Hinweise
Zu dieser Ausgabe
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| 143 | Die Heileurythmie als eigenständige Therapieform kommt seit Jahrzehnten in Krankenhäusern, Arztpraxen, Schulen und heilpädagogischen Einrichtungen zur Anwendung. Voraussetzung für die heileurythmische Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit Ärzten; dies gilt auch für Heileurythmisten, die als selbständige Therapeuten arbeiten. Die Grundlage bilden die in diesem Band enthaltenen Vorträge sowie zahlreiche weitere Vorträge mit menschenkundlichen oder speziell auf medizinische Fragestellungen ausgerichteten Inhalten. Siehe hierzu die Übersicht am Schluß des Bandes S. 171. Kernstück des hier vorliegenden Bandes sind die ersten sechs Vorträge, die als sogenannter Heileurythmiekurs parallel zum zweiten Ärztekurs («Geisteswissenschaftliche Gesichtspunkte zur Therapie», GA 313) im Frühjahr 1921 in Dornach gehalten wurden. Der siebente Vortrag entspricht dem neunten des erwähnten Ärztekurses und wurde wegen seines engen inhaltlichen Bezuges zur Heileurythmie bereits in die zweite Auflage (1952) aufgenommen. Der achte Vortrag, im Rahmen einer «Medizinischen Woche» für Ärzte und Medizinstudenten am 28. Oktober 1922 in Stuttgart gehalten, war aus dem gleichen Grunde schon in die erste Auflage (1930) aufgenommen worden, ist jedoch innerhalb der Gesamtausgabe bislang nur im vorliegenden Band veröffentlicht. |
Textgrundlagen
| 143 | Die sechs Vorträge des Heileurythmiekurses sowie der Vortrag vom 18. April 1921, gehalten während des 2, Ärztekurses (GA 313), wurden von der Berufsstenografin Helene Finckh (1883-1960) mitstenografiert und in Klartext übertragen. Der Vortrag vom 28. Oktober 1922, gehalten während einer «Medizinischen Woche» in Stuttgart, wurde von namentlich nicht bekannten Zuhörern mitstenografiert und in Klartext übertragen. Originalstenogramme dieses Vortrages liegen nicht vor. Für die früheren Auflagen dieser Vorträge wurde jeweils die Klartextübertragung einer gründlichen Durchsicht unterzogen und redaktionell bearbeitet, d. h., umständliche Satzgefüge wurden bereinigt, fehlende Worte ergänzt, Wiederholungen von Sätzen oder Satzteilen gestrichen und die Zeichensetzung sowie Rechtschreibung angepaßt. Bei den Vorarbeiten für die 3. Auflage 1966 (1. Auflage innerhalb der Gesamtausgabe) wurden aufgrund einiger problematischer Textstellen die Original-Stenogramme von Helene Finckh zur Prüfung hinzugezogen. - Die erste Auflage (Manuskriptdruck 1930) besorgte die Heileurythmistin Elisabeth Baumann-Dollfus, die |
| 144 | zweite (1952) die Eurythmistin Isabella de Jaager und die dritte (1966) der Arzt Dr. med. Hans W. Zbinden. Die vierte Auflage war ein photomechanischer Nachdruck der dritten. Auf Anregung von Dr. med. Kaspar Appenzeller (1927-1999) wurden für die 5. Auflage von Michel Schweizer zunächst erneut einzelne Textstellen mit dem Original-Stenogramm und der Übertragung in Klartext verglichen und korrigiert. Dieses Verfahren erwies sich jedoch als unzureichend, weshalb man sich entschlossen hat, die Stenogramme von Anfang bis Ende zu prüfen. Die nun vorliegende Textgestalt ist das Resultat einer wortwörtlichen Prüfung der Stenogramme sowie der Klartextübertragung. Sie wurde erstellt von Michaelis Messmer in Zusammenarbeit mit Dr. med. Wilburg Keller Roth und Walter Kugler. Sämtliche Abweichungen vom Stenogramm sowie Lücken oder unklare Stellen sind in Fußnoten oder in den Hinweisen zu der entsprechenden Seite nachgewiesen. Die Hinweise wurden erheblich erweitert, das Sachwortregister (ursprünglich erstellt von Gabriele Ohlschwang) und die Inhaltsangaben überarbeitet sowie eine Literaturübersicht hinzugefügt. Im Anschluß an den sechsten Vortrag wurden neu aufgenommen die Dankesworte von Dr. med. Friedrich Husemann. |
Tafelzeichnungen
| 144 | Die Original-Wandtafelzeichnungen zum Heileurythmiekurs sind erhalten geblieben, da die Tafeln vor dem Vortrag mit grauem Karton bespannt wurden. Nach dem Vortrag wurden die «Tafeln» datiert, die Kreide-Zeichnungen fixiert und aufbewahrt. Sie sind in der Rudolf Steiner Gesamtausgabe publiziert in Band XXII der Reihe «Wandtafelzeichnungen zum Vortragswerk» (K 58/22). Im laufenden Text wird jeweils durch Randvermerke auf die entsprechende Tafel hingewiesen. Bei den in den Text eingefügten Zeichnungen und Schemata handelt es sich - im Gegensatz zu den vorangehenden Auflagen, bei denen Nachzeichnungen von Assja Turgenieff und Hedwig Frey verwendet wurden - jeweils um originalgetreue Wiedergaben von Details der Original-Tafeln oder - wie im 5. und 7. Vortrag - von Zeichnungen aus dem Stenogrammblock, die von der Stenografin nach dem Tafelbild angefertigt worden waren. Die Bildbearbeitung erfolgte durch Priska Clerc. - Zu dem in Stuttgart gehaltenen Vortrag vom 28. Oktober 1922 existiert keine Original-Wandtafelzeichnung. |
Hinweise zum Text
| 145 | Sämtliche nachfolgend erwähnten Werke von Rudolf Steiner sind erschienen im Rudolf Steiner Verlag, Dornach
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