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167 Textgrundlagen: Die beiden in Ulm gehaltenen Vorträge wurden von Hedda Hummel mitstenographiert. Den Berliner Vortrag hat Walther Vegelahn mitstenographiert. Der Stenograph der Stuttgarter Vorträge ist nicht bekannt. Mit Ausnahme der ersten Hälfte des ersten Ulmer Vortrages liegen im Archiv keine Originalstenogramme vor. Die Herausgabe der in diesem Band vereinigten Vorträge basiert auf den vermutlich von den Stenographen selbst angefertigten Klartextübertragungen.

Veröffentlichungen der Vorträge dieses Bandes erfolgten in folgenden Zeitschriften:
Ulm, 26. Mai 1919, in «Gegenwart», 30. Jg. 1968/69, Nrn. 3/4 und 5/6.
Ulm, 22. Juli 1919, in «Das Goetheanum», 21. Jg. 1942, Nrn. 23-28; desgl. in «Gegenwart», 30. Jg. 1968/69, Nrn. 7 und 8/9.
Berlin, 15. September 1919 in «Gegenwart», 30. Jg. 1968/69, Nrn. 10 und 11/12.
Stuttgart, 19. Dezember 1919 in «Die Drei», 5. Jg. 1925/26, Nr. 3; desgl. in «Die Menschenschule», 10. Jg. 1936, Nr. 11/12; desgl. in «Gegenwart», 31. Jg. 1969/70, Nrn. 1/2 und 3.
Stuttgart, 27. Dezember 1919 in «Die Drei», 5. Jg. 1925/26, Nr. 8; desgl. in «Die Menschenschule», 14. Jg. 1940, Nr. 5/6; desgl. in «Gegenwart», 31. Jg. 1969/70, Nr. 4/5.
Stuttgart, 30. Dezember 1919 in «Die Drei», 5. Jg. 1925/26, Nr. 4; desgl. in «Gegenwart», 31. Jg. 1969/70, Nrn. 7 und 8/9.

Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


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7 «An das deutsche Volk und die Kulturwelt»: 1. Auflage Dornach 1919, auch als Flugblatt und in zahlreichen Zeitungen erschienen. Siehe auch «Aufsätze über die Dreigliederung des sozialen Organismus und zur Zeitlage 1915-1921», GA Bibl.- Nr. 24, Dornach 1982, Seite 428 ff.
10 Alfred Kolb: «Als Arbeiter in Amerika», 2. Auflage, Berlin 1904.
14 bedeutender Naturforscher: Emil Du Bois-Reymond (1818-1896), Hauptvertreter der physikalischen Richtung in der Physiologie. «Reden», 2 Bde., Leipzig 1885-1887, 2. Auflage, Leipzig 1912.

einer gelehrten Gesellschaft: Preußische Akademie der Wissenschaften, 1700 auf Anregung von Leibniz durch König Friedrich I. gestiftet.

ein Hohenzoller des 18. Jahrhunderts: Friedrich Wilhelm I. Ernannte den Trunkenbold Gundling zum Präsidenten der Akademie der Wissenschaften, um den Gelehrtenstand zu verhöhnen.

wissenschaftliche Schutztruppe der Hohenzollern: Das Zitat ist frei wiedergegeben. Wörtlich: «Die Berliner Universität, dem Palaste des Königs gegenüber einquartiert, ist durch ihre Stiftungsurkunde das geistige Leibregiment des Hauses Hohenzollern.» Rektoratsrede vom 3. August 1870. «Reden» I. Bd. 2. Auflage, Leipzig 1912, S. 418.
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15 Lehrer an der in Berlin von Liebknecht gegründeten Arbeiterbildungsschule: Siehe Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, Kap. XXVIII.
19 Kommunistisches Manifest: Grundlegendes Dokument des Sozialismus, als Flugschrift von Marx und Engels verfaßt, erschien 1848 in London.
22 von dem dreißigsten Jahr nach dem Tode: Die Schutzfrist für Werke der Literatur und der bildenden Kunst beträgt heute im allgemeinen 50 Jahre. In Westdeutschland wurde sie 1965 durch ein neues Urheberrechtsgesetz auf 70 Jahre verlängert.
24 Schon Aristoteles hat gesagt: «Daher denn auch der Name für Zins (xöxog) soviel wie >Junges< bedeutet, denn das Junge pflegt seinem Erzeuger ähnlich zu sein, und so ist auch der Zins wieder Geld vom Gelde. Und diese Art von Erwerbskunst ist denn hiernach die widernatürlichste von allen.» «Politik», Erstes Buch, 10. Kapitel 1258 b, nach der Übersetzung von Franz Susemihl.
27 in einer kleineren Versammlung in Wien: Vortrag vom 14. April 1914 vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft, in «Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt», GA Bibl.-Nr. 153, Dornach 1978, Seite 174 f. Wörtlich: «Es wird also heute für den Markt ohne Rücksicht auf den Konsum produziert, nicht im Sinne dessen, was in meinem Aufsatz Geisteswissenschaft und soziale Frage> angeführt worden ist, sondern man stapelt in den Lagerhäusern und durch die Geldmärkte alles zusammen, was produziert wird, und dann wartet man, wieviel gekauft wird. Diese Tendenz wird immer größer werden, bis sie sich - wenn ich jetzt das Folgende sagen werde, werden Sie finden, warum - in sich selber vernichten wird. Es entsteht dadurch, daß diese Art von Produktion im sozialen Leben eintritt, im sozialen Zusammenhang der Menschen auf der Erde genau dasselbe, was im Organismus entsteht, wenn so ein Karzinom entsteht. Genau dasselbe, eine Krebsbildung, eine Karzinombildung, Kulturkrebs, Kulturkarzinom! So eine Krebsbildung schaut derjenige, der das soziale Leben geistig durchblickt, wie überall furchtbare Anlagen zu sozialen Geschwürbildungen aufsprossen. Das ist die große Kultursorge, die auftritt für den, der das Dasein durchschaut. Das ist das Furchtbare, das so bedrückend wirkt, und was selbst dann, wenn man sonst allen Enthusiasmus für Geisteswissenschaft unterdrücken könnte, wenn man unterdrücken könnte das, was den Mund öffnen kann für die Geisteswissenschaft, einen dahin bringt, das Heilmittel der Welt gleichsam entgegenzuschreien für das, was so stark schon im Anzug ist und immer stärker und stärker werden wird.»
28 der deutsche Außenminister: Gottlieb von Jagow (1863-1935), Staatssekretär des Auswärtigen Amtes 1913-1916.

Völkerbundskonferenz: 7.-13. März 1919 in Bern. Am 11. März 1919 hielt Rudolf Steiner im Berner Großratssaal einen öffentlichen Vortrag «Die wirklichen Grundlagen eines Völkerbundes in den wirtschaftlichen, rechtlichen und geistigen Kräften der Völker», GA Bibl.-Nr. 329.
31 Theorien vom Mehrwert: Siehe Karl Marx, »Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie» Bd. I, Hamburg 1867, Bd. II und III herausgegeben von Friedrich Engels, Hamburg 1855 und 1895; «Theorien über den Mehrwert», aus dem Nachlaß herausgegeben von Karl Kautsky, 4 Bde. 1904.
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32 Was mich anbetrifft ich bin kein Marxist: Siehe Brief von Friedrich Engels an Conrad Schmidt, London, 5. August 1890: «Auch die materialistische Geschichtsauffassung hat deren heute eine Menge [fataler Freunde], denen sie als Vorwand dient, Geschichte nicht zu studieren. Ganz wie Marx von den französischen <Marxisten> der letzten siebziger Jahre sagte: Alles, was ich weiß, ist, daß ich kein Marxist bin.» Marx-Engels, Ausgewählte Briefe, Zürich 1934, Seite 371 f.
35 zuerst als Impuls gegeben worden: Siehe die «Memoranden», die Rudolf Steiner im Juli 1917 auf Bitte von Graf Otto Lerchenfeld und Graf Ludwig Polzer-Hoditz für deutsche und österreichische Staatsmänner geschrieben hatte. Abgedruckt in «Aufsätze über die Dreigliederung», a. a. O., S. 339 ff.

Ungetüm des Brest-Litowsker Friedens: Am 3. März 1918 unterzeichnete die sowjetrussische Delegation im Hauptquartier des Oberkommandos Ost unter Protest den Friedensvertrag, durch den Rußland auf Kurland, Livland, Estland, Litauen und Polen verzichtete, den deutschen Truppen bis zum Abschluß eines Weltfriedens das Besatzungsrecht in Weißrußland zugestand, Finnland und die Ukraine zu räumen hatte, die Rückgabe der 1878 eroberten armenischen Gebiete an die Türkei zusagte und sich zu einer Kriegsentschädigung von 6 Milliarden Goldmark verpflichtete. Durch den Versailler Vertrag wurde der Frieden von Brest-Litowsk für ungültig erklärt.

Broschüre über die Schuld am Kriege: «Betrachtungen und Erinnerungen des Generalstabschefs H. v. Moltke über die Vorgänge vom Juli 1914 bis November 1914, herausgegeben vom <Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus> und eingeleitet in Übereinstimmung mit Frau Eliza von Moltke durch Dr. Rudolf Steiner.» - Die Schrift gelangte nicht in Umlauf. Erst drei Jahre später erschienen die Memoiren Moltkes mit anderen Dokumenten, aber ohne Rudolf Steiners Einleitung, in Generaloberst Helmuth von Moltke, «Erinnerungen, Briefe, Dokumente 1877-1916», Stuttgart 1922. Siehe hierzu «Aufsätze über die Dreigliederung», a. a. O., S. 386 ff.
52 das Urteil abgegeben: Siehe R. Hagen, «Die erste deutsche Eisenbahn», 1885, Seite 45.
53 in der naturwissenschaftlichen Literatur verzeichnet: Siehe Louis Waldstein, «Das unterbewußte Ich und sein Verhältnis zu Gesundheit und Erziehung», Wiesbaden 1908. Vgl. Rudolf Steiner, «Das Ewige in der Menschenseele. Unsterblichkeit und Freiheit», GA Bibl.-Nr. 67, Dornach 1962, Seite 291 ff.
57 Rudolf Steiner, «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft», in «Luzifer-Gnosis. Gesammelte Aufsätze 1903-1908», GA Bibl.-Nr. 34, Einzelausgabe, Dornach 1985.
61 Woodrow Wilson, 1856-1924, Professor der Rechts- und Staatswissenschaften in Princeton, 1913-1921 Präsident der Vereinigten Staaten, die er 1917 in den Krieg gegen das Deutsche Reich führte, kurz nachdem er als «Friedenspräsident» wiedergewählt worden war. Im letzten der vierzehn Punkte seiner Botschaft vom 8. Januar 1918 schlug er die Errichtung eines Völkerbundes vor. Nach einem engIisch-amerikanischen
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61 Entwurf wurde die Satzung des Völkerbundes auf der Pariser Friedenskonferenz 1919 beschlossen und auf Drängen Wilsons in die einzelnen Friedensverträge aufgenommen. Der Wunsch Deutschlands, zugleich mit den Siegermächten Mitglied zu werden, wurde abgewiesen.
67 in einer Vortragsserie: Siehe Hinweis zu Seite 27.
68 einer jener Praktiker: Siehe Hinweis zu Seite 28.
74 Arbeiterbildungsschule: Siehe Hinweis zu Seite 15.

Waltber Rathenau, 1867-1922 (ermordet von Rechtsradikalen), Wirtschaftsführer, 1922 Reichsaußenminister. «Die neue Wirtschaft», Berlin 1918; «Die neue Gesellschaft», Berlin 1919; «Nach der Flut. Sozialisierung und kein Ende. Ein Wort vom Mehrwert», Berlin 1919.
78 Ein sehr bedeutender naturforschender Gelehrter: Siehe Hinweis zu Seite 14.
79 die erste wirklich freie Einheitsschule: Am 7. September 1919 wurde in Stuttgart die Freie Waldorfschule eröffnet. Ihre Begründung durch Rudolf Steiner erfolgte auf Initiative von Dr. h. c. Emil Molt, 1876-1936, Generaldirektor der WaldorfAstoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart.

den vorbereitenden Kurs: «Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik», GA Bibl.-Nr. 293, «Erziehungskunst. Methodisch-Didaktisches», GA Bibl.- Nr. 294, «Erziehungskunst, Seminarbesprechungen und Lehrplanvorträge», GA Bibl.-Nr. 295.
82 Friedrich Engels in seiner Schrift «Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft», 6. Auflage, Berlin 1919, Seite 47 ff.
84 seine Arbeitskraft wie eine Ware verkaufen: Siehe Marx, «Das Kapital», Band I, Zweiter Abschnitt, Viertes Kapitel, 3: Kauf und Verkauf der Arbeitskraft.
86 nicht in Form einer Moellendorffsehen Planwirtschaft: Richard von Moellendorff (1881-1937), Professor an der Technischen Hochschule in Hannover, 1919 Unterstaatssekretär im Reichswirtschaftsministerium, entwickelte den Plan einer nationalen Gemeinwirtschaft, der jedoch von der Nationalversammlung abgelehnt wurde.
90 Da sagt der Faust: «Faust» I, 3438 ff.
94 in seinem «Don Carlos»: Dritter Akt, Zehnter Auftritt.
99 um mit den Goetheschen Worten zu sprechen: Goethe spricht in mannigfachen Zusammenhängen von Geistesaugen und Geistesohren, zum Beispiel in «Dichtung und Wahrheit», Dritter Teil, Elftes Buch: «Ich sah nämlich, nicht mit den Augen des Leibes, sondern des Geistes, mich mir selbst denselben Weg zu Pferde entgegenkommen.» Ferner u. a. Naturwissenschaftliche Schriften, Zur Zoologie: «Wir lernen mit Augen des Geistes sehen, ohne die wir, wie überall, so besonders auch in der Naturwissenschaft, blind umhertasten.» - «Faust» II, Erster Akt, 4667 f.:
'' '' Tönend wird für Geistesohren
'' '' Schon der neue Tag geboren.
100 die architektonischen Gedanken: Siehe Rudolf Steiner «Wege zu einem neuen Baustil», GA Bibl.-Nr. 286; «Der Baugedanke des Goetheanum», Lichtbildervortrag mit 104 Abbildungen, Stuttgart 1958.
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106 Woodrow Wilson: Siehe Hinweis zu Seite 61.

in seiner Schrift über die Freiheit: «The new freedom», 1913, deutsch «Die neue Freiheit», München 1919, 12. Kap., S. 273 f.
114 Ottokar Czernin, 1872-1932, österreichischer Außenminister 1916-1918. «Im Weltkriege», 2. Auflage Berlin und Wien 1919, S. 372 f.
116 ein japanischer Diplomat: Ein Beleg konnte bisher nicht gefunden werden.
117 Friedrich Traub, «Rudolf Steiner als Philosoph und Theosoph», Tübingen 1919, S. 34.
118 in seinem Aufsatz über Schiller und Goethe: Siehe Herman Grimm, «Fünfzehn Essays. Erste Folge», Berlin 1884, S. 166.
119 hat Johann Gottlieb Fichte den Leuten gesagt: Wörtlich: «Daß Ideale in der wirklichen Welt sich nicht darstellen lassen, wissen wir andern vielleicht so gut als sie, vielleicht besser. Wir behaupten nur, daß nach ihnen die Wirklichkeit beurteilt, und von denen, die dazu Kraft in sich fühlen, modifiziert werden müsse. Gesetzt, sie könnten auch davon sich nicht überzeugen, so verlieren sie dabei, nachdem sie einmal sind, was sie sind, sehr wenig; und die Menschheit verliert nichts dabei. Es wird dadurch bloß das klar, daß nur auf sie nicht im Plane der Veredlung der Menschheit gerechnet ist. Diese wird ihren Weg ohne Zweifel fortsetzen; über jene wolle die gütige Natur walten, und ihnen zu rechter Zeit Regen und Sonnenschein, zuträgliche Nahrung und ungestörten Umlauf der Säfte, und dabei - kluge Gedanken verleihen!» Aus «Vorbericht» zu «Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten», 1794.
122 die Exstirpation des deutschen Geistes: Wörtlich: «Von allen schlimmen Folgen aber, die der letzte mit Frankreich geführte Krieg hinter sich drein zieht, ist vielleicht die schlimmste ein weit verbreiteter, ja allgemeiner Irrtum: der Irrtum der öffentlichen Meinung und aller öffentlich Meinenden, daß auch die deutsche Kultur in jenem Kampfe gesiegt habe und deshalb jetzt mit den Kränzen geschmückt werden müsse, die so außerordentlichen Begebnissen und Erfolgen gemäß seien. Dieser Wahn ist höchst verderblich: nicht etwa weil er ein Wahn ist - denn es gibt die heilsamsten und segensreichsten Irrtümer - sondern weil er imstande ist, unseren Sieg in eine völlige Niederlage zu verwandeln: in die Niederlage, ja Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des deutschen Reiches>.» Aus «Unzeitgemäße Betrachtungen», Erstes Stück: «David Friedrich Strauß, der Bekenner und der Schriftsteller», 1873.

David Friedrich Strauß, «Der alte und der neue Glaube. Ein Bekenntnis», Leipzig 1872.
126 Rahindranath Tagore, 1861-1941, Dichter, Philosoph und Freiheitskämpfer, Abkömmling einer bengalischen Familie, die sich auf den Sanskritdramatiker des 8. Jahrhunderts Bhatta-Narajana zurückführt.
129 Helena Petrowna Blavatsky, 1831-1891, gründete gemeinsam mit Henry Steel Oleott 1375 die Theosophische Gesellschaft.
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129 Annie Besant, 1847-1933, von 1907 an Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft.
130 Daß wir das nicht nachmachten: Vergl. Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, Kap. XXXI.
135 Robert Hamerling, 1830-1889. Sein «Homunkulus. Modernes Epos in zehn Gesängen» erschien 1888. Siehe auch den Vortrag «Homunkulus», Berlin, 26. März 1914, in «Geisteswissenschaft als Lebensgut», GA BibL-Nr. 63; ferner«Robert Hamerling — ein Dichter und ein Denker und ein Mensch», eine Denkschrift, Herausgegeben von Marie Steiner, Dornach o. J. (1939).
140 Cesare Lombroso, 1836-1909, Professor der gerichtlichen Medizin und Psychiatrie in Turin, in weiteren Kreisen bekannt durch seine Lehre von der Beziehung zwischen Genie und Irrsinn.
142 Der deutsche Geist hat nicht vollendet: Wahrspruch, gegeben am Schluß des Vortrags «Die germanische Seele und der deutsche Geist vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft», Berlin, 14. Januar 1915, in «Aus schicksaltragender Zeit», GA Bibl.-Nr. 64; siehe «Wahrspruchworte», GA BibL-Nr. 40.
143 eine Namensänderung für diese Hochschule für Geisteswissenschaft: Ursprünglich sollte der Dornacher Bau nach einer Hauptgestalt der Mysteriendramen Rudolf Steiners Johannesbau heißen.
144 Er schrieb an seine Weimarischen Freunde: «Ferner muß ich dir vertrauen, daß ich dem Geheimnis der Pflanzenzeugung und -Organisation ganz nahe bin, und daß es das Einfachste ist, was nur gedacht werden kann. Unter diesem Himmel kann man die schönsten Beobachtungen machen. Den Hauptpunkt, wo der Keim steckt, habe ich ganz klar und zweifellos gefunden; alles übrige seh' ich auch schon im ganzen, und nur noch einige Punkte müssen bestimmter werden. Die Urpflanze wird das wunderlichste Geschöpf von der Welt, um welches die Natur selbst mich beneiden soll. Mit diesem Modell und dem Schlüssel dazu kann man alsdann noch Pflanzen ins Unendliche erfinden, die konsequent sein müssen, das heißt: die, wenn sie auch nicht existieren, doch existieren könnten und nicht etwa malerische oder dichterische Schatten und Scheine sind, sondern eine innerliche Wahrheit und Notwendigkeit haben. Dasselbe Gesetz wird sich auf alles übrige Lebendige anwenden lassen.» 17. Mai 1787 an Herder aus Neapel, «Italienische Reise», Bd. 2.
152 8. allgemeines Konzil zu Konstantinopel: In den «Canones contra Photium» wird unter Can. II festgelegt, daß der Mensch nicht «zwei Seelen», sondern «unam animam rationabilem et intellectualem» habe. Dagegen hatte der Patriarch der Ostkirche, Photius, gegen den das Konzil veranstaltet worden war, die Anschauung vertreten, man müsse zwischen einer niederen und einer höheren, denkenden Seele unterscheiden.
156 Vortrag über anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft: In einer Folge von gegnerischen Vorträgen sprach der evangelische Theologe Gogarten, der später zur Führerschaft der von Hitler privilegierten «Deutschen Christen» gehörte.
158 was vernünftige Geologen , , . annehmen: Rudolf Steiner bezieht sich hier auf den namhaften österreichischen Geologen Eduard Sueß, 1831-1914: «Das Antlitz der Erde», 3 Bände, Wien 1883-1901.
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162 in unserer Zeitschrift «Dreigliederung des sozialen Organismus»: In Nr. 21 berichtete Dr. Walter Johannes Stein über einen gegnerischen Vortrag des Domkapitulars Fr. Laun, Rottenburg, am 11. November 1919 in Stuttgart. In dem Bericht heißt es: «Welcher Art die Kampfmittel des Vortragenden waren, geht wohl zur Genüge hervor, wenn ich erwähne, daß nach dem Vortrag keiner Diskussion stattgegeben wurde und daß der Vortragende darauf hinwies, daß, wer sich über Steiner orientieren wolle, dies bei Gegnern Steiners, die er aufzählte, tun könne, nicht aber durch Steiners Schriften selbst, da diese der Papst verboten habe.»
163 Gelogen hat er: In den «Stimmen aus Maria-Laach», Katholische Blätter, Freiburg i. Br. 1912 (seit 1914 «Stimmen der Zeit»), dem Hauptorgan der Jesuiten in Deutschland, erschien im Band 83, S. 80, die Besprechung eines Buches von Giovanni Busnelli SJ «Teosofia e Christianismo» durch Otto Zimmermann SJ. In dieser Besprechung wird Rudolf Steiner als «ein (dem Vernehmen nach) abgefallener Priester» bezeichnet, während in dem Buch von Busnelli — ebenso abwegig — von einem «ehemals katholischen Priester» die Rede ist. - Zimmermann hat seine Behauptung erst nach sechs Jahren mit der oberflächlichen Wendung «Was sich nicht aufrechterhalten ließ» zurückgenommen («Stimmen der Zeit», Band 95, S. 331).
164 in einer meiner ersten Auseinandersetzungen: «Die geistige Signatur der Gegenwart» in «Deutsche Wochenschrift» 1888, VI. Jg. Nr. 24. Siehe «Methodische Grundlagen der Anthroposophie» 1884-1901, GA Bibl.-Nr. 30, Dornach 1961, S. 253 ff.




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