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Hinweise

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Zu dieser Ausgabe

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162 Diese neun Vorträge stehen in folgendem Zusammenhang: Vorangegangen war ihnen die Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft an der Weihnachtstagung vom 24. Dezember 1923 bis zum 1. Januar 1924 in Dornach (siehe R. Steiner, «Die Weihnachtstagung zur Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft», GA 260), und die Einrichtung der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (siehe R. Steiner «Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft», GA 260a). Wahrend der Weihnachtstagung hielt Rudolf Steiner neun Vorträge über «Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung und als Grundlage der Erkenntnis des Menschengeistes» (GA 233). Vom 4. bis 13. Januar folgten sechs Vorträge über «Mysterienstätten des Mittelalters. Rosenkreuzertum und modernes Einweihungsprinzip» (GA 233a). Darauf folgte der hier vorliegende Vortragszyklus über Anthroposophie, in dem Rudolf Steiner unternahm, den Mitgliedern der neugegründeten Anthroposophischen Gesellschaft eine Zusammenfassung und gleichzeitig einen neuen Zugang zur Anthroposophie zu vermitteln. An diese Vorträge schlössen sich vom 19. Januar bis 10. Februar 1924 die Karmabetrachtungen an («Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge», 1. Band, GA 235).

Textgrundlagen: Die Vorträge wurden von Helene Finckh mitstenographiert. Die von ihr selbst vorgenommenen maschinenschriftlichen Übertragungen bilden die Textgrundlage für diesen Band. Abweichungen einiger Wortlaute gegenüber früheren Ausgaben beruhen auf einer neuerlichen Überprüfung des Stenogramms durch die Herausgeber.

Der Titel des Bandes wurde für die 5. Auflage durch die Herausgeber in der vorliegenden Weise neu gefaßt, da der frühere Buchtitel «Anthroposophie - eine Einführung in die anthroposophische Weltanschauung») häufig zu Mißverständnissen in bezug auf den Einführungscharakter dieser Vortragsreihe geführt hatte. Rudolf Steiner selbst hatte diese Vorträge unter dem einfachen Titel «Antroposophie» angekündigt.

Die// Titel der Vorträge// stammen von den Herausgebern.

Für die 6. Auflage (1994) wurde der Band von David Hoffmann neu durchgesehen. Die Hinweise wurden ergänzt und Randvermerke auf die Tafelzeichnungen sowie ein Namenregister beigefügt.

Zu den Tafelzeichnungen: Die Original-Wandtafelzeichnungen und -anschriften Rudolf Steiners bei diesen Vorträgen sind erhalten geblieben, da die Tafeln damals mit schwarzem Papier bespannt waren. Sie sind als Ergänzung zu den Vorträgen im Band XV der Reihe «Rudolf Steiner, Wandtafelzeichnungen zum Vortragswerk» verkleinert wiedergegeben. Die in den früheren Auflagen in den Text eingefügten zeichnerischen Übertragungen sind auch für diese Auflage beibehalten worden. Auf die entsprechenden Originaltafeln wird jeweils an den betreffenden Textstellen durch Randvermerke aufmerksam gemacht.



Hinweise zum Text

163 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographienummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


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31 die Sonne durchläuft diesen Kreis: Gemeint ist wohl die allgemeine Himmelsgegend, eine Zone um den Himmelsäquator, in welcher die tägliche Bewegung der Sonne verläuft. - Ähnliche Äußerungen finden sich vielfach in Vorträgen, siehe: «Entsprechungen zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos», GA 202, 5. Vortrag, und in «Mathematisch-Astronomische Blätter», Heft 3, S. 28, und Anmerkung 18 daselbst von Louis Locher. Diese und ähnliche Angaben werden am ehesten verständlich, wenn man sie auf ein mit der Erde verbundenes (vielleicht ätherisches) Abbild des Tierkreises bezieht, in welchem die Linie Fische-Jungfrau der Richtung Morgen-Abend, und Zwillinge-Schütze der Richtung MittagMitternacht entspricht. Siehe Rudolf Steiner, «Individuelle Geistwesen und einheitlicher Weltengrund», in GA 178,18., 19. und 25. November 1917. (Dr. G. U.)
41 50 Gramm Eiweiß: Im Beginne des 20. Jahrhunderts wurde vom Physiologen Rubner der Eiweißbedarf des Menschen mit 30 - 40 Gramm pro Tag angegeben, im Gegensatz zu Pflüger, der vordem erheblich mehr für richtig hielt.
43 bei der Beschreibung der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft: Siehe Rudolf Steiner, «Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft», GA 260a.
51 Karl Ludwig von Knebel, 1744 - 1834, Die angeführte Stelle lautet: «Man wird bei genauer Beobachtung finden, daß in dem Leben der meisten Menschen sich ein gewisser Plan findet, der, durch die eigene Natur oder durch die Umstände, die sie führen, ihnen gleichsam vorgezeichnet ist. Die Zustände ihres Lebens mögen noch so abwechselnd und veränderlich sein, es zeigt sich am Ende doch ein Ganzes, das unter sich eine gewisse Übereinstimmung bemerken läßt. - Die Hand eines bestimmten Schicksals, so verborgen sie auch wirken mag, zeigt sich auch genau, sie mag nun durch äußere Wirkung oder innere Regung bewegt sein: ja, widersprechende Gründe bewegen sich oftmals in ihrer Richtung. So verwirrt der Lauf ist, so zeigt sich immer Grund und Richtung durch.» Aus «Knebels literarischer Nachlaß und Briefwechsel», hg. von Varnhagen von Ense und Mundt, 2. Aufl., Band 3, S. 452.
55 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/05), GA 10; «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910), GA 13.
58 «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung» (1904), GA 9.
63 Aurelius Augustinus, 354 - 430, Kirchenlehrer.

Renatus Cartesius (Rene Descartes), 1596 - 1650, französischer Naturforscher, Philosoph und Mathematiker.

Henri Bergson, 1859 - 1941, französischer Philosoph.
67 Du unterliegst der Autosuggestion und folgendes: Korrigiert und ergänzt nach dem Stenogramm.
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80 Leier des Apollo … Ich habe früher auf diese Dinge aufmerksam gemacht: Siehe z. B. die Vorträge 9. Sept. 1908 in «Ägyptische Mythen und Mysterien» (GA 106), 30. Dez. 1913 in «Christus und die geistige Welt» (GA 149) und 2. Juni 1923 in «Das Wesen der Farben» (GA 291).
82 während er nach unten auseinandergeht (Zeile 20): Im Stenogramm folgt hier eine Stelle, die in den früheren Ausgaben nicht enthalten ist und die im folgenden wiedergegeben wird: «Hier ist es aber so, daß der Ätherleib nicht so unterbrochen wird, daß etwa der Ätherarm auch hierherginge, sondern man sieht dann eine Ausdehnung, das ist dann etwas dünner, und das ist etwas dichter, was unmittelbar um den Arm ist (lilarötlich). Also jener Raum, der hier ist (unter dem Arm), der wird im Ätherleib nicht sichtbar, das ist ausgefüllt mit nur etwas dünnerer, wenn ich mich so ausdrücken darf, Äthermaterie.»
85 Archimedes, 287 - 212 v. Chr., griechischer Mathematiker, Physiker und Techniker, der in Syrakus lebte.
89 es hat einmal einen spanischen König gegeben: Gemeint ist Alphons X., 1252 bis 1282 König von Kastilien. Sein Ausspruch wird von Gottfried Wilhelm Leibniz in seiner «Theodizee» (1710, dt. 1720), II. Teil, § 193 behandelt. Nach Leibniz soll Alphons der Meinung gewesen sein, man hätte die Welt besser einrichten können, und gesagt haben, «wenn ihn Gott, als er die Welt geschaffen, zu Rate gezogen, so wollte er ihm einen guten Rat erteilet haben».
90 Schrenck-Notzingsche Phantome: Albert von Schrenck-Notzing, 1862 - 1929, Nervenarzt. Vorkämpfer auf dem Gebiet wissenschaftlicher Hypnose- und Suggestionsforschung. Veröffentlichungen, auf die sich Rudolf Steiner bezieht: «Materialisationsphänomene» (1914), und «Physikalische Phänomene des Mediumismus» (1920).
123 Psychoanalyse: Vgl. dazu die zwei Vorträge über Psychoanalyse, Dornach, 6. und 13. November 1917 in «Individuelle Geistwesen und ihr Wirken in der Seele des Menschen», GA 178.
138 Die Zeit wird zum Raum und folgendes: Korrigiert und neu ergänzt aus dem Stenogramm.
155 Beschreibungen … in der Literatur der Theosophischen Gesellschaft: Siehe z. B. die Darstellung des Kamaloka in Annie Besants «The Ancient Wisdom», London 1897, deutsch unter dem Titel «Die uralte Weisheit», Leipzig o. J. (1898), S. 82 - 106.




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