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Zu dieser Ausgabe

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213 Der vorliegende Band umfaßt Nachschriften von jenen Vorträgen Rudolf Steiners, die er vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft in Stuttgart während mehrerer Aufenthalte in dieser Stadt im Jahre 1920 gehalten hat.

Textgrundlagen: Die Vorträge wurden von verschiedenen Stenographen mitgeschrieben. Die Namen der Mitschreibenden sind nicht überliefert. Der Text folgt den im Archiv der Rudolf Steiner-Nachlaß Verwaltung vorliegenden Übertragungen in Klartext, wie sie von den Stenographen besorgt worden sind.

Der Titel des Bandes stammt nicht von Rudolf Steiner, sondern von den Herausgebern.

Frühere Veröffentlichung:
Die Vorträge dieses Bandes wurden erstmals in der Monatsschrift «Blätter für Anthroposophie» (Basel) 1961,13. Jahrg., Nrn. 3-12 und 1962, 14. Jahrg., Nr. 1, veröffentlicht - mit der Einschränkung, daß vom 4. Vortrag (13. Juni 1920) der Schluß nicht gebracht wurde und vom 5. Vortrag (24. Juni 1920) nur die erste Hälfte.



Hinweise zum Text

213 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


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15 Ludwig Feuerbach, 1804-1872, Philosoph. Zu Feuerbachs Anthropomorphismus zitierte Rudolf Steiner mehrmals aus dessen Schrift «Das Wesen der Religion» (1851), u.a. in «Anthroposophie als Kosmosophie», GA 207, S. 163.

Ludwig Büchner, 1824-1899, Philosoph.
17 Ich habe einmal. . . einen Vortrag gehalten: Kolmar, 21. November 1905 «Die Weisheitslehren des Christentums im Lichte der Theosophie» (Keine Nachschrift).
23 Leopold von Ranke, 1795-1886, Historiker.
24 In Norwegen macht sich ein Mensch geltend: Näheres konnte nicht ermittelt werden.
29 Paul Deussen, 1845-1919, Philosoph und Sanskritgelehrter.

Richard von Garbe, 1857-1927, Sanskritgelehrter.
34 Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, 1775-1854, «Bruno, oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge. Ein Gespräch».

Johann Gottlieb Fichte, 1762-1814, «Die Bestimmung des Menschen» (1800).

Friedrich Schiller, 1759-1805, «Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen» (1795).
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34 Ralph Waldo Trine, 1866-1958, amerikanischer Schriftsteller.
35 Ich habe Ihnen das letzte Mal: Stuttgart, 21. Dezember 1919, in: «Weltsilvester und Neujahrsgedanken», GA 195.

A. Fernere, 1879-1960, «La loi du progres economique et la justice sociale» in «Suisse-Belgique Outremer», Bruxelles-Lausanne, Ire. annee, no. 3-4, juillet-aoüt 1919.

Grigorij Jefimowitsch Rasputin, 1871—1916, russischer Mönch, Ratgeber des Zaren Nikolaus II. von Rußland, angeblicher Wundertäter, 1916 ermordet.
35 Dr. Roman Boos, 1889—1952, Anthroposophischer Redner und sozialwissenschaftlicher Schriftsteller, Pionier der Dreigliederungsbewegung.
45 Hirtenbrief: Des Fürsterzbischofs Johann Baptist Katschthaler von Salzburg vom 2. Februar 1905, betitelt mit «Die dem katholischen Priester gebührende Ehre»; abgedruckt in Carl Mirbt, «Quellen zur Geschichte des Papsttums und des römischen Katholizismus», 5. Aufl. Tübingen 1934, S, 497 ff. Nachfolgend die auf die priesterliche Konsekrationsgewalt bezügliche Stelle:
«Ehret die Priester, denn sie haben die Gewalt zu konsekrieren. - Kraft der Weihe hat der katholische Priester und wieder nur er, und nicht die protestantischen Pastoren, diese wunderbare Gewalt. - Die Gewalt zu konsekrieren, den Leib des Herrn mit dem kostbaren Blute, mit Seiner ganzen heiligen Menschheit und Seiner Gottheit unter den Gestalten des Brotes und Weines gegenwärtig machen; Brot und Wein verwandeln in den wahren Leib und das kostbare Blut unseres Herrn, welch' hohe, erhabene, ganz wunderbare Gewalt! Wo im Himmel ist eine solche Gewalt, wie die des katholischen Priesters? Bei den Engeln? Bei der Mutter Gottes? Maria hat Christum, den Sohn Gottes, in ihrem Schöße empfangen und im Stalle zu Bethlehem geboren. Ja. Aber erwäget, was bei der heiligen Messe vorgeht! Geschieht nicht unter den segnenden Händen des Priesters bei der heiligen Wandlung gewissermaßen dasselbe? Unter den Gestalten des Brotes und Weines wird Christus wahrhaft, wirklich und wesentlich gegenwärtig und gleichsam wiedergeboren. Dort zu Bethlehem gebar Maria ihr göttliches Kind und wickelte es in Windeln, der Priester tut gleichsam dasselbe und legt die Hostie auf das Korporale. Einmal hat Maria das göttliche Kind zur Welt gebracht. Und sehet, der Priester tut dies nicht einmal, sondern hundert- und tausendmal, so oft er zelebriert. Dort im Stalle war das göttliche Kind, das durch Maria der Welt gegeben ward, klein, leidensfähig und sterblich. Hier auf dem Altare unter den Händen des Priesters ist es Christus in seiner Herrlichkeit, leidensunfähig und unsterblich, wie er im Himmel sitzt, zur Rechten des Vaters, glorreich triumphierend, vollkommen in jeder Beziehung. - Machen sie den Leib, das Blut des Herrn bloß gegenwärtig? Nein. Sondern sie opfern, sie bringen dem himmlischen Vater das Opfer dar. Es ist dasselbe, was Christus blutigerweise auf Kaivaria und unblutigerweise beim letzten Abendmahl getan hat. Dort hat der ewige Hohepriester Jesus Christus Sein Fleisch, Sein Blut und Leben selbst dem himmlischen Vater zum Opfer gebracht, hier in der heiligen Messe tut Er dasselbe durch seine Stellvertreter, die katholischen Priester. Die Priester hat er an Seine Stelle gesetzt, damit sie dasselbe Opfer, das Er dargebracht, fortsetzen. Ihnen hat Er das Recht über Seine heilige Menschheit übertragen, ihnen gleichsam Gewalt über Seinen Leib gegeben. Der katholische Priester kann Ihn nicht bloß auf dem Altare gegenwärtig machen, Ihn im Tabernakel verschließen, Ihn wieder nehmen und den Gläubigen zum Genüsse reichen, er kann sogar Ihn, den menschgewordenen Gottessohn, für Lebendige und Tote als unblutiges Opfer darbringen. Christus, der eingeborene Sohn Gottes des Vaters, durch den Himmel und Erde geschaffen sind, der das ganze Weltall trägt, ist dem katholischen Priester hierin zu Willen. -» (Hervorhebungen nach dem bei Mirbt wiedergegebenen Original.)
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45 Des Königs Wille ist oberstes Gesetz: «Suprema lex regis voluntas» lautet die Eintragung Wilhelms II., Deutscher Kaiser, ins Goldene Buch der Stadt Mönchen. Vgl. J. von Kürenberg, «War alles falsch? Das Leben Kaiser Wilhelms II.», Basel-Olten 1940, S. 190.
47 Dionysios der Areopagite (Schüler des Apostel Paulus): «Von der himmlischen Hierarchie» und «Von der kirchlichen Hierarchie», wiedergegeben in «Die angeblichen Schriften des Areopagiten Dionysius, übersetzt und mit Abhandlungen begleitet vonj. G. V. Engelhardt», 2. Teil, Sulzbach 1823.
48 Augustinus: «De civitate dei Hbri XII».

Dante: «De monarchia».
49 John Wiclif, 1329-1384, Reformator.

Johann Hus, 1369—1415, Reformator, wurde während des Konstanzer Konzils, das seine und Wiclifs Lehren verdammte, verbrannt.
53 Herman Grimm, 1828-1901, «Fragmente» (I. Bd.), Berlin und Stuttgart, S. 212:
«Wir von heute (1891) haben nicht mehr wie ich als Kind (geb. 1828) einstmals die Freiheitskriege gegen den ersten Napoleon als letzte große Erfahrung hinter uns, sondern die Freiheitskriege der sechziger und siebziger Jahre gegen Österreich und Frankreich. Wir sind einmal ein Volk gewesen, in dessen Schöße dem Kinde einzuprägen war, es werde sich nie freiwillig zugreifend an den Schicksalen des Landes beteiligen dürfen. Heute wird der Deutsche dazu gezwungen. Vor fünfzig Jahren wäre es ein unerhörtes Beginnen gewesen, die Erziehung so einzurichten, daß man dem Kinde klarmachte, es werde einmal der Bürger eines einigen großen deutschen Kaiserreiches sein, und unter seinen Pflichten gegen Gott, Kaiser und Vaterland werde auch die einmal an es herantreten, aus eigener Beurteilung der Bedürfnisse seines Vaterlandes einen Vertreter seiner Meinungen in ein deutsches Parlament zu wählen. Dergleichen nur zu äußern, würde wie Hochverrat geklungen und dem, der es ausgesprochen hätte, vielleicht Lebensruin eingetragen haben.»
58 erster öffentlicher Vortrag: «Der Weg zu gesundem Denken und die Lebenslage des Gegenwartsmenschen», Stuttgart, 8. Juni 1920, in «Geisteswissenschaft und die Lebensforderungen der Gegenwart», Heft VI, Dornach 1950, für GA 335 vorgesehen.

Wladimir Iljitsch Lenin (eigentlich Uljanow), 1870-1924.

Leo Trotzkij (eigentlich Bronstein), 1879-1940, Führer der russischen Revolution 1917.
61 in einer Zeitung: «Basler Vorwärts» vom 2. Juni 1920, X. N. «Die Politik der Sowjetregierung auf dem Gebiete der Religion.»
66 Aristoteles, 384-322 v. Chr. Vgl. hierzu Franz Brentano, «Die Psychologie des Aristoteles», Mainz 1867, S. 199 ff.
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67 Man muß «Traubismus» treiben: Friedrich Traub, geb. 1860, Universitätsprofessor in Tübingen, schrieb: «Rudolf Steiner als Philosoph und Theosoph», Tübingen 1919.
68 fast überall in der Schweiz erscheinen Artikel über die Anthroposophie: Siehe hierzu sowie zu den folgenden Ausführungen Roman Boos, «Aktenmäßige Darstellung der Hetze gegen das Goetheanum», in «Rudolf Stcincr/Roman Boos: Die Hetze gegen das Goetheanum», Ariesheim 1920.
72 Hirtenbrief: Siehe Hinweis zu S. 45.

Konzil zu Konstantinopel: Gemeint ist die Verwerfung der sog. Trichotomie durch das genannte Konzil. Rudolf Steiner erwähnt dies verschiedentlich, vgl. u. a. «Bausteine zu einer Erkenntnis des Mysteriums von Golgatha», GA 175, 1. und 2. Vortrag.

eine Persönlichkeit, die an Moleschott schrieb: Eine Dame, Mathilde Reichardt, die im Jahre 1856 in Briefen an Moleschott ein Buch über Wissenschaft und Sittenlehre herausgab, hat sich unstreitig das wenig beneidenswerte Vorrecht erworben, unter denen, welche alle sittlichen Begriffe auf den Kopf stellen, in erster Linie und an erster Stelle genannt zu werden. Nach der Meinung dieser Dame hat die Sittenlehre nur danach zu fragen, ob eine Menschennatur die in sie gelegten Elemente harmonisch entwickelt. Die Natur aber - meint sie - spreche durch jeden Menschen einen anderen Willen aus. Sie stehet daher nicht an zu behaupten, «daß, so es Menschen gibt, denen eine Neigung, ein vorherrschender Trieb zum Betrügen und zum Stehlen innewohnt, diese Menschen nur als Betrüger, nur als Diebe durch und durch sittliche Menschen sein können». - «Auch der zum Diebe geborene Mensch brachte wie jeder andere das Recht mit sich ins Leben, seine Natur zu vollenden und allseitig zu entwickeln und kann nur auf diese Weise eine kraftvolle, eine sittliche Natur sein. Und wie der Dieb, so jeder andere Lasterhafte, so auch der zum Mörder Geborene.» (Zitiert nach Jürgen Bona Meyer, «Philosophische Zeitfragen», Bonn 1874, S. 323 f.)
73 «Die Philosophie der Freiheit» (1894), GA 4.

Carl Vogt, 1817-1895, Vorkämpfer des Darwinismus.

Jakob Moleschott, 1822-1893, Physiologe.

Ludwig Büchner, 1824-1899, Philosoph.
79 wie ich neulich in einem öffentlichen Vortrag sagte .. .: «Die Erziehung und der Unterricht gegenüber der Weltlage der Gegenwart», Stuttgart, 10. Juni 1920, in «Geisteswissenschaft und die Lebensforderungen der Gegenwart» VI, Dornach 1950, in der Gesamtausgabe vorgesehen für GA 335.
81 «Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft» (1919), GA 23.

Arbeiter-Bildungsschule: Vgl. Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA 28.
82 «Von Seelenrätseln» (1917), GA 21.
85 Emil Molt, 1876-1936, siehe Hinweis zu S. 87.

Hans Kühn, 1889-1977, Schriftsteller und Verleger.
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85 Carl Unger, 1878-1929, Diplom-Ingenieur, Inhaber einer Werkzeugmaschinenfabrik, Vorstandsmitglied der deutschen Anthroposophischen Gesellschaft seit 1905, Vortragender und Schriftsteller. 1929 in Nürnberg von einem Geisteskranken erschossen.

Emil Leinhas, 1878-1967, Kaufmann, Generaldirektor von «Der Kommende Tag AG», Schriftsteller.
86 Max Seiling, 1852-1928, einstiger Anhänger, dann Gegner Rudolf Steiners, trug den Titel eines Hofrats.

Aufruf vom vorigen Jahr: «An das deutsche Volk und an die Kulturwelt!» Flugblatt 1919, abgedruckt u. a. in «Die Kernpunkte der sozialen Frage», GA 23.
87 Aufruf zur Begründung eines Kulturrats: Pfingsten 1919, unterschrieben von zahlreichen Persönlichkeiten des Kulturlebens.

Waldorf schule: Gegründet von Emil Molt im Jahre 1919 für die Arbeiterkinder der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik und für die Öffentlichkeit als einheitliche Volksund höhere Schule unter Leitung von Rudolf Steiner, der auch die an ihr wirkenden Lehrkräfte berufen und ihnen die vorbereitenden seminaristischen Kurse erteilt hat.

«Der Kommende Tag. Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte», gegründet März 1920 in Stuttgart. Bis 1923 war Rudolf Steiner Vorsitzender des Aufsichtsrats. Die Kommende Tag AG wurde ein Opfer der Inflation in Deutschland und mußte 1925 aufgelöst werden.
92 Vor acht Tagen mußte ich hier reden: Stuttgart, 16. Juni 1920; abgedruckt in: «Landwirtschaft und Industrie / Neuordnung des Bodenrechtes als soziale Forderung der Gegenwart»; Wortlaute aus Schriften und Vorträgen von Rudolf Steiner, herausgegeben von Roman Boos, Stuttgart 1957, S. 84 ff. (vorgesehen für GA 335).
95 Oswald Spengler, 1880-1936, «Der Untergang des Abendlandes», 2 Bände, München 1918-1922.
97 wie ich es in Dornach gezeigt habe mit der Thomistik: «Die Philosophie des Thomas von Aquino»; drei Vorträge gehalten vom 22. bis 24. Mai 1920 in Dornach; GA 74.
102 Rudolf Steiner: «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel: Philosophie und Anthroposophie. Vier Märchen (aus den Mysteriendramen). Anthroposophischer Seelenkalender. Der Seelen Erwachen, 7. und 8. Bild»; Berlin 1918.
106 Trinitätsgruppe: Die sogen, plastische Gruppe (der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Ahriman) in Dornach.
109 Max Dessoir, 1867-1947, «Vom Jenseits der Seele. Die Geheim Wissenschaften in kritischer Betrachtung», Stuttgart 1917, S. 254 ff.

«Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit» (1910), GA 15.
111 Professor der Anatomie: Prof. Dr. Hugo Fuchs, Göttingen. Siehe dazu Rudolf Steiner: «Ein paar Worte zum Fuchs-Angriff» in «Dreigliederung des sozialen Organismus», 2. Jahrg. Nr. 5 (Aug. 1920); abgedruckt in: «Aufsätze zur Dreigliederung des sozialen Organismus und zur Zeitlage 1915-1921», GA 24.
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111 Lesen Sie das Beiblatt: «Dreigliederung des sozialen Organismus», 2. Jahrg. Nr. 4, Beilage (Juli 1920).

in dem kleinen Schriftchen: Siehe Hinweis zu S. 102.
114 Atwoodsche Fallmaschine: George Atwood, 1745-1807, englischer Physiker, erfand 1784 eine Maschine zur Nachweisung der Gesetze des freien Falls.
123 Karlsruher Zyklus vom Jahre 1911: «Von Jesus zu Christus», GA 131.
125 Moleschott, Büchner, Vogt: Siehe Hinweis zu S. 73.
136 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/05), GA 10.

«Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910), GA 13.
138 Erich Wasmann, 1859-1931, Insektenforscher. Forschte besonders über die Ameisen. Die Nachschrift ist an dieser Stelle etwas unklar, und der Text wurde vom Herausgeber durch in [ ] Gesetztes verdeutlicht.
141 Grundsatz, den Goethe ausgesprochen hat: Das Goethe-Zitat lautet wörtlich: «Man sagt, zwischen zwei entgegengesetzten Meinungen liege die Wahrheit mitten inne. Keineswegs! Das Problem liegt dazwischen, das Unschaubare, das ewig tätige Leben, in Ruhe gedacht» («Maximen und Reflexionen»). Die Nachschrift, in der Vorauflage wörtlich wiedergegeben, ist an dieser Stelle unzureichend und wurde jetzt sinngemäß ergänzt.
143 vielgereister evangelischer Geistlicher: Max Christlieb, 1862-1916. Er war ein Freund Rudolf Steiners aus der Weimarer Zeit, der sich für die damals soeben erschienene «Erkenntnistheorie» einsetzte. Vgl. zu Steiner und Christlieb Ludwig Kleeberg, «Wege und Worte», 2. Aufl. 1961, S. 76 ff., wo auch die Begegnung in Marburg erwähnt wird.

worauf ich gestern schon hingewiesen habe: In dem öffentlichen Vortrag «Die großen Aufgaben von heute im Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben. Eine dritte Gegenwartsrede»; veröffentlicht in Rudolf Steiner: «Drei Gegenwartsreden», Geisteswissenschaft und die Lebensforderungen der Gegenwart, Heft VIII, Dornach 1952, in GA 335 vorgesehen.
144 die abscheuliche Verleumdung: Siehe den Schluß der Vorträge vom 11. und 17. Januar 1920 in «Geistige und soziale Wandlungen in der Menschheitsentwickelung», GA 196, S. 52 und 82 ff.

jene Persönlichkeit der hiesigen Nachbarschaft: Karl Rohm, Herausgeber der Zeitschrift «Der Leuchtturm», in Lorch (Württemberg).
145 Metzdorf-Teschner: Vgl. hierzu E. Uehli: «Die gestohlene Dreigliederung» in «Dreigliederung des sozialen Organismus», 2. Jahrg. Nr. 11 (Sept. 1920).
146 Rohm: Siehe Hinweis zu. S. 144.

Alfred Knapp, begründete den sogen. «Internationalen Orden für Ethik und Kultur»
153 Rabindranath Tagore, 1861 -1941, Schrift über den Nationalismus: «Nationalismus»; Übertragung von H, Meyer-Franck, Leipzig o. J.
156 William James, 1842—1910, amerikanischer Psychologe.
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158 Goethe-Märchen: «Das Märchen von der grünen Schlange und der Lilie» aus «Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten» (1795), Weimarer Ausgabe, 18. Bd., S. 225 ff.
160 Wilhelm von Humboldt, 1767-1835, «Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen», 1792.

Thomas Woodrow Wilson, 1856-1924, «Der Staat. Elemente historischer und praktischer Politik»; übers, von G. Thomas, Berlin—Leipzig 1913.
164 John Worrell Keely, 1827-1898: Siehe den Dornacher Vortrag vom 1. Dez. 1918 in «Die soziale Grundforderung unserer Zeit / In geänderter Zeitlage», GA 186, S. 70 ff.
176 im öffentlichen Vortrag: Stuttgart, 10. Nov. 1920: «Die Geisteskrisis der Gegenwart und die Kräfte zum Menschheitsfortschritt», in GA 335 vorgesehen.
177 Pierre Bayle (1647-1706) hat im 18. Jahrhundert ein merkwürdiges Wort ausgesprochen: Vgl. hierzu Ludwig Feuerbach, «Pierre Bayle. Ein Beitrag zur Geschichte der Philosophie und Menschheit» (= «Ludwig Feuerbachs Sämmtliche Werke», hg. v. W. Bolin u. F. Jodl, 5. Bd., Stuttgart 1905).
179 Goethe, Werther: «Die Leiden des jungen Werther» (1775), Weimarer Ausgabe, 19. Bd.

Siegwart: Sentimentaler Roman von Johann Martin Miller; erschien 1776 (2 Jahre nach «Werther»), zeitweilig beliebtestes Buch der Lesewelt.
181 Der «schlichte Mann aus Nazareth»: Siehe z. B. Heinrich Weinel, «Jesus im neunzehnten Jahrhundert», Tübingen/Leipzig 1903, S. 6 f.
183 Alfons Paquet, 1881-1944, Schriftsteller. Schrieb: «Im kommunistischen Rußland», 1919.
185 Amerikanische Pastorenredner: Vgl. «Die Geisteskrisis der Gegenwart und die Kräfte zum Menschheitsfortschritt», öffentlicher Vortrag in Stuttgart am 10. November 1920, vorgesehen für GA 335.
186 Thomas Woodrow Wilson: Siehe Hinweis zu S. 160.

Georges Clemenceau, 1841-1929, französischer Politiker.

Adolf von Harnack, 1851-1930, protestantischer Kirchenhistoriker.
194 in einem öffentlichen Vortrag: Vgl. Hinweis zu S. 185.
195 Ich möchte da doch daraufhinweisen: «Goethe als Vater einer neuen Ästhetik», Vortrag gehalten im Wiener Goetheverein am 9. November 1888; erstmals erschienen Wien 1889, abgedruckt in «Kunst und Kunsterkenntnis»; GA 271, S. 7 ff.
202 im öffentlichen Vortrage: Stuttgart, 16. November 1920: «Die Wahrheit der Geisteswissenschaft und die praktischen Lebensforderungen der Gegenwart», in GA 335 vorgesehen.
206 Graf Hermann Keyserling, 1880-1946, «Philosophie als Kunst», Darmstadt 1920. im öffentlichen Vortrage: Siehe Hinweis zu S. 176.
207 Tagebücher eines Philosophen: «Das Reisetagebuch eines Philosophen», Darmstadt 1919.




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