HINWEISE
Zu dieser Ausgabe
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| 319 | Die in dem vorliegenden Band vereinigten Nachschriften und Notizen von 31 in verschiedenen Orten gehaltenen Einzel- und Doppelvorträgen aus den Jahren 1906 und 1907 wurden im gleichen Zeitraum gehalten wie die Berliner Vorträge des Bandes «Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft», GA 96, und bilden somit eine Ergänzung zu den Berliner Darstellungen. Alle diese Vorträge richteten sich an Mitglieder der damaligen Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Zu dem Vortrag in Landin über Richard Wagners «Parsifal» war es dadurch gekommen, daß Rudolf Steiner mit Marie Steiner-von Sivers und einigen anderen Freunden damals einige Ferientage auf dem Gut von Eugenie von Bredow in Landin/Westhavelmark verbrachte und anschließend von den beiden Leiterinnen des Münchner Zweiges - Sophie Stinde und Pauline von Kalckreuth - zur Parsifal-Aufführung in Bayreuth eingeladen worden war. Anstelle der sonst üblichen chronologischen Folge wurden im vorliegenden Bande die Vorträge nach vier großen Themenkreisen aufgegliedert. In 14 Vorträgen beleuchtet Rudolf Steiner den spirituellen Gehalt der christlichen Offenbarungswahrheiten; 3 Vorträge behandeln Wesen und Aufgabe der luziferischen Geister, 5 Vorträge den rosenkreuzerischen Erkenntnisweg in seiner Besonderheit gegenüber älteren Einweihungsformen. Die vierte Gruppe bilden 9 Vorträge, die teils zentrale anthroposophische Erkenntnisse, teils deren Anwendung auf einzelne Lebensgebiete behandeln. Zu den Ausdrücken «Theosophie» und «theosophisch»: Zur Zeit dieser Vorträge stand Rudolf Steiner mit seiner anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft noch innerhalb der damaligen Theosophischen Gesellschaft und gebrauchte weitgehend die den Teilnehmern vertraute Terminologie. Die Worte «Theosophie» und «theosophisch» wurden von ihm jedoch von Anfang an immer im Sinne seiner selbständigen Geistesforschung verwendet. Einer späteren Angabe Rudolf Steiners zufolge sind diese Bezeichnungen für den Druck der Vorträge durch «Geisteswissenschaft» oder «Anthroposophie», «geisteswissenschaftlich» oder «anthroposophisch» ersetzt worden, es sei denn, daß ausdrücklich auf die von H. P. Blavatsky ausgegangene theosophische Strömung Bezug genommen wird, wie das in den Vorträgen Düsseldorf, 4. April 1906, Leipzig, 25. April 1906 und 12. Januar 1907, geschieht. Zu den mehrfach vorkommenden indisch-theosophischen Bezeichnungen siehe den Hinweis auf Seite 336. Zu den Textunterlagen: Die Vorträge wurden von verschiedenen Zuhörern mehr oder weniger gut mitgeschrieben. Regelrechte Nachschriften im Sinne einer weitgehend wörtlichen Wiedergabe liegen nur von den Vorträgen |
| 320 | Basel, 19. September 1906, Karlsruhe, 4. Februar 1907 und Wien, 22. Februar 1907 vor. Alle andern Vorträge des Bandes sind nach Kurznotizen oder referatartigen Zusammenfassungen von Hörern wiedergegeben. Die sehr aphoristische Nachschrift des Landiner Parsifal-Vortrages konnte durch Notizen von Frau Marie Steiner ergänzt werden. Trotz der überwiegend unbefriedigenden Beschaffenheit der textlichen Unterlagen wurden die Nachschriften in die Gesamtausgabe aufgenommen, weil sie ein Bild von der Vortragsarbeit Rudolf Steiners in diesem Zeitraum vermitteln und sich inhaltlich auch in wesentlichen Einzelheiten vielfach ergänzen. Für die 3. Auflage wurden die Hinweise überarbeitet und ein Namenregister beigefügt. Textdurchsicht: Anna Maria Baiaster und Ulla Trapp. Der Titel des Bandes stammt vom Herausgeber der ersten Auflage; die Titel der Vorträge sind nicht von Rudolf Steiner. Einzelausgaben: München, 17. März 1907: in «Das Christentum hat begonnen als Religion, aber es ist größer als alle Religionen», Freiburg i. Br. 1952; in «Die Mysterien des Geistes, des Sohnes und des Vaters», Dornach 1981, 1997 Frühere Veröffentlichungen: Folgende Vorträge dieses Bandes wurden in der Wochenschrift «Das Goetheanum» bzw. in deren Beilage «Nachrichtenblatt» («Was in der anthroposophischen Gesellschaft vorgeht») veröffentlicht: Düsseldorf, 11. Febr. 1906, im «Nachrichtenblatt» 1936, 13. Jg. Nrn. 18-19 Köln, 2. Dezember 1906, im «Nachrichtenblatt» 1945, 22. Jg. Nr. 20 Karlsruhe, 4. Februar 1907, in «Das Goetheanum» 1945, 24. Jg. Nrn. 25-27 Düsseldorf, 7. März 1907, im «Nachrichtenblatt» 1941, 18. Jg. Nrn. 27-28 München, 17. März 1907, im « Nachrichtenblatt» 1936, 13. Jg. Nrn. 6-7 Fragenbeantwortung zum Vortrag Stuttgart, 19. Januar 1907, im «Nachrichtenblatt» 1945, 22. Jg. Nr. 33. |
Hinweise zum Text
| 321 | Werke Rudolf Steiners, welche innerhalb der Gesamtausgabe (GA) erschienen sind, werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.
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Hinweis zu einigen mehrfach vorkommenden indisch-theosophischen Ausdrücken
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Ergänzungen und Korrekturen
Korrekturen zur 2. Auflage 1981 gegenüber der ersten Auflage 1968:
| 337 | Neu für diese im Wesentlichen unveränderte Auflage wurden die Inhaltsangaben erstellt, die Hinweise und einige Einfügungen im Text in eckigen Klammern ergänzt. Folgende Fehler konnten berichtigt werden:
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Korrekturen zur 3. Auflage 1998
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