Hinweise
QUELLENNACHWEIS
und Nachweis sonstiger Veröffentlichungen
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Steiner-Nachlaß Verwaltung», Nr. 6, Dornach 1961.
«Goethe als Vater einer neuen Ästhetik». Autoreferat eines Vortrages im Wiener GoetheVerein am 9. November 1888: In «Deutsche Worte», Heft 4, Wien 1889 (ohne Vorwort
und Bemerkungen); Berlin 1909; 1917; 1919; 1921; Düsseldorf 1948 (ohne Bemerkungen);
in «Kunst und Kunsterkenntnis. Die kosmische Sendung der Künste. Das Wesen der Künste», Dornach 1941; in «Goethe als Vater einer neuen Ästhetik. Über das Komische und
seinen Zusammenhang mit Kunst und Leben», Dornach 1963; in «Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884 - 1901», GA Bibl.-Nr. 30; in «Goethe-Studien. Schriften
und Aufsätze 1884- 1901», Taschenbuch Nr. 634, Dornach 1982.
«Über das Komische und seinen Zusammenhang mit Kunst und Leben»: In «Anthroposophie» 1934/35, 17. Jg. Buch 2; in «Goethe als Vater einer neuen Ästhetik. Über das Komische und seinen Zusammenhang mit Kunst und Leben», Dornach 1963.
«Das Schöne und die Kunst»: In «Das Magazin für Literatur» 1898, 67. Jg., Nr. 2; in «Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884- 1901. Gesammelte Aufsätze», GA Bibl.-
Nr. 30.
«Graf Leo Tolstoi. Was ist Kunst?»: In «Das Magazin für Literatur» 1898, 67. Jg., Nr. 17; in
«Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884 - 1901. Gesammelte Aufsätze», GA
BibL-Nr. 30.
«Über Wahrheit und Wahrscheinlichkeit der Kunstwerke*: In «Dramaturgische Blätter» 1898,
1. Jg., Nr. 34; in «Goethe-Studien. Schriften und Aufsätze 1884 - 1901», Taschenbuch Nr.
634, Dornach 1982.
Berlin 28. Okt. 1909: «Das Wesen der Künste», Berlin 1910; 1918; 1921; Dornach 1930 (mit
Steinzeichnungen von Assia Turgenieff); in «Kunst und Kunsterkenntnis. Die kosmische
Sendung der Künste. Das Wesen der Künste», Dornach 1941.
München 15. Febr. 1918: «Das Sinnlich-Übersinnliche in seiner Verwirklichung durch die
Kunst», Dornach 1941.
München 17. Febr., 5. Mai 1918: In «Kunst und Kunsterkenntnis. Die kosmische Sendung der
Künste. Das Wesen der Künste», Dornach 1941.
München 6. Mai 1918: «Die Quellen der künstlerischen Phantasie und die Quellen der übersinnlichen Erkenntnis», Dornach 1941.
Dornach, 12. Sept. 1920: «Der übersinnliche Ursprung des Künstlerischen. Kunst im Lichte
der Mysterienweisheit». II, Dornach 1928.
Dornach 9. April 1921: In «Ansprachen und Vorträge Rudolf Steiners im Zweiten anthroposophischen Hochschulkurs», Bern 1948 |
HINWEISE
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Autoreferat von Rudolf Steiner selbst herausgegeben und erschien 1909 in zweiter Auflage
mit einem Vorwort und Anmerkungen. In dieser Fassung wurde er seitdem des öfteren gedruckt. Der zweite Vortrag, gehalten vor Mitgliedern der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft, wurde 1910 ebenfalls von Rudolf Steiner selbst herausgegeben.
Der dritte, vierte, fünfte und sechste Vortrag (je zwei doppelt gehaltene Vorträge) wurden
in dem von Alexander von Bernus in München begründeten Kunsthaus «Das Reich» gehalten. Die Stenographen sind namentlich nicht bekannt. Marie Steiner berichtet im Vorwort zur
ersten 1941 von ihr herausgegebenen Ausgabe von «Kunst- und Kunsterkenntnis» folgendes:
«Zehn Jahre, nachdem Rudolf Steiner das Vorwon zur zweiten Auflage seines im
Wiener Goethe-Verein gehaltenen und dann veröffentlichten Vortrags über <Goethe
als Vater einer neuen Ästhetik> geschrieben hatte, hielt er in München auf Bitten
vieler mit Problemen der Ästhetik sich mühender Künstler zwei Vorträge, die dasjenige ergänzen und vertiefen, was er vor dreißig Jahren schon als seine Anschauung
über Ästhetik zum Ausdruck gebracht hatte. Die Ausblicke, die er für dieses Gebiet
den menschlichen Bewußtseinskräften dazumal eröffnet hatte, erfahren hier ihre
Weiterung und Vertiefung. Sie sind ein überraschender Beleg dafür, auf welch sicheren Grundlagen schon in der Jugendzeit jenes Wissen vom Geiste sich stützte, das
Rudolf Steiners Anschauungen über Welt- und Lebensfragen in geradliniger Entwicklung zur Begründung einer Geisteswissenschaft geführt hat.
Weise Bescheidenheit hieß ihn warten, bis er sich die Errungenschaften der modernen Wissenschaft voll zu eigen gemacht hatte, um dann an den konkreten Aufbau und die Verkündung dieser Wissenschaft des Geistes heranzutreten. Inzwischen
suchte er die sich immer mehr vermaterialisierende Sprache zu einem für höheres
geistiges Wissen geeigneten Instrument zu formen.
Als diese Vorträge in München gesprochen wurden, dürften sie noch wenig verstanden worden sein, trotzdem sie starkes Interesse erweckten, welches sich äußerlich auch darin bekundete, daß nach Meinung der Veranstalter sie nicht zweimal,
sondern viermal vor vollem Saale hätten gehalten werden können. Die Nachschriften sind leider mangelhaft und wurden zunächst als kaum brauchbar empfunden.
Doch nach seither verflossenen dreiundzwanzig Jahren tritt das Wesentliche des Gedankenganges so deutlich vor das Auge, daß die schmerzlich empfundenen Lücken
und Ungenauigkeiten zurücktreten vor diesem Wesentlichen, welches gerettet werden will.
Da jeder dieser Vorträge zweimal gehalten wurde, ergänzen sie sich gegenseitig,
denn Rudolf Steiner sprach frei und brachte immer neue Wendungen, schloß neue
Gesichtspunkte auf. Zwei solche Vorträge sind denn auch schon in der ihnen eigenen Fassung als Einzelbroschüren bereits veröffentlicht. Es erscheint nicht unweCopyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 221
sentlich, auch die zweite Fassung bekanntzugeben. Was in der einen Niederschrift
vielleicht nicht jedem ganz klar erscheinen mag, erhält seine nähere Erläuterung
durch das etwas anders geformte Wort der zweiten. An Goethe hatte der erste Vortrag angeknüpft; als er zum zweitenmal gehalten wurde, wird dies vermieden, und
der Gedankengang entwickelt sich auch ohne diese Anlehnung aus seiner eigenen
innern Kraft. Die Nebeneinanderstellung der in so verschiedenen Lebensperioden
gehaltenen Vorträge - 1888 und 1918 - ist von besonderem Interesse.
Mitten hinein - 1909 - fällt ein Vortrag, den Rudolf Steiner einmal bei einer festlichen Gelegenheit im Berliner Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft improvisierte) - so kann man wohl sagen. Es war eine Episode innerhalb seiner übrigen geisteswissenschaftlichen Tätigkeit und wirkte wie ein Ansporn für das beginnende künstlerische Leben der Gesellschaft. Er soll diesem Bande beigefügt sein und
sein inneres intensives Licht über die in mehr irdischer Ausdrucksform gehaltenen
Vorträge gießen.»
Auch die von unbekannter Hand stammende Mitschrift des siebenten Vortrages, der vor
etwa 60 geladenen Malern im Atelier von Maria Strakosch-Giesler in Wien gehalten wurde,
dürfte Nachschriftenmängel und Lücken enthalten.
Der Vortrag Dornach, 12. September 1920, wurde vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach gehalten und von der Berufsstenographin Helene Finckh mitstenographiert; ebenfalls der am 9. April 1921 während des zweiten öffentlichen Hochschulkurses am Goetheanum gehaltene letzte Vortrag des vorliegenden Bandes.
Der Titel des Bandes stammt von Marie Steiner. Die Titel der Vorträge stammen von Rudolf
Steiner; den Titel des Vortrages vom 12. September 1920 gab Marie Steiner für die Einzelausgabe vom Jahre 1928.
Zur Thematik dieses Bandes siehe u. a. das Schlußkapitel der Schrift «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung» (Erkennen und künstlerisches Schaffen)
aus dem Jahre 1886, GA Bibl.-Nr. 2; die Einleitung zum 2. Band von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften (Abschnitt: Von der Kunst zur Wissenschaft) aus dem Jahre 1887, GA
Bibl.-Nr. 1 b; Vorspiel und Zwischenspiel des Mysteriendramas «Die Pforte der Einweihung»
aus dem Jahre 1910, GA Bibl.-Nr. 14, und unter den vielen Kunstbetrachtungen der Jahre
1915 bis 1918 insbesondere die beiden Vorträge über Ästhetik und Moral, Dornach 5. und 6.
August 1916 in «Das Rätsel des Menschen», GA Bibl.-Nr. 170.
Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit
der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.
Zu Seite
15 Galilei, Galileo, Mathematiker, Philosoph, Physiker.
«War' nicht das Auge sonnenhaft…»: Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche NationalLitteratur», 3. Band, S. 88, Nachdruck Dornach 1975, 5 Bände, GA Bibl.-Nr. 1 a-c.
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 22 2
16 Baumgarten, Alexander Gottlieb, Philosoph; «Aesthetka», 2 Bände, 1750, 1758.
Winckelmann, Johann Joachim, Archäologe; «Geschichte der Kunst des Altertums»,
1764.
Lessing, Gotthold Ephraim, Schriftsteller, Kritiker, Philosoph; «Laokoon: oder über die
Grenzen der Malerei und Poesie», 1766.
Aristoteles, griech. Philosoph.
19 Plato, griech. Philosoph.
Plato erklärte ja die bildende Kunst und die Dramatik einfach für schädlich: Plato «Ion»
und «Der Staat», 3. und 10. Buch in «Sämtliche Dialoge», Band 3 und 5, Leipzig 1916,
S. 124, 407 f. (Stephanus-Numerierung 540/541 «Ion» und 411/412 und 607/608 «Der
Staat»).
20 «Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen»: Goethe, An die Natur! - in «Naturwissenschaftliche Schriften», siehe Hinweis zu S. 15, 2. Band, S. 5 f.
« Wenn die gesunde Natur.,.»: Goethe «Winckelmann und sein Jahrhundert» in Briefen
und Aufsätzen herausgegeben von Goethe.
«Die Eigenheit…»: Goethe «Winckelmann» (Eintritt).
20/21 Goethes Aufsatz «Anschauende Urteilskraft»'. In «Naturwissenschaftliche Schriften»,
siehe Hinweis zu S. 15, 2. Band, S. 115.
21 Schiller, Friedrich, Dichter;
Am 23. August 1794: Goethe antwortet am 27. August und schreibt u. a. «. . . Ihr Brief,
in welchem Sie mit freundlicher Hand die Summe meiner Existenz ziehen . . .».
22 Goethe - im Buch über Winckelmann: Vgl. Hinweis zu S. 20.
23 Kant, Immanuel, Philosoph.
24 Vischer, Friedrich Theodor, Schriftsteller und Philosoph.
Vischer… «Ästhetik liegt noch in den Anfängen»: Wörtlich: «Die Ästhetik, wie sie jetzt
eine fertige Welt abschließt, muß nur den Ausblick in diese Zukunft der Kunst sowohl
als ihrer Wissenschaft, wie oben schon bemerkt wurde, offen halten und dies wird einst
ihre Probe sein.» Siehe «Ästhetik oder Wissenschaft des Schönen», Reutlingen und
Leipzig 1846, Einleitung S. 41, letzter Satz.
«Briefen über ästhetische Erziehung»: Schiller, «Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen», 1795.
25 Kant… «interesseloses Wohlgefallen»: Wörtlich: «Geschmack ist das Beurteilungsvermögen eines Gegenstandes oder einer Vorstellungsart durch ein Wohlgefallen oder Mißfallen, ohne alles Interesse. Der Gegenstand eines solchen Wohlgefallens heißt schön.» Siehe «Kritik der Urteilskraft», 1. Teil, §§ 5 und 17.
26 «Der Mensch ist nur da ganz Mensch…»: Schiller, «Über die ästhetische Erziehung des
Menschen .. .», Brief 15.
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 22 3
27 Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von, Philosoph
Hartmann, Eduard von, Philosoph.
Eduard von Hartmann findet: Siehe «Ästhetik», 1. Teil (Kap. «Schelling», S. 42-44),
Leipzig 1886.
Hegel, Georg Friedrich Wilhelm, Philosoph.
Hegel-Zitate: Von Rudolf Steiner wiedergegeben nach Eduard von Hartmann in «Die
deutsche Ästhetik seit Kant», Leipzig o. J. S. 120; bei Hegel siehe «Vorlesungen über die
Ästhetik», 1. Kap. «Begriff des Schönen» (10. Band der vollständigen Ausgabe herausgegeben von H.G.Hotho S. 141), Berlin 1842.
28 Theodor Vischer nennt die Schönheit: Siehe «Ästhetik oder Wissenschaft des Schönen»
(1. Teil «Die Metaphysik des Schönen» § 13 S. 53, § 19 S. 72, § 24 S. 80) Reutlingen und
Leipzig 1846.
Fechner, Gustav Theodor, Physiker, Psychologe, Philosoph.
«Vorschule der Ästhetik»: 2 Teile Leipzig, 1876.
29 Merck, Johann Heinrich (Pseudonym: Johann Heinrich Reimhardt d.J.), Schriftsteller,
Publizist.
Merck-Zitat: Siehe Goethe «Dichtung und Wahrheit», 4. Teil, 18. Buch.
«Das Was bedenke…»: «Faust» II, 2. Akt, Laboratorium.
30 Goethe… «Ich raste nicht»: In «Bedeutende Fördernis durch ein einziges geistreiches
Wort» in «Naturwissenschaftliche Schriften», siehe Hinweis zu S. 15, 2. Band, S. 34.
um mit einem Goetheschen Worte zu reden: Siehe «An die Natur!» Vgl. Hinweis zu S. 20.
30 «Das Schöne ist eine Manifestation … » un d
31 « Wem die Natur ihr offenbares Geheimnis…» / «Der Dichter ist angewiesen .. .»/«In den
Blüten tritt das vegetabilische Gesetz…»: je in Goethe, «Sprüche in Prosa». Siehe «Naturwissenschaftliche Schriften», Hinweis zu S. 15, 4. Band, 2. Abteilung.
«Es ist in der Natur nichts schön…», Goethe, Gespräche mit Eckermann III, 82,
Eckermann, Johann Peter, Schriftsteller.
32 Als die höchste Aufgabe der Kunst bezeichnet Goethe: Siehe «Dichtung und Wahrheit»,
3. Teil, 11. Buch.
33 Goethe «Die Würde der Kunst»: Sprüche in Prosa, siehe Hinweis zu S. 31.
Eduard von Hartmann… «Philosophie des Schönen»: «Philosophie des Schönen. 2. system. Theil der Ästhetik», 1885 - 1887.
34 Goethe «Die hohen Kunstwerke.,.»: In «Italienische Reise», Rom den 6. September 1787.
Siehe Hinweis zu S. 213.
Walther von Goethe: Enkel von Johann Wolfgang von Goethe.
35 Thaies: Thaies von Milet, griech. Philosoph und Mathematiker.
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 22 4
42 Goethe… «Da ist Notwendigkeit…»: Siehe Hinweis zu S. 213.
48 Vischer, Robert, Kunsthistoriker. «Das Schöne und die Kunst - Zur Einführung in die
Ästhetik», Stuttgart 1898.
Vischer, Theodor, siehe Hinweis zu S. 24.
Weiße, Christian Hermann, Philosoph. «System der Ästhetik als Wissenschaft von der
Idee des Schönen», Leipzig 1830.
Carriere, Moriz, Philosoph und Ästhetiker. «Ästhetik. Die Idee des Schönen und ihre
Verwirklichung im Leben und in der Kunst», Leipzig 1885; «Die Kunst im Zusammenhange der Kulturentwickelung und die Ideale der Menschheit», Leipzig 1863 - 1873.
Schader, Max, Philosoph und Ästhetiker. «Ästhetik. 1. Teil: Die Welt des Schönen»,
2. Teil: «Das Reich der Kunst», Leipzig 1886; «Kritische Geschichte der Ästhetik», Berlin 1871/72.
Lotze, Rudolf Hermann, Physiologe und Philosoph, «Über Bedingungen der Kunstschönheit», Göttingen 1847; «Geschichte der Ästhetik in Deutschland» München 1868.
Zimmermann, Robert, siehe Hinweis zu S. 204.
Jean Paul, (Johann Paul Friedrich Richter), Dichter. «Vorschule der Ästhetik», Berlin
1879.
51 Tolstoi, Leo Nikolajewitsch Graf, russ. Dichter. «Was ist Kunst ?» Studie; übersetzt von
Alexis Markow, 1898.
55 «.., Aufsatz Goethes in Gesprächsform»: «Über Wahrheit und Wahrscheinlichkeit der
Kunstwerke - Ein Gespräch» (Propyläen. Ersten Bandes erstes Stück. 1798).
74 Leonardo da Vinci: Ital. Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher.
Abendmahl: Wandmalerei, 1495 - 1497, Mailand, Santa Maria delle Grazie.
80 Nur durch das Morgenrot des Schönen: Aus Schillers Gedicht «Die Künstler». In den
Schiller-Ausgaben heißt es: «Nur durch das Morgentor des Schönen .. .». Dazu äußerte
Rudolf Steiner im Vortrag Stuttgart 4. Dezember 1922 in «Geistige Zusammenhänge in
der Gestaltung des menschlichen Organismus» GA 218: «.. . Schiller hat Recht, wenn
er sagt: < Nur durch das Morgenrot des Schönen dringst du in der Erkenntnis Land>, was
gewöhnlich in den Büchern so gedruckt steht: <Nur durch das Morgentor des
Schönen . ., >. Wenn einmal ein Künstler einen Schreibfehler macht, so wird natürlich
von der Nachwelt dieser Schreibfehler weiter überliefert. Es heißt natürlich: <Nur
durch das Morgenrot des Schönen .. . >. Das heißt mit anderen Worten: Alles Wissen ist
aus der Kunst genommen. Es gibt im Grunde genommen kein Wissen, das nicht mit der
Kunst innig verwandt wäre.»
81 Goethe «Wem die Natur…»: Siehe Hinweis zu S. 31.
88 Goethes Metamorphosenlehre: Siehe Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften».
91 Bau …in Dornach bei Basel: Rudolf Steiner, «Der Baugedanke des Goetheanum», ein
Lichtbildervortrag, gehalten in Bern am 29. Juni 1921 mit zahlreichen Abbildungen des
ersten Goetheanum, Dornach 1932, Stuttgart 1958 (vergriffen, Neuauflage in Vorbereitung).
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 22 5
93 Raffael, (Raffaello Santi), ital. Maler und Baumeister.
Cezanne, Paul, franz. Maler.
Hodler, Ferdinand, Schweiz. Maler.
95 Geheimnis der Farbe: Siehe Rudolf Steiner, «Das Wesen der Farben», GA Bibl.-Nr. 291.
Signac, Paul, franz. Maler und Graphiker.
99 Klimt, Gustav, österr. Maler und Zeichner.
101 Goethe… «Die Musik…»: Siehe Hinweis zu S. 33.
102 Goethe seihst hat ja diesen Ausdruck «Sinnlich-Übersinnliches» geprägt: In «Geschichte meines botanischen Studiums» (siehe Hinweis zu S. 15, Goethe «Naturwissenschaftliche
Schriften», Band 1) schreibt Goethe: Wie sich die Pflanzen «nun unter einen Begriff sammeln lassen, so wurde mir nach und nach klar und klärer, daß die Anschauung noch auf
eine höhere Weise belebt werden könnte: eine Forderung, die mir damals unter der sinnlichen Form einer übersinnlichen Urpflanze vorschwebte». Auf dieses bezieht sich Rudolf
Steiner in seiner Einleitung zu diesem Band, wenn es heißt: «Die idelle Form, der Typus
der Organismen hat eben das Charakteristische, daß er aus räumlich-zeitlichen Elementen besteht, er erschien deshalb auch Goethe als eine sinnlich-übersinnliche Form.»
102/103 Goethe.,. «Ich will Ihnen etwas sagen…»: Wörtlich: «Ich will Ihnen etwas vertrauen, das Sie sogleich über vieles hinaushelfen und das Ihnen lebenslänglich zugute kommen soll. Meine Sachen können nicht populär werden; wer daran denkt und dafür
strebt, ist in einem Irrtum. Sie sind nicht für die Masse geschrieben, sondern nur für einzelne Menschen, die etwas Ähnliches wollen und suchen und die in ähnlichen Richtungen begriffen sind.» Gespräche mit Eckermann, 11. Oktober 1828.
104 «Wem die Natur…»: Siehe Hinweis zu S. 31.
105 geistreicher Mann: Richard Wähle, «Die Tragikomödie der Weisheit», Wien und Leipzig
1915, S. 132.
110 Gruppe, die in Holz ausgeführt werden soll: Siehe Hinweis zu S. 91.
114 «Wem die Natur..,»: Siehe Hinweis zu S. 31.
136 Morgenstern, Christian, Schriftsteller, Dichter.
Morgenstern-Zitate: Wörtlich: «Alles Schwätzen hat zur Grundlage die Unwissenheit
um Sinn und Wert des einzelnen Wortes. Für den Schwätzer ist die Sprache etwas Verschwommenes. Aber sie gibt's ihm genugsam zurück: dem <Verschwommenen >, dem
<Schwimmern» Stufen: Sprache, 1913. «Die Sehnsucht meines Lebens ist eine oft übermächtige Sehnsucht nach praktischem Schaffen im Großen. Plastik wäre (und Architektur) mein höchster Fall. Meine höchste Liebe galt immer dem Gegenständlichen, der
Linie, der Farbe, dem Ton an sich. Schon er allein vermochte mich zu entrücken, wieviel mehr erst seine organischen Verbindungen.» Stufen: In me ipsum, 1897.
138 Du Bois-Reymond, Emil, deutscher Physiologe.
Du Bois-Reymond …wo im Raum die Materie spukt: In «Über die Grenzen des Naturerkennens». Leipzig 1872 heißt es: «Nie werden wir besser als heute wissen, was, wie
Paul Erman zu sagen pflegte, < hier >, wo Materie ist, < im Räume spukt >.»
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 22 6
142f.Morgenstern-Zitat: Aus «Stufen» (Weltbild: Am Tor), 1912.
152 Goethes Farbenlehre: «Naturwissenschaftliche Schriften», siehe Hinweis zu S. 15,
3. Band.
155 Morgenstern-Zitate: Siehe Hinweis zu S. 136,
158 Du Bois-Reymond.,. was im Räume spukt: Siehe Hinweis zu S. 138.
163 Hebbel^ Christian Friedrich, Dichter.
Grillparzer, Franz, Österr. Dichter.
Morgenstern-Zitat: Siehe Hinweis zu S. 142 f.
172 Goethes Metamorphosenlehre'. «Naturwissenschaftliche Schriften», siehe Hinweis zu
S. 15» 1. Band.
181 Morgenstern-Zitat: Siehe Hinweis zu S. 136.
187 Morgenstern-Zitat: Siehe Hinweis zu S. 142 f
«Wem die Natur…»: Siehe Hinweis zu S. 31.
196 Lichtenberg, Georg Christoph, Physiker und Schriftsteller.
Lichtenbergsche Wort: Wörtlich: «Es sind zuverlässig in Deutschland mehr Schriftsteller,
als alle vier Weltteile überhaupt zu ihrer Wohlfahrt nötig haben.» Siehe «Aphorismen»,
ausgewählt und eingeleitet von Albert Leitzmann, Insel Verlag Leipzig o.J., S. 30.
204 Zimmermann, Robert, Ästhetiker und Philosoph. Einer der bedeutendsten Vertreter
der Herbartschen Schule. «Ästhetik» 1. Band: «Geschichte der Ästhetik als philosophische Wissenschaft», 1858; 2. Band: «Allgemeine Ästhetik als Formwissenschaft», 1865.
«Studien und Kritiken zur Philosophie und Ästhetik», 1870.
Herbart, Johann Friedrich, Philosoph.
205 Newton, Isaak, engl. Mathematiker, Physiker und Philosoph.
206 Schillersche Ausspruch: Wörtlich: «Darin also besteht das wahre Kunstgeheimnis des
Meisters, daß er den Stoff durch die Form vertilgt…», «Über die ästhetische Erziehung
des Menschen in einer Reihe von Briefen», 22. Brief.
Robert Zimmermann hat sein Buch… «Anthroposophie» genannt: «Anthroposophie im
Umriß. Entwurf eines Systems idealer Weltansicht auf realistischer Grundlage», Wien
1882.
207 Eduard von Hartmann: «Ästhetik», 2. Auflage, Leipzig 1882.
209 Novalis (Friedrich von Hardenberg), Dichter.
Kühn, Sophie Wilhelmina von. Das (inoffizielle) Verlöbnis zwischen Novalis und
Sophie von Kühn war am 15. März 1795.
212 Im Gustav Fechnerschen Sinne: Gustav Theodor Fechner «Zur experimentellen Ästhetik», Leipzig 1871; «Vorschule der Ästhetik», Leipzig 1876.
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 2 71 Seite: 22 7
213 Goethe: Da ist Notwendigkeit, da ist Gott: Wörtlich: «Die hohen Kunstwerke sind zugleich als die höchsten Naturwerke von Menschen nach wahren und natürlichen Gesetzen hervorgebracht worden. Alles Willkürliche, Eingebildete fällt zusammen: da ist die
Notwendigkeit; da ist Gott.» Italienische Reise, Rom, den 6. September 1787.
213/214 Herder, Johann Gottfried; Philosoph und Dichter.
214 Spinoza, Baruch (Benedictus de Bento Despinoza), holl. Philosoph.
218 Nur durch das Morgenrot des Schönen: Siehe Hinweis zu S. 80.
Bilde> Künstler-, rede nicht: «Bilde Künstler! Rede nicht! Nur ein Hauch sei dein Gedicht!» Motto zur Abteilung «Kunst» in Goethes Gedichten.
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Textkorrekturen in der 3. Auflage
früherer Text jetziger Text
diesen schönen, weltmännischen diesen schönen, weltmännischen
Ausspruch doch
Das ist das Besondere in der
Malerei, daß Seelisches, Künstlerisches
nicht Vertilgen des Geistes
wie ein den Geisteswelten
16/17 von oben Goethe hat erlebt
Ausspruch Goethes doch
Das ist das Besondere in der
Malerei, daß Seherisches und Künstlerisches
nicht vertilgen des Stoffes
wie ein in die Geisteswelten
Novalis hat erlebt |