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Zu dieser Ausgabe

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319 Die in dem vorliegenden Band vereinigten Nachschriften und Notizen von 31 in verschiedenen Orten gehaltenen Einzel- und Doppelvorträgen aus den Jahren 1906 und 1907 wurden im gleichen Zeitraum gehalten wie die Berliner Vorträge des Bandes «Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft», GA 96, und bilden somit eine Ergänzung zu den Berliner Darstellungen. Alle diese Vorträge richteten sich an Mitglieder der damaligen Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Zu dem Vortrag in Landin über Richard Wagners «Parsifal» war es dadurch gekommen, daß Rudolf Steiner mit Marie Steiner-von Sivers und einigen anderen Freunden damals einige Ferientage auf dem Gut von Eugenie von Bredow in Landin/Westhavelmark verbrachte und anschließend von den beiden Leiterinnen des Münchner Zweiges - Sophie Stinde und Pauline von Kalckreuth - zur Parsifal-Aufführung in Bayreuth eingeladen worden war.
Anstelle der sonst üblichen chronologischen Folge wurden im vorliegenden Bande die Vorträge nach vier großen Themenkreisen aufgegliedert. In 14 Vorträgen beleuchtet Rudolf Steiner den spirituellen Gehalt der christlichen Offenbarungswahrheiten; 3 Vorträge behandeln Wesen und Aufgabe der luziferischen Geister, 5 Vorträge den rosenkreuzerischen Erkenntnisweg in seiner Besonderheit gegenüber älteren Einweihungsformen. Die vierte Gruppe bilden 9 Vorträge, die teils zentrale anthroposophische Erkenntnisse, teils deren Anwendung auf einzelne Lebensgebiete behandeln.

Zu den Ausdrücken «Theosophie» und «theosophisch»: Zur Zeit dieser Vorträge stand Rudolf Steiner mit seiner anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft noch innerhalb der damaligen Theosophischen Gesellschaft und gebrauchte weitgehend die den Teilnehmern vertraute Terminologie. Die Worte «Theosophie» und «theosophisch» wurden von ihm jedoch von Anfang an immer im Sinne seiner selbständigen Geistesforschung verwendet. Einer späteren Angabe Rudolf Steiners zufolge sind diese Bezeichnungen für den Druck der Vorträge durch «Geisteswissenschaft» oder «Anthroposophie», «geisteswissenschaftlich» oder «anthroposophisch» ersetzt worden, es sei denn, daß ausdrücklich auf die von H. P. Blavatsky ausgegangene theosophische Strömung Bezug genommen wird, wie das in den Vorträgen Düsseldorf, 4. April 1906, Leipzig, 25. April 1906 und 12. Januar 1907, geschieht.
Zu den mehrfach vorkommenden indisch-theosophischen Bezeichnungen siehe den Hinweis auf Seite 336.

Zu den Textunterlagen: Die Vorträge wurden von verschiedenen Zuhörern mehr oder weniger gut mitgeschrieben. Regelrechte Nachschriften im Sinne einer weitgehend wörtlichen Wiedergabe liegen nur von den Vorträgen
320 Basel, 19. September 1906, Karlsruhe, 4. Februar 1907 und Wien, 22. Februar 1907 vor. Alle andern Vorträge des Bandes sind nach Kurznotizen oder referatartigen Zusammenfassungen von Hörern wiedergegeben. Die sehr aphoristische Nachschrift des Landiner Parsifal-Vortrages konnte durch Notizen von Frau Marie Steiner ergänzt werden.
Trotz der überwiegend unbefriedigenden Beschaffenheit der textlichen Unterlagen wurden die Nachschriften in die Gesamtausgabe aufgenommen, weil sie ein Bild von der Vortragsarbeit Rudolf Steiners in diesem Zeitraum vermitteln und sich inhaltlich auch in wesentlichen Einzelheiten vielfach ergänzen.

Für die 3. Auflage wurden die Hinweise überarbeitet und ein Namenregister beigefügt. Textdurchsicht: Anna Maria Baiaster und Ulla Trapp.

Der Titel des Bandes stammt vom Herausgeber der ersten Auflage; die Titel der Vorträge sind nicht von Rudolf Steiner.

Einzelausgaben:
München, 17. März 1907:
in «Das Christentum hat begonnen als Religion, aber es ist größer als alle Religionen», Freiburg i. Br. 1952;
in «Die Mysterien des Geistes, des Sohnes und des Vaters», Dornach 1981, 1997

Frühere Veröffentlichungen:
Folgende Vorträge dieses Bandes wurden in der Wochenschrift «Das Goetheanum» bzw. in deren Beilage «Nachrichtenblatt» («Was in der anthroposophischen Gesellschaft vorgeht») veröffentlicht:
Düsseldorf, 11. Febr. 1906, im «Nachrichtenblatt» 1936, 13. Jg. Nrn. 18-19
Köln, 2. Dezember 1906, im «Nachrichtenblatt» 1945, 22. Jg. Nr. 20
Karlsruhe, 4. Februar 1907, in «Das Goetheanum» 1945, 24. Jg. Nrn. 25-27
Düsseldorf, 7. März 1907, im «Nachrichtenblatt» 1941, 18. Jg. Nrn. 27-28
München, 17. März 1907, im « Nachrichtenblatt» 1936, 13. Jg. Nrn. 6-7
Fragenbeantwortung zum Vortrag Stuttgart, 19. Januar 1907, im «Nachrichtenblatt» 1945, 22. Jg. Nr. 33.



Hinweise zum Text

321 Werke Rudolf Steiners, welche innerhalb der Gesamtausgabe (GA) erschienen sind, werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.

Zu Seite: Text
20 auf dem Berge Tabor; Die bis Origenes und wohl zum 2. Petrusbrief 1, 18, zurückgehende Tradition bezeichnet den Tabor als Berg der Verklärung. Vgl. Rudolf Steiners Vorträge Bern, 10. September 1910 (in GA 123), und Basel, 22. Seprtember 1912 (in GA 139). Siehe auch Matth. 17, 1-9; Markus 9, 2-9; Lukas 9, 28-36.

Bei: Bezeichnung des babylonischen Gottes Marduk als «Gott» oder «Herr» schlechthin.
21 Das Wiederkommen des Christus-Jesus: Siehe hierzu Rudolf Steiner, «Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt», GA 118.

Trappistenorden: Zisterzienser der strengen Observanz. Die Ordensregel schreibt strenges Stillschweigen, harte Feldarbeit, vegetarische Nahrung vor. Ausgangspunkt war die 1140 gegründete Benediktinerabtei La Trappe in der Normandie.
22 , 40, 51 Hochzeit zu Kana: Joh. 2, 1-11. Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Kassel, 2. Juli 1909 (in GA 112).
22 Paulus … nennt Christus den umgekehrten Adam: 1. Kor. 15, 5. Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Karlsruhe, 19. Oktober 1911 (in GA 131).

Kain und Abel: Vgl. Rudolf Steiners Vorträge in Berlin vom 10. Juni 1904, 22. Mai und 23. Oktober 1905 (in GA 93), sowie den Vortrag in Den Haag vom 27. März 1913 (in GA 145).
23 Dies ist mein Leib …; Matth. 26, 26 und 28.
24 die sieben Stufen des christlichen mystischen Weges: Vgl. R. Steiners Vorträge in Paris vom 1. Juni 1906 (in GA 94) und in Kassel vom 7. Juli 1909 (in GA 112).

Wer will der Herr sein …/Joh. 13, 16.
27 Dante Alighieri, 1265-1321. «Die Göttliche Komödie» wird hier von Rudolf Steiner in den Grundzügen behandelt. Ganz anders im Stil ist die Darstellung im Arbeitervortrag Dornach, 14. März 1923 (in GA 349). Der Einfluß Brunetto Latinis wird geschildert im Vortrag Dornach, 30. Januar 1915 (in GA l6l) und in verschiedenen Vorträgen des Jahres 1924, insbesondere im Vortrag Dornach, 10. September 1924 (in GA 238).

Was ihr den Geist der Zeiten heißt: «Faust» I, Vers 577-578.

deutsche Übersetzung von Carneri: Sechs Gesänge aus Dantes «Göttliche Komödie», deutsch und eingeleitet mit einem Versuch über die Anwendung der Alliteration bei Dante von B. Carneri, Wien 1896.

der Ethiker des Darwinismus: Bartholomäus Ritter von Carneri, 1821-1909. Vgl. Rudolf Steiner, «Bartholomäus Carneri, der Ethiker des Darwinismus» (in GA 30), sowie in «Die Rätsel der Philosophie», GA 18, Seiten 536-539.
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30 Nikolaus Cusanus, 1401-1464. Vgl. Rudolf Steiner, «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung» (1901), GA 7, Seiten 77-99; ferner «Der Entstehungsmoment der Naturwissenschaft in der Weltgeschichte und ihre seitherige Entwicklung» (Dornach 1922/ 23), GA 326, Seiten 21, 23, 35 und 151.

Thomas von Aquino, 1225-1274. In seiner Lehre hat die philosophischtheologische Lehrentwicklung der Hochscholastik ihre vollendetste Ausprägung erfahren. Er war der «doctor angelicus». Eingehend spricht Rudolf Steiner über ihn an Pfingsten 1920 in Dornach: «Die Philosophie des Thomas von Aquino», GA 74; über sein Verhältnis zu Aristoteles im Vortrag München, 20. März 1908 (in GA 108),

Etwa zehntausendJabre vor unserer Zeitrechnung: In der ersten Auflage stand laut einer anderen Nachschrift «dreißigtausend Jahre». Es ist jedoch sehr fraglich, ob diese Zahl vom Nachschreiber richtig festgehalten worden ist. Vgl. hierzu Rudolf Steiner «Okkulte Geschichte», GA 126, 5. Vortrag, Stuttgart, 31. Dezember 1910.

In der Zeitschrift «Kosmos»: 2. Jahrgang 1905, Heft 10; «Das Atlantisproblem».

Theodor Arldt, geb. 1878, Paläonthologe und Paläogeograph.
31 sie tritt in das Sternbild des Widders: Dante, «Göttliche Komödie», Inferno 1, 38f. Nach der allgemeinen Meinung der Zeit stand die Sonne im Sternbild des Widders, als Gott die Gestirne des Himmels ihr Kreisen beginnen ließ. Damit wird der Frühlingsbeginn als der Moment bestimmt, in dem Dante seine Reise beginnt. (Anmerkung W. von Wartburgs zu 1, 38 in seiner Übersetzung).
32 Panther, Löwe, Wölfin: Dante, «Göttliche Komödie», Inferno 1, 32f. Die drei Tiere finden sich auch schon bei Jeremias 5, 6. Vgl. Rudolf Steiners Schilderung der verzerrten drei Tiere Stier, Löwe, Adler im Vortrag Wien, 24. März 1910 (in GA 119).

Als Virgil dem Dante entgegentritt: «Göttliche Komödie», Inferno 1,94 f. - Publius Vergilius Maro, 70-19 v. Chr., genoß im Mittelalter hohes Ansehen.

Virgils Ane'ide: Epos in 12 Büchern von Äneas' Irrfahrten nach der Zerstörung von Troja und seiner Ansiedlung in Italien.
33 Augustinus, 354-430, der größte der lateinischen Kirchenväter, lehrte die durch den Fall Adams bewirkte Unfähigkeit des Menschen zum Guten (Erbsünde) und die Erwählung einzelner Menschen zum ewigen Heil durch einen Gnadenratschluß Gottes (Prädestination). Vgl. in Rudolf Steiner «Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums» (1902), GA 8, das Kapitel: Augustinus und die Kirche.

Homer und alle Dichter des Altertums … in der Hölle: «Göttliche Komödie», Inferno, IV,25 f.

Schilderung der Geizigen und Verschwender: Inferno, VII.
34 In der Stadt Dis ist Epikur: Inferno, X.

Fürsten, die ihr eigenes Seelenheil: Purgatorio, VII, 64 f.

zwischen Fegefeuer und Himmel… Garten Eden: Purgatorio, XXVII, 124£; XXVIII f.

die Kirche … Urbild im Jenseits: Purgatorio, XXIX f.
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34, 124, 131, 142 Dionysius Areopagita; Mitglied des Areopags in Athen, von Paulus bekehrt (Apostelgeschichte 17,34). Unter seinem Namen erschienen im 6. Jahrhundert Schriften, die im Mittelalter bei Scholastikern und Mystikern höchste Verehrung genossen, insbesondere seine Hierarchienlehre. Sie wurden im 9. Jahrhundert von Scotus Erigena aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzt. Deutsche Ausgabe: «Die angeblichen Schriften des Areopagiten Dionysius, übersetzt und mit Abhandlungen begleitet von J. G. V. Engelhardt», 2 Teile, Sulzbach 1823. Vgl. auch den Vortrag Rudolf Steiners in Düsseldorf vom 12. April 1909 (in GA 110).
34 Dann übernimmt Beatrice die Führung: Purgatorio, XXX.

«Lilium»: Purgatorio, XXX, 21.

Goethe in seinem Märchen: Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie erschien erstmalig 1795 in den «Hören» als Abschluß der Erzählung «Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten». Vgl. Rudolf Steiner, «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen von der Schlange und der Lilie» (1918), GA 22.
35 Ihr, Beatrice, werden zuerst die Wesen des Mondes entgegengeführt: Paradiso, III.

Merkur: Paradiso V,91-VII.

Auf dem Jupiter: Paradiso, XVIII 70f.

Auf der Sonne … Thomas von Aquino und der König Salomo: Paradiso, X-XIV.

Der tiefsteingeweihte Jünger Johannes: Paradiso, XXVI, 1-69.
36 Dann übernimmt der heilige Bernhard die Führung: Paradiso, XXXI, 58f. - Bernhard von Clairveaux, 1091-1153. Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Berlin, 16. Juli 1918 (in GA 181): «… die vielleicht bedeutsamste Persönlichkeit des 12. Jahrhunderts».

Am Schluß wird dargestellt, wie wir in Gott leben: Paradiso, XXXIII, 124 bis Schluß.
41 John Worrel Keely, 1827-1898, amerikanischer Ingenieur. Keely wird von Rudolf Steiner öfter erwähnt, z. B. im Vortrag Berlin, 30. März 1905 (in GA 53); Berlin, 2. Januar 1906 (in GA 93); Berlin, 20. Juni 1916 (in GA 169); Dornach, 1. Februar 1918 (in GA 186); Stuttgart, 8. November 1920 (in GA 197). - Sehr eingehend, wenn auch verworren: H. P. Blavatsky, «Geheimlehre», Band 1, Seiten 606 bis 617.
42 Auferweckung des Lazarus: Joh. 11, 1-45. Siehe auch das Kapitel «Das LazarusWunder» in Rudolf Steiner, «Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums» (1902), GA 8.
44 Fußwaschung: Joh. 13, 1-11.
45 , 58, 70, 220 «Wer mein Brot isset …»; Joh. 13, 18.
45 Gleichnis vom Weinstock: Joh. 15, 1-8.
46 «Was zukünftig ist …»/Joh. 16, 13.
47-49 Ereignisse, die vorbildlich sind … Backenstreich, Dornenkrönung, Kreuzigung, Tod und ' Auferstehung: Joh. 18. und 19. Kapitel.
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48, 85, 101, 214 «Undsolang du das nicht hast …»: Goethe, «West-östlicher Divan», das Gedicht «Selige Sehnsucht».
48 Jakob Böhme, 1575-1624. Siehe das Kapitel «Valentin Weigel und Jakob Böhme» in Rudolf Steiners «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens», GA 7. Vgl. auch die beiden Vorträge über Jakob Böhme: Berlin, 3. Mai 1906, in GA 54, und Berlin, 9. Januar 1913, in GA 62.
50 Von der heutigen christlichen Theologie wird das Johannes-Evangelium angefochten; Siehe z. B. David Friedrich Strauß, «Leben Jesu», Bonn 1904, Seite 30 ff; Ernest Renan, «Das Leben Jesu», Leipzig o. J. (Reclam), Seite 17ff; Adolf Harnack, «Das Wesen des Christentums», Leipzig 1901, bes. die 2. Vorlesung.

Christian Karl Josias von Bunsen, 1791-1860, preußischer Diplomat und Theologe, «Bibelurkunden» 4. Teil, Seite 77, Leipzig 1866.
51 unter dm drei Frauen am Kreuze: Joh. 19, 25. spricht er zu seiner Mutter: Joh. 19, 26.
52, 71, 229 Man müßte auch das Johannes-Evangelium richtig übersetzen: Schon früher, z. B. im Vortrag München, 27. Oktober 1906 (in GA 94) hatte Rudolf Steiner über eine Übersetzung von Johannes 1, 1-14 gesprochen; vgl.auch den Vortrag Köln, 2. Dezember 1906 in diesem Band.

«Im Urbeginne wa r das Wort …»; Die Übersetzung ist wiedergegeben nach der Handschrift Rudolf Steiners (Archiv-Nr. NZ 3477); die eingeklammerten Stellen hat er in der Handschrift nachträglich eingefügt.
54 «Die Sonne tönt nach alter Weise …»: «Faust» I, Vers 242-246. Karl Julius Schröer sagt hierzu in seinem Faust-Kommentar: «Bei den Deutschen der Urzeit herrschte der Glaube, daß man bei Sonnenaufgang einen Klang vernehme; Tacitus Germania 45. In einem Gesang Ossians, den Goethe übersetzte, heißt es: Wo aufsteigt tönend die Sonne . Nach der Anschauung der Pythagoreer spricht sich das physikalische Gesetz, durch das die Himmelskörper kreisen und gehalten sind, als Harmonie der Sphären in Tönen aus.»

«Tönend wird für Geistesohren …»: «Faust» II, Vers 4667-4668. Hier weist Karl Julius Schröer auf die Germanen und Ossian hin und fährt fort: «Hier hat Goethe wohl die Stelle der Iliade V, 749, VIII, 393, vor Augen. Die Hören, Wächterinnen des Olymps, hüten, öffnen und schließen das Himmelstor. An den angegebenen Stellen aber heißt es: Und aufkrachte von selbst des Himmels Tor, das die Hören hüteten .»
57 Franz von Assisi, 1182-1226, «Pater Seraphicus». Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Berlin, 15. Februar 1909 (in GA 109) und Berlin, 22. März 1909 (in GA 107).
58 Die Bergpredigt: Vgl. den Vortrag Stuttgart, 19. Januar 1907 in diesem Band.

«Da hüben sie Steine auf …»; Joh. 8, 59.
61, 72, 74, 76 «Eli, Eli, lama sabachthani» Matth. 27, 46; Mark. 15, 34; «sabachthani» meistens übersetzt mit «verlassen». Ähnlich lautender Ausdruck «shevachthani» gleich «erhöht» oder «verherrlicht». Vgl. den 12. Vortrag in «Das Matthäus-Evangelium», GA 123.
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62 «Saget es niemand …»: Mark. 9, 9.
62, 139, 148, 149 «Wer nicht verlasset …»; Luk. 14, 26; Matth. 10, 37; Mark. 10, 29.
63 «Die Juden hatten keine Gemeinschaft …»: Joh. 4, 9.
63, 75, 143 Einweihung des Paulus: Apostelgeschichte 9, 3-6. Vgl. Rudolf Steiner, «Von Jesus zu Christus», GA 131.
68 Buddha, der letzte Zarathustra, Pythagoras: Vgl. Rudolf Steiner, «Das Prinzip der spirituellen Ökonomie», GA 109/111, insbesondere den Vortrag vom 25. Mai 1919. - Der Ausdruck «der letzte Zarathustra» ist nach Rudolf Steiner zu verstehen als die letzte von verschiedenen Inkarnationen dieser Individualität, in denen sie immer den Namen Zarathustra trug.
69 «Wenn des Menschen Sohn kommen wird …»: Matth. 25, 31 und 34/35. «… was ihr einem unter den geringsten …»: Matth. 25, 40.
70 «Das ist mein Leib»: Matth. 26, 26 und 28.
71 «Im Urbeginne war das Wort …»: Siehe Hinweis zu Seite 52.
74 «Einer unter euch wird mich verraten»: Joh. 13, 21.

«Es war einer unter den Jüngern …»: Joh. 13, 23 und 25.

«Jetzt ist des Menschen Sohn verherrlicht …»/Joh. 13, 31.
75 «Der Engel kam zu ihr …»: Luk. 1, 28, 31 und 35.
77 Christbaum … das jüngste Sinnbild des Weihnachtsfestes: Vgl. die Vorträge Rudolf Steiners in Berlin, 19. Dezember 1904, «Zeichen und Symbole des Weihnachtsfestes», sowie 21. Dezember 1909, «Der Weihnachtsbaum - ein Symbolum» (in GA 117). Ein frühes literarisches Zeugnis stammt aus dem Jahre 1539 aus Straßburg (bei Kluge, Etymologisches Wörterbuch, 11. Aufl. 1934). Vgl. auch Camille Schneider, «Der Weihnachtsbaum und seine Heimat, das Elsaß», Dornach 1965.

«Er muß wachsen …» ;Joh. 3, 30.

«Und das Licht schien in die Finsternis»: Joh. 1, 5.
81 Gleichnis vom Weizenkorn: 1. Kor. 15, 35-44.
82 Raben des Elias: 1. Könige 17, 4-6.

Den Nathanael nennt Jesus einen «rechten Israeliter»: Joh. 1, 47.
83 Der höchste Grad war der des Vaters: Vgl. die Vorträge Rudolf Steiners in Paris, 30. Mai 1906, und in München, 2. November 1906 (in GA 94).
84 Paradiesbaum … Legende: Vgl, Rudolf Steiner, «Die Tempellegende und die Goldene Legende. Aus den Inhalten der Esoterischen Schule», GA 93, besonders den Vortrag Berlin, 29. Mai 1905.
90 der wahre Name Jahves: 2. Mose 3, 14.
93, 220 Goethe …: «In Lebensfluten …»: «Faust» I, Vers 501-509.
94 Auferweckung des Lazarus: Joh. 11, 1-45.
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94 «Da nun Jesus seine Mutter sah»: Joh. 19, 26.
95 lassen den weisen Silen … die Antwort geben: Siehe Friedrich Nietzsche «Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik».

Äsop sagt: Fabel 232 «Der Hund und der Koch».
96, 99, 199 Mabel Collins (Mrs. Kenningdale Cook, 1851-1927), «Licht auf den Weg»: Aus dem Englischen übersetzt von Oscar von Hoffmann. Siehe Rudolf Steiners Erläuterungen zu diesem Buch in GA 264, Seite 441 ff.
98 «heute wirst du mit mir im Paradiese sein»: Luk. 23, 43.
100, 210, 219 «Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis»: «Faust» II, Vers 12 104.
101 Zerspaltung des Scböpfungswerkes in zwei Teile: Vgl. hierzu den Vortrag Rudolf Steiners Berlin, 2. Oktober 1905 (in GA 93a).

Wie haben wir es so herrlich weit gebracht!: Nach «Faust» I, Vers 573.
102ff. Zu den beiden Vorträgen über das Vaterunser vergleiche man auch den Vortrag Berlin, 28. Januar 1907, in GA 96.
102, 118 «Mein Vater, ist's möglich: Matth. 26, 39.
119 «Wenn du betest …»: Matth. 6, 6.
126 Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen: Mit diesem Ausdruck weist Rudolf Steiner auf hochentwickelte Individualitäten hin, welche für die Evolution der Menschheit von größter Bedeutung sind. «Diese erhabenen Wesenheiten haben den Weg bereits zurückgelegt, den die übrige Menschheit noch zu gehen hat. Sie wirken nun als die großen Lehrer der Weisheit und des Zusammenklanges der Menschheitsempfindungen.» (Aus einem Brief an Anna Wagner in Lugano, Berlin, 2. Jan. 1905, in GA 264). Vgl. auch das Kapitel «Aus dem Lehrgut über die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen» in GA 264.
127 Führung des Manu: Vgl. Rudolf Steiner, «Das Prinzip der spirituellen Ökonomie im Zusammenhang mit Wiederverkörperungsfragen» (1909), GA 109/111, insbesondere den Vortrag Heidelberg, 21. Januar 1909.
130 der großen weißen Bruderschaß: In einer Nachschrift heißt es: «der weißen Loge».
134 Die Worte der Bibel: Joh. 14, 1-2, 15-17, 21-23.
136 «leb und der Vater sind eins»: Joh. 10, 30.

«Und Gott hauchte …»: 1. Moses 2, 7.
137 Ludwig Anzengruber, 1839-1889, Dramatiker und Erzähler; Rudolf Steiner verfaßte einen Nachruf auf ihn (GA 32, S. I6ff.).

Peter Rosegger, 1843-1918, steiermärkischer Dichter.
138 Rosegger wunderte sich nun: «Ein anderesmal mit Anzengruber auf einem Spaziergang … Wir plauderten über dichterisches Schaffen und über dichterische Stoffe. Da äußerte ich, daß er in Oberbayern gelebt oder doch viel mit oberbayerischen Bauern verkehrt haben müsse. Seine Bauerngestalten erinnerten sehr an diesen Schlag. Er setzte auf die scharfgebogene Nase seinen Zwicker und sagte: Oberbayern? Nein. Ich habe eigentlich mit Bauern überhaupt nie verkehrt. Wenigstens nicht näher . Als er darüber meine Verwunderung merkte: Ich brauche das nicht. Brauch' so einen nur von weitem zu sehen, ein paar gewöhnliche Worte zu hören, irgendeine Geste von ihm zu beobachten: und kenne den ganzen Kerl aus- und inwendig. - Sonderbar! - Lieber Freund , sagte er, Sie wissen es ja selbst. Alle äußeren Gelegenheiten und Anlässe sind nur Hebammen. Gebären muß der Dichter aus sich heraus. Was Bauern! Ich bin Großstadtmensch! Aber wenn ich, wie Sie sagen, besser Bauern dichten als Stadtleut' dichten kann, so mag das wohl im Blut stecken. Oder in irgendeinem Knochen, wie eine vererbte Gicht. Meine Vorfahren von der Vaterseite sind oberösterreichische Bauern gewesen. Na, und so was rumort halt nach. » - Gesammelte Werke von Peter Rosegger, Leipzig, 1914-16, 36. Band, «Gute Kameraden - Persönliche Erinnerungen an berühmte und eigenartige Zeitgenossen», Seite I45f.
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138 «Germania» des Tacitus: Cornelius Tacitus, um 55-116 n. Chr., der größte römische Geschichtsschreiber. Der zweite Teil seines Werkes «De origine et situ Germanorum», Kap. 28-46 enthält die Schilderung der einzelnen germanischen Stämme.

hohe Altersangaben in der Bibel: Z. B. 1. Moses, 5. Kapitel.
140 «Niemand kommt zum Vater denn durch mich: Joh. 14, 6.

Ich bin wie die Rebe am Weinstock …: Abwandlung von Joh. 15, 5.
142 Sünde wider den Heiligen Geist: Matth. 12, 31-32; Mark. 3, 28-29; Luk. 12, 10.

im Evangelium selbst Andeutungen: Matth. 13, 10-13, 34-36; Mark. 4, 33-34.
146 „Permanentes Atom»: Eine Theorie, die von dem englischen Theosophen Charles Webster Leadbeater angestellt wurde. Annie Besant und C. W Leadbeater, «Okkulte Chemie», aus dem Englischen übersetzt von P. Lange, Leipzig 1909.
150 «Ihr werdet die Wahrheit erkennen ,..»:Joh. 8, 32.

im Pftngstwunder: Ap. 2, 4.
152 in den Evangelien … Christus Jesus Dämonen austreibt: Z. B. Luk. 4, 33-37.

Schemen, Spektren, Gespenster, Dämonen: Vgl. Rudolf Steiners Vortrag München, 30. Mai 1907 (in GA 99).
153 sagt Paulus: Vergleiche Eph. 2, 4-6; 4,3. Die Nachschrift weist an dieser Stelle eine Lücke auf.
158 «Natur und Geist …»: «Faust» II, Vers 4897-4902.
163, 173 Jehova … Luzifer… Kain: Vgl. die Vorträge Rudolf Steiners in «Die Tempellegende und die Goldene Legende» (Berlin 1904-1906), GA 93.
168 Pythagoras sagte zu seinen Schülern: Du sollst nicht mit dem Schwerte ins Feuer schlagen … Du sollst auf deinem Wege nicht umkehren…: Sprüche der Pythagoreer.
169 Tempelritter: Vgl. die Vorträge Rudolf Steiners in Dornach, 25. September und 2. Oktober 1916 (in GA 171).
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169 Luziferianer: Anhänger des Bischofs Luzifer von Cagliari, gestorben 370; eine Zeitlang auf Sardinien, in Spanien, Gallien, Italien und Afrika verbreitet.
170 Edouard Schure, 1841-1929. Siehe Marie Steiner-von Sivers, «Edouard Schure» in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe» Nr. 17, das Drama «Die Kinder des Lucifer», autorisierte Übersetzung von Marie von Sivers, Leipzig 1905. Dieselbe Übersetzung in freie Rhythmen gebracht von Rudolf Steiner (1909), veröffentlicht in Rudolf Steiner/Edouard Schure «Luzifer. Die Kinder des Lucifer», Dornach 1955.

die theosophische Zeitschrift «Luzifer»: Siehe «Luzifer - Gnosis», GA 34. Vergleiche «Mein Lebensgang» (1923-25), GA 28, Seite 421ff.

Dogma der Infallibilität: Durch das Vatikanische Konzil von 1869-70 wurde dem Papst die Infallibilität ex cathedra (Unfehlbarkeit in Ausübung seines Amtes) zugesprochen.
171 Thales … Aristoteles: Vgl. Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA 18 (Register).
172 Gudrunlied: Mittelhochdeutsches Epos, entstanden im 11./12. Jahrhundert.

Tacitus in seiner «Germania»: Siehe Hinweis zu Seite 138; a.a.O., Kap. 2.

Siegfriedsage: Hauptquellen der vielgestaltigen Überlieferung im Norden die Eddalieder und die Thidreksaga, in Deutschland das Nibelungenlied.
173 die Strafe Jehovas: 1. Mos. 3, 16.
174 Helena Petrowna Blavatsky, 1831-1891; gründete 1875 zusammen mit Henry Steel Oleott in New York die Theosophical Society und 1887 ihre Zeitschrift «Luzifer». Vgl. auch Hinweis zu Seite 170.

der erste Satz der Prinzipien der Theosophischen Gesellschaft: Den Keim eines allgemeinen Bruderbundes der Menschheit zu bilden, ohne Unterschied des Glaubens, der Nation, des Standes, des Geschlechts.
175 So ihr nicht werdet wie die Kindlein: Matth. 18, 3.
176 Merkur … im Gautama Buddha verkörperte: Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Helsingfors, 13. April 1912 in GA 136.
184 eine persische Legende: Siehe Goethe, «Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan», «Allgemeines».
189 in der «Luzifer-Gnosis»: Nrn. 13-28, Berlin 1904-1905. Die erste Buchausgabe erschien Berlin 1909.
191 «War nicht das Auge sonnenhaft …»: Zahme Xenien 111.
195, 243 Subba Row (Rao), 1856-1890, indischer Gelehrter. Die zitierte Aussage findet sich in dem Buch von Annie Besant, «Der Pfad der Jüngerschaft»; die deutsche Übersetzung erschien 1905. Rudolf Steiner hat dieses Buch in der Zeitschrift «Luzifer-Gnosis» besprochen (in GA 34).
198 In einer Schrift des 18. Jahrhunderts: Karl Arnold Kortum, 1745-1828, veröffentlichte in der Zeitung «Reichsanzeiger» vom 8. Oktober 1796 eine Abhandlung über den Stein der Weisen. Vergleiche Ludwig Kleeberg «Wege und Worte», 2. Auflage Stuttgart 1961, Fußnote auf Seite 131.
329
202, 210, 219 Rudolf Steiner, «Die Philosophie der Freiheit» (1894), GA 4, und «Wahrheit und Wissenschaft, Vorspiel einer Philosophie der Freiheit» (1892), GA 3.
205, 242, 314 Paracelsus, eigentlich Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1541. Vergleiche Rudolf Steiners Vortrag, Berlin, 26. April 1906, in GA 54.
205 Er nannte einen Cholerakranken einen Arsenicus: «Daraus entspringt daß ihr nicht sollen sagen, das ist Cholera, das ist Melancholia, sondern das ist Arsenicus, das ist Aluminosum; also auch der ist Saturni, der ist Martis, nicht der ist melancholiae, der ist cholerae. Dan ein Teil ist des Himels, ein Teil ist der Erden und in einander vermischt wie Feuer und Holz, da jedweders seinen Namen verlieren mag; dan es sind zwei Ding in einm.» Aus «Paragranum», Gesamtausgabe der medizinischen Werke, herausgegeben von K. Sudhoff, München/Berlin, 1922-23, Band 8, Seite 74.
206, 272, 299 'Die Geheimnisse»: Vergleiche den Vortrag Köln, 25. Dezember 1907, «Die Geheimnisse. Ein Weihnachts- und Östergedicht von Goethe» ( in GA 98).
206 Goethe selbst erklärt sein Gedicht: In «Die Geheimnisse. Fragment von Goethe», veröffentlicht im «Morgenblatt für die gebildeten Stände», 27. April 1816.
208 Johann Baptist van Helmont, 1577-1644, Arzt und Chemiker. Seine naturphilosophischen und theosophischen Lehren wurden von seinem Sohn Franciscus Mercurius van Helmont, 1614-1699, weiter ausgeführt.

Gottfried Wilhelm Leibniz, 1646-1716. «Sämtliche Schriften und Briefe», hg. von der (Preußischen) Deutschen Akademie der Wissenschaften, 40 Bde., 1923 ff. Die von Rudolf Steiner benutzte Quelle ist bisher nicht ermittelt. Vergleiche Paul Arnold «Esoterik im Werke Shakespeares», Berlin o. J.: «Leibniz sah sich veranlaßt zu schreiben, daß alles, was man über die Brüder vom Rosenkreuz sagt, reine Erfindung einiger einfallsreicher Leute sei.» Es steht jedoch fest, daß Leibniz während seiner Promotion an der Universität Altdorf (Nürnberg) 1667 Mitglied eines rosenkreuzerischen Kreises war, dem auch der ehemalige Präsident des Geheimen Staatsrates des Kurfürsten von Mainz, Freiherr Johann Christian von Boyneburg, angehörte. Durch die Vermittlung Boyneburgs wurde Leibniz in diplomatische und juristische Dienste des Kurfürsten von Mainz berufen.

„Fama Fraternitatis»: Die Schrift «Fama Fraternitatis oder Entdeckung der Bruderschaft des Hochlöblichen Ordens der R. C», geschrieben von Johann Valentin Andreae (1586-1654), erschien anonym, Kassel 1614.
209 Auch in öffentlichen Vorträgen … über die Elementarlehre der Rosenkreuzer: Vgl. z. B. Rudolf Steiners Vortrag Berlin, 14. März 1907, «Wer sind die Rosenkreuzer?» in GA 55.
210 des Goethe-Wortes: «Alles Vergängliche …»: «Faust» II, Schlußchor.
211 Goethesche Worte vom Erdgeist: Zitiert im folgenden Vortrag, Seite 220.
213, 242, 314 In der Welt sind die einzelnen Buchstaben: «Dan das wil ich bezeugen mit der natur: der sie durchforschen wil, der muß mit den fußen ire bücher treten, die geschrift wird erforschet durch ire buchstaben, die natur aber durch lant zu lant: als oft ein lant als oft ein blat. also ist codex naturae, also muß man ire bletter umbkeren.» (Siehe Hinweis zu Seite 205), Band 11, München 1924, «Die vierte Defension», Seite I45f.
330
215, 225 Jobann Valentin Andreae, «Die chymische Hochzeit Christiani Rosenkreutz. Anno 1459», 1603 niedergeschrieben, erschien anonym, Straßburg 1616. Siehe Rudolf Steiner, «Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz» (in GA 35).
215 Später hat Andreae ein Buch erscheinen lassen: Seine späteren Schriften, darunter die allegorische Dichtung «Die Christburg», 1626, haben einen mehr pietistischen Charakter.
216 Christian Rosenkreutz: Vgl. Rudolf Steiners Vorträge Neuchätel, 27. und 28. Oktober 1911, in GA 130.
217 die neu erschlossenen Lichtquellen: Die erste elektrische Straßenbeleuchtung erhielt 1882 New York.
219 Eduard von Hartmann … hat es immer wieder ausgesprochen: «Wir denken entweder in Bildern, dann nehmen wir direkt die Sinneseindrücke und ihre Umgestaltungen und Kombinationen aus der Erinnerung auf, oder wir denken in Abstraktionen. Diese Abstraktionen sind aber doch auch bloß von den Sinneseindrücken abstrahiert, und mag man beim Abstrahieren fallen lassen, so viel man will, - so lange man überhaupt etwas übrig behält, kann es nur etwas sein, was in dem Ganzen schon steckte, aus welchem man erst abstrahiert, das heißt es sind auch die Abstrakta für uns nur Reste von Sinneseindrücken und haben mithin die Form der Sinnlichkeit». «Philosophie des Unbewußten», Zweiter Band, 9- Auflage, Berlin 1882, Seite 4f.
221 Selbst Darwin sagt: «Es ist wohl keine Übertreibung zu behaupten, daß eine Wurzelspitze, die die Fähigkeit besitzt, die Bewegungen der ihr anliegenden Teile zu leisten, eine ähnliche Funktion ausübt wie das Gehirn eines niedrigen Tieres.» Charles Darwin assisted by Francis Darwin «The Power of Movement of Planes», New York 1892. Siehe Walter von Wyß «Charles Darwin», Zürich 1958, Seite 262.

Es werden die drei Reiche der Natur bildlich mit einem Kreuz bezeichnet: Vgl. dazu die Schilderung Rudolf Steiners im Vortrag Wien, 22. Februar 1907 (in diesem Band, Seite 226) und den Hinweis zur Seite 238. Die Umkehrung der Richtungen zwischen Mensch und Pflanze ergibt sich hier durch die Hervorhebung des Aspektes Kelch und Gralssymbol gegenüber dem Aspekt Wurzel und Haupt in anderen Darstellungen.
221, 238, 271 Plato sagt: Die Weltenseele ist am Kreuz des Weltenleibes gekreuzigt: Rudolf Steiner führt diesen Ausspruch aus dem Timaios (Kap. 8) oft an, und zwar in der Formulierung des ihm persönlich bekannt gewesenen Wiener Philosophen Vincenz Knauet aus dessen Werk «Die Hauptprobleme der Philosophie in ihrer Entwickelung und teilweisen Lösung von Thaies bis Robert Hamerling», Wien und Leipzig 1892, Seite 96 (zur Bibliothek Rudolf Steiners gehörend und von ihm unterstrichen): «Der Mythus berichtet hierüber im Timäos , Gott habe diese Weltseele in Kreuzesform durch das Universum gelegt und darüber den Weltleib ausgespannt.»
Im Timaios selbst heißt es, Gott habe die Weitseele in zwei Hälften gespalten, «schlang beide Teile in Gestalt des Buchstabens Chi (X) zusammen und wand aus jedem einen Kreis, so daß beide mit ihren Enden der Mitte gegenüber miteinander, wie auch jeder mit sich selbst zusammentrafen. Beiden Teilen gab er die einförmige und in dem nämlichen Räume sich vollziehende Bewegung des Kreisumschwunges, und einen dieser Kreise aber machte er zum äußeren, den anderen zum inneren.» (Zitiert nach der Übersetzung von Otto Apelt «Der philosophischen Bibliothek Band 179» Leipzig 1919). Vgl. auch Rudolf Steiners Ausführungen dazu in «Das Christentum als mystische Tatsache» (1902), GA 8 (Register).
331
223 jemand hatte etwas davon veröffentlicht: Siehe Hinweis zu Seite 198.

Ein Gleichnis der Vedantapbilosophie: Konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.

«Und Gott hauchte dem Menschen den lebendigen Odem ein …»: 1. Mose 2, 7.
224, 314 Lorenz Okm, 1779-1851; stellte in seiner Naturphilosophie ein alle Naturreiche umfassendes System dar. «Lehrbuch des Systems der Naturphilosophie», 3 Teile, 1809-1811, 2.Auflage 1843. Das Zitat «Die Zunge ist ein Tintenfisch» ist eine freie Wiedergabe Rudolf Steiners aus dem Werk «Lehrbuch der Naturphilosophie», Jena 1831, Friedrich Frommann, 14. Buch: Zoologie, S. 424, 466, 496.

Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, 1775-1854. «Erster Entwurf eines Systems der Naturphilosophie», 1799.

Das Auge ist vom Licht für das Licht gebildet: «Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äußeren entgegentrete.» «Entwurf einer Farbenlehre, Einleitung» in «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in «Kürschners Deutsche National-Litteratur» (1883-97), 5 Bände, Nachdruck Dornach 1975, GA la-e. Dritter Band, 1890, Seite 88.
226 Haben wir gestern ein Thema besprochen: Öffentlicher Vortrag, Wien, 21. Februar 1907, «Die Erforschung des Übersinnlichen und deren Mission in der Gegenwart». Eine Nachschrift dieses Vortrags liegt nicht vor; siehe den zum gleichen Thema in Berlin gehaltenen Vortrag vom 11. Oktober 1906, in GA 55.

Hathajoga und Rajajoga: Die Methoden des Hatha- oder Krijajoga sind überwiegend äußerer Art, wie Anhalten des Atems, besondere Körperstellungen. Unter Rajajoga ist das sechste bis achte Glied des Heilsweges der Sankhyaphilosophie zu verstehen; Konzentration, Meditation, Versenkung.
229 «Im Urbeginne war das Wort …»: Siehe Hinweis zu Seite 52.
234 Die abendländischen Denker leugnen, daß es solches Denken gibt: Hier dürfte Rudolf Steiner vor allem an Eduard von Hartmann denken; vgl. den Hinweis zu Seite 219.
236 «Die Sonne tönt nach alter Weise …» un d «Tönend wird für Geistesohren …»: Siehe Hinweis zu Seite 54.
238 Sieh dir die Pflanze an: ihr entspricht der abwärtsgerichtete Balken: Diese oft von Rudolf Steiner erwähnte Tatsache formuliert er im Vortrag Basel, 22. November 1907 (in GA 100) so: «Die Pflanze zeichnet man vertikal der Erde zugerichtet, den Menschen ebenso vertikal von der Erde abgewendet, das Tier horizontal.» Vgl. ebenfalls den Berliner Vortrag vom 29. Mai 1905, in GA 93, sowie Berlin 27. September 1905, in GA 93a. Im Gegensatz dazu steht die Zeichnung zum Vortrag Leipzig, 16. Februar 1907, siehe den Hinweis zur Seite 221.
332
240 Swastika: Altindische Bezeichnung des Hakenkreuzes. Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Dornach, 10. September 1923, in GA 350.

von einem Menschen, der etwas «läuten», aber nicht «zusammenschlagen» gehört hat: Siehe Hinweis zu Seite 198.
250 Wir werden noch an den weiteren Abenden hören: Siehe Hinweis zu Seite 257.
254 «Die Sünden der Väter …»: 2. Mose, 20, 5.
255 Bruno Wille, 1860-1928, Schriftsteller, Mitbegründer des Giordano Bruno-Bundes und der Berliner Freien Volksbühne. Vgl. Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang» (1923-25), GA 28, S. 385.
256 Bach: Die Familie wanderte um 1590 aus Ungarn in Thüringen ein. Als ältester Musiker ist Hans Bach, gestorben 1626, nachweisbar. Sein Urenkel ist der große Komponist Johann Sebastian Bach, 1685-1750. Von dessen Söhnen erlangten Friedemann, 1710-1784, Philipp Emanuel, der «Berliner Bach», 1714-1788, und Johann Christian, der «Londoner Bach», 1735-1782, zeitgenössische Berühmtheit. Der letzte männliche Sproß der Familie war der Berliner Kapellmeister Wilhelm Friedrich Ernst Bach, 1759-1845.

Bernoulli: Der durch die Protestantenverfolgungen im 16. Jahrhundert aus Antwerpen vertriebenen Familie entstammen u. a. die Brüder Jakob,l654-1705, und Johann, 1667-1748, beide bahnbrechend in der Anwendung der von Leibniz entdeckten Infinitesimalrechnung. Nächst ihnen waren Nikolaus, 1687-1759, und Daniel, 1700-1782, die bedeutendsten Mathematiker des Namens Bernoulli.
257 Im laufe der weiteren Vorträge: Den nächsten Vortrag für Mitglieder hielt Rudolf Steiner am 29. April 1906 (im vorliegenden Band, Seite 171 ff.). Vom 22. August bis 4. September 1906 folgte dann der grundlegende Zyklus von 14 Vorträgen «Vor dem Tore der Theosophie», GA 95.
258 Richard Wagner: Vergleiche Rudolf Steiners Vortrag Berlin, 28. März 1907 «Richard Wagner und die Mystik», in GA 55; Vorträge Berlin, 22. und 29. März 1906, in GA 54.

Richard Strauß, 1864-1949. Vergleiche: Walter Thomas «Richard Strauß und seine Zeitgenossen», München-Wien 1964, Seiten 46, 72, 75.
259 «Die Sieger»: Entwurf, Zürich, Mai 1856, in Richard Wagner «Sämtliche Schriften und Dichtungen», Leipzig 1911, Band 11. Wagner schreibt darüber aus Paris Anfang August 1860 an Mathilde Wesendonk: «Nur die tiefsinnige Annahme der Seelenwanderung konnte mir den trostreichen Punkt zeigen, auf welchen endlich alles zur gleichen Höhe der Erlösung zusammenläuft, nach dem die verschiedenen Lebensläufe, welche in der Zeit getrennt nebeneinander laufen, außer der Zeit sich verständnisvoll berührt haben. Nach der schönen buddhistischen Annahme wird die fleckenlose Reinheit des Lohengrin einfach daraus erklärlich, daß er die Fortsetzung Parzifals - der die Reinheit sich erst erkämpfte - ist. Ebenso würde Elsa in ihrer Wiedergeburt bis zu Lohengrin heranreichen.
Somit erschien mir der Plan zu meinen Siegern , als die abschließende Fortsetzung zu Lohengrin. Hier erreicht Savitri , (Elsa) den Ananda vollständig. So wäre alle furchtbare Tragik des Lebens nur in dem Auseinanderliegen von Zeit und Raum zu finden: da aber Zeit und Raum nur unsre Anschauungsweisen sind, außerdem aber keine Realität haben, so müßte dem vollkommenen Hellsehenden auch der höchste tragische Schmerz nur aus dem Irrtum des Individuums erklärt werden können: ich glaube, es ist so! Und in voller Wahrheit handelt es sich durchaus nur um das Reine und Edle, das an sich schmerzlos ist.» «Richard Wagner an Mathilde Wesendonk. Tagebuchblätter und Briefe. 1853-1871», 36. Auflage, Berlin 1909, Seite 242.
333
259 1857 faßte er die große Idee zum «Parsifal»: «… Nu n brach auch schöne s Frühlingswetter herein; am Karfreitag erwachte ich zum ersten Mal in diesem Hause bei vollem Sonnenschein: das Gärtchen war ergrünt, die Vögel sangen, und endlich konnte ich mich auf die Zinne des Häuschens setzen, um der langersehnten verheißungsvollen Stille mich zu erfreuen. Hiervon erfüllt, sagte ich mir plötzlich, daß heute ja Karfreitag sei und entsann mich, wie bedeutungsvoll diese Mahnung mir schon einmal in Wolframs Parzival aufgefallen war. Seit jenem Aufenthalte in Marienbad, wo ich die Meistersinger und Lohengrin konzipierte, hatte ich mich nie wieder mit jenem Gedichte beschäftigt; jetzt trat sein idealer Gehalt in überwältigender Form an mich heran, und von dem Karfreitagsgedanken aus konzipierte ich schnell ein ganzes Drama, welches ich, in drei Akte geteilt, sofort mit wenigen Zügen flüchtig skizzierte.» Richard Wagner «Mein Leben», III. Band, München 1915, Seite 133f.
260 in seiner Schrift «Heldentum und Christentum»: Richard Wagner, «Gesammelte Schriften und Dichtungen» in 10 Bänden, herausgegeben von Wolfgang Golther, Leipzig o. J., 10. Bd., Seite 275ff: «Ausführungen zu Religion und Kunst », 2. «Heldentum und Christentum».
263 Joseph Arthur Graf Gobineau, 1816-1882, «Essai sur l'inegalite des races humaines», 4 Bände 1853-1855; deutsch von L. Schemann, 3 Bände 1898-1900. «Blut ist ein ganz besondrer Saft«: «Faust» I, Vers 1740. 264 Ceridwen: Siehe Ch. W. Heckethorn, «Geheime Gesellschaften, Geheimbünde und Geheimlehren», Leipzig 1900, Seite 60: «Der Druidismus umfaßte alle zu seiner Zeit in jenen Ländern bekannten religiösen und philosophischen Studien. Die Hauptgottheiten lassen sich in zwei zusammenfassen: eine männliche und eine weibliche, den großen Vater und die große Mutter: Hu und Ceridwen, die in jeder Hinsicht Osiris und Isis oder Bacchus und Ceres etc. entsprechen.» Vgl. Rudolf Steiners öffentlichen Vortrag Berlin, 6. Mai 1909, «Die europäischen Mysterien und ihre Eingeweihten», in GA 57, in dem die Mysterien von Hu und Ceridwen - dem Geist der Sonne und der suchenden und sich erhebenden Seele - erläutert werden.
265 Er spricht selbst von dem Zusammenhang: Siehe Hinweis zu Seite 260, 10. Band, Seite 281.

Ferner sagt Richard Wagner: A.a.O. Seite 282.
266 Perceval - dringe durch das Tal: Wolfram von Eschenbach, um 1170-1220, deutet den Namen des Helden seines Epos V. l40,l6f: «deiswar du heizest Parzival. Der name ist Rehte enmitten durch » nämlich nach dem französischen «perce val».
334
268 Anknüpfend an seinen Freund, den Grafen Gobineau, sagt er: A.a.O. Seite 276f.
269 Zum Vortrag Kassel, 16. Januar 1907: Vergleiche Ludwig Kleeberg «Wege und Worte. Erinnerungen an Rudolf Steiner aus Tagebüchern und Briefen», 2. Auflage Stuttgart 1961, Seite 134 ff.
272 Er benützte dazu den Es-Dur-Orgelpunkt: Im Vorspiel zu «Rheingold».
273 Die alte Legende erzählt, .. .Kain … Seth: Vgl. Rudolf Steiners Vorträge in «Die Tempellegende und die Goldene Legende» (1904-1906), GA 93.

«Ich bin, der da war …»: 2. Mose, 3, 1-5 und 14.
275 unter dem Eindruck jener gewaltigen Naturereignisse: Im April 1906 stürzte der Gipfelkegel des Vesuv, etwa 100 Millionen Kubikmeter, in sich zusammen. Die durch die Dampfspannung wieder ausgeworfenen Massen erzeugten einen gewaltigen Aschenregen, der die Gegend tagelang verdunkelte und im Verein mit Lavaströmen schwere Schäden anrichtete. Über 100 Menschen kamen ums Leben. - Am 18. April 1906 wurde San Francisco von einem Erdbeben heimgesucht, das zusammen mit einer anschließenden mehrtägigen Feuersbrunst fast die ganze Stadt vernichtete.
280 Grade der christlichen Einweihung: Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Köln, 30. November 1906 (in diesem Band) und Stuttgart, 3. September 1906, in GA 95.
285 Nikolaus Kopernikus, 1473-1543. «De revolutionibus orbium coelestium», Nürnberg 1543.

Matthias Jakob Schieiden, 1804-1881. «Beiträge zur Phylogenesis» im «Archiv für Anatomie, Physiologie und wissenschaftliche Medizin», Jahrgang 5, 1838.
286 Spiritismus: Vgl. Rudolf Steiners öffentlichen Vortrag «Die Geschichte des Spiritismus», Berlin, 30. Mai 1904, in GA 52; ferner die Vorträge Dornach, 10. und 11. Oktober 1915, in GA 254.
288 G. N Chakravarti, Prof. Dr., sprach 1893 auf dem Weltkongreß der Religionen in Chicago für den Hinduismus und gleichzeitig als Theosoph über Theosophie auf dem Theosophenkongreß.
288 Frau Blavatsky (siehe Hinweis zu S. 174)

Zunächst war ein Europäer ihr Führer, dann ein Ägypter; damals schrieb sie «Isis unveiled» (erschienen Boston, 1877); über diese beiden Führer ist Näheres nicht bekannt. Vgl. H. S. Oleott «Old diary leaves», 1895.
289 Affe und Mensch haben gemeinsame Ahnen, das erkennt heute auch die Naturwissenschaft an: Siehe die Darstellung dieser Wissenschaftsentwicklung in dem Kapitel «Abkunft» in: H. Poppelbaum, «Mensch und Tier», Dornach 1975.
290 Regenbogen, der zu Noahs Zeiten entstand: 1. Mose 9, 13-17.

In Beschreibungen der Atlantis liest man: Siehe zum Beispiel W. Scott-Elliot «Atlantis. Nach okkulten Quellen», Vorwort von A. P. Sinnet. Autorisierte deutsche Übersetzung, Leipzig o. ]., Original «The story of Atlantis», 1896.
293 Ich sprach Ihnen früher davon, daß in jedem Menschen Kräfte schlummern: Siehe Rudolf Steiners Vorträge in Leipzig im Juni und Juli 1906, in «Kosmogonie», GA 94.
335
296 in Goethes «Märchen von der grünen Schlange»: Siehe den Hinweis zu Seite 35.

Wie eine schöne Legende berichtet, verlor Luzifer: Diese Deutung des Grales tritt bei Albrecht von Scharfenberg im sogenannten «Jüngeren Titurel» auf; vgl. Ernst Uehli, «Eine neue Gralssuche», Stuttgart 1921, S. 6 und 248.
298 Bedeutung des Romans «Vril»: Edward George Earl Bulwer-Lytton, 1803-1873, «Vril oder eine Menschheit der Zukunft», Dornach 1958; Original: «The Coming race», 1870; ins Deutsche übersetzt wurde der Roman auf Anregung von Rudolf Steiner von Guenther Wachsmuth.
301 «Wie an dem Tag …»; Goethe, «Urworte. Orphisch».
304 Aristoteles sagt: Der Mensch ist das nachahmendste Tier: Aristoteles «Über die Dichtkunst», Kapitel 4.
309 Tierseele und menschliche Individualität: Vgl. auch Rudolf Steiners Vorträge Berlin, 10. November 1910 «Menschenseele und Tierseele», und Berlin, 17. November 1910 «Menschengeist und Tiergeist», in GA 60.

Cartestus, Rene Descartes, 1596-1650. Begründer des mechanistischen Weltbildes. Den mechanischen Grundgesetzen unterliegen nach Descartes nicht nur die Gegenstände der Physik und Astronomie, sondern auch die der Physiologie und Psychologie, ausgenommen «die denkende Substanz». Philosophische Werke, übersetzt von Buchenau, 1907, 1922, 1. Bd. Seite 358 f. und Seite 368-371.
311 Tacitus gibt in seiner «Germania»: Siehe Hinweis zu Seite 138.
315 in seiner Metamorphose der Tiere: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in «Kürschners Deutsche National-Litteratur», GA la, Seite 332 (Vorträge über die drei ersten Kapitel des Entwurfs einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie, ausgehend von der Osteologie, 1796).

das Durchgehen durch die Krisis: Vgl. Rudolf Steiners Vortrag Dornach, 3. August 1924, in GA 237.



Hinweis zu einigen mehrfach vorkommenden indisch-theosophischen Ausdrücken

336
Akashamaterie Die dem Weltengedächtnis zugrundeliegende Geistsubstanz. Siehe R. Steiner, «Aus der Akasha-Chronik» (1904), GA 11.
astrale Welt (Plan) Seelenwelt, Seelenland, imaginative Welt, elementarische Welt.
Siehe Rudolf Steiner, «Theosophie» (1904), GA 9; das Kapitel: «Die drei Welten».
Atma, Buddhi, Manas Die drei geistigen Wesensglieder des Menschen. In der deutschen Terminologie: Geistesmensch, Lebensgeist, Geistselbst.
Siehe Rudolf Steiner, «Theosophie», das Kapitel: «Das Wesen des Menschen»
Chela (Tscheia) Geheimschüler.
Devachan oder Mentalwelt (-plan) Geisterland, geistige Welt, auch Welt der Sphärenharmonie.
Siehe Rudolf Steiner, «Theosephie», das Kapitel: «Die drei Welten».
Kamaloka Kama: Wunsch- oder Begierdenmaterie; Kamaloka: Ort der Begierden. «Fegefeuer»
Pitris Väter oder Vorfahren der Erdenmenschen auf der Mond- und Sonnenentwicklung.
Rishis Die Urlehrer der Menschheit in der urindischen Kulturepoche
Wurzelrassen
Rassen, Unterrassen
Menschheitsepochen (lemurisch, atlantisch) Kulturperioden
(urindisch, urpersisch etc.). Siehe Rudolf Steiner, «Die Apokalypse des Johannes» (1908), GA 104.



Über die in diesen Vorträgen als bekannt vorausgesetzten früheren Verkörperungen der Erdentwicklung siehe Rudolf Steiners später (1910) erschienenes Werk: «Die Geheimwissenschaft im Umriß», GA 13; das Kapitel: «Die Weltentwicklung und der Mensch».



Ergänzungen und Korrekturen

Korrekturen zur 2. Auflage 1981 gegenüber der ersten Auflage 1968:

337 Neu für diese im Wesentlichen unveränderte Auflage wurden die Inhaltsangaben erstellt, die Hinweise und einige Einfügungen im Text in eckigen Klammern ergänzt.

Folgende Fehler konnten berichtigt werden:

Seite Zeile
21 9 v. o. Das Verständnis für dieses Ereignis - früher: das vorbereitet wird
29 8 v. o. Empyreum, das heißt - früher: Empyreum. Dahinter war
30 12 v. o. Etwa zehntausend Jahre - früher: Etwa dreißigtausend Jahre
(Siehe Hinweis zu dieser Stelle.)
60 9 v. o. einigen Tagen - früher: einigen Stunden
126 9 v. o. In dem Wort «Nibel» oder «Nifel» wird angedeutet - früher: Lieblich wird darin angedeutet
139 9 v. u. Weltenbewußtsein - früher: Weitenbewußtsein
212 4 v. u. abgibt - früher: resorbiert
264 10 v. o. Schale der Ceridwen - früher: Schale mit dem Ceridwein
274 10 v. o. Mystiker - früher: Musiker



Korrekturen zur 3. Auflage 1998

337
Seite Zeile
20 20 v.o. welche die okkulten Strömungen - früher: welche die okkulten Störungen
52f.
7lf.
229f.
Im Urbeginne war das Wort: Die Übersetzung ist wiedergegeben
nach der Handschrift Rudolf Steiners (Archiv-Nr. NZ 3477).
109 7 v.o. Der Wille kann - früher: Der Wille konnte
226 4 v.o. Betrachtungen - früher: Bemerkungen
283 1. v.u. jahrhundertelang - früher: sechshundert Jahre




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