Hinweise

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266 Textunterlagen: Die erste Veröffentlichung dieser Notizen erfolgte in den Jahren 1942/43 in dem Nachrichtenblatt für Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht - Nachrichten für deren Mitglieder» (Beilage zur Wochenschrift «Das Goetheanum»), und zwar nach den Aufzeichnungen von Mathilde Scholl. Für die vorliegende Buchausgabe wurden jedoch sämtliche im Archiv der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung vorliegenden Unterlagen herangezogen. Darunter boten vor allem die Notizen von Marie Steiner-von Sivers eine bedeutende Hilfe zur Textverbesserung, mit Ausnahme für den 25. und 26. Vortrag, für welche ihre Notizen nicht vorhanden sind.
Soweit in den Handaufzeichnungen Lücken markiert sind, wurden sie in dieser Buchausgabe gekennzeichnet, um dem Leser den Notizencharakter in Erinnerung zu bringen. Unvollständige Sätze wurden vom Herausgeber durch in eckige Klammern [ ] gestellte Einfügungen ergänzt.

Zum Titel des Bandes: Es ist überliefert, daß Rudolf Steiner den Lehrgang unter dieser Bezeichnung gehalten hat.

Einige unter den folgenden Hinweisen gehen auf Günther Schubert (f 1969) zurück, der die Bearbeitung des Textes für den Abdruck im Nachrichtenblatt 1942/43 besorgte.

Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


Zu Seite:
17 Schlangensymbol… Moses: 4. Buch Mose 21,8-9 undJoh.-Ev. 3,14.
19 Kundalinifeuer:Yg. unter: Erklärung indisch-theosophischer Ausdrücke, im Anschluß an die Hinweise.
20, 256 die altgermanische Mythe läßt den Riesen Ymir so aufgeteilt werden: In der nordischen Mythe vom Anfang der Welt werden aus dem Körper des Urriesen die einzelnen Teile der Welt geschaffen: aus dem Fleisch die Erde, aus dem Blut die Gewässer, aus den Knochen das Gestein, aus den Haaren die Wälder, aus dem Schädel der Himmel, aus dem Gehirn die Wolken. Vgl. Eugen Mogk, Germanische Mythologie, Leipzig 1906.
20 Eigentlich gibt es im ganzen zwölf Bewußtseinsstufen: Siehe auch «Aus der AkashaChronik» (1904-08), GA Bibl.-Nr. 11 (Kapitel: Das Leben des Saturn); sowie Vortrag Berlin, 27. Januar 1908, in «Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen», GA Bibl.-Nr. 102.
21 Bienenstock … dreierlei Wesen …, gemeinsame Seele:Über die Bienen hielt Rudolf Steiner später, im Jahre 1923, eine ganze Vortragsreihe. Siehe «Mensch und Welt - Das Wirken des Geistes in der Natur - Über die Bienen», GA Bibl.-Nr. 351.
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21 Alle einzelnen Gehirnmoleküle wird er bewußt von außen her dirigieren müssen: Ausführlicher dargestellt in «Aus der Akasha-Chronik» (1904-08), GA Bibl.- Nr. 11, in dem Kapitel: Einige notwendige Zwischenbemerkungen.

Fußwaschung,., höhere Bewußtseinsstufe: Siehe auch Vortrag Berlin, 1. April 1907, abgedruckt in «Die Mysterien des Geistes, des Sohnes und des Vaters», Dornach 1981. Innerhalb der Gesamtausgabe in «Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft», GA Bibl.-Nr. 96.
22 ein Reich des Guten und ein Reich des Bösen: Siehe auch «Die Apokalypse des Johannes», GA BibL-Nr. 104.
23 Tiere in den finsteren Höhlen von Kentucky: Dieses Beispiel wird von Rudolf Steiner oft angefühlt. In den amerikanischen Höhlen stieß man zuerst auf das Phänomen der rudimentären Organe. Siehe Darwin, Entstehung der Arten, 5. Kapitel: Gesetze der Abänderung.
28 Hüter der Schwelle… Art von Doppelgänger: Grundlegend dargestellt z.B. in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/05), GA Bibl.-Nr. 10, sowie in GA Bibl.-Nr. 14 «Vier Mysteriendramen» (1910-14).
30 Tolstojs Buch «Über das Nichtstun»: Erschienen 1893. - Eine ausführliche Darstellung der Lebensanschauung Tolstojs im Gegensatz zur westlichen Weltanschauung findet sich im Vortrag Berlin, 3. November 1904 in «Ursprung und Ziel des Menschen. Grundbegriffe der Geisteswissenschaften», GA Bibl.-Nr. 53.

Zum Text des 3. Vortrages: Schon beim Abdruck 1942 im Nachrichtenblatt wies Günther Schubert darauf hin, daß der Text des zweiten Teiles als nicht authentisch gelten könne, da der eigentliche Gedankengang nicht klar festgehalten werden konnte. Es handelte sich offensichtlich darum, einige schwer verständliche Stellen aus dem 3. Band von Blavatskys «Geheimlehre» zu verdeutlichen und in das richtige Licht zu stellen. Aber der wesentliche Punkt, wie die von Blavatsky erwähnten Bewußtseinsformen und besonders ihre Reihenfolge mit der im ersten Teil des Vortrags zugrunde liegenden üblichen geisteswissenschaftlichen Systematik zusammengebracht werden müsse, ist in den Notizen völlig ausgefallen und leider auch nicht aus anderen Vorträgen bekannt.

Form, Leben, Bewußtsein: Ausführlicher noch behandelt im 27. Vortrag; vgl. Hinweis zu S. 212 f. und S. 123.
32 Bei einer Ohnmacht kann durch Andrang des Blutes nach dem Kopf der Organismus in den drei Kanälen gestört werden: Ohnmächten erfolgen gewöhnlich bei Blutleere im Gehirn, Rudolf Steiner weist aber hier auf Störungen des Orientierungssinnes hin. Es ist auch hier zu berücksichtigen, daß es sich um fragmentarische Zuhörernotizen handelt.
33, 180 ursprüngliche Bedeutung des Kreuzeszeichens: Deutlicher als hier werden die Richtungen des Kreuzes z.B. erklärt im Vortrag Basel, 22. November 1907: «Die Pflanze zeichnet man vertikal der Erde zugerichtet, den Menschen ebenso vertikal von der Erde abgewendet, das Tier horizontal.» Siehe GA Bibl.-Nr. 100 «Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis».
33 Die Weltenseele ist an das Kreuz des Weltenleibes gespannt: Plato, Timaios, Kap. VIII p 36 B.
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34 Daher verbinden wir das «Es denkt» mit der Sprache: Siehe hierzu «Anweisungen für eine esoterische Schulung», GA Bibl.-Nr. 245.
35 Die Seherin von Prevorst: Aufzeichnungen von Justinus Kerner, 1. Auflage Stuttgart 1828.

daß der Mittelpunkt des Bewußtseins sich vom Kopf herabsenkt: Diese Stelle ist offensichtlich ungenügend festgehalten. Deutlicher wird dasselbe nochmals wiederholt im folgenden, dem 4. Vortrag dieses Kursus.
36 f. Helena Petrowna Blavatsky weist besonders… wie Blavatsky sagt… Blavatsky sagt ganz richtig … Wir unterscheiden also mit Blavatsky …: Rudolf Steiner bezieht sich hier auf die Abschnitte «Astrales Bewußtsein», «Kama-pranisches Bewußtsein», «Kama-manasisches Bewußtsein» in Band 3 der «Geheimlehre», S. 558:

'' '' «Astrales Bewußtsein

Das einiger Pflanzen (z. B. der sensitiven), der Ameisen, Spinnen und einiger (indischer) Nachtmotten, aber nicht der Bienen.
Die Wirbeltiere im allgemeinen sind ohne dieses Bewußtsein, aber die plazentalen Säugetiere haben alle Möglichkeiten des menschlichen Bewußtseins, obwohl sie gegenwärtig natürlich schlummern.
Idioten leben auf diesem Plane. Der gewöhnliche Ausdruck: <er hat seinen Verstand verloren» ist eine geheime Wahrheit Denn wenn durch Entsetzen oder eine andere Ursache das niedere Gemüt gelähmt wird, dann ist das Bewußtsein auf dem Astralplane. Das Studium des Wahnsinns wird viel Licht auf diese Punkte werfen. Dieser kann der <Nervenplan> genannt werden. Er wird mittels unserer <Nervenzentren> erkannt, von denen die Physiologie nichts weiß, z. B. der Hellsehende liest mit verbundenen Augen, liest mit den Fingerspitzen, mit der Magengrube usw. Dieser Sinn ist sehr entwickelt bei Tauben und Stummen.

'' '' Kama-pranisches Bewußtsein

Das allgmeine Lebensbewußtsein, das der ganzen objektiven Welt angehört, sogar den Steinen; denn wenn die Steine nicht lebendig wären, könnten sie nicht verfallen, Funken sprühen usw. Verwandtschaft zwischen chemischen Elementen ist eine Offenbarung dieses Kamischen Bewußtseins.

'' '' Kama-manasisches Bewußtsein

Das instinktive Bewußtsein der Tiere und Idioten in seinen niedersten Graden, die Pläne der sinnlichen Empfindung: im Menschen sind diese rationalisiert, z.B. ein in einem Zimmer eingeschlossener Hund hat den Instinkt herauszukommen, aber er kann nicht, weil sein Instinkt nicht genügend vernünftig geworden ist, um die notwendigen Mittel zu ergreifen; während ein Mensch sofort die Situation erfaßt und sich frei macht. Der höchste Grad dieses Kama-manasischen Bewußtseins ist der psychische. So gibt es sieben Grade vom instinkiven animalischen bis zum rationalisierten instinktiven und psychischen.»
36 Daher sind die Handlungen der Ameisen so geordnet: Diese Ausführungen sind so gekürzt festgehalten, daß sie nur richtig zu verstehen sind, wenn man sie ergänzt oder eigentlich ersetzt durch diejenigen im nächsten, dem 4. Vortrag.
37, 42 Sphinxsage: Die Sphinx - Tochter der Echidna und ihres Sohnes, des Hundes Orthros, ein Ungeheuer mit dem Leib einer Hündin, mit Mädchenkopf, Löwenklauen,
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37, 42 Drachenschwanz und Flügeln - wurde von Here, wegen des Dionysos Geburt aufgebracht, nach Theben gesendet, wo sie durch ein Rätsel Tod und Verderben stiftete. Sie fragte die Unglücklichen, welche sie erreichte: Welches Geschöpf geht am Morgen auf vier, am Mittag auf zwei, und am Abend auf drei Füßen ? — Ödipus war der Glückliche, welcher die Auflösung, das Menschenleben, fand, worauf sie sich selbst von ihrem Felsen herabstürzte. - In der Malerei der großen Kuppel des ersten Goetheanumbaues findet sich als Motiv Griechenlands ebenfalls dieses Sphinx-Ödipus-Motiv.
38 hinkt der Vulkan: (römisch Vulcanus, griech. Hephaistos), der Gott des Feuers und der Schmiedekunst. Er hinkt, weil ihn Zeus im Zorn zweimal aus dem Olymp warf. Nach der ursprünglichen Sage war seine Werkstatt im Olymp, nach späteren in vulkanischen Gegenden.

Über Bienen und Ameisen: Siehe Hinweis zu S. 21.
39 Artikel über die Alchimie: Karl Arnold Kortum veröffentlichte im «Reichsanzeiger» vom 8. Oktober 1796 eine Abhandlung über den Stein der Weisen. Den Quellennachweis erbrachte Ludwig Kleeberg in seinem Buch «Wege und Worte», 2. Auflage Stuttgart 1961, Fußnote zu S. 131. Siehe auch Ernst Tegeler «Der Bochumer Arzt Dr. Karl Arnold Kortum, der Dichter der Jobsiade. Sein Leben und sein Wirken», Jena 1931, in «Arbeiten zur Kenntnis der Geschichte der Medizin im Rheinland und in Westfalen», hrsg. von Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Paul Krause in Münster i.W., Heft 7, S. 23-34.
39 «Jobsiade»: Komisches Epos von Karl Arnold Kortum, erschienen 1784.
41 Denselben Prozeß, den Kohlenstoff zu verarbeiten: Siehe hierzu die ausführlichere Darstellung im 12. Vortrag von «Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik», GA Bibl.-Nr. 293.
42 Angabe Blavatskys …/Im Band III der «Geheimlehre» findet sich auf S. 544/45 der deutschen Ausgabe die Angabe: «Am Ende der nächsten Runde wird die Menschheit wieder mann-weiblich werden, und dann werden zwei Rückenmarke sein. In der siebenten Rasse werden die zwei in die eine verschmelzen. Die Evolution entspricht den Rassen, und mit der Evolution der Rassen entwickelt sich der sympathische Nerv in ein echtes Rückenmark. Wir kehren den Bogen aufwärtssteigend zurück, nur mit Hinzutritt des Selbstbewußtseins…»
43 Wille, Gefühl und Denken werden beim Geheimschüler getrennt: Siehe hierzu «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/05), GA Bibl.-Nr. 10, Kapitel: Die Spaltung der Persönlichkeit während der Geheimschulung.
44 während die indische Literatur von vier verschiedenen Graden des Äthers spricht: Gemeint sind die vier Elemente als vier Grade des allgemeinen Äthers. Im TaittiriyaUpanishad 2,1 in der Übersetzung von Paul Deussen heißt es: «Wahrlich aus diesem Atman ist das Akasha entstanden, aus dem Akasha der Wind (vayu), aus dem Wind das Feuer (agni-Tejas), aus dem Feuer das Wasser (apas), aus dem Wasser die Erde (prthivi).» - Nach Günther Schubert müßte die Stelle wie folgt übersetzt werden : «Wahrlich, aus diesem Atman ist der allgemeine Äther (Akasha) entstanden, aus dem allgemeinen Äther der Wärmezustand (vayu, Wärmeäther), aus dem Wärmezustand der gasförmige Zustand (apas, chemischer Äther), aus dem flüssigen Zustand der feste Zustand (prthivi, Lebensäther).» Günther Schubert, «Indische
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44 Bezeichnungen für die Ätherarten» in Gäa Sophia, Jahrbuch der naturwissenschaftl. Sektion der Freien Hochschule am Goetheanum Dornach, 1926.
45 Atemübungen sind nur dann Hathajoga-Übungen, wenn sie auf der falschen Stufe gemacht werden. Sonst sind sie Rajajoga- Übungen: Diese Formulierung bezieht sich auf die in der Theosophischen Gesellschaft von Blavatsky herrührende starke Ablehnung der Hathajoga (Leibdisziplin); es wurde nur die Rajajoga (Geistdisziplin) gelten gelassen. Hinsichtlich der Atemübungen siehe GA Bibl.-Nr. 245 «Anweisungen für eine esoterische Schulung».
48, 81 «Licht auf den Weg»: Schrift der englischen Theosophin Mabel Collins «zum Frommen derer, welche unbekannt mit des Morgenlandes Weisheit unter deren Einfluß zu treten begehren». 4. deutsche Auflage Leipzig 1904. Rudolf Steiners Exegese hierzu siehe in GA Bibl.-Nr. 245 «Anweisungen für eine esoterische Schulung».
49 Goethes Märchen: «Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie» erschien erstmals 1795 in den «Hören» als Abschluß der Erzählung «Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter». Siehe auch Rudolf Steiner, «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen von der Schlange und der Lilie» (1918), GA Bibl.-Nr. 22.
51 Nichts gibt ihm den Gedanken, wenn er ihn nicht zum Wahrnehmen hinzu schafft: Dieser Satz ist in den verschiedenen Vorlagen verschieden festgehalten, mehrfach so: «Nichts gibt ihm der Gedanke, wenn er ihn nicht zum Wahrnehmen umschafft.» Bei Mathilde Scholl lautet er: «Nichts gibt ihm das Wahrnehmen, wenn er es nicht zum Gedanken umschafft.» In den Notizen von Marie Steiner-von Sivers fehlt der Satz gänzlich. Er wurde vom Herausgeber sinngemäß geändert.
53 Oken hat den Tintenfisch mit der menschlichen Zunge in Beziehung gebracht: Siehe «Lehrbuch der Naturphilosophie», 2. umgearbeitete Auflage von Friedrich Frommann (14. Buch: Zoologie S. 424, 466, 496), Jena 1831.
54 Bodhisattvas: Siehe hierzu Vortrag Berlin, 25- Oktober 1909 in «Der Christus-Impuls und die Entwickelung des Ich-Bewußtseins», GA Bibl.-Nr. 116, sowie «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA Bibl.- Nr. 130.
55 Vom Mars brachten sie Kama, vom Merkur Manas: Siehe hierzu z. B. die Darstellungen aus derselben Zeit in Briefen an Marie Steiner-von Sivers in GA Bibl.- Nr. 262 «Briefwechsel und Dokumente 1901-1925» (Beilage zu Nr. 41 und 43 sowie Brief Nr. 44); ferner Vortrag Berlin, 15. Februar 1908 in «Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen», GA Bibl.-Nr. 102.

Reihenfolge von der H.P. Blavatsky spricht: «Geheimlehre», Band III, Artikel «Nidanas», S. 585ff. der deutschen Ausgabe: «I. Höhere Götter; II. Devas oder Pitris (alle Klassen); III. Nirmanakayas; IV. Bodhisattvas; V. Menschen; in Myalba; VI. Kamarupische Existenzen, sei es von Menschen oder Tieren, im Kamaloka oder Astrallicht; VII. Mentale (subjektive Existenzen).»

Aristoteles spricht von dem Ätherteil des Herzens: Rudolf Steiner bezieht sich hier vermutlich auf die kleinen naturwissenschaftlichen Schriften (Parva naturalia), Abhandlung «Von Jugend und Alter, Leben und Tod».
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56 Blavatsky hat …Jehova einen Mondgott genannt: Siehe «Die Geheimlehre», Band II, S. 497 der deutschen Ausgabe.

Das Gehirn zerfällt in drei wirkliche Teile: Vgl. Hinweis zu S. 21.
57 Man nennt daher im Okkultismus den Mond auch den Kosmos der Weisheit: In Notizen eines Vortrags in Berlin, 10. November 1903, findet sich: «Im großen Weltzusammenhang nennt man den irdischen Kosmos den Kosmos der göttlichen Liebe, den vorhergehenden Kosmos den Kosmos der Weisheit, und den folgenden den Kosmos des göttlichen Feuers… Den Kosmos, welcher dem Mondenkosmos vorangegangen ist, den Kosmos der göttlichen Allmacht; diesem würde vorangehen der Kosmos des Seins.»
58, 98 Eliphas Levi… betont: Konnte nicht festgestellt werden.
58 Zu dem Abschnitt: Während sich auf dem Monde einerseits …: Der Text dieses Abschnittes konnte anscheinend von allen Notierenden nur ungenügend festgehalten werden, so daß mit Ungenauigkeiten und möglicherweise Fehlerhaftem zu rechnen ist.
60 Damit hängt zusammen das: «Ich denke, ich fühle, ich bin»: Siehe Hinweis zu S. 34.
64 Jesus sagte… «Elias ist wieder erschienen»: Matth. 17,12-13.

ungefähr 2600 Jahre: Später hat Rudolf Steiner diese Zeitangabe genauer präzisiert. Danach vollendet der Frühlingspunkt der Sonne seinen Kreislauf durch den Tierkreis in 12×2160 = 25 920 Jahren, einem platonischen Weltenjahr. Die Wiederverkörperungen hängen im allgemeinen mit diesen Epochen von 2160 Jahren zusammen. Ausführlicher dargestellt im Vortrag Dornach, 9. April 1923 in «Vom Leben des Menschen und der Erde - Über das Wesen des Christentums», GA Bibl.-Nr. 349.
65 der Meister zu Sinnett: Siehe A.P. Sinnett «The occult world», 1881; deutsch: «Die okkulte Welt», Leipzig o.J.

Meister: Die in der Theosophischen Gesellschaft gebräuchliche Übersetzung des englischen «Master» für den indischen Ausdruck «Mahatma», wörtlich «Große Seele».
65, 83 Die großen Meister: Im Sinne Rudolf Steiners Wesenheiten, welche für die Evolution der Menschheit von größter Bedeutung sind. «Diese erhabenen Wesenheiten haben den Weg bereits zurückgelegt, den die übrige Menschheit noch zu gehen hat. Sie wirken nun als die großen <Lehrer der Weisheit und des Zusammenklanges der Menschheitsempfindungen>.» (Brief an ein Mitglied vom 2. Januar 1905). Siehe auch Vortrag Berlin, 13. Oktober 1904 in «Ursprung und Ziel des Menschen. Grundbegriffe der Geisteswissenschaft», GA Bibl.-Nr. 53.
66 Trappisten: Der Name geht auf das 1140 gegründete Zisterzienserkloster La Trappe in Frankreich zurück. Der daraus durch eine 1665 vorgenommene Reform hervorgegangene Trappistenorden ist zu strengen Bußübungen und dauerndem Schweigen verpflichtet.

Augustinus' Prädestinationslehre: Lehre vom ewigen Ratschluß Gottes, derzufolge nur ein Teil der Menschen unter Verwerfung des anderen Teiles zur Seligkeit auserwählt sei. Vgl. hierzu auch Vortrag Dornach, 7. Oktober 1917 in «Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt», GA Bibl.-Nr. 177.
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68 zwölf Sinne: Siehe «Anthroposophie, Psychosophie, Pneumatosophie», GA Bibl.- Nr. 115, sowie «Anthroposophie - Ein Fragment» (1910), GA Bibl.-Nr. 45; ferner Hendrik Knobel «Zur Sinneslehre Rudolf Steiners» in «Nachrichten der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung» Nr. 14, Michaeli 1965.

absteigender… auf steigender Bogen: Ein theosophischer Terminus dafür, daß eine jegliche Entwickelung in Zyklen verläuft, und zwar zuerst in niedersteigender Richtung, also auf dem absteigenden Bogen aus Geistigem in Stofflichkeit, um dann in aufsteigender Richtung, auf dem aufsteigenden Bogen vom Stoff zum Geistigen zurückzukehren. In einem im Herbst 1904 teilweise für dieselben Zuhörer gehaltenen Vortragszyklus heißt es im Vortrag Berlin, 17. Oktober 1904: «Theosophische Schriften haben gewisse Evolutionen absteigend und aufsteigend dargestellt… Während des Absteigens ist die Entwickelung in der Verzögerung begriffen, während des Aufsteigens wird sie immer schneller. Diese beschleunigte Entwickelung richtet sich aber nicht nach dem ganzen physischen Plan, sondern nach den einzelnen Wesen.» Im Vortrag Berlin, 27. Januar 1908 (GA Bibl.- Nr. 102; «Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen») gibt Rudolf Steiner noch folgende Erklärung: «…So daß, wenn wir nur in irgendeinem Moment unserer Entwickelung stehen, wir uns immer sagen können: Ja, es sind jetzt gewisse Kräfte da, die im Menschen aus- und einziehen, Kräfte, die heruntersteigen, und Kräfte, die aufsteigen. Für eine jede von solchen Kräften ist einmal der Moment da, wo sie aus niedersteigenden in aufsteigende Kräfte sich verwandeln. Alle Kräfte, die aufsteigende Kräfte werden, sind zuerst niedersteigend. Sie steigen sozusagen bis zum Menschen herunter. Im Menschen erringen sie sich die Kraft des Aufsteigens.»

In diesem Sinne wäre der Satz: «Wenn auch der Körper auf dem aufsteigenden Bogen ist, so sind doch die Sinne auf dem absteigenden» so zu verstehen, daß der physische Körper im allgemeinen auf dem aufsteigenden Bogen ist, da er den tiefsten Punkt seiner Verstofflichung überschritten hat, während die Sinne sich noch auf dem absteigenden Bogen entwickeln, da sich zwei Sinne zu richtigen physischen Sinnen erst noch entwickeln.
70 Später wird der Mensch, so wie er jetzt spricht…: Zu diesem ganzen Absatz vgl. die klareren Ausführungen in «Bilder okkulter Siegel und Säulen», GA Bibl.-Nr. 284.
73 Mythos von Lohengrin: Die Lohengrin-Gestalt tritt erstmals auf in Wolframs von Eschenbach «Parzival» als Sohn Parzivals und Gralsritter. Die Sage wird weiter ausgeführt in einem mittelhochdeutschen Gedicht vom Ende des 13. Jahrhunderts, 1. kritische Ausgabe von Heinrich Rückert 1857. Eine einfachere Form ist Konrads von Würzburg «Schwanenritter». Siehe auch Rudolf Steiners Vortrag, Berlin, 29. März 1906 über «Parzival und Lohengrin» in GA Bibl.-Nr. 54 «Die Welträtsel und die Anthroposophie».

Christian Rosenkreutz: Siehe hierzu «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA Bibl.-Nr. 130.

Kundalinilicht im ausstrahlenden Wärmegefühl: Siehe hierzu Vortrag Berlin, 18. Oktober 1904 in «Esoterik und Weltgeschichte in der griechischen und germanischen Mythologie», Dornach 1955. Innerhalb der Gesamtausgabe vorgesehen für Bibl.-Nr. 92.
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74 Nach der absteigenden Linie ist der Ätherkörper dem physischen Körper entgegengesetztgebildet; nur nach der auf steigenden Linie sind sich beide gleich: Dieser Satz ist eventuell im Sinne des Hinweises zu S. 55 «absteigender… aufsteigender Bogen» zu verstehen; vgl. aber auch die Darstellung hierzu im 18. Vortrag.

nennt Blavatsky das aurische Ei: Vgl. «Die Geheimlehre», Band III, Abschnitt «Über Prinzipien und Aspekte», S. 493-497 der deutschen Ausgabe.
79 «Lesgrands Inities» von Edouard Schure: «Die großen Eingeweihten», übersetzt von Marie Steiner-von Sivers mit Vorwort von Rudolf Steiner zur 1. (1907), 2. und 3. Auflage. - Neueste Auflage O.W. Barth-Verlag Weilheim 1965.
87 Zwölf Karmakräfte… Nidanas: Näher ausgeführt im 14. und 15. Vortrag.
89 undifferenzierten Masse, ähnlich wie heute eine Geleemasse ist, wie ein weicher Kristall: In den Notizen von Marie Steiner-von Sivers lautet der Text: «…aufgebaut aus einer undifferenzierten Geleemasse, wie mineralische Protoplasma».
90 Das Fischherz ist auf dem halben Weg stehengeblieben: Fische haben ein zweiteiliges Herz, bestehend aus Vorhof (Atrium) und Herzkammer (Ventrikel) auf der Bauchseite des Vorderkörpers. - Marie Steiner notierte: «Der Fisch ist wie ein halbes Herz.»
96 Russisch-Japanischer Krieg: 1904 -1905.
97 f. Dionysius Areopagita: In der Apostelgeschichte 17,34 als Schüler des Paulus erwähnt. Unter seinem Namen erschienen Ende des 5. Jahrhunderts in Syrien die Schriften «Von der himmlischen Hierarchie» und «Von der kirchlichen Hierarchie», die im 9. Jahrhundert von Scotus Erigena aus dem Griechischen ins Lateinische übertragen wurden. Deutsche Ausgabe «Des heiligen Dionysius Areopagita angebliche Schriften», übersetzt von J.G.V. Engelhardt, Sulzbach 1823.
98 Ein allgemeines Verständnis konnten diese Lehren aber nicht finden… So sind sie wie eine Art Testament: Rudolf Steiner hat in seinem umfangreichen Werk gerade die Hierarchienlehre immer weiter ausgebaut. Vgl. insbesondere «Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt. Tierkreis, Planeten, Kosmos», GA Bibl.-Nr. 110, und «Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen», GA Bibl.-Nr. 136.
99 2600 Jahre:Vgl. Hinweis zu S. 64.
101 Novalis, ein mit dem Okkulten so bekannter Mensch: Siehe «Das Weihnachtsmysterium - Novalis der Seher und Christuskünder», Dornach 1980.
102 Sekte der Duchoborzen: Geistesstreiter oder Geistkämpfer. Sie nannten sich selbst auch «geistige Christen» und glaubten primär an die innere Offenbarung. Die Sekte entstand um die Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde später nach Transkaukasien verschickt. Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele nach Zypern und Kanada aus. Tolstoj, der eine starke innere Beziehung zu den Duchoborzen hatte (vgl. KJ. Staub, «Graf L.N. Tolstojs Leben und Werke», 1908), schrieb in diesem Zusammenhang «Christenverfolgung in Rußland im Jahre 1895».

Sekte der Manichäer: Von Mani (215 oder 216-276 n.Chr.) begründete, von Kleinasien ausgehende «mächtige Geistesströmung, zu der auch die mittelalterlichen
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102 Albigenser, Waldenser und Katharer gehören, ferner der Tempelorden, ebenso durch eine merkwürdige Verkettung der Verhältnisse das Freimaurertum. Hierher gehört das Freimaurertum eigentlich, trotzdem es sich mit den Rosenkreuzern verbunden hat.» Laut den Notizen eines Vortrages von Rudolf Steiner über die Manichäer, Berlin, 11. November 1904 in «Die Tempellegende und die Goldene Legende», GA Bibl.-Nr. 93. - Vgl. auch Albert Steffen, «Mani», Dornach 1930, und Geo Widengren «Mani und der Manichäismus», Urban-Taschenbuch 1961.
111 Subba Row (Rao)… schildert solche Zustände der Chelaschaft: Die Aufsätze Rows in der Zeitschrift «Theosophist» erschienen später gesammelt unter dem Titel «Esoteric Writings», 2. Auflage Madras 1931.
112 Die Zahl 666: Siehe Rudolf Steiner, «Die Apokalypse des Johannes», GA Bibl.- Nr. 104.

achte Sphäre: Nähere Ausführungen hierüber in GA Bibl.-Nr. 254 «Die okkulte Bewegung im 19- Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur»
113, 118ff Nidanas: Rudolf Steiner bezieht sich hier auf den Abschnitt «Nidanas» in Blavatskys «Geheimlehre», Band III, S. 585 f. der deutschen Ausgabe.
116 ff. 164,177 Weisheit, Schönheit, Gewalt: Ygl. den Hinweis zu Goethes «Märchen» zu S.49.
117 «Theologia deutsch»: Deutsche Theologie, geschrieben von einem Priester am Deutschherrenhaus zu Sachsenhausen bei Frankfurt a. M. 1497. 1. Ausgabe von Luther 1518; neudeutsche Übertragung aus dem Urtext von Franz Pfeiffer. Vgl. auch GA Bibl.-Nr. 7 «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung» (1901).
123 f. Aus dem Nichts heraus schaffen: Dieser geisteswissenschaftliche Begriff Rudolf Steiners findet sich auch noch in den Vorträgen Stuttgart, 15. September 1907, und Köln, 29. Dezember 1907 (beide noch nicht innerhalb der Gesamtausgabe erschienen), sowie im Vortrag Berlin, 17. Juni 1909 in «Geisteswissenschaftliche Menschenkunde», GA Bibl.-Nr. 107.
128 wir bereiten damit die Konfiguration einer nächsten Rasse vor: Dies ist der Wortlaut der Notizen von Marie Steiner-von Sivers; in den Notizen von Mathilde Scholl lautet der Satz dagegen «wir formen damit einen nächsten Volksstamm».
131 f. erster…zweiter…Logos: Vgl. hierzu die Aufzeichnungen Rudolf Steiners für Edouard Schure vom Mai 1906 «Zeichen und Entwicklung der drei Logoi in der Menschheit», abgedruckt in Nr. 14 der «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Michaeli 1965.
141 achte Sphäre: Siehe Hinweis zu S. 112.
147 Er hat auch die Kraft, die um den Gedanken liegende Astralmaterie zu beleben: Im Nachrichtenblatt 1942/43 lautete dieser Satz auf Grund der Nachschrift von Mathilde Scholl: «Er hat auch die Kraft, den um den Gedanken liegenden materiellen Raum zu beleben.» Da dies im Zusammenhang keinen wirklichen Sinn ergibt, außerdem der Satz in den Notizen von Marie Steiner überhaupt fehlt, wurde er vom Herausgeber sinngemäß geändert,
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149 Jehova.. .Mondgott: Vgl. Hinweis zu S. 56.

Die menschlichen Leidenschaften stehen in okkulter Beziehung zu den höheren Kräften der uns vorausgegangenen geistigen Wesenheiten: Siehe hierzu Vortrag Dornach, 24. Oktober 1915 in GA Bibl.-Nr. 254 «Die okkulte Bewegung im 19- Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur».
150 Wenn der Mensch Leben vernichtet: Siehe hierzu Rudolf Steiners Besprechung von Mabel Collins Roman «Flita» in «Lucifer-Gnosis. Grundlegende Aufsätze zur Anthroposophie 1903-1908», GA Bibl.-Nr.34.
153 f. «Licht auf den Weg»: Vgl. Hinweis zu S. 48.
157 Das betreffende Medium: Rudolf Steiner bezieht sich hier gemäß den Ausführungen in Vortrag Stuttgart, 24. August 1906 in «Vor dem Tore der Theosophie», GA Bibl.-Nr. 95, auf eine Broschüre von Georg von Langsdorff, Freiburg i. Br., der Ende des 19. Jahrhunderts auf spiritistischem Gebiet als Übersetzer und Publizist bekannt war. Vgl. hierüber Carl Kiesewetter, «Geschichte des neueren Okkultismus», Leipzig, o.J. (1891).
162 dann hat man etwas kennengelernt von außen, was man innerlich recht gut kennt: Diesen Passus konnten alle Notierenden nur unvollständig festhalten. In den Notizen von Marie Steiner-von Sivers lautet der Text umgekehrt: «…lernt man von innen etwas kennen, was man sonst von außen kennt: Lust und Leid», was hier sicherlich unstimmig oder unvollständig ist. Sinngemäß dürfte ausgeführt worden sein, daß man durch die beschriebene Übung in der Außenwelt etwas kennenlernt, was gleichartig ist wie die menschlichen Gefühle Lust und Leid usw.
164 die künstlerische Betätigung in das theosophische Leben wieder einzuführen: Ein Überblick über das von Rudolf Steiner auf künstlerischen Gebieten Geleistete und neu Inaugurierte findet sich in «Bibliographische Übersicht - Das literarische und künstlerische Werk», Dornach 1984.
165 Goethe…«Metamorphose der Pflanzen»: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», 5 Bände, Nachdruck Dornach 1975, GA Bibl.- Nr. 1 a-e.
166 erster theosophischer Grundsatz: Dieser erste der drei Grundsätze der von H. P. Blavatsky 1875 begründeten Theosophischen Gesellschaft lautet: «Den Kern einer allgemeinen Brüderschaft zu bilden ohne Unterschied der Rasse, des Glaubens, des Geschlechts, der Kaste oder Farbe.»
173 Wir haben gesehen, daß der ganze menschliche Leib…: Der Text dieses ganzen Abschnittes ist sehr mangelhaft und kann nicht als wörtlich authentisch gelten.
176 Involution - Evolution:Vg. hierzu den Hinweis zu «Aus dem Nichts heraus schaffen», zu S. 123 f.

Im Vedanta wird gelehrt: Brihadaranyaka Upanishad 3,2,11 ff.: «…<Yajnavalkya>, sprach [Jaratkarava Artabhaga], <wenn nun die Stimme des verstorbenen Menschen ins Feuer eingeht, sein Odem in den Wind, sein Auge in die Sonne, sein Geist in den Mond, sein Gehör in die Himmelsgegenden, sein Leib in die Erde, sein Selbst in den Raum, sein Körperhaar in die Pflanzen, sein Kopfhaar in die
276
176 Bäume, sein Blut und Same ins Wasser, wo bleibt dann der Mensch ?> <Reiche mir deine Hand, lieber Artabhaga>, sprach er. «Wir beide wollen darum allein wissen. Nicht gehört unser Wissen vor die Leute.> Sie gingen beide hinaus und unterredeten sich. Was sie besprachen, davon sprachen sie als von dem Karman. Gut wird einer durch gute, schlecht durch böse Tat. Darauf schwieg Jaratkarava Artabhaga.» Zitiert nach «Upanishaden», Diederichs Taschenbuchausgaben, 1964.
186, 189 Vision des Hesekiel: Hesekiel 1.
187f. die ersten Arbats. Dann entstanden die beiden anderen Sorten: Diese nur unvollständig festgehaltene Darstellung war wohl als Erläuterung gegeben der VII. DzyanStrophe in Blavatskys «Geheimlehre», Band II.
188 Sage von Prometheus: Siehe hierzu Vortrag Berlin, 7. Oktober 1904 «Die Prometheussage» in «Esoterik und Weltgeschichte in der griechischen und germanischen Mythologie», Dornach 1955. Vorgesehen für GA Bibl.-Nr. 92.
189 Bhagavad Gita: Rudolf Steiner hat 1912/13 zwei Vortragszyklen über die Bhagavad Gita gehalten: «Die Bhagavad Gita und die Paulusbriefe», GA Bibl.-Nr. 142, und «Die okkulten Grundlagen der Bhagavad Gita», GA Bibl.-Nr. 146.
190 Was wir in den Veden haben:Veda, d.h. heiliges «Wissen», nennt sich die Gesamtheit der ältesten in der Sanskritsprache abgefaßten religiösen Schriften der Hindus, denen ein überirdischer Ursprung zugeschrieben wird. Es handelt sich um eine umfangreiche Literatur, die lange Zeit nur mündlich weitergegeben wurde. Die vedischen Überlieferungen gliedern sich hauptsächlich in 1. die Sanhitas, 2. die Brahmanas und 3. die Aranyakas und Upanishads. Die Sanhitas sind «Sammlungen» von Liedern, Opferformeln und Zaubersprüchen. Man unterscheidet vier derartige Sammlungen, die man allgemein vereinfacht die «vier Veden» nennt.

Kultur von Zarathustra erhalten: Gemeint ist der eigentliche oder erste Zarathustra. Im öffentlichen Vortrag über «Zarathustra», Berlin, 19. Januar 1911 in GA Bibl.-Nr. 60 «Antworten der Geisteswissenschaft auf die großen Fragen des Daseins», führt Rudolf Steiner aus: «Griechische Geschichtsschreiber wiesen immer wieder darauf hin, daß man Zarathustra weit hinauszuversetzen hat, etwa 5000 bis 6000 Jahre weit hinter den trojanischen Krieg.»
197 2.5. Vortrag: Xu diesem Vortrag fehlen die Notizen von Marie Steiner-von Sivers. Der Text der vorliegenden zweiten Vortragshälfte - insbesondere über die drei Elementarreiche - ist nur fragmentarisch. Vgl. deshalb Vortrag München, 4. Dezember 1907 in «Natur- und Geistwesen - ihr Wirken in unserer sichtbaren Welt», GA Bibl.-Nr. 98.
202 Loge der Meister: Vgl. Hinweis zu S. 65.

Atome des Jupiter: Darüber hatte Rudolf Steiner schon einige Tage vorher - 21. Oktober 1905 — in einem neben dieser Vortragsreihe gehaltenen Vortrag gesprochen, von dem allerdings auch nur sehr mangelhafte Notizen vorliegen, in «Die Tempellegende und die Goldene Legende», GA Bibl.-Nr. 93.
203 26. Vortrag:Zu diesem Vortrag fehlen ebenso wie zum 25. die Notizen von Marie Steiner-von Sivers.
205 hat sich in der mohammedanischen Paradiesessage richtig erhalten: Vermutlich nahm Rudolf Steiner hier Bezug auf das damals in theosophischen Kreisen bekannte
277
205 Werk des englischen Okkultisten CG. Harrison, «Das transzendentale Weltenall». 6 Vorträge über Geheimwissenschaft, Theosophie und die Katholische Kirche, 1. deutsche Auflage 1897. Im 5. Vortrag heißt es: «… Die Mohammedaner besitzen eine Überlieferung, die der Wahrheit besonders nahe kommt; nämlich daß der Garten von Eden in der mittleren Region zwischen der Erde und dem Monde lag.»
206 ff. Das neue Material stammt vom Mars … und Merkur… Die Wochentage sind ein Abbild der planetariscben Entwickelung: Vergl.. Hinweis zu S. 55.
208 Christus der Schlange den Kopf zertreten habe: Lukas 10,19.

Herakles-Sage: Siehe hierzu den Vortrag, Berlin, 7. Oktober 1904 über die Prometheus-Sage, nachgewiesen im Hinweis zu S. 188.
209 Goldenes Zeitalter… Silbernes Zeitalter… Ehernes Zeitalter:
Goldenes Zeitalter = KritaYuga = etwa 20 000 Jahre
Silbernes Zeitalter = TretaYuga - etwa 15 000 Jahre
Ehernes Zeitalter = DvaparaYuga = etwa 10 000 Jahre
Finsteres Zeitalter = KaliYuga = etwa 5000 Jahre
Unser Zeitalter umfaßt künftige 2500 Jahre


Vgl. hierzu die Vorträge «Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt», GA Bibl.-Nr. 118. 210 666, Zahl des Tieres: Siehe Hinweis zu S. 112.

211 bei H. P. Blavatsky als Zahl der Prajapatis: «Geheimlehre», Band I, S. 60, 116 f. der deutschen Ausgabe.
212 f. Bewußtsein, Leben und Form … Schöpfung aus dem Nichts… drei Logoi: Für einen Teil der Zuhörer hatte Rudolf Steiner diese Begriffe schon ein Jahr vorher in einer Vortragsreihe vom Oktober/November 1904 - hauptsächlich am 22. und 25. Oktober 1904 - auseinandergesetzt. Später findet sich noch eine ähnliche Darstellung in den Vorträgen Stuttgart, 15. September 1907, Köln, 29. Dezember 1907 und Berlin, 17. Juni 1909, vgl. hierzu Hinweis zu S. 123.
219 Faust will Feuerluft: Goethe, «Faust» I, Studierzimmer.
223 Ein sechster und siebenter Sinn: Diese hängen gemäß dem 9. Vortrag des vorliegenden Kursus mit der weiteren Entwickelung von Hypophyse und Epiphyse zusammen. Vgl. auch Hinweis zu S. 68.
227 Prometheus-Sage: Vgl Hinweis zu S. 188.
231 Arbeit als Ware…als Opfer: Siehe hierzu die zur gleichen Zeit in der Zeitschrift «Lucifer-Gnosis» erschienenen drei Aufsätze «Geisteswissenschaft und soziale Frage», Sonderdruck aus GA Bibl.-Nr. 34 «Lucifer-Gnosis».
234 Kampf zwischen den Scharen…des Erzengels Michael und den Scharen des Gottes Mammon: Siehe die späteren ausführlichen Darstellungen z. B. in «Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt - Der Sturz der Geister der Finsternis», GA Bibl.- Nr. 177.
278
235 So wie die Dinge im Osten sich entwickeln wie ein Feuer: Bezieht sich vermutlich auf die durch den damals eben beendeten Russisch-Japanischen Krieg von 1904/05 ausgebrochene russische Revolution von 1905, siehe Vortrag vom 12. Oktober 1905: «Unsere Weltlage, Krieg, Frieden und die Wissenschaft des Geistes» in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. H

Grundsatz der Brüderlichkeit: Vgl. Hinweis zu S. 166.
236 Hathajoga … Atmungsprozeß: Vgl. Hinweis zu S. 45.
239 Rätsel der Sphinx: Vgl. Hinweis zu S. 37, 42.
240 ff. Ernährung: Über dieses Thema sprach Rudolf Steiner später noch verschiedentlich, z.B. vor den Arbeitern des Goetheanumbaues; vgl. «Über Gesundheit und Krankheit - Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre», GA Bibl.- Nr. 348, und «Die Schöpfung der Welt und des Menschen - Erdenleben und Sternenwirken», GA Bibl.-Nr. 354.
240 physisch heilende Kräfte… zur Heilung von sogenannten Geisteskrankheiten: Dies ist der Wortlaut nach Mathilde Scholl. Dagegen notierte Marie Steiner-von Sivers an dieser Stelle, daß die alten Heiler «in sich psychische Heilmittel wecken, namentlich für psychische Krankheiten».
243 Kain und Abel … Allegorie: Von Rudolf Steiner verschiedentlich interpretiert, hauptsächlich in Vorträgen vom Jahre 1904 und 1905 im Zusammenhang mit der Tempellegende; in «Die Tempellegende und die Goldene Legende…», GA Bibl.- Nr. 93.

«Wenn ihr nicht werdet wie die Kindlein»: Matth. 18,3; 19,14; Lukas 18,15 und 16.
245 Gang der Menschheitsentwickelung ist ein absteigender und ein aufsteigender: Vgl. Hinweis zu S. 68.
249 Wirbel,.. hineinwirbelt. Sie haben alle etwas Semitisches an sich: Siehe hierzu Rudolf Steiner in seinem Brief an Marie Steiner-von Sivers vom 28. April 1905 in «Briefwechsel und Dokumente 1901-1925», GA Bibl.-Nr. 262.
250 Haeckels «Welträtsel»:«Die Welträtsel. Gemeinverständliche Studien über monistische Philosophie», Bonn 1899. Siehe hierzu den Vortrag vom 5. Oktober 1905 «Haeckel, die Welträtsel und die Theosophie» in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 54.

Kropotkin … Prinzip der gegenseitigen Hilfeleistung bei den Tieren: «Gegenseitige Hilfe in der Entwicklung», deutsch von Gustav Landauer, Leipzig 1904.
252 Die Veden und die Bhagavad Gita … Vedantaphilosophie: Vgl. die Hinweise zu S. 176 und S. 189.
254 die verschiedenen Zarathustras: Über den ursprünglichen Zarathustra vgl. Hinweis zu S. 190. Der historische Zarathustra lebte im 6. vorchristlichen Jahrhundert und war nach Alexander Polyhistor und Plutarch der Lehrer des Pythagoras. Im übrigen vergleiche zu der Tradition der Geheimschulen, den Namen des Lehrers mit der Lehre weiterzugeben, die Ausführungen Rudolf Steiners über Dionysius Areopagita im 13. Vortrag vorliegenden Bandes.
279
256 Siegfried-Sage:Siehe hierzu z.B. Vortrag Berlin, 22. März 1906 über «Siegfried und die Götterdämmerung» in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA Bibl.- Nr. 54.

Achill… Siegfried Unverwundbarsein in solcher Weise bedeutet Eingeweihtsein: Vgl. hierzu den 7. Vortrag in «Das Markus-Evangelium», GA Bibl.-Nr. 139.

aufsteigenden Bogen der menschlichen Kulturentwickelung: Vgl. hierzu Hinweis zu S. 68.

Hephaistos: Vgl. Hinweis zu S. 38.

Bonifatius: Der heilige Bonifatius, eigentlich Wynfrid, genannt der Apostel der Deutschen, verbreitete im 8. Jahrhundert als Bevollmächtigter Roms in Thüringen, Friesland und Hessen das Christentum und wurde 754 von heidnischen Friesen erschlagen.
257ff. Esau …Jakob …Joseph: 1. Buch Mose.
257 Tacitus viel Verwandtes dort bei den Germanen fand: Die Schilderung der einzelnen germanischen Stämme findet sich im 2. Teil von «De origine et situ Germanorum» Kap. 28-46. Vielfach in deutscher Übersetzung erschienen.

Irmin: «Der Gewaltige», göttlicher Stammvater germanischer Stämme.
260 Lohengrin-Sage: Vgl. den Hinweis zu S. 73.

Wodha-Bodha-Buddha: Auführlicher sprach Rudolf Steiner noch über diesen Zusammenhang z.B. im 10. Vortrag in «Welt, Erde und Mensch», GA Bibl.-Nr. 105.
261

«Das goldene Ophir Salomos» (1895) und «Im Goldland des Altertums» (1902). |



Textkorrekturen

In der 2. Auflage

279
Seite Zeile
49 16. von oben «Die fünfte Unterrasse (Kulturperiode) hat hauptsächlich» (statt «hatte»)
117 (Lücke im Text): Die Nachschrift von Mathilde Scholl enthält an dieser Stelle noch folgendes: «Das war das erste Aufleuchten. Wir können uns auf der einen Seite heraufranken am Brahmanismus, aber gerade…». Der Sinn dieser vermutlich unvollständigen Textstelle ist unklar. Da sie außerdem in anderen Vorlagen fehlt, wurde sie weggelassen.
180 1. von unten «des vierten Globus» (statt «Runde»)
280
Seite Zeile
192 3. von oben «sieben Globen» (statt «Runden»)
195 8./9- von oben «im mineralischen Reich» (statt «in der lemurischen Rasse»)
246 letzte «Symbol der vierten Unterrasse» (statt «Rasse»)


In der 3. Auflage

280
Seite Zeile
132 5. von oben tierisch ist (statt «Lücke im Text»)
185 20. von oben zweigeschlechtlich (statt «eingeschlechtlich»)
201 7. von unten im plastisch-astralen Zustand der fünften Runde (statt «in der fünften Runde, der plastisch-astralen»)



ERKLÄRUNG INDISCH-THEOSOPHISCHER AUSDRÜCKE

281
Absteigender und
aufsteigender Bogen
Siehe unter Hinweise zu S. 68.
Arhats Adepten, Eingeweihte, Geheimlehrer, Mahatmas oder Meister.
Arupa Formlos.
Arupaplan Die höheren Gebiete des Devachan. Siehe unter Plane.
Atma Das siebte Prinzip des Menschen, sein höheres göttliches Selbst.
Von Rudolf Steiner auch Geistesmensch genannt.
Avidya Unwissenheit.
Avitchi Hölle.
Bhava Das individuelle Dasein.
Bodhisattva Einer, dessen Wesen (sattva) Erleuchtung (bodhi) ist;
Vorstufe zur Buddhaschaft.
Buddhi Theosophisch: Weltseele oder Weltgemüt und als sechstes Prinzip
der menschlichen Wesenheit: geistige Seele.
Von Rudolf Steiner Lebensgeist genannt.
Buddhi-Manas Höheres Manas, im Gegensatz zum niederen Manas (Kama-Manas); höheres Ich.
Chela (Tscheia) Geheimschüler.
Devachan Geisteswelt. Siehe unter Plane.
Devas Götter der Devachanwelt.
Dhyan-Chohans Planetengeister, vervollkommnete Menschen früherer Runden.
(Dhyan-Tschoans) Nach Rudolf Steiner (Vortrag Düsseldorf, 13. April 1909, Bibl.- Nr. 110) orientalische Bezeichnung für die Angeloi.
Jaramarana Verfall.
Jati Was vor der Geburt zur Geburt drängt.
Kali Yuga Yuga: Zeitalter; Kali: finsteres. S. auch unter Hinweise zu S. 209
Kama Allgemeine Astral- bzw. Wunsch- oder Begierdenmaterie.
Kama-Manas Irdisches Bewußtsein oder niederes Manas, im Gegensatz zum höheren Manas (Buddhi-Manas). Von Rudolf Steiner auch Verstandesseele genannt.
Kama-pranisches Bewußtsein Allgemeines Lebensbewußtsein.
Kama-rupa Astralleib, Begierdenleib; Kamamaterie zu einem Leib «rupa» geformt.
Kausalkörper Nach Rudolf Steiner der Extrakt des Äther- und Astralleibes, den der Mensch von Erdenleben zu Erdenleben weiterträgt und immer mehr bereichert.
Kriyashakti Selbsthervorbringungskraft.
Kundalinifeuer,
Kundalinilicht
Schlangenfeuer, Schlangenkraft. Von Rudolf Steiner in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» als «geistige Wahrnehmungskraft »und als «ein Element höherer Stofflichkeit» bezeichnet.
282
Linga sharira Ätherleib, manchmal auch für Astralleib gebraucht.
Lipikas Auch Maharajas genannt: hohe Geistwesen, die mit dem Schicksal (Karma) des Menschen zusammenhängen; Herren des Karma; Leiter der Inkarnationen.
Mahaparinirvana Höchste der sieben Ebenen. Siehe unter Plane.
Maharajas Siehe unter Lipikas.
Manas Wörtlich: Geist. Als Prinzip des Menschen von Rudolf Steiner Geistselbst genannt.
Manvantara Weltentag; eine Periode der Offenbarung im Gegensatz zur Periode der Auflösung oder Ruhe: Pralaya.
Mentalwelt, Mentalplan Devachan. Siehe unter Plane.
Namarupa Trennung zwischen Name und Form (Subjekt und Objekt).
Nidanas Fesseln. Die zwölf Nidanas sind die zwölf Karmakräfte, die die Inkarnation bewirken, vgl. 15. Vortrag.
Nirmanakaya Nach Rudolf Steiner ein so hoch entwickelter Astralleib, daß dieser beim Tode keine Überreste mehr zurückläßt; Leib eines durch die Vollendung gegangenen Buddha-Wesens.
Nirvana Siehe unter Plane.
Parinirvanaplan Noch über dem Nirvana liegender Plan. Siehe unter Plane.
Pitris Väter oder Vorfahren der Erdenmenschen auf der Mond- und Sonnenentwickelung.
Plane Die theosophisch-indischen Bezeichnungen für die sieben Plane, Ebenen oder Welten ersetzte Rudolf Steiner schon in seiner «Theosophie» (1904) und in späteren Vorträgen soweit als möglich durch deutsche Ausdrücke:
Theosophische Literatur: Anthroposophische Literatur:
1. Physischer Plan desgl., auch: physische Welt, Welt des Verstandes
2. Astralischer Plan desgl., auch: Seelenwelt oder Seelenland, imaginative Welt, elementarische Welt
3. Devachan- oder Mentalplan desgl., auch: Geisterland, geistige Welt, Welt der Sphärenharmonie, Welt der Inspiration
'' '' Rupa-Devachan unteres oder niederes Devachan, auch himmlische Welt
'' '' Arupa-Devachan oberes oder höheres Devachan, auch Vernunftwelt, Welt der wahren Intuition
4. Shushupti- oder Buddhiplan Buddhiplan, auch Welt der Vorsehung
5. Nirvanaplan
6. Parinirvanaplan Nirvanaplan
7. Mahaparinirvanaplan


Diese Welt über der Welt der Vorsehung ist eine solche, «für die es in ganz ehrlicher und richtiger Weise den Namen in den europäischen Sprachen noch nicht geben darf. Denn es kann auch nicht ein beliebiger Name gefunden werden für das, was sonst im Orientalischen <Nirvana> genannt wird und was über der Welt der Vorsehung ist.» Rudolf Steiner, Vortrag, Berlin, 25. Oktober 1909 in «Der Christus-Impuls und die Entwickelung des Ich-Bewußtseins», Bibl.-Nr. 116, Gesamtausgabe Dornach 1961. Vgl. ferner Bibl.-Nr. 99 «Die Theosophie des Rosenkreuzers», Bibl.-Nr. 113 «Der Orient im Lichte des Okzidents», Bibl.-Nr. 119 «Makrokosmos und Mikrokosmos, die große und die kleine Welt», Bibl.-Nr. 137 «Der Mensch im Lichte von Okkultismus, Theosophie und Philosophie».

283
Prajapatis Die (verkörpert gedachten) Schöpferkräfte.
Pralaya Schlafzustand; Dasein während einer Ruheperiode zwischen zwei Manvantaras, während desselben alles Offenbare im Nichtoffenbaren aufgelöst ist; auch geschlossener Kreislauf genannt.
Prana, pranisch Allgemeines Lebensprinzip; in den physischen Leib gegossen, spricht man von Ätherleib.
Rupa Leib, Form.
Sanjna Wahrnehmen.
Sanskara Die organisierenden Tendenzen, Begehren.
Shadayadana Was der Verstand aus der Sache macht.
Shushuptiplan Buddhiplan. Siehe unter Plane.
Skandhas Nach buddhistischer Lehre die fünf für jedes Wesen grundlegenden Eigenschaften: Leib, Empfindung, Denken, Wille, Bewußtsein. Nach Rudolf Steiner im wesentlichen identisch mit dem Karma, vgl. 17. Vortrag des Kursus
Sparsha Berührung mit dem Dasein.
Tat tvam asi «Das bist du!» Berühmte Formel des Veda.
Trishna Durst nach Dasein.
Upadana Behagen im Dasein.
Vedana Gefühl.
Vijnana Bewußtsein.
Wurzelrassen Die sieben Hauptzeitalter des vierten Globus oder Formzustandes der Erdenentwickelung: 1. polarische, 2. hyperboräische, 3. lemurische, 4. atlantische, 5. arische oder nachatlantische Wurzelrasse; die beiden noch folgenden werden immer nur die 6. und 7. Wurzelrasse genannt.




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