf die These «Vera philosophiae methodus nulla alia nisi scientiae est» (Die wahre Methode der Philosophie ist keine andere als die der Naturwissenschaften), abgedruckt in Brentano «Über die Zukunft der Philosophie», Wien 1893.
55 eine «Psychologie»: Brentano, «Psychologie vom empirischen Standpunkte», Leipzig 1874.

ein Ausspruch Brentanos: Ebenda, 1. Band., Buch I, 1. Kap., § 2, S. 20.
57 Entwickelung der Seelenfähigkeiten: Siehe Vortrag Berlin vom 27. November 1914, «Die Seelen der Volke», in «Aus schicksaltragender Zeit», GA 64.
60 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»: 1904/05, GA 10.
61 «Zwar ist es leicht, doch ist das Leichte schwer»: Goethe, «Faust» II, 1. Akt (Kaiserliche Pfalz), Vers 4928.
69 Was man Umwandlung der Kräfte nennt: Siehe z. B. unter «Umwertung aller Werte», bei Nietzsche, «Der Wille zur Macht» Untertitel.
78 Lebendiges kann nur aus Lebendigem entstehen: (Omne vivum ex vivo); der italienische Arzt, Naturforscher und Dichter Francesco Redi, 1626-1697, widerlegte die alte Lehre von der spontanen Entstehung niederer Lebewesen in faulenden Substanzen.

Gotthold Ephraim Lessing, 1729-1781. «Die Erziehung des Menschengeschlechts», Berlin 1780, §§ 91-100.
81 in einem Vortrag im vorigen Winter: Siehe den 3. Vortrag (26. November 1914) in «Aus schicksaltragender Zeit», GA 64.
84 am nächsten Freitag: Bezieht sich auf den 4. Vortrag (10. Dezember 1915) in diesem Band
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90 Robert Zimmermann, 1824-1898, führender Ästhetiker der Herbartschen Schule. Professor der Philosophie an der Universität Wien.

Zimmermann sagt: «Philosophie und Erfahrung», Antrittsrede, gehalten am 15. April 1861, Wien 1861, S. 4 f.
91 Christian Freiherr von Wolff, 1679-1754. Philosoph und Mathematiker, Vertreter des rationalistischen Dogmatismus. Vgl. Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», GA 18.

Johann Georg Heinrich Feder, 1740-1821, Philosoph der Leibniz-Wolffschen Schule. Sein Werk «Über Raum und Kausalität», Göttingen 1787, richtet sich gegen Kant.

Karl Leonhard Reinhold, 1758-1823, Lehrer der Philosophie und Mathematik in Wien, trat nach Ablegung des Priesterkleides in Weimar zum Protestantismus über, wurde 1787 Professor der Philosophie in Jena. Schwiegersohn Wielands. Mitarbeiter am «Teutschen Merkur».

Franz Paul Baron von Herbert. 1759-1811. Fabrikbesitzer in Klagenfurt. Kam nach Jena, um Reinholds Vorlesungen zu hören. Er verkehrte in Schillers Kreisen.

Achtundvierziger Bewegung: Die Revolution von 1848/49 mit einem Schwerpunkt in Österreich forderte unter anderem die Autonomie für Ungarn, Kroatien und die Einsetzung einer Nationalversammlung für das gesamte Österreich.
92 Fercher von Steinwand, 1828-1902. Pseudonym für Johann Kleinfercher. Sämtliche Werke, Wien 1903, 3 Bände, 1. Bd. S. 29-240: «Deutsche Klänge aus Österreich»; S. 252-273: «Chor der Urtriebe» (auch unter «Kosmische Chöre» veröffentlicht). Vgl. auch Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», 1923-1925, GA 28, Kap. VII; «Vom Menschenrätsel. Ausgesprochenes und Unausgesprochenes in Denken, Schauen, Sinnen einer Reihe deutscher und österreichischer Persönlichkeiten», 1916, GA 20; und «Zwei nationale Dichter Österreichs - Fercher von Steinwand und Marie Eugenie delle Grazie», GA 32, S. 124.
95 Franz Edlauer, von 1829-1850, Professor an der juristisch-politischen Fakultät der Universität Graz, später in Wien. Vgl. Rudolf Steiner, «Vom Menschenrätsel», GA 20, S. 106f.
98 Joseph Misson, 1803-1875, Dialektdichter, Piaristenmönch. Vgl. Rudolf Steiner: «Vom Menschenrätsel», GA 20, S. 123ff.
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98 Dialektdichtung: Misson, «Da Naz, a niderösterreichischer Bauernbu, geht in d'Fremd», kleine epische Dichtung in unterennsischer Mundart, Wien 1850, in «Die deutsche Dichtung des 19. Jahrhunderts in ihren bedeutenderen Erscheinungen», populäre Vorlesungen von Karl Julius Schröer, Leipzig 1875, 1., 2., 6., und 8. Gesang.
111 Meister Eckhart, um 1260-1327, Mystiker, Dominikaner.

Johannes Tauler, um 1300-1361, Mystiker, Dominikaner, Prediger. Schüler des Meister Eckhart.
112 Conrad Deubler, 1814-1884: «Tagebücher, Biographie und Briefwechsel», 2 Teile, Leipzig 1886. - Siehe auch den 8. Vortrag in diesem Band.

David Friedrich Strauß, 1808-1874. Protestantischer Theologe, Philosoph.

Ludwig Feuerbach, 1804-1872. Philosoph.

Ernst Haeckel, 1834-1919. Zoologe.

Joseph Ennemoser, 1787-1854. Philosophisch-medizinischer Schriftsteller, 1819-1837 Professor für Medizin in Bonn, später magnetopathischer Arzt in Innsbruck und München. Werke: «Der Magnetismus», Leipzig 1819; «Über den Ursprung und das Wesen der menschlichen Seele», 2. Aufl. Stuttgart 1851; und weitere Schriften.

Karl von Eckartshausen, 1752-1803. Verfasser alchemistischer und mystischer Schriften.
113 Nikolaus Lenau, 1802-1850, Österreichischer Dichter. - Vgl. Rudolf Steiner, «Biographien und biographische Skizzen 1894-1905», GA 33, S. 56.
114 KarlSzaz, 1859-1905. Genannt «der ungarische Herder». Gebürtig aus Siebenbürgen, Honvedkämpfer, Gymnasiallehrer, zeitweilig calvinistischer Seelsorger, später Ministerialrat im Unterrichtsministerium, 1883 reformierter Bischof der Donaudistrikte. Seine literarische Tätigkeit umfaßte alle Gebiete der Dichtung. Er übersetzte das Nibelungenlied, Goethe, Schiller, Byron u.a. ins Ungarische.
115 ein guter Kenner des Österreichertums: Hermann Bahr, 1863-1934, österreichischer Dichter und Schriftsteller. Siehe «Erinnerungen an Burckhardt», Berlin 1913, S. 24f.
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115 Max Burckhard, 1854-1912. Schriftsteller, 1890-97 Direktor des Burgtheaters in Wien.

so erzählt Hermann Bahr: Siehe oben, S. 25ff.

Adolf Wilhrandt, 1837-1911. Von 1881-87 künstlerischer Direktor des Wiener Burgtheaters. - «Der Meister von Palmyra», dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen, 1889.
118 Jean Georges Noverre, 1727-1819. Französischer Tänzer.

Antonio Muzzarelli, 1744-1821. Italiener, Ballettmeister am Wiener Nationaltheater. Verfasser des Ballettbuches «Die Geschöpfe des Prometheus», zu dem Beethoven die Musik schrieb. Seine Frau war die Wienerin Josepha Maria Mayer, genannt «Medina».

Cornelius Hermann von Ayrenhoff, 1733-1819, Österreichischer Offizier. Schrieb als Anhänger Gottscheds nach französischem Muster Dramen und Lustspiele. - «Der Postzug» (auch erschienen als «Die noblen Passionen»), Lustspiel in zwei Aufzügen, 1769.
119 «Friedrich der Große», 1712-1786. Von 1740-1786 König von Preußen.

Heinrich Joseph von Collin, 1771-1811. Sein Drama «Regulus», erschienen 1802, wurde von Goethe besprochen (in «Jenaische Allgemeine Literaturzeitung», 14. Februar 1805).

Robert Zimmermann … hat sehr schön … gesprochen: Siehe «Studien und Kritiken zur Philosophie und Ästhetik», Wien 1870, 2. Band, S. 16ff.
120 Matthäus von Collin, 1779-1824. Professor der Philosophie in Krakau, später in Wien, 1815 Erzieher des Herzogs von Reichstadt, Herausgeber der Sämtlichen Werke seines Bruders, Wien 1812-1814.

was ich vor acht Tagen dargestellt habe: Siehe den 1. Vortrag (2. Dezember 1915) in diesem Band.

(Fichte) sagt: In «Appellation an das Publikum über die ihm beygemessenen atheistischen Äußerungen. Eine Schrift, die man zu lesen bittet, ehe man sie confisciert», Jena und Leipzig 1799, S. 46; bzw. in «Sämtliche Werke in acht Bänden», Berlin 1845-1846, 5. Band, S. 211; «Unsere Welt ist das versinnlichte Materiale unsrer Pflicht; dies ist das eigentlich Reelle in den Dingen, der wahre Grundstoff aller Erscheinung».
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121 Bartholomäus von Carneri, 1821-1909. Philosoph und Schriftsteller. 1870-1891 hervorragendes Mitglied des österreichischen Abgeordnetenhauses. Siehe «Sittlichkeit und Darwinismus». Vgl. Rudolf Steiner, «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze zur Philosophie, Naturwissenschaft, Ästhetik und Seelenkunde 1884-1901», GA 30, S. 452; «Mein Lebensgang» (1922-1925), GA 28, Kap. IV; «Vom Menschenrätsel» (1919), GA 20, S. 108.

Ernst Edler von Plener, 1841-1922. Führer der freisinnigen Deutschen. Vgl. Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA 28, Kap. IV.

Adolf Beer, 1831-1902. Österreichischer Geschichtsschreiber, 1868 Professor an der Technischen Hochschule in Wien, antiklerikaler Politiker.

Eduard Herbst, 1820-1892. Professor für Rechtsphilosophie und Staatsrecht in Lemberg, später in Prag. 1867-1870 Justizminister, führender Politiker der liberalen deutschen Linken im österreichischen Reichsrat.

Johann Nepomuk Berger, 1816-1870. Advokat und Schriftsteller (Pseudonym Sternau). Vertreter der großdeutschen Richtung, 1868 bis 1870 Minister ohne Portefeuille.
124 Robert Hamerling, 1830-1899. Österreichischer Dichter. Gymnasiallehrer in Wien, naher Jugendfreund Anton Bruckners und Freund Peter Roseggers. — Siehe Rudolf Steiner, «Robert Hamerling. Ein Dichter und ein Denker und ein Mensch» in «Wie erwirbt man sich Verständnis für die geistige Welt? Das Einfließen geistiger Impulse aus der Welt der Verstorbenen», GA 154; ferner die Darstellungen in «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA 32, und in «Vom Menschenrätsel», GA 20.
124 eine Art Wahlspruch Hamerlings: Im Gedicht «Vaterland und Mutterland»: «Deutschland ist mein Vaterland! und Ostreich? ei, mein Mutterland».

«Ahasver», «Aspasia», «König von Sion»: Hamerling, «Ahasver in Rom», Dichtung in sechs Gesängen; «Aspasia», ein Künstler- und Liebesroman aus Alt-Hellas; «Der König von Sion», epische Dichtung in zehn Gesängen.
125 Charles Sealsfield (Karl Anton Postl), 1793-1864. Journalist und Romanschriftsteller, zeitweilig Sekretär der Königin Hortense. Sein Werk «Austria as it is» wurde wegen der darin enthaltenen Charakterisierung des Metternichschen Systems in Österreich und im Deutschen Bund verboten.
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125 Karl Leonhard Reinhold: Siehe Hinweis zu S. 91.
126 Christian Oeser (Tobias Gottfried Schmer), 1797-1850. «Briefe an eine Jungfrau über die Hauptgegenstände der Ästhetik. Ein Weihgeschenk für Frauen und Jungfrauen», Leipzig 1838. - Vgl. Rudolf Steiner in «Mein Lebensgang», GA 28, Kap. V, und in «Vom Menschenrätsel», GA 20.

«Lehen und Thaten Emerich Tökölys und seiner Zeitgenossen»:
Unter dem Pseudonym A. Z., Leipzig 1839. Der Vergleich mit Götz von Berlichingen findet sich in einer Besprechung von W. Lüdemann in «Blätter für literarische Unterhaltung», Leipzig, Nr. 298 (25. Oktober 1839).
127 Therese Schröer, 1804-1896. Schrieb «Über praktische Kindererziehung», 1867, neu hg. von Caroline von Heydebrand, Stuttgart 1927. «Aus Briefen und Blättern», 1868, hg. von C. S. Picht, Stuttgart 1928.
129 Friedrich Dittes, 1829-1896, trug auf einem Lehrertag in Chemnitz wichtige Vorschläge zur Neugestaltung des sächsischen Schulwesens vor. Er wurde daraufhin 1868 als Leiter des Pädagogiums nach Wien berufen. Als er später im Reichsrat für eine umfassende Schulreform eintrat, wurde er auf Betreiben der klerikalen Partei 1881 pensioniert.

Vincenz Eduard Milde, 1777-1853. Professor der Pädagogik an der Wiener Universität. Seit 1831 Fürstbischof in Wien. Siehe «Lehrbuch der allgemeinen Erziehungslehre zum Gebrauche der öffentlichen Vorlesungen», 2 Bände, Wien 1811/13, § 25.
130 Franz Tomherger, 1837-1911. Von 1870 bis 1879, also während Rudolf Steiners Schulzeit, Bezirksschulinspektor in Wiener Neustadt.
131 Ferdinand Raimund, 1790-1836. Schauspieler und Bühnendichter. «Der Alpenkönig und der Menschenfeind», 1828.

Johannes Nepomuk Nestroy, 1802-1862. Schauspieler und Possendichter.
133 Da spricht er sich … einmal aus: Nestroy, «Das Mädl aus der Vorstadt oder Ehrlich währt am längsten», Posse in drei Aufzügen, 1. Aufzug, 5. Auftritt, Lied 1, S. 169.

sagt einmal über das: Ebenda, S. 170.
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134 «Freiheit in Krähwinkel»: Posse mit Gesang in zwei Abteilungen und drei Aufzügen, 1848.

Er läßt es aussprechen: Ebenda, 1. Aufzug, 17. Auftritt, S. 69.

der charakterisiert sie in derselben Form: Ebenda, 1. Aufzug, 24. Auftritt, S. 73.
135 da verkündigt er die Freiheit: Ebenda, 2. Aufzug, 16. Auftritt, S. 84.

«Also», sagt Ultra: Ebenda, S. 103.

Friedrich Hebbel, 1813-1863.
136 (Hebbel) «Judith»: Tragödie in fünf Akten, 1841.

(Nestroy) «Judith und Holofernes»: Travestie in einem Aufzug, 1847.
137 Antonio Canova, 17'57-1822, italienischer Bildhauer.

Ottokar Franz Berg, (O. F. Ebersberg), 1833-1886. Österreichischer Dichter, schrieb eine große Anzahl von Possen und Parodien.
138 Emmerich Maddch, 1823-1864. Bis 1848 Notar im Komitat Nögräd, wurde nach der Niederschlagung der ungarischen Erhebung ein Jahr gefangen gehalten. Sein Hauptwerk «Die Tragödie der Menschheit», dramatische Dichtung, 1861, wurde mehrfach ins Deutsche übersetzt und von E. Paulay 1883 für die Bühne bearbeitet.
139 im Jahre 1866: Deutscher Krieg einer Vielzahl von Mittelstaaten und Preußens gegen Österreich um die Vorherrschaft in Deutschland.
140 eine Thronrede: Franz Joseph L, 1830-1916, Kaiser von Österreich seit 1848, in seiner Thronrede vom 22. Mai 1867.

Hamerling mit den schon erwähnten Worten: Siehe Hinweis zu S. 124.

Da heißt es in einem Gedicht: Karl Julius Schröer, 1825-1900, in seinem Gedicht «Osterreich und Deutschland» in «Gedichte», 2. Auflage, Wien 1863, S. 147f.
141 Karl Julius Schröer: Wie zuvor, Dichter, Mundartforscher und Literaturhistoriker. Väterlicher Freund Rudolf Steiners. Siehe Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA 28; «Vom Menschenrätsel», GA 20; «Briefe Band I: 1881-1900», GA 38.
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141 Zunächst hat er Weihnachtsspiele drucken lassen: «Deutsche Weihnachtspiele aus Ungarn», geschildert und mitgeteilt von Karl Julius Schröer, Wien 1858/62. Siehe auch die Ausgabe «Weihnachtspiele aus altem Volkstum. Die Oberuferer Spiele», das Oberuferer Paradeis-Spiel, Christgeburt-Spiel und Dreikönig-Spiel, mitgeteilt von Karl Julius Schröer, szenisch eingerichtet von Rudolf Steiner, Dornach 1990. - Vgl. ferner Rudolf Steiner, «Ansprachen zu den Weihnachtspielen aus altem Volkstum», Dornach 1915-1924, mit einem Aufsatz Weihnachten 1922, GA 274.
147 der Vortrag vor acht Tagen: Siehe den 2. Vortrag (3. Dezember 1915) in diesem Band.
160 dieses Goethe-Wort «Geistesaugen»: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», eingeleitet und herausgegeben von Rudolf Steiner in «Kürschners Deutsche National-Litteratur» 1883-1897, 5 Bände, Nachdruck Dornach, GA la-e, Bd. 1, GA la, «Verfolg. Bildung und Umbildung organischer Naturen», Kap. «Erster Entwurf einer vergleichenden Anatomie», S. 262: «Wir lernen mit Augen einer vergleichenden Anatomie sehen, ohne die wir, wie überall, so besonders auch in der Naturforschung, blind umhertasten»; im gleichen Band, Kap. [«Verfolg. Entdeckung eines trefflichen Vorarbeiters. Wenige Bemerkungen», S. 107: «Wie vortrefflich diese Methode auch sei, durch die er (K. Fr. Wolff) so viel geleistet hat, so dachte der vortreffliche Mann doch nicht, daß ein Unterschied sei zwischen sehen und sehen, daß Geistesaugen mit den Augen des Leibes in stetem lebendigen Bunde zu wirken haben, weil man sonst in Gefahr gerät, zu sehen und doch vorbeizusehen». Ferner in «Dichtung und Wahrheit», 3. Teil, 11. Buch: «Ich sah nämlich, nicht mit den Augen des Leibes, sondern des Geistes, mich mir selbst denselben Weg zu Pferde wieder entgegenkommen …».
161 «Geistesohren», um wieder ein Goethe-Wort zu gebrauchen: Von «Geistesohren» spricht der Luftgeist Ariel in der ersten Szene des ersten Aktes in «Faust II», Vers 4667.
178 Leonard Nelson, 1882-1927. Philosoph, Universitätsprofessor. «Vom Beruf der Philosophie unserer Zeit für die Erneuerung des öffentlichen Lebens», in «Der Neue Merkur», Monatsschrift für geistiges Leben, München, 2. Jg., 6. Heft, September 1915, S. 713-726.
181 Marie Eugenie delle Grazie, 1864-1911. «Ecce Homo: B. Carneri», erschienen in «Neue Freie Presse», Wien, Nr. 16071 vom 19. Mai 1909; abgedruckt in «Anthroposophie», 14. Jg., Heft 9, Juni 1932, S. 383ff. - Über delle Grazie siehe Rudolf Steiner, «Mein Lebens-gang», GA 28, Kap. IV; «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 18841902», GA 32; «Briefe Band I: 1881-1890», GA 38.
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186 wir versetzen uns nach Rammenau: Vgl. «Johann Gottlieb Fichte's Leben und literarischer Briefwechsel», hg, von Immanuel Hermann Fichte, Sulzbach 1830; Eduard Fichte, «Johann Gottlieb Fichte. Lichtstrahlen aus seinen Werken und Briefen nebst einem Lebensabriß», Leipzig 1863.
187 «Gehörnten Siegfried»: Das Lied vom «Gehörnten Siegfried» erzählt die Jugendabenteuer des Siegfried, wie sie das Nibelungenlied berichtet. In den «Deutschen Volksbüchern», Cöln und Nürnberg o. J., nahm diese Historie eine Hauptstelle ein. Bereits Hans Sachs, 1494-1576, entnahm daraus den Stoff für ein Spiel über den gehörnten Siegfried.

Ernst Hauhold Freiherr von Miltitz, (1739-1774). Gönner und Förderer von Johann Gottlieb Fichte. Er war mit dem Gutsherrn von Rammenau, Johann Albericus von Hoffmann verschwägert. Wahrscheinlich erhielt Fichte in Schulpforta ein Stipendium seitens von Miltitz.
190 Aher ein Lehrer fand sich: Magister Liebel.

Lessings «Anti-Goeze»: 1778 veröffentlichte Lessing Angriffe des verstorbenen Professors Reimarus auf das Christentum mit dem Wunsche, sie sobald wie möglich widerlegt zu sehen. Pastor Goeze aus Hamburg brachte solche Widerlegungen. Ohne seinen Namen zu nennen veröffentlichte daraufhin Lessing 1778 elf Artikel «Anti-Goeze». Siehe «Gotthold Ephraim Lessing's sämtliche Schriften», 13. Band, hg. von Karl Lachmann, Leipzig 1897, S. 140, zu: «Anti-Goeze» (1778), S.141-213.
191 eine merkwürdige Ahgangsarheit: J. G. Fichte: «Oratio de recto praeceptorum poesios et rhetorices usu» (Rede über die Regeln der Dicht- und Redekunst), in «Johann Gottlieb Fichte's Leben und literarischer Briefwechsel», hg. von seinem Sohn Immanuel Hermann Fichte, 2. Aufl., Leipzig 1862.

Nun war … von Miltitz gestorben: Von Miltitz starb 1774.
193 Christian Felix Weiße, 1726-1804. Bühnendichter, Lyriker und Jugendschriftsteller. Vgl. Minor, «Chr. F. Weiße und seine Beziehungen zur deutschen Literatur», Innsbruck 1880.

im Hause Ott: Antonius Ott, Eigentümer des «Gasthofs zum Schwert».
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194 in Ölten, als er einen besonders begabten Menschen findet: Im Mai 1789 besuchte Fichte die Versammlung der Helvetischen Gesellschaft in Ölten, wo er den Dichter Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis kennenlernte.
196 Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724-1803. Deutscher Dichter.
197 eine Hauslehr er stelle in Warschau: In der Familie des Grafen von Plater.

Baruch Spinoza, 1632-1677. Philosoph und Mathematiker mit humanistischer und talmudischer Ausbildung.
198 Immanuel Kant, 1724-1804. Philosoph, Mathematiker, Naturwissenschafter.

(Fichtes) «Kritik aller Offenbarung»: «Versuch einer Kritik aller Offenbarung», anonym 1792, 2. Auflage mit Fichtes Namen 1793.

in dem ausgezeichneten Hause Krockow: Graf Krockow auf Krockow bei Danzig.
199 (Fichtes) «Beitrag zur Berichtigung der Urteile des Publikums über die französische Revolution»: erschien 1793 anonym und ohne Angabe des Ortes.
200 Karl Leonhard Reinhold: Siehe Hinweis zu S. 91.
202 da sagte er (Fichte) zum Beispiel: Wiedergegeben von Henrik Steffens in «Was ich erlebte», Leipzig o. J., S. 75.
204 und zu Schiller sprach er (Fichte) einmal: Siehe «Johann Gottlieb Fichtes Leben und literarischer Briefwechsel», 2 Bände, hg. von I. H. Fichte, 2. verm. u. verbesserte Auflage, Leipzig 1862; 2. Bd., V. Briefe an und von Schiller, Fichte an Schiller, Osmannstädt, 27. Juni 1795, Nr. 3, S. 383: «Der Anschein der Härte in meinem Periodenbau kommt größtenteils daher, daß die Leser nicht declamiren können. Hören sie mich gewisse meiner Perioden lesen, und ich hoffe, sie sollen ihre Härte verlieren.»
206 Karl August: Herzog von Sachsen-Weimar, 1757-1828, Freund Goethes.

einen Satz aus dem Buche Fichtes: Siehe Hinweis zu S.199, Vorrede, S. 45.
207 Vorlesungen über Moral: Die ersten fünf Vorträge ließ Fichte unter dem Titel «Die Bestimmung des Gelehrten», Leipzig o. J. (1794), erscheinen.
696
208 (Herzog) Karl August schrieb: «Das höchste Entscheidungsdecret an den akademischen Senat» (vom 28. Januar 1795), in «Fichte's Leben und literarischer Briefwechsel», 2. Auflage, Leipzig 1862, 2. Bd., S. 41.

Karl Friedrich Forberg, 1770-1848. Privatdozent in Jena, anschließend Konrektor in Saalfeld.

Forberg … einen Aufsatz geschrieben: «Entwicklung des Begriffs der Religion», erschienen in Niethammers und Fichtes «Philosophischem Journal», Bd. 8, 1799, S. 21-46; siehe «Die Schriften zu J. G. Fichte's Atheismus-Streit» München 1912, S. 37-51.

Aber er (Fichte) schickte einen eigenen Aufsatz: «Über den Grund unseres Glaubens an eine göttliche Weltregierung», «Philosophisches Journal», Bd. 8, 1798, S. 1-20; in «Die Schriften zu J. G. Fichte's Atheismus-Streit», München 1912, S. 21-36.
210 Christian Gottlob von Voigt, 1743-1819, Staatsminister.

«Die Bestimmung des Menschen»: Frankfurt und Leipzig 1800.
211 an seine Frau … schrieb Fichte: Siehe «Johann Gottlieb Fichte's Leben und literarischer Briefwechsel», 2 Bände, hg. von I. H. Fichte, 2. verm. u. verbesserte Auflage, Leipzig 1862; 1. Bd., 2. Buch, 6. Kap. «Die Anklage des Atheismus mit ihren äußern und innern Folgen», Brief an seine Frau vom 5. November 1799, S. 330: «Ich habe bei der Ausarbeitung meiner gegenwärtigen Schrift einen tiefern Blick in die Religion getan als noch je.»
212 sagte er (Fichte): Siehe Eduard Fichte, «Johann Gottlieb Fichte. Lichtstrahlen aus seinen Werken und Briefen nebst einem Lebensabriß», mit Beiträgen von I. H. Fichte, Leipzig 1863, Kap., S. 85f.
214 Napoleon I. Bonaparte, 1769-1821, ab 1804 Kaiser.
215 so sagte Fichte: In seiner Charakterisierung Napoleons in «Die Staatslehre, oder über das Verhältniß des Urstaates zum Vernunft-reiche», Vorlesungen, 1813, in «J. G. Fichte's sammtliche Werke», hg. von J. H. Fichte, Berlin 1845, Bd. 4, S. 424-430.

Ausspruch Napoleons: Entnommen aus «J. G. Fichte. Lichtstrahlen …», Vaterländisches. Zu den Reden an die deutsche Nation. Beitrag von I. H. Fichte. S. 293: «Und bekannt ist Napoleon's Wort auf St. Helena: daß die deutschen Ideologen durch die unwiderstehliche Gewalt der Aufregung, welche sie in der Jugend entzündet, sein Reich gestürzt hätten. Dies schlechthin ihm unbekannte, von ihm verachtete Element hatte er nicht in seine Berechnungen aufgenommen, weil es seinem eigenen Geiste fern lag».
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216 in den Vorträgen, die er (Fichte) über «Die Bestimmung des Gelehrten» hielt: Siehe Hinweis zu S. 207, Vorbericht.
218 was dann Goethe …zu dem guten Witz veranlagte: «Tag- und Jahreshefte 1749-1808 (Annalen)», 1795: «Außer den gedachten Unbilden brachte der Versuch, entschiedene Idealisten mit den höchst realen akademischen Verhältnissen in Verbindung zu setzen, fortdauernde Verdrießlichkeiten. Fichtens Absicht, sonntags zu lesen und seine von mehreren Seiten gehinderte Tätigkeit frei zu machen, mußte den Widerstand seiner Kollegen höchst unangenehm empfinden, bis sich dann gar zuletzt ein Studentenhaufen vors Haus zu treten erkühnte und ihm die Fenster einwarf: die unangenehmste Weise, vom Dasein eines Nicht-Ichs überzeugt zu werden.»

seiner «Wissenschaftslehre»: J. G. Fichte, «Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre», 1794.

Fichte, als er … an Goethe schrieb: Brief vom 21. Juni 1794.

Goethe schreibt an Fichte: Brief vom 24. Juni 1794.

und weiter schreibt Goethe dem Sinne nach: Ebenda, wörtlich: «Nach meiner Überzeugung werden Sie durch die wissenschaftliche Begründung dessen, worüber die Natur mit sich selbst in der Stille schon lange einig zu sein scheint, dem menschlichen Geschlechte eine unschätzbare Wohltat erzeigen und werden sich um jeden Denkenden und Fühlenden verdient machen.»
219 als ich … die Briefe Fichtes an Goethe … herausgab: In «Goethe-Jahrbuch», 15. Band, Frankfurt 1894, S. 30ff.

von Goethe selbst geschriebene Auszüge aus Fichtes « Wissenschafts-lehre»: Rudolf Steiner erwähnt dies ebenda, S. 51.

von dem sagt Kant, es würde sein «das Abenteuer der Vernunft»: «Kritik der Urteilskraft», II. Teil, § 80 (Fußnote).
220 Idee von der Universität: «Deduzierter Plan einer zu Berlin zu errichtenden höheren Lehranstalt, die in gehöriger Verbindung mit einer Akademie der Wissenschaften stehe». Siehe «Johann Gottlieb Fichte's sämmtliche Werke», hg. von Immanuel Hermann Fichte, Berlin 1845/46, Band 8.
221 über die ich ja hier … auch vor dem Kriege … gesprochen habe:
z. B. am 17. Juni 1900, zum 500jährigen Gutenberg-Jubiläum; siehe hierzu «Gutenbergs Tat als Markstein der Kulturentwickelung» in «Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 18871901», GA 31, S. 349.
698
222 Karl Christian Erhard Schmid, 1761-1812. Anhänger Kants, veröffentlichte im «Intelligenzblatt» der «Allgemeinen Literaturzeitung» 1794 einen kränkenden Angriff gegen Fichte.
223 August von Kotzebue, 1761-1819. Schriftsteller und Rechtsanwalt.

und noch ein anderer: Garlieb Merkel, 1769-1850. Erbitterter Gegner Goethes und der Romantiker.
224 Robert Zimmermann, 1824-1898. Ästhetiker und Philosoph. Professor der Philosophie an der Universität Wien; Vertreter der Herbartschen Schule.

der da sagte: R. Zimmermann in «Studien und Kritiken zur Philosophie und Ästhetik», 2 Bände, Wien 1870; 1. Band, «Zur Philosophie. Studien und Kritiken», Zum Fichtejubiläum, 10. Kap.: Kritiken, S. 304.
225 das Fichte gesprochen hat: «Einleitungsvorlesungen in die Wissenschaftslehre», vorgelesen im Herbste 1813 in der Universität zu Berlin, 1. Bd., S. 18.
226 Es ist, so sagt Fichte: «Einleitungsvorlesungen in die Wissenschafts-lehre», vorgelesen im Herbste 1813 in der Universität zu Berlin, sämmtliche Werke, Bonn 1834, 9. Band (nachgelassene Werke, 1. Band), Einleitung, S. 4f.

daß er sagte: Ebenda, S. 19.
232 bei Betrachtung von Goethes Weltbild: Siehe den ersten Vortrag Vortrag vom 2. Dezember 1915 in diesem Bande.

eine Art von Einleitung zu den angekündigten sechs Vorträgen: Zu den sechs angekündigten Vorträgen in Berlin vom 3. bis 13. Februar 1916 siehe den ersten.

die dritte Auflage seiner «Faust»-Ausgabe: Leipzig 1892.

nach einer gewiß berechtigten Meinung Herman Grimms: Siehe «Goethe-Vorlesungen», Berlin 1887, 11. und 12. Auflage 1923, 2. Band, 24. Vorlesung, Seite 221.

Herman Grimm sagte dazumal: «Fünfzehn Essays», Dritte Folge, Berlin 1882, S. 218 f.
234 habe nun, ach …: «Faust» I, Vers 354ff.
235 Fausts … Osterspaziergang: «Faust» I, Vers 903ff.
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236 Nun vernehmen wir: «Faust» I, Vers 1178ff.
238 Agrippa von Nettesheim (Heinrich Cornelius), 1486-1535. Schriftsteller, Arzt, Philosoph, Astrologe. Der Kabbala kundig. «Werke», 2 Bände, Lyon 1550, und weitere Buch-Veröffentlichungen.
242 Goethe hat in einer Skizze: In «Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand», Stuttgart und Tübingen 1827, ist innerhalb 4. veröffentlicht: «Zu Faust. Nausikaa, Helena, Zwischenspiel zu Faust».

Wie es im «Faust» steht: «Faust» I, Vers 501ff.
243 Ich meine jetzt in diesem Augenblicke das Wort: «Faust» I, Vers 1112ff.
245 in der klassischen Walpurgisnacht: «Faust» II, Vers 7005ff.
248 Goethes naturwissenschaftliche Schriften: GA 1.

«Goethes Weltanschauung», GA 2.

«Eine Briefstelle»: «Ferner muß ich dir vertrauen, daß ich dem Geheimnis der Pflanzenzeugung ganz nahe bin und daß es das einfachste ist, was nur gedacht werden kann. Die Urpflanze wird das wunderlichste Geschöpf von der Welt, um welches mich die Natur selbst beneiden soll. Mit diesem Modell und dem Schlüssel dazu kann man alsdann noch Pflanzen ins unendliche erfinden, die konsequent sein müssen, das heißt, die, wenn sie auch nicht existieren, doch existieren könnten und nicht etwa malerische oder dichterische Schatten und Scheine sind, sondern eine innere Wahrheit und Notwendigkeit haben. Dasselbe Gesetz wird sich auf alles Lebendige ausdehnen lassen.» Brief vom 17. Mai 1787 an Herder.
251 morgen: Siehe den Vortrag vom 4. Februar 1916 in diesem Band.
253 Carl Kiesewetter, 1854-1895. Okkultist. «Faust in der Geschichte und Tradition», Leipzig 1893, 2. Auflage Berlin 1923, 2 Bände.
257 «Welch Schauspiel …»: «Faust» I, Vers 454.
258 «So bleibe denn die Sonne …»: «Faust» II, Vers 4715.

«Alles Vergängliche …»: «Faust» II, Vers 12104.
259 «Gang zu den Müttern ,.,»: «Faust» II, Vers 6216ff.

Goethe hat … Eckermann gestanden: «Ich kann Ihnen nichts weiter verraten, als daß ich beim Plutarch gefunden, daß im griechischen Altertum von Müttern als Gottheiten die Rede gewesen.» 10. Januar 1830.
700
259 Ich habe öfter über diesen Gang zu den Müttern gesprochen: So z. B. Vortrag vom 26. Januar 1905, GA 53; Vortrag vom 1. Januar 1909, GA 107; Vortrag vom 12. März 1909, GA 57; Vortrag vom 29. April 1909, GA 57; Vortrag vom 1. Januar 1912, GA 134; Vortrag vom 16. August 1915, GA 272.
264 unselige Gespenster: «Faust» II, Vers 11487.
266 Und Kant sagte: Siehe «Kritik der Urteilskraft», § 80.
268 «verfluchten, dumpfen Mauerloch»: «Faust» I, Vers 399.

«O sähst du, voller Mondenschein»: «Faust» I, Vers 386.
270 eine Kritik des Goetheschen Faust: Franz von Spaun, 1753-1826. «Protestation gegen die Stäelische Apotheose des Goetheschen Faustus» in «Vermischte Schriften», München 1822, Teil II, S. 159-228.
272 wie Herman Grimm wiederum so schön sagt: Siehe «Goethe-Vorlesungen», 2. Band, 25. Vorlesung, S. 252.
274 «Alles Vergängliche ,..»: «Faust» II, Vers 12104.
275 Vorträge …, die ich im Beginne des Winters hier gehalten habe: Rudolf Steiner hielt in Berlin zwischen dem 16. November und 21. Dezember 1915 - außer den hier im Band wiedergegebenen -, sieben weitere Vorträge, in «Schicksalsbildung und Leben nach dem Tode», GA 157a.
276 in einem der Vorträge: Siehe den 2. Vortrag vom 3. Dezember 1915, in diesem Band.

«Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», GA 10.

«Geheimwissenschaft», GA 13.
285 Moriz Benedikt, 1835-1920. Mediziner. «Die Seelenkunde des Menschen als reine Erfahrungswissenschaft», Leipzig 1885.
290 In der sechsten Auflage meiner «Theosophie»: GA 9. Die Vorrede zur sechsten Auflage des Buches «Theosophie» ist datiert mit <Berlin, 7. September 1914>.
308 so hat… jüngst ein Kritiker über mein Buch «Theosophie» gesagt: Hierzu wird verwiesen auf Rudolf Steiners Artikel «Was soll die Geisteswissenschaft und wie wird sie von ihren Gegnern behandelt» sowie auf den Zeitungsartikel Rudolf Steiners «Was soll die Geisteswissenschaft? Eine Erwiderung auf <Was wollen die Theosophen?>» Beide Artikel veröffentlicht in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1923», GA 35, S. 156ff. bzw. S. 440ff.
701
315 in der im vorigen Dezember gehaltenen Darlegung: Siehe den dritten Vortrag dieses Bandes.
316 Hermann Bahr, 1863-1934, österreichischer Schriftsteller. Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Berlin, 6. Juni 1916, in GA 169.

Max Burckhardt, 1854-1912, österreichischer Schriftsteller.

über russisches Wesen ein Buch: «Russische Reise», Dresden 1891.
318 Ein bedeutender Literaturhistoriker: Erich Schmidt, 1853-1913, 1885-1886 Direktor des Goethe-Archivs in Weimar, dann Nachfolger von Wilhelm Scherer in Berlin.
319 «Der Bär»: Erschien erstmals anonym in Holteis «Jahrbuch deutscher Bühnenspiele», Berlin 1830.

Karl von Holtei, 1798-1880, Dichter und Schriftsteller.
320 «Über Erziehung und Unterricht in Ungarn»: Erschien unter dem Pseudonym Phis Desiderius, Leipzig 1853.
321 Nun kam ihm nicht nur das deutsche Wesen wie das alte griechische Wesen vor: Siehe K. J. Schröer, «Geschichte der deutschen Literatur», Vorlesungen aus dem Jahre 1846 im Lyzeum Preßburg, Pest 1853.
324 «Durch ganz Europa»: Vgl. Wilhelm Wackernagel, «Geschichte der deutschen Literatur», Basel 1848, S. 14.
326 «Deutsche Weihnachtsspiele aus Ungarn»: Wien 1858. In der Inszenierung von Rudolf Steiner wurden diese Spiele in Deutschland seit 1910 von Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft dargestellt. Seit 1915 werden sie alljährlich auch am Goetheanum in Dornach aufgeführt. Siehe «Weihnachtspiele aus altem Volkstum - Die Oberuferer Spiele, mitgeteilt von Karl Julius Schröer, szenisch eingerichtet von Rudolf Steiner mit einem Aufsatz von Rudolf Steiner», Dornach 1990; sowie «Rudolf Steiner - Karl Julius Schröer, Von den Oberuferer Weihnachtspielen und ihrem geistigen Hintergrund. Wortlaute, Texte, Berichte und weitere Materialien», Dornach 1998.
702
327 wir haben ein Wörterbuch: K. J. Schröer, «Wörterbuch der Mundarten von Gottschee», Wien 1870; «Versuch einer Darstellung der Mundarten des ungrischen Berglandes», Wien 1864.
328 Geschichte der deutschen Dichtung: K. J. Schröer, «Die deutsche Dichtung in ihren bedeutendsten Erscheinungen», Leipzig 1875. Besprochen von Emil Kuh in «Allgemeine Zeitung», Augsburg 1875, Beilage Nr. 114/15: «Eine Literaturgeschichte aus dem Handgelenk»; vgl. auch C. S. Picht, «Ein Karl Julius Schröer-Gedenken» in «Die Drei», Stuttgart 1925/26, Heft 2.
330 Karl Kraus, 1874-1936, österreichischer Schriftsteller und Satiriker, Herausgeber der «Fackel». «Die demolierte Literatur», zuerst als Artikelserie in der «Wiener Rundschau» Januar 1897 erschienen.

Cafe Griensteidl: Wien I, Michaelerplatz / Ecke Herrengasse. Abgerissen im Jahre 1897.

Jakob Julius David, 1859-1906. Lyriker und Dramatiker. Gesammelte Werke, München 1908, 7 Bände.
331 Tal der Hanna: Die Hanna mündet bei Kromeriz (Mähren) in die March.
334 Robert Hamerling: Siehe Hinweis zu Seite 124.
335 «Germanenzug»: Erschien erstmals in dem von E. Kuh herausgegebenen «Dichterbuch», Wien 1863.
338 Jaroslav Vrchlicky (Emil Frida), 1853-1912. Professor an der Universität Prag.
339 Maddch: Siehe Hinweis zu S. 138. Professor.

ein Mann, der eine kurze Biographie … geschrieben hat: Siehe F. V. Kraijci; 1913.
341 «Hat die Verneinung»: Siehe «Die Tragödie des Menschen», aus dem Ungarischen übersetzt von Julius Lechner von der Lech, Leipzig, o. J., Ausgabe Reclam, 1. Szene.
342 «Alles ein Jahrmarkt …»: Das Zitat konnte in dem angeführten Werk nicht gefunden werden. Es handelt sich offenkundig um eine Zusammenfassung der 11. Szene.

«Kämpfe und vertraue»: Siehe Hinweis zu Seite 138. In der dort angegebenen Quelle Seite 199, Schlußzeile der letzten Szene.
703
342 Nögrdd: Komitat (Bezirk) nördlich Budapest. An der Grenze zur Slowakei. Hauptstadt (Grenzort) ist Balassagyarmat.
346 Fritz Lemmermayer, 1856-1932. Jugendfreund Rudolf Steiners. Schrieb u. a. «Erinnerungen», Stuttgart 1929, Neuauflage Basel 1992.

Eduard Sueß, 1831-1914, Geologe. «Das Antlitz der Erde», Wien 1885 bis 1909, 3 Bände; «Der Boden der Stadt Wien nach seiner Bildungsweise, Beschaffenheit und seinen Beziehungen zum bürgerlichen Leben», Wien 1862.
348 in dem vorigen Vortrage: Hier muß es sich um eine falsche Wiedergabe des Vortragstextes handeln.
349 Sintenis, «Der gestirnte Himmel»: Vgl. Conrad Deubler, «Tagebücher, Biographie und Briefwechsel des österreichischen Bauernphilosophen», hg. von Arnold Dodel-Port, 2 Bände, 1. Band, Leipzig 1886, S. 20, 359, 388.
349 Das liest Deubler: Maximilian Grävell, «Der Mensch», Berlin 1815. Heinrich Zschocke, «Stunden der Andacht», Aarau 1809 bis 1816, 6 Bände.
351 dem materialistischen Vogt: Carl Vogt, 1817-1895, Naturforscher.
355 Carneri: Siehe Hinweis zu S. 121.

so schrieb Carneri an Deubler: Siehe Conrad Deubler, «Tagebücher», 2 Bände, Leipzig 1886, 2. Band, S. 318.
355 Marie Eugenie delle Grazie: Siehe Hinweis zu S. 181.
358 aus einer seiner letzten Reden: Rede vom 22. März 1881. Siehe «Carneri als Philosoph» von Johannes Sieber, Breslau 1913, I. Carnens Leben und Werk, S. 8.
362 hat Carneri… geschrieben: Siehe «Grundlegung der Ethik», Wien 1881, 1. Teil, 3. Kapitel, S. 172.
363 Josef Wenzel Graf von Radetzky, 1766-1858. Österreichischer Feldmarschall.
365 Karl Rosenkranz, 1805-1879. «Psychologie oder die Wissenschaft vom subjektiven Geist», 3. Auflage, Königsberg 1863, S. 482.
368 Theodor Ziehen, 1862-1950. «Leitfaden der Physiologischen Psychologie in 16 Vorlesungen», 10. Auflage, Jena 1914.
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370 er sagt es klipp und klar: Ebenda. Die beiden folgenden Zitate sind nicht wörtlich, sondern dem Sinn nach wiedergegeben.
401 Arthur Schopenhauer, 1788-1860, Philosoph.
403 «Die Geisterwelt ist nicht verschlossen»: «Faust» I, Nacht, Vers 442ff. Voran geht die Zeile: «Jetzt erst erkenn' ich, was der Weise spricht…». Nach Scherer, «Aus Goethes Frühzeit», 1879, S. 71ff., soll es sich dabei um eine Anspielung auf eine Stelle in Herders «Älteste Urkunde des Menschengeschlechts» (1774-1776,2 Bände) handeln.
404 wie Hegel nun wiederum richtig ahnte: «Nur der Natürliche ist … der Zeit Untertan, insofern es endlich ist; das Wahre dagegen, die Idee, der Geist, ist ewig. Der Begriff der Ewigkeit muß aber nicht negativ so gefaßt werden, als die Abstraktion von der Zeit, daß sie außerhalb derselben gleichsam existiere; ohnehin nicht in dem Sinn, als ob die Ewigkeit nach der Zeit komme …», «Enzyklopädie der Philosophischen Wissenschaften», § 258.
408 in einem besonderen Vortrage im Dezember: Siehe den 5. Vortrag in diesem Band.
412 Gotthilf Heinrich von Schubert, 1780-1860. «Der Erwerb aus einem vergangenen und die Erwartungen von einem zukünftigen Leben. Eine Selbstbiographie. Dem Herrn Dr. Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling», Erlangen 1854-1856, I. Band, S. 389 f.
417 Descartes: Siehe Hinweis zu S. 17.
418 Julien Offray de Lamettrie, 1709-1751, «L'Homme-machine», Leiden 1748, deutsch von Ritter, Leipzig 1875.

Goethe aus seinem deutschen Bewußtsein heraus: Vgl. «Dichtung und Wahrheit», Dritter Teil, 11. Buch.
421 Intellektuelle Anschauung: Siehe Schelling, «Gesammelte Werke», Stuttgart und Augsburg 1856-1858, 4. Band, S. 368 ff.

Hegel wendet sich gegen diese intellektuelle Anschauung: Siehe «Phänomenologie des Geistes», Vorrede.
422 Johann Gottfried Herder, 1744-1803. Schriftsteller und Philosoph.
424 Immanuel Hermann Fichte, 1796-1879. Siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie», Kap. Reaktionäre Weltanschauungen, GA 18; «Vom Menschenrätsel», GA 20. Zu den folgenden Ausführungen siehe I. H. Fichte, «Anthologie», 2. verm. u. verb. Aufl., Leipzig 1860, §§ 118, 119.
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424 Ignaz Paul Vital Troxler, 1780-1866. Siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie», Kap. Der Kampf um den Geist, GA 18; «Vom Menschenrätsel», GA 20. Werke Troxlers: «Vorlesungen über Philosophie, über Inhalt, Bildungsgang, Zweck und Anwendung desselben aufs Leben, als Enzyklopädie und Methodologie der philosophischen Wissenschaften», Bern 1835, neu hg. von Prof. F. Eymann, Bern 1942; «Naturlehre des menschlichen Erkennens oder Metaphysik», Bern 1828, neu hg. von W. Aeppli, Bern 1944; «Blicke in das Wesen des Menschen», Aarau 1812, neu hg. von H. E. Lauer, Stuttgart 1921; «Fragmente», hg. von W. Aeppli, Bern 1930.
426 Vortrag wie den, den ich Freitag vorletzter Woche gehalten habe: Siehe den 9. Vortrag in diesem Band.
428 Troxler sagt einmal: Die folgenden Zitate stammen aus den «Vorlesungen über Philosophie …», 6. Vortrag.

Kant: «Träume eines Geistersehers erläutert durch Träume der Metaphysik», Königsberg 1766.
429 «Lavater dichtet und denkt…»: Der Naturforscher und Philosoph Charles Bonnet, 1720-1793, lehrte die Existenz eines ätherischen Seelenleibes. Lavater, auf den Bonnet Einfluß gewann, übersetzte eines seiner Hauptwerke zum Teil und gab es unter dem Titel «Philosophische Untersuchungen der Beweise für das Christentum», Zürich 1771, heraus.

Ernst Planer, 1744-1818, Mediziner und Philosoph, schrieb u.a. «Anthropologie für Arzte und Weltweise», Leipzig 1772.
431 Rudolf Rocholl, 1822-1905. «Beiträge zu einer Geschichte deutscher Theosophie. Mit besonderer Rücksicht auf Molitors Philosophie der Geschichte», Berlin 1856.
432 Karl Christian Planck, 1819-1880. «Wahrheit und Flachheit des Darwinismus», Nördlingen 1872; «Grundlinien einer Wissenschaft der Natur als Wiederherstellung der reinen Erscheinungsformen», Leipzig 1864. Das folgende Zitat entstammt dem letztgenannten Werk S. XIV. Aus dem Nachlaß hg. von K. Köstlin, «Testament eines Deutschen. Philosophie der Natur und der Menschheit», Tübingen 1881, Neuherausgabe Jena 1915. Über Planck siehe auch Rudolf Steiner, «Vom Menschenrätsel», GA 20.
434 Henry Bergson, 1859-1941. «La signification de la guerre» in «Pages actuelles 1914/1915», Paris 1915.
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435 Wilhelm Heinrich Preuß, 1843-1909. «Geist und Stoff. Erläuterungen des Verhältnisses zwischen Mensch und Universum nach dem Zeugnis der Organismen», 1882,2. Aufl. 1899; «Die Bedeutung des Lebens im Universum», hg. von W. J. Stein, Stuttgart 1922. Über Preuß siehe auch Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie», Kap. Der moderne Mensch und seine Weltanschauung, GA 18.

Bergson macht darauf aufmerksam: «L'Evolution creative», Paris 1907, 8. Aufl. 1911, S. 201. Deutsch: «Schöpferische Entwicklung», Jena 1912, S. 270.
438 nachdem jetzt hinlänglich nachgewiesen ist: H. Bönke, «Plagiator Bergson. Zur Antwort auf die Herabsetzung der deutsche Wissenschaft durch Edmond Perrier», Berlin 1915.
440 «Goethe im Recht gegen Newton», es wird auch einmal zur Geltung kommen: Gemeint ist mit diesem Kapitel die Schrift von Friedrich Grävell, «Goethe im Recht gegen Newton», Berlin 1857. Neu hg. von Guenther Wachsmuth, Stuttgart 1922. Siehe auch «Farbenerkenntnis», GA 291a, S. 30/31.
440 Goethe, als er reiste: Brief an Knebel vom 18. 8. 1787.
441 Rudolf Steiner, «Gedanken während der Zeit des Krieges. Für Deutsche und diejenigen, die nicht glauben, sie hassen zu müssen», Berlin 1915. Abgedruckt in «Aufsätze über die Dreigliederung des sozialen Organismus und zur Zeitlage 1915-1921», GA 24.
442 Das politische Testament Peters des Großen: Gilt als Fälschung, die zwischen 1797 und 1836 entstanden ist. Vgl. Harry Breßlau, «Das Testament Peters des Großen» in «Historische Zeitschrift» Bd. 41, 1879; ferner: L. Polzer-Hoditz, «Der Kampf gegen den Geist und das Testament Peters des Großen», Stuttgart 1922.

Dimitri Iwanowitsch Pissarew, 1840-1868. Übte durch seinen Realismus großen Einfluß auf die Jungrussen aus. Das Zitat stammt aus Th. G. Masaryk, «Rußland und Europa», Jena 1913, II. Band, S. 90.
443 Iwan Wasiljewitsch Kirejewski, 1806-1854. In Petersburg kurze Zeit Herausgeber der Zeitschrift «Der Europäer», wandelte sich von einem «Westler» zu einem entschiedenen Slawophilen.

Alexej Stepanowitsch Chomjakow, 1804-1860, Geschichtsphilosoph.
444 Herder ist der erste Slawophile: Herder, «Ideen zur Geschichte der Philosophie der Menschheit», 16. Buch, Kap. IV. Vgl. Konrad Bittner, «Herders Geschichtsphilosophie und die Slawen», Reichenberg 1929.
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445 Das Schicksal jedes europäischen Staates…: Siehe J. W. Kirejewski, «Bericht über die russische Literatur» in Masaryk, «Rußland und Europa» (s.o.) I. Band, S. 222.

Sergius Jushakow, 1849-1910. «Der englisch-russische Konflikt», Petersburg 1885. Siehe hierzu und zu den folgenden Zitaten Marian Zdziechowski, «Die Grundprobleme Rußlands. Literatur-politische Skizzen». Aus dem Polnischen übersetzt von Adolf Stylo, Wien 1907.
449 Ich glaubte in einen Tempel zu treten: Ernest Renan an David Friedrich Strauß, Paris, 13. September 1870. Siehe D. F. Strauß, «Gesammelte Schriften», Bonn 1876-1878, Band I, S. 311f.
451 Emile Boutroux, 1845-1921, Französischer Philosoph. «L'Allemagne et la guerre» in «Pages d'histoire 1914/15», Paris 1915.
452 Thomas Hobbes, 1588-1679, hält es für empirisch gegeben, daß im Verhältnis der Staaten untereinander nicht das Recht, sondern die Macht entscheidet. «De corpere politico», London 1650, Neuausgabe durch Ferd. Tönnies, London 1889.
453 Edmond Rostand, 1864-1918, französischer Dichter. «Chantecler», Paris 1910, ein satirisch-symbolisches Tierdrama.
454 als ich … auch über Hamerling sprach: Siehe den 8. Vortrag in diesem Band.
456 daß Jakob Böhme sagen konnte: Zusammenfassung eines Zitates aus «Aurora oder die Morgenröte im Aufgang …» in «Alle Göttlichen Schriften», 3. Ausgabe Amsterdam 1730, Band I, S. 338; vgl. Rudolf Steiner «Die Rätsel der Philosophie», GA 18, Kap. Die Klassiker der Welt- und Lebensanschauung.
457 Und wenn je dem deutschen Namen …: Schlußstrophe des Gedichtes «An der Adria» in «Blätter im Winde. Neuere Gedichte», Hamburg 1887, S. 294.
462 Theodor Meynert, 1833-1892, Psychiater und Gehirnanatom in Wien. Er erforschte die Funktion der Hirnteile. Meynert behandelte Rudolf Steiners Jugendfreund Alfred Stross; siehe Lemmermayer, «Erinnerungen», S. 39.
463 Meynert meint, aus einer Milliarde: Siehe Meynert, «Zur Mechanik des Gehirnbaues» in «Sammlung von populärwissenschaftlichen Vorträgen». Über den Bau und die Leistungen des Gehirns, 1892, S. 17ff.
708
466 Abenteuer der Vernunft: Siehe Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», hg. von Rudolf Steiner, GA la. Verfolg, Anschauende Urteilskraft, S. 115.
472 an dem alten kantischen Wort: «Und so enthält das Wirkliche nichts mehr, als das bloß Mögliche. Hundert wirkliche Thaler enthalten nicht das Mindeste mehr als hundert mögliche … Wenn ich also ein Ding … denke, so kommt dadurch, daß ich noch hinzusetze, dieses Ding ist nicht das Mindeste zu dem Dinge hinzu … Denke ich mir nun ein Wesen als die höchste Realität (ohne Mangel), so bleibt noch immer die Frage: ob es existiere oder nicht.» «Kritik der reinen Vernunft», Riga 1781, Neuausgabe Leipzig 1930, S. 572.
475 Carl Vogt: «Physiologische Briefe an die Gebildeten aller Stände», Stuttgart 1845, S. 206.
484 Hans Vaihinger, 1852-1933. «Die Philosophie des Als-Ob. System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen der Menschheit aufgrund eines idealistischen Positivismus», Berlin 1911. -Vgl. Rudolf Steiner «Die Rätsel der Philosophie», GA 18, Kap. Der Moderne Mensch und seine Weltanschauung.
485 Fritz Mauthner, 1849-1923. «Beiträge zu einer Kritik der Sprache», München 1910/1911.
487 Karl Ernst von Baer, 1792-1876. Professor der Anatomie in Königsberg und Petersburg, gilt als Begründer der modernen Entwicklungsgeschichte. Zu Baers Erwähnung bei Haeckel siehe u.a. «Anthropogonie», 4. Auflage, Leipzig 1891, I. Band, S. 43ff.

einige Stellen aus Karl Ernst von Baer: «Reden und kleinere Aufsätze», Petersburg 1864, I. Band, S. 71f.
487 den Haeckel alle Augenblicke anführt: Siehe «Anthropogonie», 1. Teil, 3. Vortrag: Die neuere Keimesgeschichte, Leipzig 1891, S. 43ff.
488 David Friedrich Strauß: «Der alte und der neue Glaube», IV. Abschnitt in «Gesammelte Schriften», Bonn 1876-1878, VI. Band, S. 162.
489 Laurenz Müllner, 1848-1911. «Die Bedeutung Galileis für die Philosophie», Inaugurationsrede, gehalten am 8. November 1894 in Wien, abgedruckt in «Die Drei», 16. Jahrgang 1933/1934, S. 29ff.Über Müllner vgl. Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA 28, 1 Kap. VII.
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489 Es gab einmal Menschen: Bis 1822 standen Werke, die von der Bewegung der Erde um die Sonne handeln, auf dem Index der von der katholischen Kirche verbotenen Bücher.
491 wie zum Beispiel David Friedrich Strauß gefolgert hat: Siehe «Der alte und der neue Glaube», Bonn 1881,1. Sind wir noch Christen? Abschnitt 27, S. 72f.
494 Hermann L F. Helmholtz, 1821-1894. Physiologe und Physiker.
495 Denn es ist ein schöner Ausspruch: Siehe «Entwurf einer Farbenlehre, Einleitung» in Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften», (s.o.), GA lc.
543 Athanasia oder die Gründe für die Unsterblichkeit der Seele: Sulzbach 1827, 2. Auflage 1838, anonym.
544 Bernard Bolzano, 1781-1848, Philosoph und Mathematiker. 1805 zum Priester geweiht, Professor für Religionswissenschaften in Prag, 1819 wegen seiner freisinnigen Überzeugung abgesetzt. Hauptwerk: «Wissenschaftslehre», Sulzbach 1837, 4 Bände.
549 Arthur Schopenhauer: «Über das Sehn und die Farben» in «Sämtliche Werke», 12 Bde., mit einer Einleitung von Dr. Rudolf Steiner, Stuttgart o. J., Verlag der Cotta'schen Buchhandlung, 12. Band, Kap. 1.

Hermann Lotze: «Grundzüge der Psychologie», Leipzig 1882, S.15.
550 Hermann Helmholtz: «Die Tatsachen in der Wahrnehmung», Berlin 1879, S. 12f.
551 Vortrag, den ich auf dem letzten Philosophenkongreß gehalten habe: Rudolf Steiner, «Die psychologischen Grundlagen und die erkenntnistheoretische Stellung der Theosophie», Vortrag vom 8. April 1911 auf dem Philosophenkongreß in Bologna. Siehe «Philosophie und Anthroposophie - Gesammelte Aufsätze 19041923», GA 35.

was Fichte nur erahnte: «Ganz gewiß zwar liegt die Seligkeit auch jenseits des Grabes, für denjenigen, für den sie schon diesseits begonnen hat, und in keiner anderen Weise und Art, als sie dieseits, in jedem Augenblicke, beginnen kann» … «Wahrhaftig leben, heißt wahrhaftig denken und die Wahrheit erkennen». «Die Anweisung zum seligen Leben oder auch die Religionslehre», Berlin 1806, Deutsche Bibliothek Berlin, Erste Vorlesung, in «Sämtliche Werke», V. Band, S. 409f.
710
575 Da habe ich in einer gewissen Stadt vorgetragen: Vortrag gehalten am 17. Mai 1915 in Linz, «Die übersinnliche Erkenntnis und ihre stärkende Seelenkraft in unserer schicksaltragenden Zeit» (noch nicht in der Gesamtausgabe).
576 Schon in einem Tageblatt: «Linzer Tagespost» vom 18. Mai 1915.

an eine Zeitschrift gewandt: Alois Kaindl, «Geisteswissenschaft und moderne Kultur» in «Psychische Studien», Leipzig, 42. Jahrgang, 8. und 9. Heft.
583 Almanach: «Almanach de Mme. de Thebes. Conseils pour etre heureux», Paris, 1912.
584 im Almanach für 1914: «Das tragische Ereignis im österreichischen Kaiserhaus, das ich vorausgesagt habe, ist zwar noch nicht eingetreten, es wird aber ganz bestimmt, und zwar vor Ablauf der ersten Hälfte des Jahres, eintreten», (s. o.), Paris 1913, «Mes predictions de l'an passe».

daß der österreichische Erzherzog Franz Ferdinand ermordet werden möge: Vgl. Karl Heise, «Die Entente-Freimaurerei und der Weltkrieg», 3. Auflage, Basel 1920, S. 76.

Unter den Allerersten, die ermordet werden: In seiner Rede vor der Kammer vom 4. Juli 1913 sagte Jean Jaures, zu den Rechtsparteien gewandt: «Aus euren Zeitungen, aus euren Artikeln, bei euren Helfershelfern tönt - ihr versteht mich - fortgesetzt die Aufforderung zu einem Attentat gegen uns».
585 Buch von Ernst Haeckel: «Ewigkeit. Weltkriegsgedanken über Leben und Tod, Religion und Entwicklungslehre», Berlin 1913, S. 9, 32, 34.
588 Als Goethe gefragt wurde: Siehe Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften», hg. von Rudolf Steiner, Band 1, Verfolg: Glückliches Ereignis, S. 108, GA 1a.
591 Jakob Grimm, 1785-1863, der Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenschaft. 1830 Professor in Göttingen, unterzeichnete 1837 mit seinem Bruder Wilhelm die Protestaktion der Göttinger Sieben gegen die Aufhebung des hannoverschen Staatsgrundgesetzes und wurde deshalb seines Amtes enthoben und ausgewiesen. Seine Arbeitern zur Sprachgeschichte, insbesondere seine «Deutsche Grammatik», 1819-1837, Neuausgabe 1870 bis 1898, 4 Bände, und zur Sagenkunde waren grundlegend. Er erkannte die Gesetzmäßigkeit des Lautwandels und brachte die von dem dänischen Sprachforscher Rask vorbereitete Erkenntnis der Lautverschiebung zu einem vorläufigen Abschluß.
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592 Herman Grimm: Siehe Hinweis zu S. 327.
593 Ludwig Laistner, 1845-1896. Vgl. Rudolf Steiner, «Mein Lebens-gang», GA 28, Kap. V.
602 Zeitschrift «Das Reich»: München, 1. Jg., Buch 1, April 1916: «Die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt» in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35.
606 Gustav Theodor Fechner, 1801-1887. Siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie», GA 18, Kap. Der Kampf um den Geist; Moderne idealistische Weltanschauungen.
615 Heanzen: Ableitung umstritten. Deutsche Kolonisten in der Oststeiermark und im Burgenland, bis 1945 auch in Ödenburg, kamen unter Heinrich IV. um 1076 aus Oberfranken, spätere Zuwanderer u. a. aus Salzburg.

Die Zipser Deutschen: Ihr Einwanderung in die Oberzips geht ins 12. bis 13. Jahrhundert zurück. Die Gemeinschaft der 24 Zipser Städte besaß bis 1876 Selbstverwaltung und eigenes Stadtrecht. Nach 1945 blieben nur kleine Gruppen in den slowakischen Städten zurück.

Die Siebenbürger Sachsen: Die ersten deutschen Einwanderer wurden im 12. Jahrhundert von dem ungarischen König Geisa II. nach Siebenbürgen gerufen. Sie kamen vorwiegend vom Niederrhein, ferner aus Mitteldeutschland und anderen Gebieten. Ihre Zahl betrug 1940 etwa 250 000.

Die Banater Schwaben: Überwiegend Nachkommen der Pfälzer, Lothringer, Mosel- und Rheinfranken und Alemannen, die im 18. Jahrhundert unter Karl VI., Maria Theresia und Joseph II. nach Vertreibung der Türken im Banat angesiedelt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg größtenteils vertrieben.
618 Ein Deutscher, der die Geschichte Frankreichs schreibt: Herman Grimm, «Fünfzehn Essays. Erste Folge», 3. Auflage, Berlin 1884, S. 115.

Georg Henry Lewes, 1817-1877. «Life of Goethe», 2 Bände, 1855, deutsch 1856/57.
619 Victor Hugo: Vgl. Rudolf Steiner, «Biographien und Biographische Skizzen 1894-1905», GA 33.
712
620 Wir brauchen nur Worte zu nehmen: Vgl. Rudolf Steiner, «Geisteswissenschaftliche Sprachbetrachtungen. Eine Anregung für Erzieher», GA 299.
627 Franz Xaver Schmid, 1819-1883. «Die Grundfesten der Erkenntnis. Sieben philosophische Nachtwachen», 1850.
628 Jakob Grimm: «Über das Pedantische in der deutschen Sprache», vorgelesen in der öffentlichen Sitzung der Akademie der Wissenschaften am 21. Oktober 1847. Erschienen in «Aus den kleineren Schriften von Jakob Grimm», 1874, 2. Auflage, 1911, S. 302 ff.: «Das Pedantische aber, glaube ich, wenn es früher noch gar nicht vorhanden gewesen wäre, würden die Deutschen zuerst erfunden haben»,

Ernst Troeltsch, 1865-1923. Evangelischer Religionsforscher und Philosoph.

Dem deutschen Volke war es vorbehalten: Herman Grimm, «Fünfzehn Essays. Erste Folge», 3. Auflage, Berlin 1884, S. 99. Keine wörtliche Wiedergabe des Zitats. Original: «Der Germane allein teilt sich heute die Fähigkeit zu, die Freiheit des Individuums zu begreifen und mit dem Zugange des Staatslebens wahrhaft zu versöhnen, auf der das Wohl der gesamten Menschheit heute zu beruhen scheint.»
629 will man eine Formel: in «Die deutsche Idee von der Freiheit», Rede, gehalten in Wien am 11. Oktober 1915, abgedruckt in «Die neue Rundschau», 27. Jg. der Freien Bühne, 1. Heft, Januar 1916, S. 71.
630 Was ist Freiheit?: Woodrow Wilson, 1856-1927. Führte die Vereinigten Staaten 1917 in den Krieg gegen das Deutsche Reich, nachdem er kurz zuvor als «Friedenspräsident» wiedergewählt worden war. Rudolf Steiner stellte den abstrakten «Vierzehn Punkten» Wilsons die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus entgegen. «Was ist Freiheit?» aus «Die neue Freiheit» («The new freedom»), 1913, deutsch Minden 1914, Seite 217f.
638 bei seiner Reise in Italien: Siehe Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften», Erster Band, S. 61ff., GA 1a.
640 Justus Christian Loder, 1753-1832, Professor der Medizin in Jena, später Halle.

Uns ist ja bekannt: Zwischenknochen; Annalen 1790. Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften», hg. von Rudolf Steiner, 1. Band, GA la, S. 316, Fußnote.
713
651 Eduard von Hartmann, 1842-1906. «Philosophie des Unbewußten. Versuch einer Weltanschauung», Berlin 1869. Vgl. Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie», Kap. Moderne idealistische Weltanschauungen, GA 18; «Mein Lebensgang», GA 28, Kap. VI, XVII; «Briefe Band II», GA 39; «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie» in «Philosophie und Anthroposophie», GA 35.

Carl Ludwig Schleich, 1859-1922. «Vom Schaltwerk der Gedanken», Berlin 1917, S. 256f.
673 Und zum Belege dafür: Immanuel Hermann Fichte, «Anthropologie», § 170.
675 Es ist ein Zustand denkbar: Herman Grimm, «Fünfzehn Essays. Erste Folge», Friedrich der Große und Macaulay.
677 Solange die Consolidation vorwärts schreitet: Brooks Adams, «Das Gesetz der Zivilisation und des Verfalls». Mit einem Essay von Theodore Roosevelt, Wien und Leipzig 1907.




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