Zuletzt angesehen: 008_hinweise

Hinweise

Hinweise

Seite Text
97 Die in diesem Band enthaltenen fünf Vonräge wurden von Rudolf Steiner im Rahmen der öffentlichen «Erziehungstagung in der Freien Waldorfschule in Stuttgart vom 7. bis 13. April 1924» gehalten. Es waren dies die letzten öffentlichen Vorträge Rudolf Steiners in Stuttgart, an denen 1700 Zuhörer teilnahmen.

Zu den Textunterlagen: Die Vorträge wurden mitstenografiert von Karl Lehofer und Karl Schubert. Die Originalstenogramme von Lehofer liegen nicht mehr vor, die von Schubert nur in Bruchstücken. Dem in diesem Band vorliegenden Wortlaut liegen die Texte früherer Ausgaben (1. Auflage 1926 hrg. v. E. A. Karl Stockmeyer, 2. Auflage hrg. von Marie Steiner), die ursprünglich auf einer Bearbeitung der Stenogramme von Lehofer basieren, zugrunde.

Der Titel des Bandes entspricht dem von Rudolf Steiner für die Vortragsreihe gegebenen.

Die Inhaltsangaben wurden erstmals für die 6. Auflage erstellt.

Der Anbang wurde erstmals der 6. Auflage beigefügt. Die Hinweise sind ergänzt worden.


zu Seite
21 der orientalische Data: Sanskrit: der Gebende, der hingebungsvoll Schenkende.
33 in dem neuen Buch von Maurice Maeterlinck: «Das große Rätsel», Jena 1924. Wörtlich heißt es dort (S. 167 f.): «Er beschreibt uns die aufeinander folgenden Wandlungen der Wesenheiten, die zu Menschen werden, und er tut das mit soviel Sicherheit, daß man sich fragt, nachdem man ihm mit Interesse durch die Einführung gefolgt ist, die einen sehr abwägenden, logischen und weiten Geist zeigt, ob er plötzlich wahnsinnig wird oder ob man es mit einem Schwindler oder wirklichen Visionär zu tun hat.»
42 «Wilhelm Meister»: Der große Entwicklungs- und Bildungsroman Goethes, an dem er 1775-1829 arbeitete und der aus «Wilhelm Meisters Lehrjahre» (4 Bde. 1795/96) und aus «Wilhelm Meisters Wanderjahre oder die Entsagenden» (1821 und 1829) besteht; die früheste Fassung «Wilhelm Meisters theatralische Sendung», die 1775/ 85 entstand, wurde 1910 gefunden und gedruckt.
44 böhmisch-mährische Brüder: Die Böhmischen Brüder, auch Mährische Brüder, sind eine 1467 in Böhmen gegründete religiöse Gemeinschaft, die sich «Unitas fratrum» («Brüdervereinigung») nannte und nach echter Brüderlichkeit strebte, ein schlichtes zurückgezogenes Leben führte, Kriegsdienst, Eid und Bekleidung staatlicher Ämter ablehnte; später gingen sie in der «Brüdergemeine» auf.
45 John Wiclif, 1324-1384, englischer Vorreformator.
98
45 Jobannes Hus, 1370-1415, tschechischer Vorreformator.
53 Gay-Lussacscke Gesetz: Joseph Gay-Lussac, 1778-1850, französischer Chemiker und Physiker. Das Gay-Lussacsche Gesetz (1802) besagt, daß alle vollkommenen Gase durch die Wärme sich gleich stark und zwar um Vm des Volumens für 1° ausdehnen, oder daß bei konstantem Volumen der Druck um Vm seines anfänglichen Wertes steigt. Siehe «Repetitorium der Physik», von Dr. Theodor Schmidt, II. Auflage, neu bearbeitet von Dr. H. Lux, Breslau 1900 (Von Rudolf Steiner benutzte Ausgabe), § 274, S. 109.
62 f. Goethe . . . bat die sieb bildenden Pflanzenformen in ihren verschiedenen Metamorphosen verfolgt: Siehe hierzu seine Schrift «Die Metamorphose der Pflanzen», 1791.
70 f. Lorenz Oken, 1779-1851, deutscher Naturforscher und Philosoph. Vgl. seine Schrift «Lehrbuch der Naturphilosophie», Buch XIV Zoologie, Jena 1831, S. 424-496. Es handelt sich hier um eine zusammenfassende freie Wiedergabe der Ausführungen von Oken durch Rudolf Steiner.
80 «Pflicht! du erhabener großer Name . . .»: Immanuel Kant, «Kritik der praktischen Vernunft» (1788), 1. Teil, 3. Hauptstück.

«Gerne dien ich den Freunden . . .»: Friedrich von Schiller in der Xenie «Gewissensskrupel».

«Pflicht, wo man liebt, was man sich selbst befiehlt»: Goethe, Maximen und Reflexionen, 6. Abteilung: Ethisches, 829.
90 f. Der Bericht Rudolf Steiners über die Erziehungstagung in Stuttgart erschien in der Beilage zur Wochenschrift «Das Goetheanum»: «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht. Nachrichten für deren Mitglieder» vom 20. April 1924. Siehe auch: Rudolf Steiner «Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Der Wiederaufbau des Goetheanum 1924-1925», GA Bibl.-Nr. 260 a.




Zur Übersicht

ablage/offen/rudolf_steiner/erziehung/021_ga_308_die_methodik_des_lehrens/008_hinweise.txt · Zuletzt geändert: 2026/09/19 17:19

Impressum Datenschutzerklärung