Hinweise
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wurde erneut an Hand der vorliegenden Vortragsnachschriften durchgesehen. Die Nachschrift des zweiten Vortrages, Berlin, 17. Dezember 1911, hat sich im Nachlaß von Clara
Michels, welche zahlreiche Vorträge stenographisch festgehalten hat, gefunden. Der Vortrag vom 30. Mai 1915 wird hier zum ersten Male ungekürzt veröffentlicht; dagegen
wurden die Auszüge aus den Vorträgen vom 29. Mai und 28. August 1915 nicht wieder in
den Band mit aufgenommen, da diese in anderem Zusammenhang (GA Bibl.-Nr. 161 und
163) innerhalb der Gesamtausgabe erschienen sind. Ebenfalls mußte innerhalb der Gesamtausgabe auf die beiden Reproduktionen «Faust», Teilbild aus der Malerei der kleinen
Kuppel des ersten Goetheanum, und «Fliegendes Kind», Fortsetzung des Teilbildes,
verzichtet werden.
Im zweiten Band findet sich eine ZeittafelVon den zwischen 1915-1919 stattgefundenen
eurythmisch-dramatischen Aufführungen in Dornach und eine Chronik, welche die Entstehung der Goetheschen Faust-Dichtung zeigt.
Auf den besonderen Charakter auch dieser Darstellungen Rudolf Steiners weist das
Vorwort von Marie Steiner nachdrücklich hin, wenn es unter anderem dort heißt: «Die
hier gebrachten Vorträge sind keine in dem Gelehrtenzimmer verfaßten Kommentare,
sondern eine Einführung in die Gebiete der Geisteswissenschaft an Hand eines von ihnen
inspirierten Dichterwerkes, dessen Geheimnisse erst durch diese Geisteswissenschaft ihre
rechte Beleuchtung finden. Auf anderen Wegen dringt man nicht durch zum Kern des
Faust-Problems.»
Die Zitate der Faust-Dichtung wurden nach der durch K. J. Schröer besorgten, mit
Einleitung und fortlaufender Erklärung versehenen Ausgabe angeführt.
Werke Rudolf Steiners, welche innerhalb der Gesamtausgabe (GA) erschienen sind,
werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nr. angegeben. Siehe auch die Übersicht
am Schluß des Bandes.
Zu Seite;
13 In der kleinen Kuppel: Auf die Wiedergabe der photographischen Aufnahmen jener
Bilder wurde verzichtet.
15 in früheren Vorträgen: Diese Vortragstätigkeit begann im Winter 1905.
16 daß vorausgesetzt wird: Siehe Manuskriptvermerk auf Seite 5.
Um mit Goethe zu sprechen: es gibt geistige Augen und Ohren: In «Goethes
Naturwissenschaftlichen Schriften», herausg. und kommentiert von Rudolf Steiner
in Kürschners «Deutsche National-Litteratur» (1883/97), 5 Bände, Bibl.-Nr. la-e,
GA 1975, Band I.
Erster Entwurf einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie, ausgehend von der Osteologie. (Seite 262) «Wir lernen mit Augen des Geistes sehen, ohne
die wir, wie überall, so besonders auch in der Naturforschung, blind umhertasten.»
Anmerkung von Rudolf Steiner: «In diesen Worten liegt der Schlüssel zum Verständnis der Goetheschen Naturauffassung. Mit den Augen des Geistes sehen ist
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nichts anderes, als die tierische Gestalt nicht bloß in ihrer sinnenfälligen Realität,
sondern in der ihr zugrunde liegenden Idee in ihrer eigenen Form (intuitiv) erfassen
können. Jede empirische Form 2eigt dann eine Abweichung davon, aber jene gibt
uns die Norm und den Anhaltspunkt, wie eine solche besondere Form zu erklären
ist.» Ferner (Seite 107) über Kaspar Friedrich Wolff in «Verfolg. Bildung und
Umbildung organischer Naturen»: «. . . daß die Geistesaugen mit den Augen des
Leibes in stetem lebendigem Bunde zu wirken haben, weil man sonst in Gefahr
gerät, zu sehen und doch vorbeizusehen.» Anmerkung von Rudolf Steiner: «Diese
Worte beweisen wieder, wie viel tiefer Goethes Anschauungen sind als der bloße
Empirismus. Während dieser nichts anerkennt, als was man mit den Sinnen wahrnimmt, wollte Goethe vor allem, daß mit den Augen des Geistes gesehen werde, das
heißt, daß die nicht durch den Sinn gegebene, nur für den Geist bestehende
Gesetzlichkeit, welche die sinnenfällig wirklichen Tatsachen beherrscht, zum Ziele
der Forschung gemacht werde.»
17 Francesco Redi: 1626-1697.
18 ganz wissenschaftlich gezeigt: Bereits 1903 verfaßte Rudolf Steiner den Aufsatz
«Reinkarnation und Karma, vom Standpunkt der modernen Naturwissenschaft
notwendige Vorstellungen», in «Luzifer», Zeitschrift für Seelenleben und Geisteskultur - Theosophie. Herausgeber: Dr. Rudolf Steiner. Von 1909 an erschien der
Aufsatz als Broschüre. Jetzt in «Luzifer-Gnosis. Gesammelte Aufsätze 1903-1908».
GA Bibl.-Nr. 34.
21 in dem schönen Prosahymnus zum Ausdruck kommt: Die Natur, aphoristisch von
Goethe (1780) mit Anmerkungen von Rudolf Steiner (1887). «Natur! Wir sind von
ihr umgeben und umschlungen - unvermögend, aus ihr herauszutreten, und unvermögend, tiefer in sie hineinzukommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in
den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort, bis wir ermüdet sind und
ihrem Arm entfallen . . . Gedacht hat sie und sinnt beständig; aber nicht als ein
Mensch, sondern als Natur. Sie hat sich einen eigenen allumfassenden Sinn vorbehalten, den ihr niemand abmerken kann. .. . Sie liebt sich selber und haftet ewig mit
Augen und Herzen ohne Zahl an sich selbst…. Ich sprach nicht von ihr. Nein, was
wahr ist und was falsch ist, alles hat sie gesprochen.»
22 wo er sich sagen mußte: In seiner «Faust»-Ausgabe mit Einleitung und fortlaufender
Erklärung macht Karl Julius Schröer auf Seite XXXVIII der Einleitung folgende
Mitteilung zu der schweren Krankheit, die Goethe in Leipzig durchzumachen hatte.
«Der Blutsturz, den er damals erlebte, hatte einen erschütternden Eindruck auf ihn
gemacht, wie wir aus seinen poetischen Schreiben an Friederike Oeser am
9. November 1768 ersehen. Er schildert sich da <gleich einem Toten aus dem Grabe>
mit dem Zusatz: <wem der Tod nur einmal recht nah' ums Haupt geschwebt, der
bebt bei der Erinnerung gewiß, so lang er lebt; ich weiß, wie ich gezittert habe!>»
23 weil man nicht weiß, was man mit diesen Zeichen anfangen soll: Als «Erklärung der
Figur <Abyssi Dupücatae oder Des doppelt flüchtig und fixen Abgrundes>» findet
sich folgender Spruch in den Ausgaben:
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Ein Abgrund den andern ruft heraus,
Sie machen zusammen einen harten Strauß:
Das Flüchtige ganz fix soll werden,
Wasser und Dampf sich kehren in Erden.
Der Himmel selbst muß irdisch sein,
Sonst kommt ins Erdreich kein Leben ein.
Das Oberste soll das Unterste sein,
Das Unterste wird das Oberste fein.
Das Fixe soll ganz flüchtig werden,
Ein Wasser und Dampf soll sein die Erden.
Die Erde muß höchst zum Himmel auffliegen,
Der Himmel ins Zentrum der Erde einkriechen.
So muß verkehrt sein Himmel und Erden,
Soll das Unterste zum Obersten werden.
Der flüchtige Drach den fixeren tötet,
Der fixe zum Tode den flüchtigen nötet.
Also muß offenbar kommen an Tag,
Die Quint-Essenz, und was sie vermag.
26 Er (Goethe) sagte: Rom, 18. August 1787 an Knebel: «Nach dem, was ich bei
Neapel, in Sizilien, von Pflanzen und Fischen gesehen habe, würde ich, wenn ich
zehn Jahre jünger wäre, sehr versucht sein, eine Reise nach Indien zu machen, nicht,
um Neues zu entdecken, sondern um das Entdeckte nach meiner Art anzusehen.»
in einem Briefe: Rom, 6. September 1787.
29 Das freut sie sehr: in «Deutsche National-Litteratur», Band 3, I (Goethes Werke,
Dritter Teil, I) statt sie: sich.
33 Dann wird ihm (Homunkulus) gesagt: In der Schlußszene der «Klassischen Walpurgisnacht», Felsbuchten des Ägäischen Meeres:
Hier weht gar eine weiche Luft,
es grunelt so, und mit behagt der Duft.
Gib nach dem löblichen Verlangen,
Von vorn die Schöpfung anzufangen!
Zu raschem Wirken sei bereit!
Da regst du dich nach ewigen Normen,
Durch tausend abertausend Formen,
Und bis zum Menschen hast du Zeit.
Deshalb konnte er zu Eckermann sagen: Am 29. Januar 1827: «Aber doch ist alles
sinnlich, und wird, auf dem Theater gedacht, jedem gut in die Augen fallen. Und
mehr habe ich nicht gewollt. Wenn es nur so ist, daß die Menge der Zuschauer
Freude an der Erscheinung hat; dem Eingeweihten wird zugleich der höhere Sinn
nicht entgehen, wie es ja auch bei der <Zauberflöte> und andern Dingen der Fall ist.»
36 die Schlußworte: «Hier wird's Erreichnis.» Rudolf Steiner schloß sich hier der
Vermutung an, welche Ad. Rudolf im Archiv für neuere Sprachen, LXX, 1883; Seite
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473, vertreten hat. Auf einem erst 1928 entdeckten, von Goethes eigener Hand
geschriebenen Blatt, das sich erhalten hat, steht in dieser Verszeile «Ereignis». Vgl.
«Goethes Geistesart. . .», Fußnote S. 18, s. Hinweis zu S. 39.
39 Frau Wandrey: Camilla Wandrey, 1859-1941. Mitglied der Anthroposophischen
Gesellschaft in Berlin; lebte später in Dornach.
in einer kleineren Schrift: 1918 erschien «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung
durch seinen Faust und durch das Märchen <von der Schlange und der Lilie>» (1918),
GA Bibl.-Nr. 22.
41 Das freut sie sehr: Siehe Hinweis zu S. 29.
42 der vierten nachatlantischen Kulturperiode: Siehe Rudolf Steiner «Die Geheimwissenschaft im Umriß», Kapitel «Die Weltentwickelung und der Mensch», GA Bibl.-
Nr. 13.
42/43 schrieb er von Italien aus: Rom, 28. Januar 1787. Wörtlich: «Ich habe die Vermutung, daß sie - jene unvergleichlichen Künstler - nach eben den Gesetzen
verfuhren, nach welchen die Natur verfährt, und denen ich auf der Spur bin.»
43 als er sagte: Rom, 6. September 1787.
46 an den «Hüter der Schwelle»: Siehe Rudolf Steiner «Wie erlangt man Erkenntnisse
der höheren Welten?» (1904/05), GA Bibl.-Nr. 10.
Blavatsky: H. P. Blavatsky, Begründerin der Theosophischen Gesellschaft,
1831-1891.
55 Die Schlußworte wurden nicht übernommen; sie beziehen sich - ähnlich wie auf
Seite 36/37 - auf die Schreibweise von Ereignis = Erreichnis.
56 was gestern gewissermaßen vor der Verwandlung von mir gesagt worden ist.
Vortrag vom 3. April 1915, «Der Baldur-Mythos und das Karfreitag-Mysterium» in
«Wege der geistigen Erkenntnis und der Erneuerung künstlerischer Weltanschauung» (13 Vorträge, Dornach 1915), GA Bibl.-Nr. 161.
57 ahrimanisches Wesen. Vgl. S. 70/71.
60 von dem wir gesagt haben: Im Vortrag vom 3. April 1915.
63 da sagte Goethe: Goethe an Schiller, 6. Dezember 1797: «Ich werde wohl zunächst
an meinen Faust gehen, teils, um diesen Tragelaphen loszuwerden, teils, um mich zu
einer höheren und reineren Stimmung, vielleicht zum Teil, vorzubereiten.» Siehe
Chronik in Band II 1794.
64 Vortragszyklus, der in Den Haag gehalten worden ist: 20.-29. März 1913, «Welche
Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen und sein
Selbst?» (10 Vorträge), GA Bibl.-Nr. 145.
Dr. Georg Faust: Die nachfolgenden Ausführungen fußen auf der Darstellung, die
Herman Grimm in seinem Aufsatz «Die Entstehung des Volksbuches von Dr.
Faust» in «Fünfzehn Essays, Dritte Folge», Berlin 1882, gegeben hat.
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70 in dem Marlowescben Faust: Christopher Marlowe, englischer Dramatiker,
1564-1593, «Life and death of Dr. Faustus«, 1588.
72 um unseren dem geistigen Forschen gewidmeten Bau: Das 1915 in der Entstehung
begriffene und in der Silvesternacht 1922/23 niedergebrannte erste Goetheanum.
77 In dem Wiener Zyklus vom April 1914: 9.-14. April 1914, «Inneres Wesen des
Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt» (8 Vorträge), GA Bibl.-Nr.
153.
82 in der Zeit: Siehe Chronik. «Dieses Geistgespräch zwischen Faust und dem
Erdgeist» hat Goethe schon in den siebziger Jahren verfaßt.
84 Lesen Sie die Haager Vorträge: Siehe Hinweis zu S. 64.
85 wenn man einmal den «Faust» so inszenieren würde: In der Dornacher Inszenierung im Goetheanum tritt Wagner in einem ähnlichen Kostüm auf wie Faust, so daß
die hier charakterisierte Gegenüberstellung deutlich hervortritt.
94 vor acht Monaten: Ausbruch des ersten Weltkrieges.
97 über das Mysterium von Golgatha: Siehe Rudolf Steiner, «Das Christentum als
mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums» (1902), GA Bibl.-Nr. 8, und
die Vortragszyklen über die Evangelien.
104 Und er (Goethe) nannte seinen «Faust»: Goethe an Schiller, 27. Juni 1797: «Ihre
Bemerkungen zu Faust waren mir sehr erfreulich. Sie treffen, wie es natürlich war,
mit meinen Vorsätzen und Plänen recht gut zusammen, nur daß ich mir's bei dieser
barbarischen Komposition bequemer mache und die höchsten Forderungen mehr
zu berühren als zu erfüllen denke.» Siehe auch die Bemerkungen zu Seite 63.
105 Rieger: Maximilian Rieger, Germanist, 1828-1909.
106 Eine bedeutsame Briefstelle: Goethe an Zelter, 15. Februar 1830: «Man bedenke,
daß mit jedem Atemzug ein ätherischer Lethestrom unser ganzes Wesen durchdringt, so daß wir uns der Freuden nur mäßig, der Leiden kaum erinnern. Diese
hohe Gottesgabe habe ich von jeher zu schätzen, zu nützen und zu steigern
gewußt.»
Lesen Sie den letzten Haager Zyklus: Siehe Hinweis zu S. 64.
die ich gestern hier angestellt habe, mit den anderen Vorträgen: Siehe Hinweis zu
S. 56.
Da schrieb Goethe sich auf: Goethes Werke, Sophien-Ausgabe. I. Abteilung,
14. Band, Seite 287.
barbarische Komposition: Siehe Hinweis zu S. 104.
Goethe hat nicht umsonst zu Eckermann gesagt: Wir führen hier die Worte aus den
Gesprächen vom 13. Februar 1831 an: «. . . auch kommt es bei einer solchen
Komposition bloß darauf an, daß die einzelnen Massen bedeutend und klar seien,
während es als Ganzes immer inkommensurabel bleibt, aber ebendeswegen, gleich
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einem unaufgelösten Problem, die Menschen zu wiederholter Betrachtung immer
wieder anlockt.»
Herman Grimm: Literatur- und Kunsthistoriker, Sohn von Wilhelm Grimm,
1828-1901. Professor der Kunstgeschichte in Berlin. Vorlesungen über Goethe,
1877. Rudolf Steiner weist in seinen Schriften und in vielen Vorträgen auf ihn hin.
Siehe vor allem auch «Mein Lebensgang» (1923/25), Kapitel XIV. GABibl.-Nr. 28.
Goethe-Vorlesungen, Berlin 1874/75. Erste Vorlesung. «Goethes erstes Jahrhundert ist erst abgelaufen; keinem der folgenden aber, soweit wir die Zukunft
ermessen dürfen, wird die Mühe erspart bleiben, Goethes Gestalt immer wieder neu
sich aufzubauen. Das deutsche Volk müßte seine Natur ändern, wenn das ausbleiben sollte. Es gibt seit Jahrtausenden eine Wissenschaft, welche Homer heißt und
die in nicht abreißender Kontinuität ihre Vertreter gefunden hat; seit Jahrhunderten
eine, die Dantes, eine, die Shakespeares Namen trägt: so wird es von nun an eine
geben, welche Goethe heißt.»
seit dem Jahre 1884. «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», hrsg. und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur»
(1883-97), 5 Bände, GA Bibl.-Nr. 1 a-e, Band I. - Rudolf Steiner «Goethes Recht in
der Naturwissenschaft. Eine Rettung.» (Betr. Hauptgesichtspunkte für die Einleitung zu Goethes Naturwissenschaftliche Schriften, I. Band.) In: «Methodische
Grundlagen der Anthroposophie 1884-1901», Gesammelte Aufsätze, GA BiblNr. 30.
Geister der Form / Geister der Bewegung: Siehe Hinweis zu S. 42.
am Feste von Maria Himmelfahrt: Am 15. August 1910 fand in München die
Uraufführung des ersten Mysteriendramas von Rudolf Steiner «Die Pforte der
Einweihung» statt. Siehe «Vier Mysteriendramen» (1910/13), GA BibL-Nr. 14.
160 wenn unser Bau fertig ist: In der im zweiten Goetheanum von Marie Steiner
inszenierten ungekürzten Gesamtaufführung der Faust-Dichtung wird die Darstellung in der hier skizzierten Weise durchgeführt.
Filippo Neri: Heiliger, 1515-1595. Siehe Goethe «Italienische Reise», I. Teil,
Neapel, Sonnabend, den 26. Mai 1787.
162 Goethe sagte dann zu Eckermann einmal: 6. Juni 1831 «. . . Übrigens werden Sie
zugeben, daß der Schluß, wo es mit der geretteten Seele nach oben geht, sehr schwer
zu machen war, und daß ich, bei so übersinnlichen, kaum zu ahnenden Dingen,
mich sehr leicht im Vagen hätte verlieren können, wenn ich nicht meinen poetischen
Intentionen durch die scharf umrissenen christlich-kirchlichen Figuren und Vorstellungen eine wohltätig beschränkende Form und Festigkeit gegeben hätte.»
165 die folgenden Worte: Das Blatt schließt mit den folgenden Versen, die in dem
Vortrag indessen nicht mehr zitiert werden:
Ich aber bin nichts nütze mehr an diesem Platz.
Gespenstig spinnt der Dichtung Faden sich immer fort
Und reißt am Ende tragisch! Alle seid gegrüßt,
Wo ihr mich wieder findet, werd' es euch zur Lust.
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Kasseler Zyklus: 24. Juni-7. Juli 1909, «Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu
den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium» (14 Vorträge),
GABibl.-Nr. 112.
Architektur unseres Baues: Siehe «Wege zu einem neuen Baustil» (5 Vorträge,
Dornach 1914, 16 Abb.), GA Bibl.-Nr. 286. «Der Baugedanke des Goetheanum».
Gesamtausgabe, Stuttgart 1958.
Erdenentwickelung: Siehe Hinweis zu S. 42.
Nun wissen wir: Zum Beispiel Rudolf Steiner «Die Geheimnisse der biblischen
Schöpfungsgeschichte» (11 Vorträge, München 1910), GA Bibl-Nr. 122.
in München: 24.-31. August 1913, «Die Geheimnisse der Schwelle» (8 Vorträge),
GA Bibl.-Nr. 147.
Hier erhält man das Schauen der Aura-Strahlung sonnenhaft: Siehe Rudolf Steiner
«Die Geheimnisse. Ein Weihnachts- und Ostergedicht von Goethe». Dornach 1977.
Wir haben in den letzten Wochen von den drei großen höchsten Idealen der
Menschheit gesprochen: 29. Juli bis 15. August 1916. «Das Rätsel des Menschen» (15
Vorträge, Dornach 1916), GA Bibl.-Nr. 170, Band I der Reihe «Kosmische und
menschliche Geschichte». - Im Zusammenhang mit dem Vortrag vom 19. August
1916 sei besonders auf die Ausführungen vom 6. August hingewiesen.
drei Kritiken: Kant «Kritik der reinen Vernunft», 1781; «Kritik der praktischen
Vernunft», 1788; «Kritik der Urteilskraft», 1790.
Franz Brentano: Philosoph, 1838-1917. Siehe dessen «Psychologie vom empirischen Standpunkt», Band I, 1874. Ferner Rudolf Steiner, «Von Seelenrätseln»
(1917), Franz Brentano, ein Nachruf, GA Bibl.-Nr. 21.
bei Hume und bei Berkeley: David Hume, 1711-1776, schottischer Geschichtsschreiber und Philosoph; Georg Berkeley, 1684-1753, englischer Philosoph.
Diejenigen, die daher Psychologie in den siebziger, achtziger Jahren bei Brentano
hörten: Siehe Rudolf Steiner «Mein Lebensgang» (1923/25), Kapitel III, GA Bibl.-
Nr. 28.
an den ersten Vortrag: 29. Juli 1916. Siehe Hinweis zu S. 194.
Wir hätten zunächst einen roten Luzifer heute gesehen: In der eurythmischdramatischen Aufführung.
das ich erst kürzlich hier angeführt habe: Dornach, 6. August 1916, in «Das
Hineinwachsen des Menschen in die drei geistigen Reiche der Weisheit, Schönheit
und Güte». Siehe Hinweis zu S. 194.
In Miltons «Verlorenem Paradies»: John Milton, 1608-1674, «The Paradise lost».
Zwölf Gesänge in reimlosen Jamben, 1667. Siehe hierzu Vortrag I in Rudolf Steiner,
«Die Sendung Michaels» (12 Vorträge, Dornach 1916), GA Bibl.-Nr. 194.
drei Sätze aufgestellt: Siehe Rudolf Steiner «Das Verhältnis der verschiedenen
naturwissenschaftlichen Gebiete zur Astronomie» (18 Vorträge, Stuttgart 1921),
GA Bibl.-Nr. 323.
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 72 Seite: 32 9
220 der gute Christian von Ehrenfels: Christian von Ehrenfels «Kosmogonie», I. Kapitel «Die Reversion, ein Paradoxon der Erkenntnis». Im Vortrag vom 13. August
1916, siehe Hinweis zu S. 194.
222 Das ist eine Zukunftsperspektive: Siehe dazu den Vortragszyklus «Das Verhältnis
der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt. Die geistige
Kommunion der Menschheit» (12 Vorträge, Dornach 1922), GA Bibl.-Nr. 219.
Oscar Hertwig: 1849-1922, Anatom.
223 mauthnerisch: Fritz Mauthner, 1849-1923, Schriftsteller. «Beiträge zu einer Kritik
der Sprache», 3 Bände, Stuttgart und Berlin 1913. «Wörterbuch der Philosophie.
Neue Beiträge zu einer Kritik der Sprache», 2 Bände, München 1911.
Die Astronomen . . . die Biologen. Siehe Hinweis zu S. 219.
224 Einleitung zu Goethes morphologischen Schriften: Siehe Hinweis zu S. 142.
227 in seiner Fledermausgestalt: Bei der Bühnendarstellung im Goetheanum: Mephistopheles aus dem Abgrund hervortauchend.
die Evolution: Siehe Rudolf Steiner «Aus der Akasha-Chronik» (1904/08), GA
Bibl.-Nr. 11.
228 schematisch nur angedeutet: Skizzenhafte Zeichnung des Motives der plastischen
Gruppe im Goetheanum.
230 Da hat die Bibel nur eine Andeutung: I. Mos., 6, 2. Im «Buch Henoch» findet sich
die Stelle in der folgenden Weise unter Hinweis auf den Vers im Buch Moses: «Es
begab sich aber, da die Menschenkinder zugenommen hatten in jenen Tagen und
ihnen schöne und reizende Töchter geboren worden waren, hatten die Engel, die
Söhne des Himmels, sie erblickt und begehrten nach ihnen … » (Kapitel 7, 1/2).
233 vor vielen Jahren: Siehe Hinweis zu S. 39.
243 das muß natürlich geübt und eingelernt werden: Die Dick- und Dürrteufel wurden
durch Eurythmistinnen dargestellt.
249 «kristallisiertes Menschenvolk»: Faust II, zweiter Akt, Laboratorium, Zwiegespräch
mit Wagner.
Mephistopheles: «Wer lange lebt, hat viel erfahren,
Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn;
Ich habe schon in meinen Wanderjahren
Kristallisiertes Menschenvolk gesehn.»
in dieser aufgewühlten Zeit: Die Vorgänge unmittelbar nach Ausbruch des Ersten
Weltkrieges 1914.
252 Faust-Kommentar: Goethes Faust, erster und zweiter Teil, erklärt von Oswald
Marbach. Stuttgart 1881.
255 das ebenfalls auf eine Faust-Dichtung gesprochene Wort: D. Faust. Ein Fragment
von Lessing. IV. An den Herausgeber des theatralischen Nachlasses. «Aber der
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Engel der Vorsehung, der unsichtbar über den Ruinen geschwebt hat, verkündigt
uns die Fruchtlosigkeit der Bestrebungen Satans mit den feierlich aber sanft
gesprochenen Worten, die aus der Höhe herabschallen: <Ihr sollt nicht siegen/*»
ein schönes Wort: Vergl. Zweiter Aufenthalt in Rom. 1. März 1788.
Vorträge, die wir gerade in diesen Wochen gehalten haben: Siehe Hinweise zu
S. 194.
die Tiefe eines solchen Spruches: Siehe Hinweis zu S. 194: Vortrag vom 3. September
1916.
Francis Bacon: Englischer Philosoph und Staatsmann, 1561-1626. «Novum organon», Methodenlehre. Siehe Hinweis zu S. 194.
Herr Bauer: Michael Bauer, der Freund von Christian Morgenstern, 1871 bis 1929.
die achte Sphäre: Dornach, 18. Oktober 1915, «Die achte Sphäre», in «Die okkulte
Bewegung im 19. Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur» (13 Vorträge,
Dornach 1915), GA Bibl.-Nr. 164; ferner Dornach, 23. November 1919, in «Die
Sendung Michaels» (12 Vorträge, Dornach 1919), GA Bibl.-Nr. 194; und 27.
November 1916 in «Das Karma des Berufes des Menschen» (10 Vorträge, Dornach
1916), GA Bibl.-Nr. 172. Band III von «Kosmische und menschliche Geschichte».
in unseren Zyklen: Siehe «Rudolf Steiner. Das literarische und künstlerische Werk.
Eine bibliographische Übersicht». Dornach 1961.
in einem früheren Zyklus: Siehe Hinweise zu S. 181.
er hat sich einmal aufgeschrieben: Goethes Werke, Sophien-Ausgabe, I. Abtlg.
15. Band, 2. Abtlg., Seite 243.
auf dem bekannten Raffaelischen Bilde: «Disputa». Siehe auch Vortrag vom
5. Oktober 1917, in «Kunstgeschichte als Abbild innerer geistiger Impulse»
(13 Lichtbilder-Vorträge, Dornach 1916/17), GA Bibl.-Nr. 292.
Erinnern Sie sich nur an unsere eigenen Kämpfe: Die Auseinandersetzungen mit der
Theosophischen Gesellschaft, die 1913 zum Ausschluß der Deutschen Sektion der
Theosophischen Gesellschaft führten.
Herman Grimm: Siehe Hinweis zu S. 140. |