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Zu dieser Ausgabe

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181 Die ersten drei Vorträge wurden für Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Wochenendvorträgen in Dornach gehalten. Unmittelbar danach reiste Rudolf Steiner nach England zu einer von der «Educational Union for the Realisation of Spiritual Values» in Ilkley veranstalteten «Holiday Conference» und anschließend an die «International Summer School» in Penmaenmawr (siehe Hinweis zu S. 66). Die letzte Station vor der Heimreise war London. Anlaß waren die Gründungsversammlung der «Anthroposophical Society in Great Britain» und der im vorliegenden Band veröffentlichte Zweigvortrag vom 2. September. In London hielt Rudolf Steiner zudem zwei Vorträge (2. und 3. September) vor Ärzten und Medizinstudenten, die in dem Band «Anthroposophische Menschenerkenntnis und Medizin», GA 319, publiziert sind. Zurück in Dornach schilderte er am 9. September seine Eindrücke von der Englandreise und hielt am darauffolgenden Tag einen Vortrag vor Mitgliedern. Anschließend reiste er zur Septembertagung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland nach Stuttgart. Im Rahmen dieser Tagung hielt er im Gustav-Siegle-Haus die letzten drei der im vorliegenden Band veröffentlichten Vorträge.

Textunterlagen: Die drei Dornacher Vorträge und der Londoner Vortrag wurden von der Stenographin Helene Finckh mitstenographiert; der Stenograph der drei Stuttgarter Vorträge ist namentlich nicht bekannt. Dem Druck liegen die von den Stenographen vorgenommenen Übertragungen in Klartext zugrunde.

Änderungen gegenüber früheren Auflagen: Die 3. Auflage 2002 ist erweitert durch den in Dornach am 9. September gegebenen Bericht über die Englandreise. Die Unterlagen sämtlicher Vorträge wurden nochmals eingehend überprüft. Änderungen auf Grund der Stenogrammkontrolle sind nachgewiesen in dem «Nachweis der Korrekturen», S. 188. Ferner wurden die Hinweise und das Personenregister erweitert. Das von Konrad Donat für die 2. Auflage 1985 erstellte Inhaltsverzeichnis wurde ergänzt durch die Inhaltsangaben des Dornacher Reiseberichtes.

Der Titel des Bandes und die Titel der Vorträge stammen nicht von Rudolf Steiner, ausgenommen der Titel der Stuttgarter Vorträge, die angekündigt waren unter dem Titel «Der Mensch in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft». - Soweit die Vorträge schon veröffentlicht waren, gehen die Titel auf die Herausgaben durch Marie Steiner zurück
182 Zu den Tafelzeichnungen: Die Original-Wandtafelzeichnungen und -anschriften Rudolf Steiners bei diesen Vorträgen sind erhalten geblieben, da die Tafeln damals mit schwarzem Papier bespannt worden waren. Sie sind als Ergänzung zu den Vorträgen in Band XIII der Reihe «Rudolf Steiner - Wandtafelzeichnungen zum Vortragswerk» verkleinert wiedergegeben. Die in den früheren Auflagen in den Text eingefügten zeichnerischen Übertragungen sind auch in dieser Auflage beibehalten und teilweise korrigiert worden (siehe «Nachweis der Korrekturen» S. 188). Auf die entsprechenden Originaltafeln wird jeweils an den betreffenden Textstellen durch Randvermerke aufmerksam gemacht.

Frühere Veröffentlichungen:
Dornach, 9. September 1923 in «Rudolf Steiner und die Zivilisationsaufgaben der Anthroposophie», Dornach 1943. Auszugsweise gedruckt in «Initiations-Erkenntnis», GA 227.
Dornach, 10. Sept. 1923: «Nachrichtenblatt» 1925, 2. Jg., Nr. 30-32.
Sämtliche Vorträge (außer dem Reisebericht) waren abgedruckt in der Zeitschrift «Gegenwart» 1961/62, XXIII. Jg., Nr. 12, und 1962/63, XXIV Jg., Nrn. 1-10.

Einzelausgaben:
Dornach 27., 28., 29. Juli 1923: «Die geistigen Individualitäten unseres Planetensystems. Schicksalbestimmende und menschenbefreiende Planeten», Dornach 1944.
Dornach, 29. Juli 1923 in »Das Wesen der Farbe in Licht und Finsternis. Maß, Zahl und Gewicht», Dornach 1931 (ohne den Schluß).
London, 2. September 1923: «Der Mensch als Bild geistiger Wesen und geistiger Wirksamkeiten auf Erden», Dornach 1938.
Dornach, 10. September 1923 «Die Sonnen-Initiation des Druidenpriesters und seine Mondenwesen-Erkenntnis», Dornach 1944.
Stuttgart 14., 15., 16. September 1923 «Der Mensch in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft», Dornach 1945.



Hinweise zum Text

182 Werke Rudolf Steiners inerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben.


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13 zu dem früher Gesagten: Siehe Rudolf Steiner, «Drei Perspektiven der Anthroposophie - Kulturphänomene», GA 225.
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16 in den Veden und im Vedanta: «Veda», d. h. heiliges «Wissen», nennt sich die Gesamtheit der ältesten in der Sanskritsprache abgefaßten religiösen 'Weisheitsschriften der Hindus, denen ein überirdischer Ursprung zugeschrieben wird. Es handelt sich um ein umfangreiches Weisheitsgut, das lange Zeit nur mündlich weitergegeben wurde. Man unterscheidet vier Sammlungen, die man allgemein vereinfacht die «Vier Veden» nennt. «Vedanta» bezeichnet die jüngste literarische Schicht der Veda und wird später Namensgeber für mehrere theologische Systeme der indischen Philosophie, zunächst in den Brahmaputras des Badarayana (um 200 v.Chr.), dann als klassisch gewordenes Vedantasystem des großen Philosophen Shankara (788-820 n. Chr.)
24 Zeile 4 v. o: Siehe «Nachweis der Korrekturen», S. 188.
30 seit der Newtonschen Zeit: Sir Isaac Newton, 1642-1727, englischer Mathematiker, Physiker und Astronom. Formulierte abschließend die Prinzipien der klassischen Mechanik und wurde durch ihre Anwendung auf die Himmelserscheinungen der Begründer der Himmelsmechanik. Sein Hauptwerk «Philosophiae naturalis principia mathematica», 1687. Siehe auch Rudolf Steiners Vortrage in Stuttgart vom 1. bis 18. Januar 1921 in «Das Verhältnis der verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebiete zur Astronomie», Dritter naturwissenschaftlicher Kurs, GA 323.

Kant-Laplacesche Theorie: Sie ist hervorgegangen aus Immanuel Kant (1724-1804) und seiner «Nebularhypothese in seiner Naturgeschichte und Theorie des Himmels» (1755), wonach sich die Erde aus einem Urnebel heraus gebildet hat und — unabhängig von Kant und (in vielem abweichend) - aus den Theorien in «Exposition du Systeme du monde» (1796) von dem Mathematiker und Astronomen Pierre Simon Marquis de Laplace (1749-1827).

Monisten und andere Bündler: 1906 wurde in Jena der «Deutsche Monistenbund» unter dem Ehrenvorsitz Ernst Haeckels gegründet. Dieser Verein hatte unter anderem Verbindung zum «Giordano Bruno-Bund für einheitliche Weltanschauung», (gegr. 1900), zur «Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur» und zu weiteren sogenannten «Reformvereinen». Dem Giordano Bruno-Bund gehörte auch Rudolf Steiner an. Ausführliche Dokumentation dazu und zum Monismus in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Heft 79/80: «Rudolf Steiner und der Giordano Bruno-Bund. Materialien zu seinem Lebensgang Berlin 1900 bis 1905».
31 Einsteinsche Relativitätstheorie: Von dem Physiker Albert Einstein (1879-1955) ab 1905 formulierte allgemeine Relativitätstheorie. Siehe dazu Rudolf Steiner in «Die Rätsel der Philosophie», GA 18, die Ausführungen im Kapitel «Der moderne Mensch und seine Weltanschauung».
40 Ponnambalam Rämanäthan, 1851-1930, (Solictor-General of Ceylon). «The Culture of the Soul among Western Nations». New York und London 1906.
41 «Denn eben, wo Begriffe fehlen …»: Goethe, «Faust I», Studierstube, Worte des Mephisto.
43 Pistis Sophia (griechisch «Glaube - Weisheit»): Titel einer dem Gnostiker Valentinus zugeschriebenen Schrift, die durch den Engländer Askew (Codex Askewianus) nach England kam und erstmals 1851 in lateinischer Übertragung in Berlin von Petermann veröffentlicht wurde. 1895 erfolgte die erste französische, 1896 durch Mead die erste englische und 1905 durch Carl Schmidt die erste deutsche Übersetzung unter dem Titel «Koptisch-gnostische Schriften 1. Band».
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45 Dieser Vortrag (ohne den Schluß) ist auch enthalten in «Das Wesen der Farben», GA291.
45/52 bei dem kleinen Vortragszyklus während der Delegiertenversammlung: «Drei Perspektiven der Anthroposophie», Dornach 20. bis 23. Juli 1923, in «Drei Perspektiven der Anthroposophie - Kulturphänomene», GA 225.
57 Euklidischen Raum: Euklid von Megara, um 300 v. Chr., griechischer Mathematiker.
59 Antoine Laurent de Lavoisier, \743-\79A, französischer Chemiker. In seinem Hauptwerk «Traite elementaire de chimie» (2 Bände, 1789) propagierte er eine neue chemische Nomenklatur.
61 Cimabue: Cenni di Pepo, um 1240 bis nach 1302, italienischer Maler und Mosaizist.

Giotto di Bondone, um 1266 oder 1276-1337, Florenz. Maler und Baumeister.

Raffael: Raffaello Santi, 1483-1520, italienischer Maler und Architekt.
63 in den einfachen Versuchen unserer Programme: Für die künstlerischen Aufführungen am Goetheanum wurden seit dem Jahre 1915 von verschiedenen Malern Programme gemalt. Aus diesem Zusammenhang entstanden dann auch künstlerische Motive für Programmbilder von der Hand Rudolf Steiners, auf die er hier Bezug nimmt. Siehe den farbigen Werkkatalog «Reproduktionen aus dem malerischen Werk von Rudolf Steiner», und die Aquarelle 1924, GA-Nrn. K 55.1 - K55.5.
64 Eduard von Hartmann, 1842-1906, bekannter Philosoph des 19. Jahrhunderts. Die angeführte Aussage findet sich in seiner «Philosophie des Unbewußten» (1869), 2. Band, Schluß des 14. Kapitels. Weitere Werke: «Die Religion des Geistes» (1882); «Das Grundproblem der Erkenntnistheorie» (1889). Eine umfassende Dokumentation über einen intensiven Dialog in Form von Briefwechsel, schriftlichen und mündlichen Äußerungen zwischen Rudolf Steiner und dem Philosophen Hartmann findet sich im Band «Dokumente zur Philosophie der Freiheit», GA 4a im Kapitel «Randbemerkungen von Eduard von Hartmann».
66 Vorträge und Eurythmievorstellungen an verschiedenen Orten Englands: In Ilkley (Yorkshire) hielt Rudolf Steiner im Rahmen einer Holiday Conference, veranstaltet von der «Educational Union for the Realisation of Spiritual Values» 14 Vorträge vom 5.-17. August 1923: «Gegenwärtiges Geistesleben und Erziehung», GA 307; anschließend in Penmaenmawr 13 Vorträge vom 18.-31. August 1923: «Initiations-Erkenntnis», GA 227. In London sprach er am 2. September 1923 anläßlich der Gründungsversammlung der «Anthroposophical Society in Great Britain» und hielt außerdem zwei Vorträge für Ärzte am 2. und 3. September, in GA 319. Sowohl in Ikley wie auch in Penmaenmawr und in London fanden unter der Leitung Marie Steiners 8 Eurythmievorstellungen statt, bei denen Rudolf Steiner einleitende Worte sprach.
67 Veranstaltungen in Ilkley und Penmaenmawr: Siehe Hinweis zu S. 66. London, 2. September 1923: Die Abschiedsworte dieses Vortrags betreffend Wiederaufbau des Goetheanums sind enthalten in «Das Schicksalsjahr 1923», GA 259.
75 wie ich es auch schon einmal… hier auseinandergesetzt habe: Vortrag London, 30. August 1922, in «Das Geheimnis der Trinität», GA 214.
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81 Buch … eines ceylonesischen Inders: Siehe Hinweis zu S. 40.
83 Reisebericht, Dornach, 9. September 1932: Ein Teil dieses Vortrags ist enthalten in «Initiations-Erkenntnis», GA 227, 4. Auflage 2000 (im Anhang).

Pädagogischer Kursus in Ilkley: Siehe Hinweis zu S. 66.
85f Dolmen … Druiden-Altäre … Druidenpriester: Im Vortrag Berlin, 30. September 1904 äußert sich Rudolf Steiner ausführlich über «Die Mysterien der Druiden und Drotten». Die Notizen dieses Vortrages sind enthalten in «Die Tempellegende und die Goldene Legende», GA 93, und als Ergänzung dazu finden sich dort zusätzlich Darstellungen über die Druiden und die Skandinavischen Mysterien aus dem Werk von Charles William Heckethorn «Geheime Gesellschaften, Geheimbünde und Geheimlehren» (deutsche Ausgabe Leipzig 1900). Das Buch befindet sich in der Bibliothek Rudolf Steiners und trägt Anstreichungen von seiner Hand.
87 Kleinkinderschulen in Fröbelscher Weise: Friedrich Fröbel (1782-1852), Deutscher Pädagoge. Entwickelte eine an J. H. Pestalozzi orientierte pädagogische Anschauung, welche die allseitige Förderung aller Menschenkräfte betont. 1837 gründete er den ersten Kindergarten und ein Seminar für Kindergärtnerinnen. Auch erdachte er Spiel- und Beschäftigungsmaterial, sog. «Spielgaben» wie Ball, Kugel, Walze, Würfel. Hauptwerk: «Die Menschenerziehung» 1826.

Kings-Langley-Schule: Siehe Hinweis zu S. 97.
88 Hermann von Baravalle, 1898-1973. Mathematiker und Physiker. Ab 1920 Lehrer an der Freien Waldorfschule Stuttgart. Sein hier erwähntes Buch: «Zur Pädagogik der Physik und Mathematik», Stuttgart 1921.

Julie Lämmert, 1897-1959, Lehrerin für Chorgesang und Sprachgestaltung an der Freien Waldorfschule Stuttgart.

Erich Schwebsch, 1889-1953. Musikschriftsteller und Pädagoge. Seit 1921 Mitarbeiter an der Stuttgarter Waldorfschule.

Caroline von Heydebrand, 1886-1938. Von 1919 an Lehrerin an der Freien Waldorfschule in Stuttgart.

Karl Schubert, 1889-1949. Ab 1920 Leiter der Hilfskiasse an der Freien Waldorfschule Stuttgart. Half auch später bei der Errichtung heilpädagogischer Institute in Deutschland und in anderen Ländern
89 Edith Röhrle (Ritter-), 1893-1965. Lehrerin und Eurythmistin an der Stuttgarter Waldorfschulel920-1931.

nach meinen Oxforder Vorträgen: Zwölf Vorträge, Oxford 16. bis 29. August 1922, GA 305: «Die geistig-seelischen Grundkräfte der Erziehungskunst, Spirituelle Werte in Erziehung und sozialem Leben».

Penmaenmawr: Siehe Hinweis zu S. 67.
92 Guenther Wachsmuth, 1893-1963. Im Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. 1923-1963 als Sekretär und Schatzmeister und Leiter der naturwissenschaftlichen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaften am Goetheanum. Begleitete damals Rudolf Steiner auf seinen Reisen.
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95 Daniel Dunlop, 1868-1935, Organisator der Sommerschulen in Penmaenmawr (1923) und Torquay (1924), Gründer der British Weleda Company. Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in England.
96 ein Buch «Education through the Imagination»: Margaret MacMillan, London 1923, George Allen und Unwin Ltd.

Artikel des letzten «Goetheanum»: «Ein Stück aus meiner englischen Reise. Margaret McMillan und ihr Werk». «Das Goetheanum», 3. Jg. Nr. 5, 9. September 1923.
97 Pflege-Erziehungsanstalt der Miss McMillan: Kings-Langley-Schule, später The New School, Kings Langley
98 Diese Lehrerschaft: Siehe «Der Lehrerkreis um Rudolf Steiner in der ersten Waldorfschule 1919-1925», hrsg. von Gisbert Husemann und Johannes Tautz. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1977.
99 Francis Valiant Larkins, Londoner Arzt. Seine Frau unterstützte die Eurythmiearbeit in London. Rudolf Steiner wohnte bei ihnen wahrend der Kurstage.

Ita Wegman, 1893-1976. Sie gründete 1921 das Klinisch-Therapeutische Institut in Ariesheim und ist Mitautorin von Rudolf Steiners Buch «Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen», GA 27.

in zwei Vorträgen: London, 2., 3. September 1923: «Pathologie, Therapie und Methodik der Heilmittelherstellung auf Grundlage geisteswissenschaftlicher Erkenntnis», in «Anthroposophische Menschenerkenntnis und Medizin», GA 319.
101 japanische Tragödie: Das große Erdbeben von Tokio 1923, das 100 000 Todesopfer forderte und 650 000 Gebäude zerstörte.
114 Wotanzivilisation: Vgl. hierzu auch den Vortrag vom 14. 8. 1908 in «Welt, Erde und Mensch», GA 105.

Baldurwesen: Siehe dazu auch Rudolf Steiners Vortrag Berlin, 30. September 1904, dessen Notizen in «Die Tempellegende und die Goldene Legende», GA 93, enthalten sind, sowie Berlin, 6. Mai 1909 «Die europäischen Mysterien und ihre Eingeweihten» in GA 57, und Kristiania, 15. Juni 1910 in «Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie», GA 121

Edda-Überlieferungen: Sammlung altnordisch-altisländischer Lieder und Sprüche. Entstanden 9.-12. Jh., aufgezeichnet nach 1250. Erstausgabe Kopenhagen 1787-1825; Übersetzung von F. Genzmer und A. Heusler 1912-20. In Rudolf Steiners Bibliothek befindet sich die «Nachdichtung altgermanischen Götter- und Heldensanges» von Hans Voss, Wegweiser-Verlag Berlin o. J. In den Ergänzungen zum Vortrag vom 30. September 1904 in «Die Tempellegende und die Goldene Legende, GA 93, ist im Kapitel «Skandinavische Mysterien» der Inhalt des ersten Gesanges dieser «Edda» zusammengefaßt.
117 Loki: Vgl. Vortrag Stuttgart, 8. 8. 1908 in «Welt, Erde und Mensch», GA 105, und die Angaben betr. GA 93 in den Hinweisen zu S. 114 betr, «Baidurwesen» und «Edda».
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118 Mit diesem Vortrag beginnt die Septembertagung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Die einleitenden Worte bei der Begrüßung sind enthalten in «Das Schicksalsjahr 1923», GA 259.
122 Johannes Scotus Eriugena, um 800 bis um 877, Übersetzer der Schriften des Dionysius Areopagita. Verfasser von «De divina praedestione», «De divisione naturae» (Die Einteilung der Natur). 1225 wurde vom Vatikan die Verbrennung all seiner Schriften angeordnet.
123 Rene Descartes (Cartesius), 1596-1650, französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschafter.
125 Vortragszyklus in Penmaenmawr: Siehe Hinweis zu S. 66.
128 Landhausstraße in Stuttgart: Damals Haus der Anthroposophischen Gesellschaft.
132 Goethe … in seiner «Metamorphose»: «Versuch, die Metamorphose der Pflanze zu erklären» u. a. in «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», eingeleitet und kommentiert von Rudolf Steiner in «Kürschners Deutsche National-Litteratur» (1883-97), Nachdruck Dornach 1975, GA la-e.
136 Jakob Böhme, 1575-1624, Mystiker. Siehe auch die beiden Vortrage Rudolf Steiners über Jakob Böhme: Berlin, 3. Mai 1906, in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA 54, und Berlin, 9. Januar 1913, in «Ergebnisse der Geistesforschung», GA 62.

Emanuel Swedenborg (Swedberg), 1688-1722, schwedischer Naturforscher und Theosoph.
148 an dessen Dasein wir verzweifeln können …: Dieser Ausdruck mag seltsam anmuten, da aber kein Originalstenogramm vorhanden ist, kann man sich höchstens fragen, ob ein Hörfehler im Sinne von «an dessen Dasein wir vielleicht zweifeln können» … vorliegt.
153 Jakob Böhme … das «Mysterium magnum» (1623); «DeSignatura rerum» (1622); «Aurora oder Morgenröte im Aufgang» (1612).
155 Paracelsus: Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1520, Arzt, Naturforscher und Philosoph.
164 Ludwig Staudenmaier, 1865-1933. Hochschulprofessor in Freising bei München. Sein hier erwähntes Werk: «Die Magie als experimentelle Naturwissenschaft», 1. Auflage 1912, 2. erw. Auflage 1922, Akademische Verlagsgesellschaft Leipzig. Siehe auch den Vortrag vom 22. September 1923 in «Kulturphänomene», GA 225.
170 Kuno Fischer, 1824-1907, Philosophiehistoriker.
173 einer der größten Mathematiker: Leonhard Euler, 1707-1783.
176 Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, 1775-1854
177 Friedrich Adolf Trendelenburg, 1802-1872
178 morgen eine solche Diskussion: Bezieht sich auf die Diskussion über Angelegenheiten der Anthroposophischen Gesellschaft am 17. September 1923 in Stuttgart, wovon jedoch keine Nachschrift erhalten ist.



NACHWEIS DER KORREKTUREN

188 Seite 24, Zeile 4 v. o:
In der 1. Auflage lautete der Satz stenogrammgemäß: «Eine Sprache wird innerlich vertieft, seelenvoll, wenn die Venus zum Beispiel in der Quadratur steht zum Mars. Dagegen wird eine Sprache seelenlos, schellend, wenn die Venus und der Mars in Konjunktion stehen». - In der 2. Auflage wurden die Worte Quadratur und Konjunktion leider vertauscht. In der vorliegenden 3. Auflage ist der Satz wieder stenogrammgemäß wiedergegeben und entspricht somit dem Wortlaut der 1. Auflage.

Seite 48:
Auf Grund eingehender Prüfung von Stenogramm und Umschrift ist die ursprünglich an dieser Stelle eingefügte Zeichnung ersetzt worden durch diejenige, welche der Originaltafelzeichnung (Tafel 3) entspricht.

Seite 50, Zeile 14 v. o:
Einheiten, statt Einteilungen (laut Stenogramm).

Seite 54:
In den früheren Auflagen stand im Schema noch das Wort «Chaos». Bei der Prüfung der stenografischen Unterlagen und der Originalwandtafeln wurde ersichtlich, daß dieses Wort als Texterläuterung bereits vorher (siehe S. 53) - unabhängig vom später entwickelten Schema - an die Tafel geschrieben wurde.

Seite 103 ff:
Bei der Stenogrammkontrolle hat sich herausgestellt, daß die in den früheren Auflagen eingefügten Zeichnungen nicht zum Vortrag vom 10. September 1923 gehören, sondern zum Reisebericht vom 9. September. Marie Steiner gab 1944 eine Einzelausgabe heraus vom 10. September 1923 und übernahm damals zur Illustration die Zeichnungen des Reiseberichtes. Da in der vorliegenden Ausgabe der Bericht vom 9. September nun ebenfalls aufgenommen worden ist, finden sich die Zeichnungen wieder dort eingefügt, wo sie ursprünglich vorgesehen waren. (S. 86-93 in dieser Auflage.)




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