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Der Einsatz für eine geistgemäße Wissenschaft der Farben Die Farbenerkenntnis im Lebenswerk Rudolf Steiners 1 Vortrag Linz, 15. Mai 1915, GA159. 2 Vortrag München, 21. August 1910, GA122. 3 Von Goethe poetisch in dem Vers ausgedrückt: «Wenn der Blick an heitern Tagen / Sich zur Himmelsbläue lenkt / Beim Siroc [Wüstenwind] der Sonnenwagen / Purpurrot sich niedersenkt / Da gebt der Natur die Ehre / Fron, an Aug' und Herz gesund / Und erkennt der Farbenlehre / Allgemeinen ewigen Grund.» 4 Vortrag Dornach, 6. Oktober 1918, GA184. 5 Vortrag Dornach, H.März 1923, GA349. 6 Vortrag München, 21. August 1910, GA 122. 7 Vortrag Köln, 29. Dezember 1912, GA142. 8 Vortrag Dornach, 5. November 1916, GA172. 9 Vortrag Prag, 12.Juni 1918, GA273. 10 «Mein Lebensgang» (V. Kap.), GA28. 11 Vortrag Berlin, 6. Juli 1915, GA157. 12 In «Briefe I», GA38. 13 Joseph Kürschner (1853-1902), lebte von 1881-92 in Stuttgart und gab von 1882/83 bis 1901 die «Deutsche National-Litteratur» heraus. 14 Karl Rosenkranz (1805-1879), Philosoph. Siehe Rudolf Steiner «Die Rätsel der Philosophie», GA 18. 15 Ob dieser Aufsatz zustande kam, ist nicht bekannt. Erhalten hat sich der in dieser Zeit entstandene Aufsatz «Einzig mögliche Kritik der atomistischen Begriffe», abgedruckt in «Beitrage zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 63, Michaeli 1978. 16 Autobiographische Skizze für Edouard Schure (1907) in «Rudolf Steiner/Marie Steiner, Briefwechsel und Dokumente», GA262. 17 In «Methodische Grundlagen der Anthroposophie», GA30. 18 Vortrag Dornach, 27. Oktober 1918, GA 185. 19 Der Originalbrief liegt in der Handschriftenabteilung des «Schiller-Nationalmuseums, Deutsches Literaturarchiv» in Marbach a. N. 20 Rudolf Steiner, «Briefe I», GA38. 21 In «Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884-1901», GA30. 22 Salomon Kalischer, Thorn 1843-1924 Berlin, Er absolvierte zuerst das jüdisch-theologische Seminar in Breslau, dann studierte er Physik und Chemie. Zur Zeit von Rudolf Steiners Mitarbeit im Goethe-Archiv war er Professor für Physik in Berlin. 23 Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang» (Kap. XXIV), GA28. 24 Im Mitarbeiterbuch des Goethe-Archivs ist eingetragen: «27.-31. Dezember 1888. Dr. S. Kalischer aus Berlin (Farbenlehre).» (Vgl. hierzu Hinweis 25) 25 Was Kurt Franz David über die Beziehung Rudolf Steiners zu Kalischer als den beiden CopyrightRudolfSteinerNachlass-VerwaltungBuch:291aSeite:493 Hauptherausgebern der naturwissenschaftlichen Schriften Jahrzehnte später im Goethe-Archiv noch eruieren konnte, wurde von ihm in einigen Artikeln in der Wochenschrift «Das Goetheanum» (50. Jg. 1971 und 61. Jg. 1982) berichtet. 26 Siehe Rudolf Steiner «Briefe I», GA 38. 27 In dem Exemplar in Rudolf Steiners Bibliothek findet sich diese und viele andere Stellen von seiner Hand angestrichen. 28 In «Briefell», GA39. 29 Kurt Franz David in «Rudolf Steiners erste Goethearbeit und sein Verhältnis zu S. Kalischer» in «Das Goetheanum» 50. Jg. (1971). 30 Ein schönes Echo, allerdings erst 14 Jahre später, kam von dem Farbenexperten Arnold Brass, siehe Seite 58. 31 Für Rudolf Steiner dagegen war das Kapitel «Goethe im Recht gegen Newton» keineswegs abgeschlossen (Vortrag Berlin, 25.2. 1916). Darum veranlaßte er bei sich bietender Gelegenheit, daß die Schrift Grävells neu herausgegeben wurde (Verlag «Der Kommende Tag» 1922, mit einer Einleitung von Dr. Guenther Wachsmuth). 32 Goethe, «Sprüche in Prosa». Rudolf Steiner fügt als Kommentar hinzu: «Metaphysik ist für Goethe die Kenntnis des in den Erscheinungen liegenden Allgemeinen, nicht die Erforschung eines Transzendentellen, Jenseitigen.» 33 Kalischer kam für seine Herausgabetätigkeit nicht oft nach Weimar. Aber wenn er kam, gab es zwischen den beiden Hauptbearbeitern der naturwissenschaftlichen Schriften ganz sicher Gespräche. Das bestätigt die Bemerkung auf einer Postkarte Kalischers an das Archiv vom 30. Dezember 1891: «Bitte Herrn Dr. Steiner zu grüßen.» Vgl. David, Hinweis 25. 34 Vortrag Berlin, 26. März 1912, GA133. 35 Vortrag München, 28. August 1911, GA 129. 36 Siehe «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (Kap.: Über einige Wirkungen der Einweihung), GA9. 37 Enthalten in «Lucifer-Gnosis. Grundlegende Aufsätze zur Anthroposophie», GA34. 38 In «Sprüche in Prosa». 39 Aufsatz «Die chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz» (1917/18) in «Philosophie und Anthroposophie», GA35. 40 Moritz Benedikt, «Ruten- und Pendellehre», Wien und Leipzig 1917. Auszug siehe Seite 481. 41 Vgl. die Übersicht der Äußerungen Rudolf Steiners in dem Abschnitt «Farben der Aura des Menschen und der übersinnlichen Welt», Seite 178. 42 Als solche «Einzelheiten», die Rudolf Steiner nicht verteidigen wollte, nennt er zum Beispiel, daß Goethe die Farbe des «farbigen Schattens» als vom Auge erzeugte physiologische Wirkung auffaßte. Das müsse «korrigiert werden», heißt es im Vortrag Stuttgart, 30. Dezember 1919 (siehe auch den entsprechenden Hinweis dazu in GA320, 2. Auflage 1987). Ferner bemerkt Rudolf Steiner in einem Kommentar zu der von ihm besorgten Ausgabe der «Geschichte der Farbenlehre» zu der Ansicht Goethes von den «Doppelbildern» bei den prismatischen Erscheinungen: «… es ist dies gerade der Punkt, wo die Goethesche Farbenlehre einer wesentlichen Ergänzung und Verbesserung bedarf.» (Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften», Band IV, GAld, Seite 248; siehe auch Gerhard Ott «Zur Entstehung der prismatischen Farben» in «Der Farbenkreis», Heft 4, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart). Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:494 Zu dem, wie Goethe den 2. Versuch Newtons in dessen «Optik» behandelt, bemerkt Rudolf Steiner in seinem Kommentar: «Es ist unserer Ansicht nach hier von Goethe ein Faktum angezweifelt, das er im Sinne seiner Theorie ganz wohl hätte erklären können» (folgt diese Erklärung). Vgl. Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften», III. Band «Farbenlehre», GAlc , S.352. 43 Siehe Vorwort Marie Steiners zur 1. Auflage von «Das Wesen der Farben», GA291. 44 Vortrag München, 21. August 1910, GA 122. Verteidigung von Goethes Farbenlehre 1 Vortrag Dornach, 21. Februar 1923, GA 291. 2 Siehe hierzu Rudolf Steiner, «Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik. Erster naturwissenschaftlicher Kurs» (2. und 6. Vortrag), GA320; sowie die Fragenbeantwortung vom 6. November 1913 (in diesem Band Seite 105). 3 Notizbuch Archivnummer 397. Die Übertragung in Klartext besorgte Günther Frenz. Die Aufzeichnungen dienten vermutlich als Konzept für den Vortrag, der nach dem ersten Besuch im Goethe-Archiv in Weimar im Wiener Goethe-Verein am 22. November 1889 gehalten wurde unter dem Titel «Was Weimars Goethe-Archiv uns ist, auf Grund persönlicher Erfahrung». Das namentlich nicht gezeichnete Referat aus der «Chronik des Wiener Goethe-Vereins», siehe Seite 41. 4 Siehe Goethes «Naturwissenschaftliche Schriften» in der «Deutschen National-Litteratur», Band II (1887) S. XXXVIII f. Der dort in Rede stehende Aufsatz Goethes wurde später aufgefunden und in Band V, Seite 593 f. abgedruckt. Siehe auch Rudolf Steiner, «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Rücksicht auf Schiller» (1886), S.61 Fußnote, GA2. 5 Siehe hierzu Goethes Aufsatz «Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt» mit den Anmerkungen Rudolf Steiners in Band II der naturwissenschaftlichen Schriften in der «Deutschen National-Litteratur», S. 10 f. 6 Siehe Karl Friedrich Jordan, «Goethe und noch immer kein Ende! Kritische Würdigung der Lehre Goethes von der Metamorphose der Pflanzen», Hamburg 1888, und Du Bois-Reymond, «Goethe und kein Ende» (Vortrag), 1886. 7 Am 11. Oktober 1828. 8 Wörtlich: «Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann, und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.» Aus «Sprüche in Prosa». 9 Siehe hierzu auch Rudolf Steiners Anmerkung zu Goethes «Enthüllung der Theorie Newtons» in Band III der naturwissenschaftlichen Schriften in der «Deutschen National-Litteratur», S. 331 f. 10 Der Bericht des namentlich nicht genannten Referenten erschien im Organ des Wiener Goethe-Vereins «Chronik des Wiener Goethe-Vereins», 4. Jg. 11 Großherzogin Wilhelmine Marie Luise Sophie von Sachsen-Weimar (1824-1897), Tochter des Königs Wilhelm II. der Niederlande. Gründerin der Goethe-Gesellschaft und des Goethe-Archivs und Protektorin der großen Weimarer Goethe-Ausgabe. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:495 12 Bernhard Suphan (1845-1911), Literaturhistoriker, von 1887 bis 1911 Direktor des Goethe-Schiller-Archivs in Weimar, redigierte die Weimarische Goethe-Ausgabe. 13 Das vollständige Manuskript ist abgedruckt in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Heft 46, Sommer 1974. 14 Goethe, Materialien zur Geschichte der Farbenlehre. Konfession des Verfassers. Natw. Sehr., 4. Bd., 2. Abt., S. 129. 15 Zu den Komplementärfarben siehe Goethes Farbenlehre, §50 und Fußnote zu §809. Goethe nennt Komplementärfarben solche, die sich zur Totalität des Farbenkreises ergänzen (§§ 803-809). «Weiß» ergeben solche Farben nur, wenn sie durch Übereinanderblenden zusammengebracht und so in ihrer Eigenart jeweils neutralisiert werden. Siehe Gerhard Ott «Zur Frage der sog. additiven und subtraktiven Farbmischungen bei Beieuchtungs- und Malfarben» in «Goethes Farbenlehre», Stuttgart Taschenbuchausgabe Bd. 1, S. 340 ff. und «Zum Verständnis der Farbmischung im Sinne Goethes» in «Der Farbenkreis», Heft 5, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1986. 16 Siehe Goethe in der Einleitung zur Farbenlehre: «Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äußeren entgegentrete.» Er sagt auch: «Im eigenen Auge schaue mit Lust / Was Plato von Anbeginn gewußt. / Denn das ist der Natur Gehak, / Daß außen gilt, was innen galt.» 17 Siehe «Rudolf Steiner, Vortrag Stuttgart 30. Dezember 1919 sowie Gerhard Ott und Heinrich O. Proskauer «Das Rätsel des farbigen Schattens, Versuch einer Lösung», Basel 1979, sowie G. Baiaster «Vom Problem der farbigen Schatten» in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 97, Michaeli 1987. 18 Es handelt sich um die sog. «Benham-Scheibe». 19 Es kann sich hier nicht um die spekulativ von Newton in das Licht hineingedachten «Strahlen» handeln, vielmehr um dasjenige, was Rudolf Steiner später als die Atherarten im Spektrum bezeichnet hat. Siehe z.B. «Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik, zweiter naturwissenschaftlicher Kurs», GA321 (12. Vortrag usw.). 20 Siehe hierzu «Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik, erster naturwissenschaftlicher Kurs», GA320 (Diskussionsvotum anstelle eines Vorworts). 21 Siehe Kapitel «Totalität und Harmonie», §§803-815 in Goethes Farbenlehre. 22 Siehe Goethes Farbenlehre, Taschenbuchausgabe Stuttgart, Band 2, S. 144 f. 23 Siehe Goethes Farbenlehre, ferner Rudolf E. Maier «Das Urphänomen der Lichtbeugung» in «Der Farbenkreis», Heft 2, herausgegeben vom «Goethe-Farbenstudio» Dornach, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart. 24 Siehe hierzu die Zeichnung in Goethes Farbenlehre zu §311 mit Fußnote von Rudolf Steiner (Band III der Kürschner-Ausgabe, GAlc). 25 Siehe die Vorträge Stuttgart, 24. und 25. Dezember 1919, GA 320. 26 Arnold Brass (* 22. 5. 1854 in Arolsen), in Kürschners Gelehrtenlexikon als Anthropologe angeführt. Seine Schrift zur Farbenlehre: «Untersuchungen über das Licht und die Farben», erschien 1906 im Verlag von A. W. Ziekefeldt, Osterwieck / Harz. 27 Von seinem Leben und seinen Schwierigkeiten ist nichts Näheres bekannt. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:496 Weiterführungen der Goetheschen Farbenlehre 1 Vortrag Stuttgart, 1.Januar 1921, GA323. 2 Vgl. auf Seite 73 und 74 3 Vgl. Goethes Farbenlehre (Beiträge zur Optik). 4 Vorträge Stuttgart, 8. und 9. März 1920, GA321. 5 Vortrag Stuttgart, 8. März 1920, GA321. 6 Siehe Rudolf Steiner, «Beleuchtungs- und Kostümangaben für die Laut-Eurythmie. Deutsche Texte III», Dornach 1982, S. 419-421. 7 Vortrag Dornach, 20. März 1920, GA198. 8 Vortrag Dornach, 6. Mai 1921, GA 291. 9 J. W. Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», hrsg. von Rudolf Steiner, Fünfter Band (Zweite Abtlg. des vierten Bandes), S. 147; GA le. 10 Eugen Dreher (Stettin 1841-1900 Berlin). Siehe dessen «Beiträge zu unserer modernen Atom- und Molekular-Theorie auf kritischer Grundlage», Halle 1882. 11 Ergebnisse seiner Arbeit im wissenschaftlichen Forschungsinstitut in Stuttgart veröffentlichte Rudolf Maier im Jahre 1923 unter dem Titel «Der Villardsche Versuch mit 8 Tafeln»; im März 1923 erschien sein Artikel «Das Urphänomen der Lichtbeugung» in «Die Drei», 2. Jg., 12. Heft, neu abgedruckt in «Der Farbenkreis» Heft 2, hrsg. vom Goethe-Farbenstudio am Goetheanum, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1982. 12 Hans Kühn, «Dreigliederungs-Zeit. Rudolf Steiners Kampf für die Gesellschaftsordnung der Zukunft», Dornach 1978, S. 114. 13 Aus: «Willem Zeylmans van Emmichoven. Ein Pionier der Anthroposophie», hrsg. von Emanuel Zeylmans, Ariesheim 1979, S. 76 ff. 14 Hier gilt es zu berücksichtigen, daß der Aufsatz in den zwanziger Jahren geschrieben wurde. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte konnten auf diesem Gebiet erhebliche Fortschritte erzielt werden. 15 Hans Buchheim (Stuttgart 13.Januar 1899 - S.Januar 1987 Hamburg). Nach seiner Schulzeit und ersten Erfahrungen in der Industrie nahm er ein Ingenieurstudium auf, das er erfolgreich zum Abschluß bringen konnte. Bereits als Schüler hatte er einige Vorträge von Rudolf Steiner gehört, und so war es für ihn nur konsequent, nach Abschluß seines Studiums als Mitarbeiter in das dem «Kommenden Tag» angeschlossene Forschungsinstitut in Stuttgart einzutreten, wo er an der Seite von Dr. Rudolf E. Maier vier Jahre tätig war. Zu seinem Aufgabenbereich gehörte der Aufbau der technischen Einrichtung, der verbunden war mit dem Entwerfen und Konstruieren entsprechender technischer Apparaturen für physikalische und chemische Versuche. Daneben führte er auch Erdstrom- und Gravitationsmessungen sowie Arbeiten mit Galvanometern bei Leitfähigkeitsuntersuchungen durch. 1924-1930 setzte er seine Forschungen in der Firma von Alfred Maier in Einsingen fort, wo er Experimente zur technischen Verwertung von Naturhorn und für die Verarbeitung von Torffasern durchführte. In den folgenden vier Jahren widmete er sich der Entwicklung der noch auf Anregungen Rudolf Steiners zurückgehenden Maschine (Zentrifuge) zur Aktivierung des Viscumpräparates im Zusammenhang mit der Krebstherapie in Ariesheim. 12 Jahre war er dann als Betriebsingenieur bei der Firma Rhenania-Ossag in Hamburg, weitere 10 Jahre bei der Schleswig-Holsteinischen Stromversorgungs-Aktiengesellschaft in Rendsburg tätig. Weitere 10 Jahre, bis zu seiner Pensionierung, arbeitete er als technischer Leiter bei der Firma Landis & Gyr in Hamburg. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:497 16 Ernst Lehrs, «Gelebte Erwartung. Wie ich zu Rudolf Steiner und dank ihm eine Strecke Weges zu mir selber fand», Mellinger Verlag, Stuttgart 1979, S. 198. 17 Die meisten der hier wiedergegebenen Äußerungen von Frau Woloschin über Rudolf Steiners Besuch in Einsingen erinnert sich Dr. G. A. Baiaster in gleicher Weise von ihr gehört zu haben. Sie hatte Einsingen so erlebt, daß sie Wert darauf legte, die Vorgänge möglichst genau einer Reihe von Menschen weiterzugeben. Sie berichtete auch, daß Rudolf Steiner im dort versammelten Kreise sagte, der Name Einsingen werde einmal des Versuches wegen in der Welt bekannt werden. - Emil Leinhas, Direktor des «Kommenden Tages», erzählte, wie Rudolf Steiner in einer Sitzung des «Kommenden Tages» die Bedeutung des Versuches dadurch illustrierte, daß er sagte: Wenn man in einem Glas eine Fliege in den Raum des Spektrums bringen würde, so würde sie darin außergewöhnlich lebendig werden. (Mitgeteilt von Dr. G. A. Baiaster.) 18 Vortrag Dornach, 9. Juni 1923, GA291. 19 Vortrag Stuttgart, 18. Januar 1921, GA323. 20 Siehe Hugo Magnus, «Farben und Schöpfung. Acht Vorlesungen über die Beziehung der Farben zum Menschen und zur Natur», Breslau 1881. 21 Siehe dazu Rudolf Steiners Einleitungen zu Goethes Farbenlehre, Band III der Kürschner-Ausgabe, GAlc , bes. S.211 «Goethe gegen den Atomismus». Ferner «Goethes Weltanschauung» (Kap. «Die Betrachtung der Farbenwelt»), GA6. 22 Siehe Andre Bjerke «Neue Beiträge zu Goethes Farbenlehre», Stuttgart 1963, bes. S.58ff. 23 Brentanos Kapitel «Vom phänomenalen Grün» schließt mit den Worten: «Daß ich mich aber zugleich freue, daß auch unser Goethe, im Gegensatz zu dem, was man jetzt gemeiniglich glaubt, in unserem Falle seinen gesunden objektiven Blick bewahrt hat, werden Sie auch verstehen, ja, wenn ich so glücklich gewesen sein sollte, Sie zu überzeugen, die Freude darüber mit mir zu teilen.» 24 Die größten Verständnisschwierigkeiten gegenüber Goethes Farbenlehre scheint der neueren Physik Goethes Auffassung von der Finsternis als Realität zu bereiten. Betrachtet sie doch die Finsternis als bloße Abwesenheit von Licht, als pures Nichts. Das kann allerdings nicht etwa durch die Wahrnehmung von Schwarz durch das Auge gestützt werden. In einer Anmerkung in Goethes Farbenlehre schreibt Rudolf Steiner: «Die Empfindung des Schwarz ist eine positive Empfindung, nicht die Abwesenheit jeglicher Empfindung. Wir haben bei geschlossenen Augen eine ganz bestimmte Vorstellung über die Ausdehnung des schwarzen Gesichtsfeldes, Wir lassen es sich nur so weit erstrecken, soweit die Möglichkeit reicht, daß wir sehen können. Auf diejenigen Teile des Raumes, in denen ein Sehen nach der Lage der Augen nicht möglich wäre, übertragen wir die Empfindung des Schwarzen nicht. Hierinnen liegt die Berechtigung, das Schwarz als einen Zustand des Sehorgans aufzufassen, wenn es auch durch den völligen Mangel alles Lichtes hervorgerufen wird (siehe Helmholtz: «Physiologische Optik», 2. Auflage, S. 324). Schwarz ist die Empfindung des nicht leuchtenden Körperlichen.» («Physiologische Farben», zu §6). Bei der einseitigen Blickrichtung bloß auf das Licht wird zumeist übersehen, daß dieses selbst für das Auge ebensowenig sichtbar ist wie die Finsternis, denn «Weiß ist im Sinne Goethes nur der Repräsentant des Lichtes, während es von der Newtonschen Optik geradezu als Licht selbst angesprochen wird. Man kann aber höchstens sagen, Weiß sei ein Zustand der Materie unter dem Einfluß des unveränderten Lichtes oder weiß erscheine eine Materie, die sich als undurchsichtig dem Licht widersetzt.» So Rudolf Steiner in einer anderen Fußnote in Goethes Farbenlehre (zu § 29 der «Beiträge zur Optik»). Man hat also zu unterscheiden zwischen Weiß und Licht und Schwarz Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:498 und Finsternis. Licht tritt nur in den Kreis der Sichtbarkeit, wenn es ein Nicht-Licht findet, von dem es aufgefangen wird. Im 6. Vortrag des ersten naturwissenschaftlichen Kurses (GA 320) zeigt Rudolf Steiner den Grund für die Schwierigkeit, die Finsternis in ihrer Wirksamkeit zu erleben, auf: «… man kann vergleichen jene Empfindung, die man hat, wenn man sich mit dem lichterfüllten Raum zusammenfindet… mit einer Art Einsaugen des Lichtes durch unser seelisches Wesen. Wir empfinden ja eine Bereicherung, wenn wir im lichterfüllten Raum sind… Wie ist es denn mit der Dunkelheit? Da ist es genau die entgegengesetzte Empfindung. Die Dunkelheit saugt an uns, die saugt uns aus, der müssen wir uns hingeben, an die müssen wir etwas abgeben. So daß wir sagen können: Die Wirkung des Lichtes auf uns ist eine mitteilende, die Wirkung der Dunkelheit auf uns ist eigentlich eine saugende. Und so müssen wir auch unterscheiden zwischen den hellen und dunklen Farben.» Die Wirkung des Lichtes ist für unser Bewußtsein eine wekkende, diejenige der Dunkelheit eine einschläfernde: «Es ist eine ganz ähnliche Erscheinung des Aufhörens unseres Bewußtseins, wenn wir uns von den immer helleren Farben her den dunkleren, dem Blau und Violett, nähern.» - Die Finsternis will uns demnach einschläfern, das Bewußtsein rauben. Und es bedarf einer gesteigerten Aufmerksamkeit, einer wenn auch nur geringen Bewußtseinserweiterung, um die Finsterniswirkung als eine dem Licht polar entgegengesetzte zu erleben. Hier wird nun eine solche Notizbucheintragung Rudolf Steiners verständlich wie die folgende: «Eine gelbe Fläche verändert mich - ich muß etwas in mich aufnehmen - eine blaue ruft mich auf zum mich Zusammennehmen in mir - aus dem Willen steigt etwas auf; beim Gelben fülle ich den Kopf aus mit Fremdem - ich nehme wahr - beim Blauen — will ich» (siehe auf Seite 312). 25 Siehe «Das Wesen der Farbe», GA291. Der Farbwabrnehmungsprozeß 1 Vortrag Dornach, 21. Februar 1923, GA291. 2 Siehe auf Seite 133f. 3 29. April 1924, GA300c. 4 In «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 63, Michaeli 1978. 5 Heute die elektromagnetische Strahlung. 6 Heinrich Rickert (1863-1936), Philosophieprofessor in Heidelberg, Schüler und Nachfolger von Wilhelm Windelband. Stockmeyer erwähnt ihn im angeführten Artikel (s. nachfolgenden Hinweis). 7 E. A. Karl Stockmeyer «Vom Gedankenkampf um die Wirklichkeit - Skizzen zur Erkenntnistherorie der Gegenwart» in «Das Reich», 2. Jg, April 1917. 8 Das Buch wurde von Rudolf Steiner nicht beendet. Es liegt heute in der Gesamtausgabe vor unter dem Titel «Anthroposophie - ein Fragment aus dem Jahre 1910», GA 45. Da. W. J. Stein sich damals nur Notizen machen durfte, weichen einige wenige Ausdrücke vom Originaltext ab. Die geschichtliche Entwicklung der Farbwahrnehmung 1 Rudolf Steiner, Vortrag Dornach, 20. März 1920, GA 198. 2 In der Zeitschrift «Gegenwart», 7. Jg. Nr. 6, September 1945. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:499 Der Regenbogen. Seine Entstehung in der Erdgeschichte 1 Vortrag Dornach, 25. Oktober 1914, GA287. 2 Vgl. hierzu «Zur Geschichte und aus den Inhalten der erkenntniskultischen Abteilung der Esoterischen Schule 1904-1914», GA265. 3 Zitiert nach Hermann Beckh, «Die Offenbarung des Regenbogens» in der Zeitschrift «Die Christengemeinschaft», Dezember 1928. 4 Siehe «Bilder okkulter Siegel und Säulen. Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen», GA284. 5 Überliefert von Friedrich Rittelmeyer. 6 Es handelt sich um Vortragsnotizen, noch nicht innerhalb der Gesamtausgabe erschienen; abgedruckt in «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht. Nachrichten für deren Mitglieder», Jg. 1936, Nr. 45. 7 I. Mos. 9, 13-17. 8 In der nordischen Mythologie führt ein Regenbogen von der Götterburg Walhall zur Erde, über welchen die Götter mit den Menschen verkehren. 9 Gemeint ist die Zeitschrift «Luzifer», später «Lucifer-Gnosis» und die darin erschienenen Aufsätze «Aus der Akasha-Chronik», GAll ; siehe den Artikel «Unsere atlantischen Vorfahren». Die Inkarnatfarbe 1 Vortrag Dornach, 17. Februar 1923, GA221. 2 Vortrag Dornach, 22. September 1918, GA184. 3 Vortrag Wien, l.Juni 1918, GA271. 4 Vortrag Dornach, 3. September 1916, GA 170. 5 Vorträge Berlin, 1., 2., 9. April 1918 und München, 16., 17. Februar und 5., 6. Mai 1918, GA181; GA 174a/271. Farben der Aura des Menschen… 1 Aus dem Aufsatz «Von der Aura des Menschen», GA34. 2 Enthalten in GA35. 3 Mentalleib = die sogenannten höheren Wesensglieder: Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch. 4 Pitris = Väter oder Vorfahren der Menschen auf dem alten Mond. 5 Arupa = Formlosigkeit. 6 Adept = Eingeweihter. 7 Hier wird offensichtlich Bezug genommen auf die Darstellungen von Th. Ziehen in «Leitfaden der Physiologischen Psychologie in 15 Vorlesungen» (13. Vorlesung). Ein Exemplar der 2. Auflage Jena 1893 befindet sich mit Anstreichungen von Rudolf Steiners Hand in seiner Bibliothek. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:500 Komplementärfarben und Farbenmeditationen 1 Siehe Seite 221 f. 2 Vgl. hierzu die Notizen vom Sommer 1903 auf Seite 53 ff. und den Abschnitt «Der Farbwahrnehmungsprozeß ». 3 Wahrspruch Rudolf Steiners, entstanden Weihnachten 1919 während der Vorträge «Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik I. 1. naturwissenschaftlicher Kurs: Licht, Farbe, Ton - Masse, Elektrizität, Magnetismus.», GA320. 4 In anderen Zusammenhängen finden sich teilweise andere Entsprechungen angegeben: z. B. für die Eurythmie oder auf der Farbskizze «Der Mensch im Zusammenhang mit den Planeten», was nicht als Widerspruch, sondern als Ausdruck verschiedener Aspekte zu verstehen ist. Siehe hierzu z.B. Vortrag Wien, l.Juni 1918, GA271. 5 Hier folgen noch einige auf anderes sich beziehende Notizen. 6 Vortrag Dornach, 18. September 1924, GA282. II. Farbenerkenntnis und künstlerisches Schaffen Rudolf Steiners Weg zum Malen aus der Farbe heraus 1 Vortrag Wien, l.Juni 1918, GA271. 2 Aus dem zweiten Mysteriendrama «Die Prüfung der Seele», GA 14. 3 «Geniale Verirrungen», «Fanatiker des Häßlichen und Bizarren» usw. lauteten damalige Kritikerstimmen, angeführt in der Schrift von Cornelius Gurlitt «Die deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts», Berlin 1899. Dieses Buch befindet sich in Rudolf Steiners Bibliothek und weist Anstreichungen von seiner Hand auf. Gurlitt erwähnt auch die ebenfalls in Rudolf Steiners Bibliothek vorhandene, 1884 erschienene Schrift von Guido Hauck «Arnold Böcklins Gefilde der Seligen und Goethes Faust». Haucks Schrift wurde damals von Rudolf Steiner besprochen, jedoch konnte die Besprechung bis heute nicht aufgefunden werden. Haucks Tochter Hedwig, Lehrerin an der ersten Waldorfschule in Stuttgart, berichtet, daß Rudolf Steiner ihr einmal von ihrem Vater gesprochen habe: «Nach einem seiner Vorträge kam er auf mich zu und fragte: Wie hieß das Buch, das Ihr Herr Vater über Böcklin - da stockte er- und Faust geschrieben hat? - Ich half ein: Böcklins Gefilde der Seligen. - Dann fuhr er fort: Ich hatte es immer in meiner Bibliothek und konnte es gestern abend nicht finden. Ich habe es selbst vor Jahren besprochen, es ist das beste, was Ihr Herr Vater geschrieben hat. Ihr Herr Vater war ein bedeutsamer Geist.» Siehe «Der Lehrerkreis um Rudolf Steiner in der ersten Waldorf schule», Stuttgart 1977. Die Annahme des Jahres 1882 beruht auf der Angabe Gurlitts, daß damals in Wien Böcklins «Pieta» ausgestellt war. Rudolf Steiner gibt selbst zwei verschiedene Jahreszahlen an: einmal 1888 (im autobiographischen Vortrag Berlin, 4. Februar 1913 in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe» Nr. 83/84), dann 1884 in einer Fragenbeantwortung Basel, 28. April 1920. Die Tatsache, daß er für die 1884 erschienene Schrift von Guido Hauck «Arnold Böcklins Gefilde der Seligen und Goethes Faust» eine Besprechung geschrieben hat, läßt ebenfalls vermuten, daß er nicht erst 1888 zum erstenmal Böcklinsche Bilder gesehen hat. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 91a Seite: 5 01 4 Autobiographischer Vortrag Berlin, 3. Februar 1913, in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe» Nr. 83/84. 5 Landschafts- und Bildnismaler (1855-1928). Von 1885-90 Professor an der Kunstschule in Weimar, 6 Vortrag Dornach, 27. Oktober 1918, GA185. 7 «Aus meiner Weimarer Zeit» in «Freiburger Zeitung» vom 15.-18.Juni 1931. 8 Maler Böhm: Näheres nicht bekannt. 9 Nach Mitteilung der Familie Liebich hat sich davon im Nachlaß nichts gefunden. 10 Anna Eunike (1853-1911), seit 1899 Anna Steiner. Siehe Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA28, und «Briefe II 1890-1925», GA39. 11 In «Neues Wiener Journal» vom 29. Juni 1928. 12 Robert Hamerling, (1830-1889), österreichischer Dichter. Siehe Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA28. 13 Otto Erich Hartleben (1864-1905). Siehe Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA28. 14 Vortrag Dornach 23. November 1919, GA194. 15 Joseph Mallord William Turner (1775-1851). Einer der Hauptmeister der englischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. 16 Brief aus London vom 13. Juli 1902 an Anna Steiner-Eunike in «Briefe I», GA38. 17 Hilde Boos-Hamburger, «Turners Streben zur Farbe» in «Blätter für Anthroposophie», 1953, Nr. 7/8. 18 Vgl. Johanna Mücke/Alwin Rudolph, «Erinnerungen an Rudolf Steiner und seine Wirksamkeit in der Arbeiterbildungsschule in Berlin 1899-1904», Basel 1979. 19 Vortrag Dornach, 9. April 1921, über die Psychologie der Künste, GA271. 20 Aufsatz und Vortrag sind abgedruckt in «Kunst und Kunsterkenntnis», GA271. 21 Vortrag Wien, l.Juni 1918, GA271. 22 Margarita Woloschin «Aus Tagebuchaufzeichnungen» in «Erinnerungen an Rudolf Steiner. Gesammelte Beiträge aus den Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland 1947-1978», Stuttgart 1979. 23 Vortrag Prag, 15.Mai 1915, Linz 18.Mai 1915, beide in GA 159/160. 24 Arild Rosenkrantz (1870-1964). Siehe seinen Erinnerungsaufsatz «Rudolf Steiners Einfluß auf mein Leben» in der Zeitschrift «Stil» 1980/81 und 1981/82. 25 Edith Maryon, englische Bildhauerin (1872-1924), seit 1914 Mitarbeiterin Rudolf Steiners am Goetheanum in Dornach. 26 Vortrag Dornach 13. Dezember 1919, GA 194. 27 Vortrag Dornach 3. April 1915, GA161. 28 Vortrag Berlin 6. Februar 1917, GA175. 29 Vortrag Berlin 5. Mai 1909, GA284. 30 Vergleiche Hinweis 27. 31 Vortrag Dornach 29. Oktober 1917, GA292. 32 In «Blätter für Anthroposophie», 10. Jg. 1958, Nr. 9. 33 Vortrag Berlin 3. Juli 1918, GA181. 34 Die beiden doppelt gehaltenen Münchner Vorträge 15./17. Februar und 5./6. Mai 1918 und der Wiener Vortrag vom l.Juni 1918 sind enthalten in dem Band «Kunst und Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:502 Kunsterkenntnis», GA271. Siehe auch den Vortrag Dornach, 17. August 1918, in «Die Wissenschaft vom Werden des Menschen», GA183. 35 Louise Clason, siehe Hinweis 32. 36 Zu Friedrich Rittelmeyer. 37 «Architektur, Plastik und Malerei des Ersten Goetheanum» (Dornach 23.-25.Januar 1920), GA289. 38 Vortrag Dornach 13.Mai 1921, GA204. 39 Siehe die Mappe Rudolf Steiner, «Ein malerischer Schulungsweg», Dornach 1986. 40 Näheres hierüber in der Sachgruppe «Farbe in Erziehung und Unterricht». 41 Als Faksimile-Reproduktionen heute Teil der Rudolf Steiner Gesamtausgabe. Siehe auch die Mappe «Rudolf Steiner, Ein malerischer Schulungsweg». 42 Zum 50. Todestag von Gysis (4. 1. 1951) wurde durch C. S. Picht in der Zeitschrift «Blätter für Anthroposophie» (1951, Nr. 12) dem Abdruck der Ansprache Rudolf Steiners und einer Schwarz-Weiß-Wiedergabe des Bildes folgende kurze Lebensskizze beigegeben: In Nikolaus Gysis begegnet man einer malerisch hochbegabten, intelligenten und überaus liebenswerten Persönlichkeit, geadelt durch den künstlerischen Genius ihrer griechischen Heimat. Durch die historischen Zusammenhänge des bayrischen Königshauses mit Griechenland - wenn auch nur mittelbar - gelangte Gysis im Jahre 1865 nach München. Die Kunststadt wurde ihm eine zweite Heimat und Stätte des Lernens, Arbeitens und Wirkens — abzüglich eines Aufenthaltes in Athen - für dreiunddreißig Jahre. Von der deutschen Malerei jener Zeit zunächst überschattet, beeinflußt, aber schulmäßig auch weitgehend gefördert, glimmt der Funke des Griechischen in Gysis unter der Überschattung fort, beginnt mehr und mehr zu leuchten, um schließlich in wunderbarer Metamorphose sich im letzten Werk in strahlendem Glänze zu zeigen. Es kann, wer nicht weitsichtiger zu denken gelernt hat, mit dem Schicksal hadern, daß es dem Leben des Künstlers ein Ende setzte, als er die Stufe der vollen Reife betrat. Fruchtbarer ist es, zu erkennen, daß die ungeheure Vielseitigkeit dieses Lebenswerkes, die sich bis in Kleinplastik von entzückenden Formen und Bewegungen erstreckte, ein stetes Streben zu diesem Ziele hin war, und daß die erreichte Stufe sich in einer so überwältigenden Größe ankündigte, die als Krönung eines Lebenswerkes kaum noch zu überbieten gewesen wäre. Man muß, um solche Worte nicht als leere Hyperbeln zu empfinden, sich ein halbes Jahrhundert zurückversetzen, an der damaligen Zeit messen, was dieses letzte Werk damals bedeutete, und dann wiederum staunend wahrnehmen, was es heute noch ist. Der Künstler ist im Jahre 1842 auf der kleinen griechischen Insel Tinos, einer der Cykladen, geboren. Die Sonnenpracht des Südens und das weite Meer mit seinem Farbenspiel boten sich dem Auge des Kindes und heranwachsenden jungen Menschen dar. Er wird dann Schüler des Polytechneion in Athen und bei einer Gelegenheit König Otto von Griechenland, einem Sohne Ludwigs I. von Bayern, als der begabteste vorgestellt. Ein Gönner vermittelt ihm ein Stipendium, das aber vier lange Jahre auf sich warten läßt; dem Vierundzwanzigjährigen ermöglicht es die Fortsetzung des Studiums in München. Piloty wird der Lehrer des angehenden Künstlers, Defregger sein Freund. So ähneln die ersten Arbeiten jener Zeit diesen realistisch malenden Mentoren, sie freilich an Vornehmheit, Innigkeit und Farbgebung weit übertreffend. Eine Reise durch Italien nach Griechenland und von dort in den Orient bindet innerlich erneut den Tinoten an die Heimat und gibt Anregungen und reichen Stoff für weitere Arbeiten. Szenen aus Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:503 dem Volke, Genrebilder, auch Allegorien, Stilleben und Porträte entstehen nun im Fortgang der Jahre, unterbaut durch eine unendliche Fülle von Handzeichnungen und Studienblättern. Diese Arbeiten zeigen neben der Beherrschung des Technischen das tiefe Gemüt ihres Schöpfers und den großen Sinn für Charakteristik, vielfach verbunden mit ungewöhnlich feinsinnigem Humor. Eine andere Reise führt durch Tirol nach Venedig. Für die Ca d'oro dort schwärmt der Künstler so sehr, daß er erklärt, er müsse in früheren Zeiten gewiß einmal dort gelebt haben. Über den Seitenweg der Plakatkunst und ähnlicher Gelegenheitsarbeiten meldet sich dann die eigentliche Mission des Künstlers, die Monumentalmalerei an. Gysis bildet damit als zweite Stufe seiner Entwicklung eine Art neugriechische Kunst aus, nicht frei von akademischen und Stilisierungsmomenten, aber diese durch Formvollendung, Klarheit und edelste Gestaltung ausgleichend. Das Kunstleben Münchens vom letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts ist ohne diese Note undenkbar. Man erinnere sich nur an das von Gysis geschaffene, durch Jahrzehnte verwendete Plakat für die Jahresausstellungen im Glaspalast. Mit einem Wandgemälde für das Gewerbemuseum Nürnberg («Triumphzug der Bavaria»), gräzisierend in den Linien und schlanken Formen der Gestalten, erfährt diese Entwicklungsstufe ihre Vollendung. Von 1882 an wirkt Gysis auch als Lehrer an der Akademie der Künste. Auf einer dritten Stufe strebt Gysis in freierer Form weiter ins Große, es entstehen die Entwürfe zu «Triumph der Religion» und «Jahrhundertwende»; es ist die Stufe der Reife. Das nahe Lebensende wohl kaum ahnend, unbeirrt weiterschreitend, beginnt der Künstler um diese Zeit sich in die Evangelien zu vertiefen. Ihr Inhalt eröffnet sich ihm durch das spirituelle Element seines griechischorthodoxen Glaubens. Es beschäftigen ihn die Hierarchien, die Verschiedenheit der Auffassung durch die östliche und die Kirche des Abendlandes. Es ergreifen ihn die Worte aus dem Matthäus-Evangelium im Gleichnis von den zehn Jungfrauen (25, 6. 31. 32): «Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe der Bräutigam kommt», - und: «Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit und werden vor ihm alle Völker versammelt werden.» - Es fesseln den Künstler in der Offenbarung des Johannes die Verse (20, 11.21,1.): «Und ich sah einen großen weißen Stuhl und den, der daraufsaß. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.» - Und die künstlerische Intuition führt den Maler weit über die äußeren Worte - und sich selbst - hinaus, in die Tiefen ihres Sinnes, und läßt ihn die gewaltige Komposition entwerfen, ein apokalyptisches Bild, das, wie Rudolf Steiner es in seiner Ansprache ausgeführt hat, die ganze Entwicklung umfaßt und das zentrale Moment der Menschheitsevolution. Montandon spricht 1902 am Ende seiner Gysis-Monographie, hoffnungsvoll fragend, von der «noch unbekannten Stadt, welche einst die Perle der Gysisbilder, <den himmlischen Bräutigam>, für sich erwirbt.» - Es ehrt den Künstler Gysis, nicht minder die Hauptstadt seiner Heimat, daß Athen sich rühmen darf, dieses einzigartige Werk eines der besten Söhne des Landes in treuer Hut zu bewahren.'„“ * Diesen Ausführungen liegen neben der Monographie «Gysis» von Marcel Montandon (mit einer Einleitung von Franz von Lenbach), Bielefeld und Leipzig 1902, dankenswerte Hinweise einer in Bayern lebenden Tochter des Künstlers, Margarita Gysis, und wertvolle Mitteilungen der hochbetagt in Jerusalem lebenden Schülerin des Meisters, Anna Rychter, geb. May, zu Grunde. Es darf hier Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:504 auch dem Leiter der National-Pinakothek, Athen, Dr. Marinos Calligas, für sein Interesse und liebenswürdige Angaben Dank gesagt werden. 43 In Rudolf Steiner «Die Pforte der Einweihung» (3. Bild), GA 14. 44 Übertragung Rudolf Steiners in «Die Geheimnisse der biblischen Schöpfungsgeschichte. Das Sechstagewerk im 1. Buch Moses», GA 122. 45 Das Gedicht wurde von Marie von Sivers (später Marie Steiner) rezitiert. 46 Vgl. Hinweis 43(1. Bild). 47 Vgl. Hinweis 44. 48 In der Tradition der kirchlichen Farben kann Rot durch Gold ersetzt werden. 49 Vgl. Hinweis 44. 50 Hier machte C.S. Picht (vgl. Hinweis 42) folgende Anmerkung: Im Lichtbildervortrag Rudolf Steiners vom 1. November 1916 wurde über dieses Fresko Michelangelos «Die Erschaffung von Sonne, Mond und Erde» gesagt: «Hier sehen wir, wie in der Tradition noch gelebt hat in bezug auf die Weltenschöpfung, daß Jehova geschaffen hat gewissermaßen als der Nachfolger eines früheren Schöpfers, der von ihm überwunden wird und der abzieht. Das Zusammenklingen der neuen Weltenschöpfung mit der durch diese neue Weltenschöpfung überwundenen alten Weltenschöpfung zeigt sich hier auf diesem Bilde. Und deshalb kann man auch sagen: Solche Vorstellungen, wie sie in diesem Bilde ausgedrückt sind, sind durchaus verklungen, sind nicht mehr da.» — Es wird also hier vom Vortragenden auf geisteswissenschaftlich erforschte Vorgänge in der Erdentwicklung hingewiesen, die auch im hebräischen Wortlaut der «Genesis» durch die Unterscheidung des zunächst als Schöpfer genannten «Elohim» und des dann den Menschen schaffenden «Jahve-Elohim» angedeutet sind, wovon, wie der Vortragende sagt, noch ein gewisser traditioneller Nachklang in der Darstellung Michelangelos lebt. Ähnliches kommt auch im Gysis-Bild zum Ausdruck. Das letztere war Rudolf Steiner offenbar im entsprechenden Moment des Vortrages von 1916 nicht gegenwärtig. Luther hat in seiner Bibelübertragung für die obenerwähnte Verschiedenheit einheitlich «Gott» gesetzt. Näheres dazu siehe Rudolf Steiner, »Die Geheimnisse der biblischen Schöpfungsgeschichte», GA 122. Dort ist auch die irrtümliche Auslegung der Unterscheidung durch die wissenschaftliche Bibelforschung berücksichtigt. Farbe im dramatischen Bühnenbild 1 Vortrag Dornach, 18.September 1924, GA282. 2 Siehe «Gesammelte Aufsätze zur Dramaturgie. 1889-1890», GA29. 3 Siehe «Marie Steiner-von Sivers, Ein Leben für die Anthroposophie. Eine biographische Dokumentation, dargestellt von Hella Wiesberger», Dornach 1988. 4 Dritter Teil des Berichtes «Aus dem Kursus über Sprachgestaltung und Dramatische Kunst am Goetheanum» im «Nachrichtenblatt» 28. September 1924, GA260a. 5 Aus dem Aufsatz «Ein neuer Marionetten-Impuls» aus dem Gedenkheft «In Memoriam Jan Stuten», Dornach 1949. Jan Stuten (15. 8.1890 - 25.2.1948), ein holländischer Musiker, lebte und arbeitete seit 1914 in Dornach. Er war jahrzehntelang einer der tätigen Mitarbeiter am Goetheanum. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Komponist betätigte er sich unter Rudolf Steiner und Marie Steiner auch als Bühnenbildner. (Bühnenbilder zu «Faust» I u. II zur 1. Gesamtaufführung 1938 im Goetheanum) Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:505 Farbe in der Eurythmie 1 Vortrag Dornach, l.Juli 1924, GA279. 2 Siehe «Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie», GA 277a. 3 Siehe Rudolf Steiner, «Entwürfe zu den Eurythmiefiguren», GA K26, sowie «Die Eurythmie-Figuren Rudolf Steiners - Nach seinen Entwürfen und Angaben malerisch wiedergegeben von Annemarie Bäschlin», GA K 26a. 4 Siehe Tatiana Kisseleff, «Eurythmie. Erinnerungen aus den Jahren 1912-27», Waldhaus Verlag, Maisch/Karlsruhe, 1949; jetzt im Verlag «Die Pforte», Basel 1982. 5 Rudolf Steiner «Die Bhagavad Gita und die Paulusbriefe», GA 142, und «Die okkulten Grundlagen der Bhagavad Gita», GA146. 6 Aus «Drei Palinodien», Abtl. Parabolisch. 7 Ehrenfried Pfeiffer (1899-1961). Siehe den Beitrag zu seiner Biographie von Alla Selawry «Ehrenfried Pfeiffer - Pionier spiritueller Forschung und Praxis», Verlag am Goetheanum 1987. Der Aufsatz erschien damals 1940 in der Wochenschrift «Das Goetheanum», dann in «Bühnenbeleuchtung zur Eurythmie», herausgegeben von Georg Wurmehl, Dornach 1969. 8 In «Bühnenbeleuchtung…» vgl. Hinweis 7. 9 Käthe Mitscher (1892-1940), seit 1914 Mitarbeiterin am Goetheanum, vor allem in der Eurythmie—Organisation. 10 Marie Savitch (1879-1975). III Anwendungen der Farbenerkenntnis auf praktischen Gebieten 1 Bisher nur gedruckt in „Die Menschule„ 1936 (irrtümliches Datum 23. 9. 1919) Farbgebung für Raumwände 1 Vortrag Stuttgart, 15. Oktober 1911, GA 284/85. Herstellung von Malfarben aus Pflanzenstoffen 1 Vortrag Dornach, 21.Februar 1923, GA291. 2 Maria Strakosch-Giesler, «Die erlöste Sphinx. Über die Darstellung der menschlichen Gestalt in Bild- und Glanzfarben», Freiburg i. Br. 1955. Von der Ansprache Rudolf Steiners gibt es keine Unterlagen. 3 Vermutlich handelte es sich um die Ausmalung der Kuppel des für esoterische Veranstaltungen vorgesehenen Raumes im Keller des Gesellschaftshauses Stuttgart, Landhausstraße 70, die von ihr ausgeführt werden sollte. Schmiedel berichtet später, daß dieser Raum dann mit in seinem Labor hergestellten Pflanzenfarben ausgemalt worden sei. 4 In «Aus Gesprächen mit Rudolf Steiner über Malerei und einige Erinnerungen an die Zeit des ersten Goetheanum», Basel 1954. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:506 5 Abgedruckt in GA 259. 6 Dieses Verfahren wurde 1978 von der amerikanischen Firma Coloron patentiert als Lebensmittel-Farben auf pflanzlicher Basis. 7 In dem Werk «Curiose Künstler» ist die angegebene Masse jedoch nicht als Bindemittel für Farben angegeben, sondern um aus fein zu Pulver gemahlenem Lapislazuli-Stein, durch Verkneten und Einlegen in scharfe Lauge, das Ultramarin-Blau zu extrahieren. 8 In GA 300/1. 9 Innerhalb der GA noch nicht erschienen. 10 Alexander Strakosch, «Lebenswege mit Rudolf Steiner», 2. Teil 1919-1925, Dornach 1952. 11 J.S. Streicher im Brief an Konrad Steger in Dornach vom 27. August 1967. 12 J.S. Streicher an Marie Steiner, Juni 1932. 13 Vgl. Hinweis 1. 14 Laut Bericht von Dr. Anthonij Gerrit Degenaar (1902-1982) an die Rudolf SteinerNachlaß Verwaltung aus dem Jahre 1949. 15 Heinz Müller, «Spuren auf dem Weg.» Erinnerungen, Stuttgart 1970. Farbe in Erziehung und Unterricht 1 Vortrag Stuttgart, 23. August 1919, GA294. 2 Vortrag Oxford, 23. August 1922, GA305. 3 Vortrag Oxford, 22. August 1922, GA305. 4 Vortrag Oxford, 23. August 1922, GA305. 5 Diesen Farbenwirbel hatte er selbst schon im Vortrag Dornach, 25. Juli 1914, GA286, an der Tafel skizziert und besprochen. 6 Aus E. Brenda Biermann-Binnie/Agnes Linde/ Anna Cerri, «Erinnerungen an Rudolf Steiner und die Fortbildungsschule am Goetheanum (1921-1928)», Basel 1982. 7 Konferenz vom S.Februar 1924, GA300/3. 8 Reproduktionen im Originalformat im Rudolf Steiner Verlag. 9 Siehe Hilde Boos-Hamburger, «Aus Gesprächen mit Rudolf Steiner über Malerei und einige Erinnerungen an die Zeit des ersten Goetheanum», Basel 1954. 10 Louise van Blommestein, Nachfolgerin von Hilde Boos-Hamburger als Mallehrerin. 11 Hilde Boos-Hamburger, «Die schöpferische Kraft der Farbe. Der Impuls Rudolf Steiners zu einer neuen Kunst der Farbengestaltung mit 66 mehrfarbigen Übungen auf 8 Tafeln», Dornach 1942. Farbe in der Therapie 1 Vortrag Dornach, 21. Februar 1923, GA291. 2 Felix Peipers (Bonn 1873-1944 Ariesheim) gehörte zu den Mitwirkenden bei den Münchner Festspielveranstaltungen der Jahre 1907-1913 und zu den Initianten des Bauvorhabens. 1921-1924 gehörte er zu den Leitern des Klinisch-Therapeutischen Instituts in Stuttgart. 3 Reichenbach, «Odisch-magnetische Briefe», Stuttgart 1852. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 291a Seite:507 4 Vgl. auf Seite 482 f. dieses Bandes. 5 Vortrag Dornach, 13. April 1921, GA313. 6 Vortrag Torquay, 18. August 1924, GA243. 7 Siehe Sheila Ostrander/Lynn Schroeder «PSI, die wissenschaftliche Erforschung und praktische Nutzung übersinnlicher Kräfte des Geistes und der Seele im Ostblock», Scherz Verlag Berlin/München/Wien, 1. deutsche Ausgabe (übersetzt aus dem Amerikanischen) 1970. 8 Maria Strakosch-Giesler, Malerin (1877-1970). 9 ME = Mystica Aeterna, eine Abteilung von Rudolf Steiners Esoterischer Schule, wie sie bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 bestanden hat. Siehe den Band «Zur Geschichte und aus den Inhalten der erkenntniskultischen Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914», GA 265. 10 Dr. B. Peipers, der damals als Assistent bei Dr. Friedrich Husemann arbeitete. 11 Bezieht sich auf die Skizze von 1911, siehe Seite 459. 12 Marie Ritter (f 1924 in München) stellte in Breslau «photodynamische» Heilmittel her. 13 Ergänzend hierzu von Hilde Boos-Hamburger: «Dr. Peipers sagte mir bezüglich der Reihenfolge, Dr. Steiner habe gesagt, daß bei einer großen Anzahl von Bildern der großen Renaissance-Maler, insbesondere bei Raffael, kompositionell ein Pentagramm zugrunde liege. Vielfach seien besonders Ätherströmungen zum Ausdruck gebracht. Durch das Anschauen der Reihenfolge sollten die Ätherkräfte des Patienten in eine gewisse Harmonie gebracht werden.» 14 Nach Hilde Boos-Hamburger war das Rosenkreuz in den Gegenfarben: weißes Kreuz, grüne Rosen. 15 Zur Pentagramm- und Hexagramm-Übung siehe die Darstellungen Rudolf Steiners auf Seite 213 f. dieses Bandes. |


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