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Hinweise

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Zu dieser Ausgabe

Seite Text
187 In den ersten Monaten des Jahres 1922 unternahm Rudolf Steiner eine Reihe von Vortragsreisen in verschiedene Lander. Er sprach auf zwei von der Konzertagentur Wolff & Sachs veranstalteten Tourneen in verschiedenen Städten Deutschlands öffentlich über «Das Wesen der Anthroposophie» und über «Anthroposophie und Geist-Erkenntnis», hielt Vorträge im Rahmen der Hochschulkurse in Berlin und Den Haag sowie in London anläßlich der Festveranstaltungen «New Ideals in Education». Zwischen diesen Reisen kehrte er jeweils für einige Tage nach Dornach zurück und hielt dort Vorträge für die Mitglieder. Dazu gehören die im vorliegenden Band veröffentlichten Vorträge, die an drei Wochenenden in Dornach gehalten wurden.

Für die 2. Auflage 1998 wurde der Band durchgesehen von Anna Maria Baiaster und Ulla Trapp. In die Neuauflage wurde ergänzend aufgenommen die 2. Hälfte des Vortrags vom 28. Mai 1922; die Hinweise wurden ergänzt und ein Namenregister beigefügt.

Textunterlagen: Alle Vorträge wurden von der Berufsstenogoraphin Helene Finckh mitgeschrieben und nach ihren Klartextübertragungen gedruckt. Eine Ausnahme bildet der Vortrag vom 28. Mai 1922, von welchem sie nur die erste Hälfte übertragen hat; siehe hierzu Hinweis zu Seite 156.

Der Titel «Das menschliche Seelenleben im Zusammenhange mit der Weltentwickelung» ist von Rudolf Steiner.

Der Titel «Menschliches Geistesstreben im Zusammenhang mit der Erdentwickelung» geht auf die Erstveröffentlichung im «Nachrichtenblatt» 1928 zurück und wurde wahrscheinlich von Marie Steiner gegeben.

Der Titel des Bandes stammt vom Herausgeber der ersten Auflage.


Zu den Tafelzeichnungen: Die Original-Wandtafelzeichnungen und -anschriften Rudolf Steiners bei diesen Vorträgen sind erhalten geblieben, da die Tafeln damals mit schwarzem Papier bespannt waren. Sie sind als Ergänzung zu den Vorträgen im Band IX der Reihe «Rudolf Steiner, Wandtafelzeichnungen zum Vortragswerk» verkleinert wiedergegeben. Die in den früheren Auflagen in den Text eingefügten zeichnerischen Übertragungen sind auch für diese Auflage beibehalten worden. Auf die entsprechenden Originaltafeln wird jeweils an den betreffenden Textstellen durch Randvermerke aufmerksam gemacht.
188 Einzelausgaben:
29. April bis 7. Mai 1922: «Das menschliche Seelenleben im Zusammenhange mit der Weltentwickelung», Basel 1959.
26. bis 28. Mai 1922: «Menschliches Geistesstreben im Zusammenhang mit der Erdentwickelung», Dornach 1952.

Veröffentlichungen in Zeitschriften:
29. April bis 7. Mai 1922: In «Das Goetheanum» 7. Jg. 1928, Nrn. 44-51 und 8. Jg., 1929, Nrn. 1-3, 5-11; ferner in «Blätter für Anthroposophie» 8. Jg., 1956, Nrn. 7-11 und 9. Jg., 1957, Nrn. 1 und 2.
26. Mai 1922: «Nachrichtenblatt», 5. Jg., 1928, Nrn. 32-35.
27. und 28. Mai 1922 «Das Goetheanum» 11. Jg., 1932, Nrn. 7-10.
17. Juni 1922 «Das Goetheanum» 20. Jg., 1941, Nrn. 28-30.



Hinweise zum Text

188 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesaratausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliograpahie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


Zu Seite:
19 Rose von Schiras: Stadt im südlichen Iran, bekannt durch ihre Rosenzucht.
36 «Theosophie. Einführung in die übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung», GA 9.
37 Johann Friedrich Herbart, 1776-1842, Philosoph und Erzieher.
41 «Was man schwarz auf weiß besitzt. ..»: Goethe, «Faust» I, Vers 1966-1967.
46 «was ihr den Geist der Zeiten heißt…»: Goethe, «Faust» I, Vers 577f.

Schon Goethe hat noch elementar unterschieden: Nicht nachgewiesen.
48 Lloyd George, 1863-1945, liberaler britischer Staatsmann, von 1916 bis 1922 Ministerpräsident.

Georges Clemenceau, 1841—1929, französischer Staatsmann, Ministerpräsident 1906 bis 1909 und 1917 bis 1920.

Otto Fürst von Bismarck, Herzog von Lauenburg, 1815-1898, Kanzler des Deutschen Reiches.
76 wenn wir im «Faust» hören: «Die Sonne tönt…»: Goethe, «Faust» I, Prolog, Vers 243ff..
87 ich habe in meinem Buche «Goethes Weltanschauung»: GA 6, am Schluß des Kapitels «Persönlichkeit und Weltanschauung».
189
90 um im Goetheschen Sinne zu sprechen: «Man suche nur nichts hinter den Phänomenen, sie selbst sind die Lehre». Vergleiche «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in «Kürschners Deutsche National-Litteratur», 5 Bände, GA la-e, Nachdruck Dornach 1975, Band V «Sprüche in Prosa », S. 376.
92 Spektralanalyse: Methode des Nachweises von Stoffen (u. a. auf den Himmelskörpern) durch das Lichtspektrum, entwickelt von Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899), deutscher Chemiker, und Gustav Robert Kirchhoff (1824-1887), deutscher Physiker.

Neovitalismus: Entwickelt von Hans Driesch (1867-1941), deutscher Biologe. Hauptwerk: Philosophie des Organischen, 2 Bde. 1909.

Psycboid: Begriff des Vitalismus für seelenartige Ganzheiten, auch von C. G. Jung als Bezeichnung für gewisse Seelenschichten verwendet.
94 zunächst die vorbereitenden Schriften und dann meine «Philosophie der Freiheit»: «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Rücksicht auf Schiller», GA 2; «Wahrheit und Wissenschaft», GA 3; «Die Philosophie der Freiheit», GA 4.
101 daß uns der Laboratoriumstisch ein Altar wird: Vgl. zum Beispiel in «Die Apokalypse des Johannes», GA 104, 10. Vortrag, 27. Juni 1908,
104 «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung», GA 7; «Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums», GA 8.
105 Ernst Haeckel, 1834-1919, Naturwissenschafter. Begründer des Monismus, kämpfte für Darwins Abstammungslehre.
106 meiner mystischen Schriften: Siehe Hinweis zu Seite 104.
111 Ich habe vor vielen Jahren schon darauf aufmerksam gemacht: In dem Aufsatz «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft», erschienen 1907 in der Zeitschrift«Lucifer-Gnosis».
124 «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung», GA 9.
128 «Die Geheimwissenschaft im Umriß», GA 13; «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», GA 10.
135 Hexameter: Griechischer Vers aus sechs Daktylen.
135 Pentameter: Fünffüßiger Vers — zwei Daktylen — Hiatus — zwei Daktylen.
138 der Mensch … hat zwölf Sinne: Siehe u.a. «Anthroposophie, Psychosophie, Pneumatosophie», zwölf Vorträge, Berlin 23. Oktober 1909 bis 16. Dezember 1911, GA 115; ferner «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Heft 14 und 34.
156 Wenn man mit vollem Ernste auf so bedeutsame Dinge hinblickt: Der zweite Teil des Vortrages war in der ersten Auflage des Bandes nicht enthalten, da die Stenographin Helene Finckh diesen Abschnitt nicht aus dem Stenogramm übertragen hatte. Die Übertragung konnte erst Jahre später durch Hedwig Frey und Günther Frenz vorgenommen werden, nachdem der zitierte Zeitungsartikel aufgefunden worden war.
190
156 Veröffentlichung … meines Zyklus «Der Orient im Lichte des Okzident»: Der Vortragszyklus «Der Orient im Lichte des Okzident. Die Kinder des Luzifer und die Brüder Christi», neun Vorträge, gehalten in München vom 23. bis 31. August 1909, GA 113, wurde von Rudolf Steiner für den Abdruck in der Zeitschrift «Die Drei» durchgesehen und mit einer Vorbemerkung versehen.
157 Hochschulkurse: Der erste anthroposophische Hochschulkurs fand in Dornach im September/Oktober 1920 statt; Rudolf Steiner hielt aus diesem Anlaß die Vorträge «Grenzen der Naturerkenntnis und ihre Überwindung», GA 322; ebenso der zweite Hochschulkurs im April 1921 mit Rudolf Steiners Vorträgen «Die befruchtende Wirkung der Anthroposophie auf die Fachwissenschaften», GA 76. Weitere Hochschulkurse wurden veranstaltet in Darmstadt im Juli 1921 (GA 77a), in Stuttgart im August/September 1921 (GA 78), in Berlin im März 1922 (GA 81) und in Den Haag im April 1922 (GA 82). Der Wiener Kongreß mit Rudolf Steiners Vorträgen «Westliche und östliche Weltgegensätzlichkeiten» war vom 1. bis 12. Juni 1922 (GA 83).
161 Stuttgarter Kongreß: Ein allgemeiner öffentlicher Kongreß mit dem Titel «Kulturausblicke der Anthroposophischen Bewegung» hatte vom 28. August bis zum 7. September 1921 im Gustav-Siegle-Haus in Stuttgart stattgefunden. Zahlreiche anthroposophische Redner hielten täglich Vorträge zu den verschiedenen Wissenschaftsgebieten, und Rudolf Steiner gab einen Zyklus von acht Abendvorträgen mit dem Thema «Anthroposophie, ihre Erkenntniswurzeln und ihre Lebensfrüchte, mit einer Einleitung über den Agnostizismus als Verderber echten Menschentums», GA 78.
162 bezüglich meines letzten Vortragszyklus in Deutschland: Bei einer durch die Konzertdirektion Wolff und Sachs arrangierten Vortragstournee - vom 12. bis 22. Mai 1922 - hatte Rudolf Steiner in Berlin, Breslau, München, Mannheim, Elberfeld, Köln, Bremen, Hamburg und Leipzig über das Thema «Anthroposophie und Geist-Erkenntnis» gesprochen.

Besprechung von einer mir unbekannten Persönlichkeit zugekommen: «Anthroposophie und Yogha-Praxis». B.G. im «Berliner Börsen-Courier» Nr. 229 vom 17. Mai 1922.

jenen Vortragszyklus, der ja … jene schauderhaften Störungen erfahren hat: Bei dem Vortrag in München am 15. Mai 1922 war es durch Rechtsradikale zu erheblichen Unruhen gekommen; siehe Hans Büchenbachers Bericht «München 1922» in «Erinnerungen an Rudolf Steiner», Stuttgart 1979. Auch in Elberfeld gab es Störungen, wie Rudolf Steiner in seinem Brief vom 19. Mai 1922 (in GA 262) an Marie Steiner berichtet.
166 Wiener West-Ost-Kongreß: Dieser Kongreß wurde abgehalten in Wien vom 1. bis 12. Juni 1922 als zweiter internationaler Kongreß der anthroposophischen Bewegung und stellte einen Höhepunkt der öffentlichen Wirksamkeit Rudolf Steiners dar. Siehe «Westliche und östliche Weltgegensätzlichkeit», Zyklus von zehn Vorträgen, GA 83.
191
168 Morgen werde ich Ihnen einiges mitteilen … Wiener West-Ost-Kongreß: Am 18. Juni 1922 gab Rudolf Steiner den Mitgliedern einen Bericht über den Wiener Kongreß. Dieser Bericht ist auszugsweise abgedruckt in GA 83.
170 Sokrates, um 470-399 v. Chr., athenischer Philosoph.
174 was ich zum Beispiel… schon früher angeführt habe: Zum Beispiel im Vortrag vom 31. Dezember 1921 in Dornach (in GA 209).
177 Wladimir Solowjow, 1835-1900, russischer Philosoph.
178 Thomas Carlyle > 1795-1881, englischer Kulturphilosoph und Historiker. Der Ausspruch, der Carlyle nachgesprochen wurde, konnte noch nicht nachgewiesen werden.
180 West-Ost-Aphorismen: In «Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. Gesammelte Aufsätze 1921-1925», GA 36.
184 Morgen will ich Ihnen dann von diesem West-Ost-Kongreß berichten: Siehe Hinweis zu Seite 168.




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