Hinweise
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<Faust>» bilden mit den Ausführungen des ersten Bandes ein Ganzes. Der in Band I veröffentlichte, am 23. Januar 1910 in Straßburg gehaltene Vortrag «Goethes <Faust> vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt» dient als Einführung für beide Bände. Es erfolgt kein besonderer Hinweis, wenn auf Szenen oder Ausführungen des ersten Bandes Bezug genommen wird. Nachdem der Vortrag vom 12. Januar 1923 in GA Bibl.-Nr. 220 vorliegt, wurde der Auszug des Vortrages, der die erste Buchausgabe der Faust-Bände abschloß, nicht mehr mit aufgenommen. Ferner fehlen die Ansprachen zu eurythmisch-dramatischen Darbietungen, doch sei auf die 1953 erschienene Veröffentlichung von fünfzehn Ansprachen vor Eurythmieaufführungen in den Jahren 1919 bis 1924 «Eurythmie als Impuls für künstlerisches Betätigen und Betrachten» aufmerksam gemacht. Im Rahmen der Rudolf Steiner Gesamtausgabe erschienen die Eurythmie-Ansprachen gesammelt als «Eurythmie - Die Offenbarung der sprechenden Seele», GA Bibl.-Nr. 277. Die dritte Auflage wurde erneut an Hand der vorliegenden Vortragsnachschriften durchgesehen. Die Nachschrift vom Vortrag Prag, 12. Juni 1918, ist die einzige, welche existiert. Sie weist spürbare Lücken auf. 1941 hat Marie Steiner ihn im «Nachrichtenblatt»: «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht», Nr. 6 und 7, veröffentlicht. Auf das Vorwort von Marie Steiner in Band I sei besonders aufmerksam gemacht. Die Zitate der Faust-Dichtung wurden nach der durch K. J. Schröer besorgten, mit Einleitung und fortlaufender Erklärung versehenen Ausgabe angeführt. Eine Chronik, welche die Entstehung der Dichtung zeigt, findet sich als Abschluß des Buches. Da die künstlerische Arbeit in Dornach Veranlassung zu den hier veröffentlichten «Geisteswissenschaftlichen Erläuterungen zu Goethes <Faust>» gab, ist durch eine Zeittafel versucht worden, ein Bild von der Entstehung der Faust-Inszenierung unter der Leitung von Rudolf Steiner in Zusammenarbeit mit Marie Steiner zu geben. Auf Grund dieser Darstellungen konnte 1938 im zweiten Goetheanumbau nach dem Tode von Rudolf Steiner zum ersten Male eine ungekürzte Gesamtaufführung von Goethes Faust I und II in der Inszenierung durch Marie Steiner erfolgen. Seit dieser Zeit gehören die Faust-Festspiele zum ständigen Spielplan der Goetheanumbühne. Werke Rudolf Steiners, die in der Gesamtausgabe (GA) erschienen sind, werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes. Zu Seite 9 jenes abgelaufene Zeitalter: 7A7 v. Chr. - 1413, griech.-latein. Kulturperiode, vierter nachatlantischer Zeitraum; 1413-3573 fünfter nachatlantischer Zeitraum. das eben Vorgestellte , . . morgen: Vgl. «Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit», GA Bibl.-Nr. 171, Vorträge IV-VIL 26 ein Buch . . ., das gedruckt ist im Jahre 1740: Es könnte sich um eine Ausgabe der Gesammelten Schriften des Basilius Valentinus, Hamburg 1740, handeln, doch ist zu berücksichtigen, daß Rudolf Steiner (Dornach, 26. April 1924) darauf aufmerkCopyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 26 9 sam macht, daß es «eigentlich kaum echte Schriften von Basilius Valentinus gibt». Dagegen «schreiben Schüler dasjenige nieder, was Basilius Valentinus ihnen gesagt hat. Es gibt Schriften von Schülern, die sehr viel des Echten von seiner Weisheit, von seiner alchimistischen Weisheit bringen.» 29 man hat meistens gar nicht die Mittel zu erkennen: Siehe auch «Das InitiatenBewußtsein. Die wahren und die falschen Wege der geistigen Forschung» (11 Vorträge, Torquay, 1924), GA Bibl.-Nr. 243. 33 Geisteswissenschaft wird eine soziale Ordnung begründen müssen: «Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft» (1919), GA Bibl.-Nr. 23. 35 vor acht Tagen . . .: Vgl. 1. Hinweis zu S. 9. 37 dann morgen: Vgl. 1. Hinweis zu S. 9. 38 über die «Walpurgisnacht»: Siehe Zeittafel. In meinem letzten Buche «Vom Menschenrätsel»: «Vom Menschenrätsel. Ausgesprochenes und Unausgesprochenes im Denken, Schauen, Sinnen einer Reihe deutscher und österreichischer Persönlichkeiten» (1916), GA Bibl.-Nr. 20. Das Buch war damals gerade erschienen. Karl Julius Schröer sagt über die «Walpurgisnacht»: «Faust» von Goethe. Mit Einleitung und fortlaufender Erklärung herausgegeben von Karl Julius SchrÖer. Erster Teil. Walpurgisnacht (Seite 254/255). 39 Nun möchte ich zunächst rein äußerlich dem aber entgegengestellen: Siehe Chronik. «Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie», das früher geschrieben ist: Goethe schrieb das Märchen im August/September 1795; es erschien in den «Hören» auf Veranlassung von Schiller bereits im Oktober des gleichen Jahres. 42 wie van Helmont: Johann Baptist van Helmont, 1577-1644, holländischer Arzt und Naturforscher. 43 wie der Franz in Hermann Bahrs «Himmelfahrt»: Auf den Roman «Himmelfahrt» von Hermann Bahr hatte Rudolf Steiner am gleichen Tage in einem anderen Zusammenhang schon hingewiesen. Siehe dritter Vortrag in «Weltwesen und Ichheit» (7 Vorträge, Berlin 1916), GA Bibl.-Nr. 169. 52 ich habe das öfter erwähnt: Siehe «Mein Lebensgang» (1923-25), GA Bibl.-Nr. 28, XXXVII. Kapitel, wo Rudolf Steiner über dieses geisteswissenschaftliche Forschungsergebnis schreibt. 56 eine kleine Skizze: Paralipomena zu Faust I. 61 in jener Abhandlung: «Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände.» Schelling, «Über die Gottheiten von Samothrake»: Siehe auch Chronik. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 27 0 62 Kotzebue, «Der hyperboreiscbe Esel oder die neue Bildung»: Siehe Rudolf Steiner «Gegenwärtiges und Vergangenes im Menschengeiste», Zweiter Vortrag (12 Vorträge, Berlin 1916), GA Bibl.-Nr. 167. Briefwechsel zwischen Goethe und Fichte: Siehe Rudolf Steiner, «Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887-1901», GA Bibl.-Nr. 31, Briefe von Fichte an Goethe und Schiller mit Erläuterungen von Rudolf Steiner. 69 Johann Jakob Wagner: Johann Jakob Wagner, 1775-1841, deutscher Philosoph. 78 ein anderer Historiker: Ottokar Lorenz, 1832-1904, Professor der Geschichte an der Wiener Universität. Siehe Rudolf Steiner, «Briefe, Band I», Dornach 1955. Note, die neulich Woodrow Wilson an den Senat der amerikanischen Staaten gerichtet hat: Wilsons Senatsrede vom 22. Januar 1917. «Aufsätze über die Dreigliederung des sozialen Organismus und zur Zeitlage, 1915-1921», GA Bibl.-Nr. 24. 81 was wir im Lauf der Jahre über die Sache zu sagen hatten: Siehe «Weltenwunder, Seelenprüfungen und Geistesoffenbarungen» (11 Vorträge, München 1911), GA Bibl.-Nr. 129. 86 aus der Lektüre des Plutarch: K. J. Schröer weist in der Einleitung zum II. Teil der Faust-Dichtung auch auf diese Lektüre des Plutarch hin. (Seite L ff.) Siehe Plutarch, «Über den Verfall der Orakel». was Goethe im Plutarch gelesen hat: Goethe zu Eckermann am 10. Januar 1830: «Ich kann Ihnen weiter nichts verraten, als daß ich beim Plutarch gefunden, daß im griechischen Altertume von Müttern als Gottheiten die Rede gewesen. Dies ist alles, was ich der Überlieferung verdanke, das übrige ist meine eigene Erfindung.» 92 was ich Ihnen einmal dargestelle habe: Vortrag vom 28. Oktober 1916 in Rudolf Steiner, «Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit» (16 Vorträge, Dornach 1916). Band II von «Kosmische und menschliche Geschichte», GA Bibl.-Nr. 171. 98 wenn jetzt mein Buch erscheinen wird: «Von Seelenrätseln» (1917), GA Bibl.-Nr. 21. In diesem Werke hat Rudolf Steiner zum esten Male «den dreigliedrigen Menschen» öffentlich dargestellt. (IV. Skizzenhafte Erweiterung des Inhaltes dieser Schrift. 6. Die physischen und die geistigen Abhängigkeiten der Menschen-Wesenheit.) 100 Ricarda Huch in ihrem neuen Buch über «Luthers Glaube»: Siehe Vortrag vom 18. September 1917 in Rudolf Steiner, «Menschliche und menschheitliche Entwicklungswahrheiten» (17 Vorträge, Berlin 1917), GA Bibl.-Nr. 176, und Vortrag vom 6. Oktober 1917 in «Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt» (14 Vorträge, Dornach 1917), GA Bibl.-Nr. 177. 103 an den Schluß meines letzten Mysteriendramas: «Der Seelen Erwachen», fünfzehntes Bild, in «Vier Mysteriendramen» (1910-13), GA Bibl.-Nr. 14. 104 in dem Aufsatz über Christiani Rosenkreutz* Chymische Hochzeit 1459: Siehe «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1918», GA Bibl.- Nr. 35, und «Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz Anno 1459, Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 2 71 aufgezeichnet durch Johann Valentin Andreae, ins Neudeutsche übertragen von Dr. Walter Weber», Stuttgart 1957. in der schönen Sachs*sehen Darstellung: Siehe in der Ausgabe von K. J. Schröer zu Faust II, Seite XXI ff., «Entstehung des zweiten Teils». 747 mit der Begründung Roms: Mit dieser Zeitangabe folgt Rudolf Steiner der Berechnung, wonach die Geburt Christi in das Jahr 747 nach der Begründung Roms fällt. wir haben dargestellt: Vortragszyklus «Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt» (14 Vorträge, Dornach 1917), GA Bibl.-Nr. 177. in einem meiner Vorträge: Kassel, 4. Juli 1909, in «Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium» (14 Vorträge, Kassel 1909), GA Bibl.-Nr. 112, und München, 29. August 1909, in «Der Orient im Lichte des Okzidents. Die Kinder des Luzifer und die Brüder Christi» (9 Vorträge und eine Ansprache, München 1909), GA Bibl.-Nr. 113. in meinem Aufsatze: Siehe Hinweis zu S. 104. des schwedischen Politikers Branting: Hjalmar Branting, 1860-1925, schwedischer Sozialistenführer. Finanz- und später Premierminister. Sozialwissenschaft: Siehe Hinweis zu Seite 33. der Vortrag: Der Vortrag fand an einem Freitag statt, siehe Zeittafel. in dem zweiten Mysterien-Drama: «Die Prüfung der Seele» in «Vier Mysteriendramen» (1910-13), GA Bibl.-Nr. 14. 129 da schrieb er (Schiller) einen bedeutungsvollen Brief an Goethe: Jena, den 23. August 1794. Rudolf Steiner zitiert nicht wortwörtlich. 132 Johannes Volkelt: Johannes Volkelt, 1848-1930. «Die Traumphantasie», Stuttgart 1875. Siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt» (1914), GA Bibl.-Nr. 18. Ferner: «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie. Persönlich-Unpersönliches» in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1918», GA Bibl.-Nr. 35. 134 aus meinen Mysterien: «Der Hüter der Schwelle». Sechstes Bild: Das Märchen von der Phantasie. «Vier Mysteriendramen» (1910-13), GA Bibl.-Nr. 14. 140 Wenn man Ameisen betrachtet^ wenn man Bienen betrachtet: Siehe Rudolf Steiner, «Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur. Über das Wesen der Bienen» (15 Vorträge für die Arbeiter am Goetheanumbau, Dornach 1923), GA Bibl.-Nr. 351. Forel: August Forel, 1848-1931, Schweizerischer Psychiater. 155 da will er gar nicht erst *geduldig Volk am Seile führen»: Thaies in der «Klassischen Walpurgisnacht» zu Anaxagoras: «Mit solchem Streit verliert man Zeit und Weile / Und führt doch nur geduldig Volk am Seile.» Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 27 2 155 Lyeü, der moderne Geologe: Siehe Rudolf Steiner, «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1884-1901», GA Bibl.-Nr. 30. 156 Goethe hat gesagt: Dieser und der folgende Spruch in «Sprüche in Prosa», 1. Abteilung, <Erkennen>, in «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur» (1883-97), 5 Bände, GA Bibl.-Nr. la-e, Vierter Band, II. Abteilung. Goethe sagt an einer anderen Stelle seiner Schriften: (ebenda) «Die Vernunft ist auf das Werdende, der Verstand auf das Gewordene angewiesen; jene bekümmert sich nicht: wozu? dieser fragt nicht: woher? - Sie erfreut sich am Entwickeln; er wünscht alles festzuhalten, damit er es nutzen könne.» Anmerkung von Rudolf Steiner: «Der Verstand unterscheidet die Dinge voneinander; die Vernunft verbindet die von dem Verstande gewonnenen isolierten Begriffe zu einem einheitlichen Bilde. Das Werden, das Entstehen ist ein ewiger Fluß, in dem die Dinge, von denen der Verstand isolierte Begriffe entwirft, entstehen und vergehen. Der Verstand kann daher nur die gewordenen Dinge erfassen; das Werden ist Gegenstand der Vernunft, deren Obliegenheit es ist, die Begriffe in den Fluß zu bringen, der dem Werden der Wirklichkeit entspricht.» 162 Schlossers universal-historische Übersicht der Geschichte der alten Welt und ihrer Kultur: Friedrich Christoph Schlosser, 1776-1861, Geschichtsschreiber. Das Werk erschien in neun Bänden von 1826-1834. da schreibt er (Goethe): Siehe K. J. Schröer, Einleitung zum II. Teil der Faustdichtung, Seite LIX ff. Die knapp gehaltene Besprechung, die wir in Goethes Werken in dem Kapitel «Ferneres über Kunst» finden, schließt mit den folgenden Worten: «Der Verfasser gehört zu denjenigen, die aus dem Dunkeln ins Helle streben, ein Geschlecht, zu dem wir uns auch bekennen. Bleibt es doch unsere Pflicht, selbst die Idee, insofern es möglich ist, zu verwirklichen; warum sollten wir das erlangte Wirkliche einer auflösenden, vernichtenden Einbildungskraft dahingehen?» 165 was nur durch Geisteswissenschaft geschehen kann: Siehe Rudolf Steiner, «Die okkulte Bewegung im neunzehnten Jahrhundert» (13 Vorträge, Dornach 1915), GA Bibl.-Nr. 254. 168 daß ich vor kurzem gesagt habe: Dornach, 15. September 1918, in Rudolf Steiner, «Die Polarität von Dauer und Entwickelung im Menschenleben. Die kosmische Vorgeschichte der Menschheit» (15 Vorträge, Dornach 1918), GA Bibl.-Nr. 184. 172 Ich bemähe mich jetzt seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts: Siehe Rudolf Steiner, «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften» (1883-1897). Sämtliche Einleitungen zur Herausgabe in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», GA Bibl.-Nr. 1. Siehe auch Hinweis zu Seite 142 in Band I. 175 die Tonlehre: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», 11. Band, erster Teil, in Goethes Werke. Herausgegeben im Auftrage der Großherzogin Sophie von Sachsen. Weimar 1893. Gleichfalls in «Goethes Werke, Naturwissenschaftliche Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 27 3 Schriften. Vierter Band, zweite Abteilung.» Stuttgart 1897. Rudolf Steiner bemerkt dort zur «Tonlehre»: Goethe wollte das ganze Gebiet der Physik übersichtlich skizzieren. Die Skizze sollte zeigen, in welchem Geiste alle physikalischen Erscheinungen behandelt werden müßten, wenn die Behandlung Goethes Intentionen, wie sie in seiner Farbenlehre zum Ausdruck kommen, entsprechen sollen. Von der Skizze ist nur der hier zum Abdruck kommende Teil über die Tonlehre ausgeführt worden. Er ist hervorgegangen aus Goethes Gesprächen mit Zelter. Ferner: «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1884—1901», GA Bibl.-Nr. 30. daß ich immer wiederum hinweise auf jenen Prosa-Hymnus «Die Natur»: Siehe «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1884-1901», GA Bibl.-Nr. 30. Ich habe ja in Prag einmal den Versuch gemacht: Die beiden öffentlichen Vorträge vom 19. und 25. März 1911 wurden abgedruckt in «Mensch und Welt». Blätter für Anthroposophie, 1968, Nrn. 1-4. Siehe auch den Vortrag mit gleichem Thema Berlin, 31. Oktober 1912, «Wie widerlegt man Geistesforschung?» und Berlin, 7. November 1912, «Wie begründet man Geistesforschung?» in «Ergebnisse der Geistesforschung« (14 öff. Vorträge, Berlin 1912/13), GA Bibl.-Nr. 62. in Zürich: «Anthroposophie und Seelenwissenschaft», Vortrag vom 5. November 1917 in «Die Ergänzung heutiger Wissenschaften durch Anthroposophien» (8 öff. Vorträge, Zürich 1917/18), GA Bibl.-Nr. 73. du Bois-Reymond: Emil du Bois-Reymond, 1818-1896. Über die Grenzen des Naturerkennens. Leipzig 1872. Zeitschrift «Wissen und Leben»: 19. Heft, 1. Juli 1918, Artikel von Ad. Keller. Die Zeitschrift erschien in Zürich. Verantwortlicher Redaktor Prof. Dr. E. Bovet. Verlag Art. Institut Orell Füssli. Professor Harnack: Adolf von Harnack, 1851-1930. Rudolf Steiner setzte sich mit ihm in den Jahren 1916 und 1917 besonders auseinander: Berlin, 16. Mai 1916 in «Gegenwärtiges und Vergangenes im Menschengeiste» (12 Vorträge, Berlin 1916), GA Bibl.-Nr. 167; Berlin, 14. August 1917, in «Menschliche und menschheitliche Entwicklungswahrheiten. Das Karma des Materialismus» (17 Vorträge, Berlin 1917), GA Bibl.-Nr. 176, in das Geistige des Weltenalls und in das Menschengeheimnis: Im Jahre 1924 beginnt Rudolf Steiner seine Darstellung anthroposophischer Leitsätze in folgender Weise: «Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.» «Anthroposophische Leitsätze» (1924/25), GA Bibl.-Nr. 26. auf der Bühne dargestellt: Am 29. Januar 1827 äußerte sich Goethe zu Eckermann: «Aber doch ist alles sinnlich, und wird, auf dem Theater gedacht, jedem gut in die Augen fallen. Und mehr habe ich nicht gewollt. Wenn es nur so ist, daß die Menge der Zuschauer Freude an der Erscheinung hat; dem Eingeweihten wird zugleich der Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 27 4 höhere Sinn nicht entgehen, wie es ja auch bei der <2auberflöte> und anderen Dingen der Fall ist.» 201 Mysterien von Samothrake: Siehe Vortrag vom 21. Dezember 1923 in Dornach «Über die Kabiren-Mysterien in Samothrake» in «Mysteriengestaltung» (14 Vorträge, Dornach 1923), GA Bibl.-Nr. 232. 203 die drei ersten Kabiren: Siehe die Wiedergabe der Zeichnung von Rudolf Steiner «Die Kabiren» nach S. 208. 205 wir stellen dar: Siehe «Der Baugedanke des Goetheanums», Bibl.-Nr. 290. «Das Gesamtbild der Holzgruppe, wie sie nun im zweiten Goetheanum aufgestellt ist. Das Werk war beinahe, aber nicht ganz vollendet, als Rudolf Steiner den Meißel niederlegte! Man hat es in jenem Stadium gelassen, wie es war, als er zuletzt Hand anlegte» (Marie Steiner). 209 die zusammenfassenden Darstellungen: Siehe «Luziferisches und Ahrimanisches in ihrem Verhältnis zum Menschen» in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1918», GA Bibl.-Nr. 35. 211 wenn man sich vergegenwärtigt: Siehe Chronik. 213 Wie .. . Goethe sich sagte: Rom, den 28. Januar 1787. «. . . Die zweite Betrachtung beschäftigt sich ausschließlich mit der Kunst der Griechen und sucht zu erforschen, wie jene unvergleichlichen Künstler verfuhren, um aus der menschlichen Gestalt den Kreis göttlicher Bildung zu entwickeln, welcher vollkommen abgeschlossen ist, und worin kein Hauptcharakter, so wenig als die Übergänge und Vermittlungen fehlen. Ich habe eine Vermutung, daß sie nach eben den Gesetzen verfuhren, nach welchen die Natur verfährt, und denen ich auf der Spur bin. Nur ist noch etwas anderes dabei, das ich nicht auszusprechen wüßte.» 227 Goethes Buch über Winckelmann: «Wenn die gesunde Natur des Menschen als ein Ganzes wirkt, wenn er sich in der Welt als in einem großen, schönen, würdigen und werten Ganzen fühlt, wenn das harmonische Behagen ihm ein reines, freies Entzükken gewährt: dann würde das Weltall, wenn es sich selbst empfinden könnte, als an sein Ziel gelangt, aufjauchzen und den Gipfel des eignen Werdens und Wesens bewundern. Denn wozu dient all der Aufwand von Sonnen und Planeten und Monden, von Sternen und Milchstraßen, von Kometen und Nebelflecken, von gewordenen und werdenden Welten, wenn sich nicht zuletzt ein glücklicher Mensch unbewußt seines Daseins erfreut?» (Antikes). 231 der ja in vieler Beziehung so geistreiche Schwaben-Vischer: Friedrich Theodor Vischer, 1807-1887, Ästhetiker und Dichter, verfaßte eine Parodie: «Faust. Der Tragödie dritter Teil», unter dem Decknamen Deutobold Symbolizetti Mystifizinsky, die 1862 erschienen ist. 240 Ich habe versucht: Siehe Hinweis zu Seite 172. wo ich über Ahrimanisches und Luziferisches im Leben abgehandelt habe: Siehe Hinweis zu Seite 209. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 27 5 den Weihnachts-Vortrag in Basel: 22. Dezember 1918, «Die Geburt des Christus in der menschlichen Seele» in «Wie kann die Menschheit den Christus wiederfinden» (8 Vorträge, Basel und Dornach 1918/19), GA Bibl.-Nr. 187. Das finden Sie in der Schlußszene meines ersten Mysteriums: «Die Pforte der Einweihung», ausgesprochen: Elftes Bild. Der Sonnen-Tempel. In «Vier Mysteriendramen» (1910-13), GA Bibl.-Nr. 14. Luzifer: Ahriman: Ich muß die Seelen wohl verlassen. Ich muß auf ihren Geist verzichten. Die Weisheit, welche sie errungen, Sie werden sich zum Lichte wenden; Sie gibt die Kräfte, mich zu schauen. Doch bleibt mir's unbenommen, Ich habe über Seelen nur Gewalt, Die Seelen mit dem Scheine zu Solang sie mich nicht schauen können. beglücken. Doch bleibt die Macht bestehn, Sie werden nicht mehr glauben, Die mir im Weltenwerden zugeteilt. Daß er die Wahrheit sei, Und kann ich ihre Seelen nicht Doch schauen können, versuchen, Wie er sie offenbart. Wird meine Kraft im Geiste ihnen erst Die schönsten Früchte reifen lassen. Hamerling .. . in seinem «Homunkulus»: Epos 1888. Siehe den Vortrag von Rudolf Steiner, Berlin, 26. März 1914 in «Geisteswissenschaft als Lebensgut» (12 öff. Vorträge, Berlin 1913/14), GA Bibl.-Nr. 63. * Kreuz wendedich»: Georg Kreuzwendedich, Freiherr von Rheinbaben, 1855 bis 1921. * Welch Schauspiel/ aher ach! ein Schauspiel nur!»: Faust in der ersten Studierzimmer-Szene (Faust, I. Teil). «Du gleichst dem Geist, den du hegreifst, nicht mir!»: Ebenda. . . . Goethes Naturanschauung verstehen. Bis in die Farbenlehre…: Vergleiche hierzu «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in «Kürschners Deutsche National-Litteratur», 5 Bände, GA Bibl.-Nr. la-e, Nachdruck Dornach 1975. «Die Mütter! Mütter! - 's klingt so wunderlich!»: Worte des Faust (Faust, II. Teil, 1. Akt, Finstere Galerie). ein auf englisch geschriebenes, ins Französische übersetztes Werk eines Spaniers: George Santayana (eigentlich Jorge Ruiz de Santayana), amerikanischer Dichter und Philosoph spanischer Nationalität, 1863 bis 1952; das besagte Werk erschien zuerst 1916 unter dem Titel «Egotism in German Philosophy» und 1917 mit dem Titel «L'erreur de la philosophie allemande». Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 73 Seite: 27 6 ZEITTAFEL Nachdem in München, wo ursprünglich das Goetheanum errichtet werden sollte, die Festspielzeiten der Jahre 1907 bis 1913 durch den ersten Weltkrieg nicht fortgeführt werden konnten, begann schon kurze Zeit darauf in Dornach - die Grundsteinlegung zum ersten Goetheanum-Bau war dort am 20. September 1913 erfolgt - ein reiches künstlerisches Leben unter der Leitung von Rudolf Steiner und Marie Steiner, vor allem durch die Einstudierung von Szenen aus Goethes Faust-Dichtung, so daß bereits Ostern 1915 die erste eurythmisch-dramatische Darbietung stattfinden konnte. Die Arbeitszeit erlebte mit der Aufführung der «Klassischen Walpurgisnacht» 1919 einen Höhepunkt; sie fand wie alle künstlerischen Darbietungen auf der Bühne im provisorischen Saal der Schreinerei statt. Soweit sich Programme oder sonstige Angaben noch vorfanden, konnte diese Aufstellung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit machen kann, angefertigt werden; sie umfaßt die Zeit von 1915 bis 1919. Vom Jahre 1920 an fanden auch im Goetheanum-Bau künstlerische Darbietungen statt; die letzte - «Prolog im Himmel» - am 31. Dezember 1922; in dieser Silvesternacht wurde das Goetheanum durch Feuer vernichtet. Bei der nachstehenden Übersicht ist zu berücksichtigen, daß Rudolf Steiner durch seine Vortragstätigkeit im Ausland oftmals längere Zeit von Dornach abwesend sein mußte, während dort fortgearbeitet wurde. 1915 4. April - Ostern - 11. April 22. Mai - Pfingsten - 29. Mai 15. August - Maria Himmelfahrt - Faust I: Osternacht Faust I: Ostemächt, mit der Erscheinung des Erdgeistes Faust II: Ariel-Szene Faust I: Osternacht Faust II: Fausts Himmelfahrt 1916 6. August Faust II: Ariel-Szene 7. August Wiederholung 19. August Faust I: Zueignung. Prolog im Himmel 20. August Wiederholung 26. August Faust I: Zueignung. Vorspiel.auf dem Theater. Prolog im Himmel 28. August - Goethes Geburts- Wiederholung tag - 9. September Faust II: Mitternacht und Grablegung Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:273 Seite: 277 1916 II . September 16. September 23. September 26. September 30. September 2. Oktober 7. Oktober 14. Oktober 15. Oktober 21. Oktober 28. Oktober 4. November 5. November 6. November 18. November 2j. November 27. November 4. Dezember 9. Dezember I I. Dezember Wiederholung Wiederholung Faust I: Zueignung. Vorspiel auf dem Theater. Prolog im Himmel Faust II: Mitternacht und Grablegung Faust I: Studierzimmer Faust I: Studierzimmer Faust II: Mitternacht Faust I: Hexeneinmaleins Faust II: Philemon, Baucis, Wanderer Faust I: Osterspaziergang Faust I: Osterspaziergang. Studierzimmer Faust I: Nacht und Osterszene Faust I: Nacht und Osterszene Faust I: Szene im Dom Faust I: Nacht und Osterszene Faust I: Szene im Dom Faust I: Studierzimmer. Schülerszene Faust I: Studierzimmer Faust I: Vor dem Bild der Mater Dolorosa. Im Dom Wiederholung Faust I: Romantische Walpurgisnacht Wiederholung 1917 27. Januar 28. Januar 6. Oktober 21. Oktober 2. November 10. Dezember 1918 25. August 2<). September 5. Oktober 25. Dezember 1919 16. Januar 17. Januar 18.Januar Faust II: Hochgewölbtes gotisches Zimmer. Laboratorium Wiederholung Faust I: Prolog im Himmel Faust I: Osterspaziergang Faust II: Finstere Galerie. Am Kaiserhof Faust II: Klassische Walpurgisnacht (I.Teil) Faust I: Prolog im Himmel Faust II: Klassische Walpurgisnacht (II. Teil*) Wiederholung Faust II: Klassische Walpurgisnacht (Teilaufführung) Faust II: Klassische Walpurgisnacht (Schluß-Szene„) Wiederholung Wiederholung Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:273 Seite: 278 I 9 I 9 19. Januar Faust II: Klassische Walpurgisnacht (öffentliche Aufführung) 2j.Januar Faust II: Klassische Walpurgisnacht 16. Januar Wiederholung 2. Februar Faust II: Klassische Walpurgisnacht (Schluß-Szene) 11. Oktober Faust I: Im Dom 12. Oktober Wiederholung .20. Oktober Faust I: Nacht 22. November Faust I: Studierzimmer (öffentliche Aufführung)
* Wie aus Nachschriften von zwei Leseproben am 20. und 23. August 1918, die sich erhalten haben, hervorgeht, wurden im Winter 1917 die Szenenbilder «Pharsalische Felder, Peneios» und «Vor dem Tempel der Manto» dargestellt. Im Sommer 1918 begann die Einstudierung der sich anschließenden Bilder: «Am oberen Peneios» und «Mephistopheles in der Schlucht (Phorkyaden)». Zu Beginn des neuen Jahres - 1919 - konnte dann die Einstudierung der «Klassischen Walpurgisnacht» durch die Schluß-Szene, Felsbuchten des Ägäischen Meeres, beendet werden.