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Zu dieser Ausgabe

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179 Der vorliegende Vortragszyklus wurde von Rudolf Steiner im Zweig Leipzig der damaligen Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft gehalten; eingeladen waren alle Mitglieder (siehe Einladung Seiten 176/177). Da der Zweig Leipzig von Elise Wolfram geleitet wurde, die sich besonders stark für Mythologien interessierte, selbst Vorträge hielt und Schriften publizierte, darf angenommen werden, daß sie um das Thema gebeten hatte. Allerdings hatte vier Wochen vorher bereits in Stuttgart ein Vortragszyklus unter ähnlichem Titel stattgefunden: «Welt, Erde und Mensch, deren Wesen und Entwickelung, sowie ihre Spiegelung zwischen ägyptischem Mythos und gegenwärtiger Kultur» (GA 105), über dessen Zustandekommen ebenfalls nichts näheres bekannt ist. Beide Zyklen waren in Nr. VII (September 1908) der «Mitteilungen für die Mitglieder der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft (Hauptquartier Adyar)» angekündigt worden.

Textunterlagen: Rudolf Steiners frei gehaltene Vortrage wurden von stenographisch geschulten Freunden mehr oder weniger gut mitgeschrieben. Bei der hier vorliegenden Vortragsreihe muß ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Nachschriften lückenhaft sind. Die erste Buchausgabe (Dornach 1931) brachte schon einige Ergänzungen aus einer anderen Nachschrift als derjenigen, auf Grund welcher die Ausgabe im Zyklenformat (Berlin 1911) erfolgte. Einige besonders mangelhafte Stellen sind in den folgenden Hinweisen vermerkt.
Rudolf Steiner selbst konnte den zu seinen Lebzeiten erschienenen Manuskriptdruck (Berlin 1911) infolge seiner totalen Überbeanspruchung durch ständige Vortragsreisen nicht selbst durchsehen. Die Herausgabe besorgte in seinem Auftrag Marie von Sivers (Marie Steiner). Sie gab auch die erste Buchausgabe (Dornach 1931) heraus, der sie Inhaltsangaben beifügte, die für die späteren Auflagen innerhalb der Gesamtausgabe teilweise erweitert wurden. Auch sind Hinweise und ein Namenregister erstellt worden.

Der Titel des Bandes wurde für die 5. Auflage 1992 entsprechend dem von Rudolf Steiner für den Vortragszyklus gegebenen ergänzt.



Hinweise zum Text

180 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben.


Zu Seite
11 Goethe … «Geheimnisse»: Ein Fragment (1784-1786). Siehe hierzu Rudolf Steiners Vortrag in Köln, 25. Dezember 1907 «Die Geheimnisse. Ein Weihnachts- und Ostergedicht von Goethe», Einzelausgabe, und in «Natur- und Geistwesen - ihr Wirken in unserer sichtbaren Welt», GA 98.
15 Sammlungen des Veda: «Veda», d. h. heiliges «Wissen», nennt sich die Gesamtheit der ältesten in der Sanskritsprache abgefaßten religiösen Schriften der Hindus, denen ein überirdischer Ursprung zugeschrieben wird. Es handelt sich um eine umfangreiche Literatur, die lange Zeit nur mündlich weitergegeben wurde. Die vedischen Überlieferungen gliedern sich hauptsächlich in 1. die Sanhitas, 2. die Brahmanas und 3. die Aranyakas und Upanishads. Die Sanhitas sind «Sammlungen» von Liedern, Opferformeln und Zaubersprüchen. Man unterscheidet vier derartige Sammlungen, die man allgemein vereinfacht die «vier Veden» nennt.
15 ff. Zaratbustra: Gemeint ist der eigentliche oder erste Zarathustra. Im öffentlichen Vortrag über «Zarathustra», Berlin, 19. Januar 1911 in «Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins», GA 60, führt Rudolf Steiner aus: «Griechische Geschichtsschreiber wiesen immer wieder darauf hin, daß man Zarathustra weit hinauszuversetzen hat, etwa 5000 bis 6000 Jahre weit hinter den Trojanischen Krieg.»
15 Homer, 9. Jahrhundert v. Chr.

Äscbylos, 525-456 v.Chr.

Sophokles, 497/496-406 v.Chr.
17 Raffael Santi, 1483-1520.
18 das Wort «Ich bin, das da war …»: Inschrift auf dem Standbild der Göttin zu Sais.
22 Karl der Große, 724-814.
29 Gnostiker … Pleroma: Siehe hierzu die näheren Darstellungen Rudolf Steiners im Vortrag Dornach 15. Juli 1923 in «Drei Perspektiven der Anthroposophie. Kulturphänomene, geisteswissenschaftlich betrachtet», GA 225.
40 Manu: Theosophisch-indische Bezeichnung für den großen Eingeweihten, der die Völkerstämme aus der Atlantis nach Osten führte. Siehe hierzu die näheren Darstellungen in «Das Prinzip der spirituellen Ökonomie im Zusammenhang mit Wiederverkörperungsfragen. Ein Aspekt der geistigen Führung der Menschheit», GA 109.
53 als die Griechen … nach Indien drangen: Vergleiche Hinweis zu Seite 64. Alexander der Große, 356-323 v.Chr.; zog im Frühjahr 327 nach Indien.
57 meine «Theosophie»: «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung» (1904) GA 9.
58 Kama, Kama-Manas, Manas: Theosophische Bezeichnungen. Kama ist der Astralleib; Kama-Manas das sogenannte niedere Manas, die Verstandesseele; Manas, das sogenannte höhere Manas, wird in Rudolf Steiners «Theosophie» die «geisterfüllte Bewußtseinsseele» oder «Geistselbst» genannt.
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58 wie dem Prana die Budhi… entspricht: In den beiden ersten Ausgaben steht «wie dem Kama die Budhi entspricht», was auf einem Hörfehler der Nachschreiber beruht.
59 Veda-Zitat: Rigveda I, 164, 45.

Veda-Zitat: Rigveda I, 164, 37.
60 Sokrates, 470-399 v. Chr.

Plato, 427-347 v.Chr.
64 Dieses Bild, das Brabman der Inder (..,), das den Griechen erschien wie Herakles: An der Stelle der Pünktchen (…) ist eine in früheren Ausgaben abgedruckte, nur mangelhaft überlieferte Stelle über Ich und Brahma weggelassen worden, offenbar ein Hinweis auf den berühmten Satz: Aham Brahma asmi = Ich bin Brahma. Siehe hierzu «Der Orient im Lichte des Okzidents. Die Kinder des Luzifer und die Brüder Christi», 3., 6., 7. Vortrag, GA 113.
84 Veda-Zitat: Rigveda X, 27,15-16.
91 Homer: 9. Jahrhundert v. Chr.
93 O Sohn, Sohn …: Zitat aus Piatons «Timaios», 22 B/22 C.
106/107 der Ritus, der erwähnt wird bei Tacitus: Tacitus Publius, 55 bis etwa 116, römischer Geschichtsschreiber. Germania, Cap. XL
117 Hermes Trismegistos: Siehe hierzu Rudolf Steiners Vortrag über «Hermes» in «Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins», GA 60.
121 Hammurabi, 1955-1913 v.Chr.
127/128 Ausspruch eines Eingeweihten: Aus Homers «Odyssee», XL Gesang, V. 488-491.
129 Augustinus, 354-430. Zitat aus: «Retractationes», L., I. Capt. XIII, 3.
130 Die Menschen, auch die Theosophen, stellen sich die Geheimnisse der Reinkarnation gewöhnlich viel zu einfach vor: Siehe hierzu die Darstellungen in «Das Prinzip der spirituellen Ökonomie im Zusammenhang mit Wiederverkörperungsfragen», GA 109.
130 H. P. Blavatsky, 1831-1891. Gründete 1875 die Theosophische Gesellschaft.
147 des Gottes…: In den beiden ersten Ausgaben heißt es gemäß Nachschrift «des Gottes Manu», wobei es sich um einen Hörfehler handeln muß. Der richtige Name konnte bisher nicht ermittelt werden.
163 Tacitus: Vergleiche Hinweis zu Seite 106/107.
165 wenn wir … den Ausdruck Devachan gebrauchen: Die Stelle ist in der Nachschrift ungenügend und fehlerhaft. Daher wurde ein in den früheren Ausgaben enthaltener mißverständlicher Satz hier weggelassen. Sachlich ist Devachan eine Bezeichnung, die ebenso wie Devayana auf die höheren Geistgebiete hinweist. Sprachlich dagegen ist Devachan ein tibetanisches Wort, das als Übersetzung für das indische sukhavati, den Namen von Indra's Himmel oder Paradies, geprägt wurde. Devayana ist rein indisch und bedeutet Götter- (deva) Weg (yana).
170 Nikolaus Kopernikus, 1473-1543.

Johannes Kepler, 1571-1630. Das Zitat ist aus der Vorrede zum fünften Buch von «Harmonices mundi».
171 Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim), 1493-1541.




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