HINWEISE DES HERAUSGEBERS

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Zu dieser Ausgabe

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479 Rudolf Steiners autobiographische Aufzeichnungen «Mein Lebensgang» erschienen ursprünglich in siebzig aufeinanderfolgenden Beiträgen in der Wochenschrift «Das Goetheanum» in der Zeit vom 9. Dezember 1923 bis zum 5. April 1925. Sein Tod am 30. März 1925 verunmöglichte jedoch die Fortsetzung bzw. den Abschluß seiner Darstellungen sowie die von ihm selbst noch geplante Herausgabe seiner Erinnerungen in Buchform. Die erste Buchausgabe besorgte seine Gattin und engste Mitarbeiterin Marie Steiner-von Sivers. Sie gliederte die siebzig Zeitschriften-Beiträge in 38 Kapitel. Die so 1925 im Philosophisch-Anthroposophischen Verlag, Dornach, erschienenen Aufzeichnungen bilden die Textgrundlage für die vorliegende Ausgabe. «Mein Lebensgang» ist seither in vielen Auflagen erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden.

Ergänzend zu «Mein Lebensgang» sei hingewiesen auf die beiden in der Rudolf Steiner Gesamtausgabe erschienenen Briefbände (GA 38 und 39), ferner auf die «Rudolf Steiner Studien» sowie die Schriftenreihe «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe. Veröffentlichungen aus dem Archiv» (Dornach 1961ff., zitiert als «Beiträge»), die zahlreiche autobiographische Dokumente sowie Essays und Materialsammlungen zu einzelnen Lebensabschnitten und Werkteilen enthalten.

Folgende Aufsatz- und Briefbände der Rudolf Steiner Gesamtausgabe werden in den Anmerkungen zum Text abgekürzt zitiert (GA und Bandnummer):
GA 29 Gesammelte Aufsätze zur Dramaturgie 1889-1900, Dornach 1960.
GA 30 Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884— 1901, Gesammelte Aufsätze zur Philosophie, Naturwissenschaft, Ästhetik und Seelenkunde, Dornach 1989.
GA 31 Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887-1901, Dornach 1989.
GA 32 Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902, Dornach 1971.
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GA 33 Biographien und biographische Skizzen 1894-1905, Dornach 1992.
GA 34 Lucifer - Gnosis. Grundlegende Aufsätze zur Anthroposophie und Berichte aus den Zeitschriften «Luzifer» und «Lucifer-Gnosis» 1903-1908, Dornach 1987.
GA 35 Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1923, Dornach 1984.
GA 38 Briefe, Band I, 1881-1890, Dornach 1985.
GA 39 Briefe, Band II, 1890-1925, Dornach 1987.



Hinweise zum Text

480 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben.

Zu Seite:
8 Die Eltern Rudolf Steiners: Johann Steiner, Geras 23. Juni 1829 - 22. Januar 1910 Hörn, und Franziska Steiner, geb. Blie, Hörn 8. Mai 1834-24. Dezember 1918 Hörn. Sie sind in Hörn beerdigt. Der Grabstein trägt einen Spruch, den Rudolf Steiner beim Tod des Vaters verfaßt hat: Seine Seele ruht in Christi Reich / Die Gedanken seiner Lieben sind bei ihm.

Kraljevec: Zwischen Mur und Drau, 20 km westlich des Zusammenflusses an der Bahnlinie gelegen, im heutigen Kroatien.
8 bin ich am 27. Februar 1861 geboren: In einem (undatierten) autobiographischen Fragment schreibt Rudolf Steiner: «Meine Geburt fällt auf den 25. Februar 1861. Zwei Tage später wurde ich getauft.» - Ein Brief von Eugenie Bredow vom 25. 2. 1921 an Rudolf Steiner legt nahe, daß tatsächlich der 25. der Geburtstag ist. Siehe dazu «Beiträge» Nr. 49/50, S. 4ff. Die katholische Taufe wurde am 27. 2. 1861 in Drascovec vollzogen auf den Namen Rudolf Joseph Lorenz Steiner. Taufpaten waren Lorenz Deim und Josepha Jakl.
11 Der Pfarrer von St. Valentin: P. Robert Andersky, Ord. Cist.
12 Die Geschwister: Leopoldine Steine, Pottschach 1864 - 1927 Hörn; Gustav Steiner, Pottschach 1866-1942 Scheibbs, Niederösterreich, Briefe an Eltern und Geschwister in GA 39.
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17 der in drei Viertelstunden zu besteigen war: Die Rosalienkapelle liegt nordöstlich von Neudörfl nahe der Straße nach Pöttsching, an einer der höchsten Stellen zwischen den beiden Ortschaften. Sie stand noch 1970, umgeben von Neubauten. Auch ist zu berücksichtigen, daß in der hier geschilderten Zeit keine Fahrstraße nach Pöttsching hindurchging. Diese Rosalienkapelle ist die einzige, auf welche die ausführliche Schilderung Rudolf Steiners zutrifft. Eine andere Kapelle, in vier Wegstunden vom Bahnhof Neudörfl gelegen, kommt eben wegen dieser Entfernung nicht in Betracht. Siehe «Beiträge», Nr. 83/84.
19 Heinrich Karl Ferdinand Marie Dieudonne von Artois, Herzog von Bordeaux, Graf von Cbambord, Paris 1820 - 1883 Schloß Frohsdorf bei Wiener-Neustadt.

Der Hilfslehrer: Heinrich Gangl. Näheres nicht bekannt.
20 ein Geometriebuch: Von Franz Mocnik (Ritter von).
23 Porträt des Grafen Szecheny: Istvan Graf von Szecheny, 1792-1860, Beiname «Der größte Ungar». Bedeutender Reformer, forderte die Aufhebung der Zünfte, der bäuerlichen Hörigkeit und der Steuerfreiheit des Adels, Begründer der ungarischen Akademie der Wissenschaften (1825), später Arbeits- und Verkehrsminister. Sein Porträt hing damals in vielen Amtsstuben und Schulklassen. Die von Rudolf Steiner angefertigte Kopie eines solchen Porträts ist erhalten geblieben. Siehe dazu den Bericht und die Abbildung in «Beiträge» Nr. 83/84, S. 40ff.
24 Der Pfarrer von Neudörfl: Franz Maraz, 1860 - 1873 Pfarrer in Neudörfl, dann Domherr in Ödenburg, wo er große Würden bekleidete.
27 Das Feierliche der lateinischen Sprache und des Kultus: «des» nach Manuskript.
29 ein Arzt aus Wiener-Neustadt: Dr. med. Carl Hickel, Neutitschein 1813 - 1905 Wiener-Neustadt. Schrieb noch am 6. Januar 1893, schwer krank und fast völlig erblindet, an Rudolf Steiner. Vgl. «Beiträge zu Rudolf Steiner Gesamtausgabe» Nr. 49/50.
34 Da war ich erst ein «guter Schüler» geworden: In den Jahresberichten der Schule ist Rudolf Steiner von der 2. Klasse an als Vorzugsschüler genannt.

der Schuldirektor: Heinrich Schramm, Direktor und Landes-Schulinspektor, 1868-1874 Leiter der Ober-Realschule Wiener-Neustadt. Der Aufsatz ist 1873, das Buch «Die allgemeine Bewegung der Materie als Grundursache aller Naturerscheinungen» 1872 in Wien erschienen.
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36 In der dritten Klasse erhielt ich einen Lehrer, der wirklich das «Ideal» erfüllte, das vor meiner Seele stand: Laurenz Jelinek. Er war Klassenvorstand in der 3. bis 6. Klasse. Im «Neunten Jahresbericht» der Schule, 1873/74, veröffentlichte er den Aufsatz: «Die Würfelzahlen und die Zerlegung einer ganzen Zahl in eine Summe von ganzen Zahlen, deren größte gegeben ist».
37 Mit einem andern Lehrer kam ich erst nach längerer Zeit in ein näheres seelisches Verhältnis: Georg Kosak (Wien 1836 - 1914 Graz).
38 Kants «Kritik der reinen Vernunft»: In seiner 1909 geschriebenen Vorrede zu seinem Buch «Die Geheimwissenschaft im Umriß» heißt es: «Sein Kantstudium begann in seinem sechzehnten Lebensjahre». GA 13, 30. Aufl., S. 11.
43 Der Chemielehrer war ein ausgezeichneter Mann: Hugo von Gilm (Innsbruck 1831 - 1906 Wiener-Neustadt), ein Halbbruder des Dichters Hermann von Gilm.
44 Von meinem fünfzehnten Lebensjahre an gab ich Nachhilfestunden: Darüber berichtet sein Mitschüler Albert Pliwa: «Mein Vater suchte als Korrepetitor für mich in der 5. Klasse nach einem vertrauenswürdigen Burschen. Die Wahl Prof. Jelineks fiel auf Rudolf Steiner. Ich korrepetierte mit ihm täglich die ganzen Aufgaben.» Nach einem Jahr war es Rudolf Steiner gelungen, ihn zum Vorzugsschüler zu fördern, der dann zu den dreien gehörte, die «mit Auszeichnung» maturierten: Steiner, Deutsch und Pliwa.
45 Lehrer der deutschen Sprache und Literatur in den drei oberen Klassen: Josef Mayer. Veröffentlichte im 13. Jahresbericht der Schule 1878 «Die Bildlehre vom Standpunkt der Logik und Psychologie», worauf sich Rudolf Steiners Bemerkung S. 46 über das Wesen der poetischen Bilder beziehen könnte.
46 Und so kaufte ich mir denn eine «Einleitung in die Philosophie» und eine «Psychologie»: Beide von Gustav Adolf Lindner, Wien 1866 bzw, 1858.
48 Der Lehrer aus Geschichte und Geographie: Franz Kofier, aus Tirol stammend. Schrieb 1879 im 14. Jahresbericht der Nied.-Österr. Landes-Oberrealschule Wiener-Neustadt den Aufsatz: «Die Eiszeit während der Diluvialperiode und ihre Ursachen», welcher 1927 durch C. S. Picht in einem Privatdruck neu aufgelegt wurde.

In der letzten Realschulklasse bekam ich erst einen Lehrer, der mich auch durch seinen Geschichtsunterricht fesselte: Albert Löger. Vgl. «Beiträge» Nr. 49/50.
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52 so nahm ich denn die «Wissenschaftslehre» Seite für Seite vor und schrieb sie um: Von diesem Manuskript sind einige Seiten erhalten geblieben. Ob Rudolf Steiner die Arbeit nicht zum Abschluß gebracht hat oder ob die weiteren Blätter verloren gegangen sind, läßt sich nicht feststellen. Das Fragment dieser Umarbeitung ist abgedruckt in «Beiträge» Nr. 30, S. 26-34.
54 Karl Julius Schröer, Preßburg 1825 - 1900 Wien. Seit 1867 Professor für Literatur an der Technischen Hochschule in Wien. Rudolf Steiner hat von ihm ein umfassendes Bild gegeben in: «Vom Menschenrätsel, Ausgesprochenes und Unausgesprochenes im Denken, Schauen, Sinnen einer Reihe deutscher und Österreichischer Persönlichkeiten», Berlin 1916, GA 20. Siehe auch GA 38 und GA 39.
55 Robert Zimmermann, 1824-1898, Philosoph und Ästhetiker. Prag 1861 - 1895 Wien, Professor der Philosophie an der Universität Wien. Von Zimmermanns Schrift «Anthroposophie im Umriß — Entwurf eines Systems idealer Weltansicht auf realistischer Grundlage» (Wien 1882) entlehnte Rudolf Steiner den Begriff Anthroposophie. Siehe dazu Rudolf Steiners Vortrag «Die Psychologie der Künste» in «Kunst und Kunsterkenntnis», GA 271, S. 206.
58 Franz Brentano, Marienberg bei Boppard 1838 - 1917 Zürich, ein Neffe Clemens Brentanos, bis 1873 katholischer Theologe, dann Professor der Philosophie in Würzburg und Wien. Rudolf Steiner hat ihm 1917 in der Schrift «Von Seelenrätseln» einen Nachruf gewidmet. Vgl. die Brentano-Aufsätze in: «Der Goetheanumgedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart», GA 36, S. 153-169.
60 Da geschah es, daß ich mit einem einfachen Mann aus dem Volke bekannt wurde: Felix Koguzki (Wien 1833 - 1909 Trumau). In seinem erhalten gebliebenen Tagebuch findet sich die Eintragung: «Herr Steiner jun., Studiosus, in Inzersdorf wohnhaft, besuchte mich Sonntag, den 21. August a. D. 1881; leider war ich nicht Zuhause. - H. St. war zum zweiten Mahl auf Besuch bei mir Freitag, d. 26. d. M. u. J.» (Emil Bock: «Rudolf Steiner. Studien zu seinem Lebensgang und Lebenswerk», Stuttgart 3. Aufl. 1990).
65 Zeitenrätsel: Vgl. die autobiographische Skizze (Barr 1907) in: Rudolf Steiner/Marie Steiner-von Sivers, «Briefwechsel und Dokumente 1901-1925», GA 262. Siehe auch: Hella Wiesberger, «Der biographische Entstehungsmoment der Zeit-Erkenntnis», und «Die Zeit-Erkenntnis als <Grundnerv> des anthroposophischen Forschungsanfanges», in: «Beiträge» Nr. 49/50, S. 15-28, und den «Autobiographischen Vortrag» vom 4. Febr. 1913 in: «Beiträge» Nr. 83/84, S. 18.

Friedrich Theodor Vischer, Ludwigsburg 1807- 1887 Gmunden am Traunsee.
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65 Ich fand bei ihm an einer Stelle seiner Werke: In «Altes und Neues» 3. Auflage, Stuttgart 1882, Drittes Heft, S. 223 heißt es: «Wir bedürfen einer Korrektur des Zeitbegriffes …». Siehe auch den Vortrag vom 12. Mai 1917, gehalten in Stuttgart, in: «Beiträge», Nr. 49/50, S. 26.
67 Edmund Reitlinger, Pest 1830 - 1882 Wien. «Freie Blicke», Berlin 1874.
73 einem herrlich idealistisch gesinnten jungen Manne: Emil Schönaich (Troppau 1860 - 1899 ebenda). Er war schon 1882 für die «Freie Schlesische Presse» in Troppau tätig, in welcher er auch einige Beiträge von Rudolf Steiner erscheinen ließ. Sie sind mit den ersten Jahrgängen der «Freien Schlesischen Presse» z. T. verloren. Vgl. «Beiträge», Nr. 51/52.
77 eine andere für mich bedeutsame Jugendfreundschaft: Mit Rudolf Ronsperger. Auf ihn hat Rudolf Steiner unter dem Titel «Ein Denkmal» im «Magazin für Literatur», 1900, einen Nachruf geschrieben. Wiedergedruckt in GA 31. Siehe auch die Briefe an Rudolf Ronsperger in GA 38.
78 Recht innige Freundschaft schloß ich: Mit Moriz Zitter. Siehe auch Hinweis zu S. 186/188.
81 Da muß ich … eines Freundes gedenken: Sein Name ist Josef Köck. Vgl. «Beiträge», Nr. 55.
83 Mit einem andern Wiener-Neustädter Mitschüler: Rudolf Schober. Durch ihn vor allem wurde es möglich, die Namen der von Rudolf Steiner erwähnten Jugendfreunde in Erfahrung zu bringen. Vgl. «Beiträge» Nr. 49/50, 51/52, 54 und 55.
87 Parlamentsdebatte: Im Jahre 1886, gemäß: «Vom Menschenrätsel. Ausgesprochenes und Unausgesprochenes im Denken, Schauen, Sinnen einer Reihe deutscher und österreichischer Persönlichkeiten», GA 20, 1984, S. 122.

Bartholomäus Carneri, Ritter von (Trient 1821 - 1909 Marburg, Drau). Siehe den Aufsatz: «Bartholomäus Carneri, der Ethiker des Darwinismus», in GA 30, und die Darstellung in: «Vom Menschenrätsel», GA 20.

Ernst von Plener, Eger 1841 - 1923 Wien.
88 Georg Lienbacher, Küchel 1822 - 1896 Küchel.

Eduard Gregr, Steyr 1827 - 1907 Lschten bei Prag.

Franz Ladislaus Rieger, Semil 1818 - 1903 Prag.

Otto Hausner, Brody in Galizien 1827 - 1890 Lemberg.
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89 Tobias Gottfried Schröer, Preßburg 1791 - 1850 Preßburg. Vgl.: «Vom Menschenrätsel», GA 20, S. 90 ff.
90 die volkstümlichen Weihnachtsspiele: Siehe: «Weihnachtspiele aus altem Volkstum. Die Oberuferer Spiele», Dornach 1981, und: «Ansprachen zu den Weihnachtspielen aus altem Volkstum», GA 274, ferner den Aufsatz: «Von den volkstümlichen Weihnachtspielen. Eine Christfesterinnerung» in: «Der Goetheanumgedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart, 1921-1925», GA 36.
91 Er arbeitete an der Ausgabe und Einleitung des zweiten Teiles des «Faust»: Schröer gab eine kommentierte Ausgabe von Goethes «Faust» heraus (2 Teile, 1881, Neuausgabe Basel 1982) und bearbeitete für die Kürschnersche «National-Litteratur» Goethes Dramen in 6 Bänden. Seine «Geschichte der deutschen Literatur» erschien 1853 in Pest, «Die deutsche Dichtung des 19. Jahrhunderts in ihren bedeutendsten Erscheinungen. Populäre Vorlesungen» 1875 in Leipzig.
99 Ich kam auf die sinnlich-übersinnliche Form, von der Goethe spricht: In «Geschichte meines botanischen Studiums» («Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», Band 1, Seite 79f., GA la) schreibt Goethe: Wie sich die Pflanzen «nun unter einen Begriff sammeln lassen, so wurde mir nach und nach klar und klärer, daß die Anschauung noch auf eine höhere Weise belebt werden könnte: eine Forderung, die mir damals unter der sinnlichen Form einer übersinnlichen Urpflanze vorschwebte». Auf dieses bezieht sich Rudolf Steiner in seiner Einleitung zu diesem Band, wenn es heißt: «Die ideelle Form, der Typus der Organismen hat eben das Charakteristische, daß er aus räumlichzeitlichen Elementen besteht, er erschien deshalb auch Goethe als eine sinnlich-übersinnliche Form.» (S. LXX).

«Von Seelenrätseln», Berlin 1917, GA 21.
100 Und Goethe zeichnete vor Schillers Augen: Siehe Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», Bd. 1 (1884), Nachdruck Dornach 1975, GA la, Verfolg: «Glückliches Ereignis», S. 111.
104 Ich wurde als Erzieher in eine Familie empfohlen, in der vier Knaben waren: Auf Empfehlung von Regierungsrat Dr. Walser wandte sich im Juni 1884 die Gattin des Wiener Kaufmanns Ladislaus Specht an Rudolf Steiner mit der Bitte, ob er «geneigt wäre, eine Hofmeister-Stelle» in ihrem Hause zu übernehmen. Bereits im folgenden Monat trat er diese Stelle an und betreute die vier Söhne: Richard, Arthur, Otto und Ernst bis Herbst 1890. Das Kind, dem
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104 die besondere Aufmerksamkeit Rudolf Steiners galt, war Otto. Siehe dazu die ausführliche Dokumentation «Rudolf Steiner als Hauslehrer und Erzieher. Wien 1884-1890» in «Beiträge», Nr. 112. - Über die Eltern der Söhne berichtet Rudolf Steiner im XIII. Kapitel.
108 Eduard von Hartmann, Berlin 1842 - 1906 ebenda. Briefe Rudolf Steiners an und von Eduard von Hartmann in GA 38 und GA 39.
110 Joseph Kürschner, Gotha 1853 - 1902 auf einer Reise in TiroL Der Briefwechsel zwischen Karl Julius Schröer, Joseph Kürschner und Rudolf Steiner über die Herausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes (1882-1884) wurde in den «Beiträgen», Nr. 46, 1974 abgedruckt, siehe auch GA 38 und GA 39.
117 «Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung»: «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung, mit besonderer Rücksicht auf Schiller, zugleich eine Zugabe zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften in Kürschners Deutscher National-Literatur», Berlin und Stuttgart 1886, GA 2.
118 außer dem Freunde noch … seine Schwestern: Dieser Freund hieß Walter Fehr, die ältere Schwester Johanna, die jüngere Radegunde, genannt Gundi. Sie starb 1903 mit 35 Jahren. Der Vater Joseph Eduard war Dr. phil. und Dr, iur. Im Hause Fehr verkehrten auch die Freunde Köck und Schober. Vgl. «Beiträge», Nr. 55. Siehe den Brief an Radcgunde Fehr in GA 38, S. 168-174, und an Walter Fehr in GA 39, S. 63-65.
120 Marie Eugenie delle Grazie, Weißkirchen, Ungarn 1864-1931 Wien.
121 Feuilleton über die Dichterin: «Deutsche Dichtungen der Gegenwart» (betr. Marie Eugenie delle Grazie). In: «Freie Schlesische Presse», VI. Jg. Troppau 1886 (6. April), wiederabgedruckt in: «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA 32, S. 114-124.
123 Ich schrieb … einen Aufsatz: «Die Natur und unsere Ideale, Sendschreiben an die Dichterin des <Hermann>» (M. E. delle Grazie), Wien 1886, Im Selbstverlag des Verfassers. Wiederabgedruckt in GA 30, S. 237-240, sowie in Rudolf Steiner, «Moral und Christentum», Texte zur Ethik, Taschenbuch 717, Dornach 1994, S. 10-15.
123 Goethes Worte: «Erkenne dich, leb' mit der Welt in Frieden!»: Aus dem Gedicht «Zueignung» (Vers 64).
125 Laurenz Müllner, Groß-Grillowitz, Mahren 1848-1911 Meran. Vgl. die Ausführungen über Müllner in: «Vom Menschcnrätsel», GA 20, S. 185ff.
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126 Wilhelm Neumann, Wien 1837 - 1919 Mödling bei Wien. Über Neumann vgl. den 3. Vortrag in: «Die Philosophie des Thomas von Aquino», GA 74.
127 Adolf Stöhr, St. Polten 1855 - 1921.

Goswine von Berlepsch, Erfurt 1845 - 1916 Wien.

Emilie Mataja, Wien 1855 - 1938 Wien.

Alfred Stroß, 1860 - 1888.

Fritz Lemmermayer, Wien 1857 - 1932 ebenda. Siehe auch: Friedrich Lemmermayer, «Erinnerungen an Rudolf Steiner, an Robert Hamerling und an einige Persönlichkeiten des österreichischen Geisteslebens der 80er Jahre», Stuttgart 1929. Zahlreiche Briefe von Rudolf Steiner an Lemmermayer in GA 38.
128 Hans Brandstetter, Michelbach bei Graz 1854 - 1925 Graz.

Karl Werner, Hafnerbach 1821 - 1888 Wien.
130 «Philosophie der Freiheit. Grundzüge einer modernen Weltanschauung», Berlin 1894, GA 4.
132 Joseph Kitin Aspang am Wechsel 1867 - 1923 Wien.
134 Fercher von Steinwand, Steinwand im Mölltal, Oberkärnten 1828 — 1902 Wien. Sein bürgerlicher Name ist Johann Kleinfercher. Über ihn schreibt Rudolf Steiner in: «Vom Menschenrätsel», GA 20, 1984, S. 99-107, und in GA 32, S. 124-126.
137 Helena Petrowna Blavatsky, Jekaterinoslav, Südrußland 1831 - 1891 London. Siehe besonders S. 424ff. und Anmerkung zu S. 393 (Theosophische Gesellschaft).
138 die ausführliche Einleitung … zum zweiten Bande der … naturwissenschaftlichen Werke Goethes: Die von Rudolf Steiner herausgegebenen Bände der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes erschienen: Bd. I 1883, Bd. II 1887, Bd. III 1890, Bd. IV 1. und 2. Abt 1897, neu aufgelegt in der Gesamtausgabe Dornach 1975 (GA la-e). Eine Sonderausgabe sämtlicher Einleitungen erschien unter dem Titel: «Rudolf Steiner, Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», GA 1.
139 Robert Hamerling, Kirchberg am Wald, Niederösterreich 1830 - 1889 Graz. Vom Briefwechsel mit Hamerling sind nur zwei Briefe Hamerlings vom 30. Jan. 1887 und 11. Mai 1888 erhalten. Vgl. über Hamerling GA 32; «Vom Menschenrätsel», GA 20, und den Vortrag: Robert Hamerling, ein Dichter und ein Denker und ein Mensch, in: «Wie erwirbt man sich Verständnis für die geistige Welt?», GA 154.
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141 «Goethe als Vater einer neuen Ästhetik»: Der Vortrag fand am 9. Nov. 1888 statt und erschien als Sonderdruck der «Deutschen Worte» in Wien 1889. In GA 30, S. 23-46, und in «Kunst und Kunsterkenntnis», 1985, GA 271.
143 Alfred Formey, Dessau 1844-1901 Nagy-Belicz.
144 Christine Hebbel, Braunschweig 1817 - 1910 Wien.

Ilma Willborn-Seiler. Siehe auch die Widmung «Was in diesem Büchlein steht …» zu «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung» in: «Wahrspruchworte», GA 40.
145 Friedrich Schlögl, Wien 1821 - 1892 Wien.
146 «Deutsche Wochenschrift, Berlin, Wien. Organ für die nationalen Interessen des deutschen Volkes.» Als verantwortlicher Redakteur figuriert dem Namen nach Dr. Karl Neißer. Rudolf Steiner redigierte die Wochenschrift von Anfang Januar 1888 bis zum 18. Juli 1888. An jenem letzten Arbeitstag Rudolf Steiners stellte die Wochenschrift ihr Erscheinen aufgrund von Turbulenzen um und mit dem damaligen Herausgeber Dr. Joseph Eugen Rüssel ein. Die Artikel Rudolf Steiners sind wieder abgedruckt in den Bänden GA 31 und GA 30.
148 Viktor Adler, Prag 1852 - 1918 Wien.

Engelbert Pernerstorf er, Wien 1850 - 1918 Wien. 1881-1904 , Schriftleiter der Zeitschrift «Deutsche Worte», in welcher zwei Beiträge Rudolf Steiners erschienen, vgl. Anmerkung zu S. 141.
151 «Um uns in diesen verschiedenen Arten …»: Goethe, «Vorarbeiten zu einer Physiologie der Pflanzen», in: Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», Bd. 4/2 (1897), Nachdruck Dornach 1975, GA le, S. 562.
154 Eduard von Hartmann, mit dem ich seit Jahren in brieflichem Verkehre über philosophische Dinge stand: Siehe Hinweis zu S. 108.
157 Marie Lang, 1858-1934.

H. P. Blavatsky: Siehe Hinweis zu S. 137.

Franz Hartmann, Donauwörth 1838 - 1912 Kempten.
158 Rosa Mayreder, Wien 1858-1938 Wien. Siehe auch die Briefe von und an R. Mayreder in GA 38 und 39. Eine Veröffentlichung von Rudolf Steiners gesamtem Briefwechsel mit Rosa Mayreder und Moriz Zitter ist für die Reihe «Rudolf Steiner Studien» geplant.
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160 Hugo Wolf, Windischgrätz 1860 - 1903 Wien. Das Textbuch zu seiner Oper «Der Corregidor» schrieb Rosa Mayreder (1896).

Karl Mayreder, Wien 1856-1935 Wien. Architekt, Professor an der Technischen Hochschule.

Friedrich Eckstein, Perchtoldsdorf bei Wien 1861-1939 Wien. Siehe GA 38 und GA 39 sowie die Erinnerungen Ecksteins unter dem Titel «Alte unnennbare Tage» (1936), Neuaufl. Wien 1992.
164 im zweiten Band meiner Ausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes: Siehe Hinweis zu S. 104.
181 Goethes «Rätselmärchen»: Siehe Hinweis zu S. 391 und 396.
182 «Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz»: Von Johann Valentin Andreae aufgezeichnet 1616. Ins Neuhochdeutsche übertragen von Walter Weber und mit einem Aufsatz (1917-1918) von Rudolf Steiner: «Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz», Zbinden Verlag, Basel 1978.

meiner später geschaffenen Mysteriendramen: «Die Pforte der Einweihung (Initiation). Ein Rosenkreuzermysterium», Berlin 1910. «Die Prüfung der Seele. Szenisches Lebensbild als Nachspiel zur <Pforte der Einweihung>», Berlin 1911. «Der Hüter der Schwelle. Seelenvorgänge in szenischen Bildern», Berlin 1912. «Der Seelen Erwachen. Seelische und geistige Vorgänge in szenischen Bildern», Berlin 1913. Zusammen erschienen als «Vier Mysteriendramen», GA 14.
186/188 Der früher erwähnte … Freund / mein langjähriger Freund: Moriz Zitter, auch mit Rosa Mayreder bis zu seinem Lebensende (Mai 1921) befreundet. Er gab in Hermannstadt die «Deutsche Lesehalle für alle Stände» heraus mit: «Ein freier Blick in die Gegenwart» von Rudolf Steiner (1884; erschienen in GA 30). Zitter zeichnete 1898 und 1899 neben Rudolf Steiner und O. E. Hartleben als Herausgeber des «Magazins für Literatur», Berlin. Siehe auch GA 38 und GA 39. Eine Veröffentlichung von Rudolf Steiners gesamtem Briefwechsel mit Rosa Mayreder und Moriz Zitter ist für die Reihe «Rudolf Steiner Studien» geplant.
186 Fritz Breitenstein, Mühlbach, Siebenbürgen 1858 - 1915 Großwardein, Ungarn, und Arnah'e Breitenstein, Hermannstadt 1860 - 1942 Wien. Vgl. GA 38. Amalie Breitenstein war in 2. Ehe mit Julius Breitenstein (Mühlbach, Siebenbürgen 1870 - 1950 ebenda) verheiratet, dem Bruder ihres ersten Gatten.
187 Vortrag in Hermannstadt: 29, Dezember 1889. Siehe «Beiträge», Nr. 61/62.
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189 «Rembrandt als Erzieher»: Erschien 1890 anonym «Von einem Deutschen». Verfasser: Julius Langbehn. 60. Aufl. 1925.
191 in der Familie dieses Knaben: Siehe Hinweis zu S. 104.
193 Aufsatz über den «Homunculus»: In «Deutsche Wochenschrift», 1888, Nr. 16-17, wiederabgedruckt in GA 32, S. 145-155.

Antisemitismus: Siehe dazu auch Rudolf Steiners Beiträge in der Zeitschrift «Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus», Sept.-Dez. 1901, wiederabgedruckt in GA 31, S. 382— 420; sowie den Aufsatz über Theodor Herzls «Judenstaat» im «Magazin für Litteratur», 25. Sept. 1897 mit dem Titel «Die Sehnsucht der Juden nach Palästina», wiederabgedruckt in GA 31, S. 196-201.
194 Ignaz Brüll, Proßnitz 1846 - 1907 Wien.
195 Josef Breuer, Wien 1842 - 1925 Wien.
198 «Verständigung des menschlichen Bewußtseins mit sich selbst»: Die Grundfrage der Erkenntnistheorie mit besonderer Rücksicht auf Fichtes Wissenschaftslehre. Prolegomena zur Verständigung des philosophierenden Bewußtseins mit sich selbst [1891]. In erweiterter Form als: «Wahrheit und Wissenschaft. Vorspiel einer Philosophie der Freiheit», Weimar 1892 erschienen. GA 3.

Doktorexamen: Siehe dazu die ausführliche Dokumentation «Rudolf Steiners Dissertation», Rudolf Steiner Studien, Bd. V, Dornach 1991.

Heinrich Ludwig Wilhelm von Stein, Rostock 1833 - 1896 Rostock. Sein Werk: «Sieben Bücher zur Geschichte des Piatonismus. Untersuchungen über das System des Piaton und sein Verhältnis zur späteren Theologie und Philosophie», 3 Bände, Göttingen 1862, 1864 und 1875.
200 Otto Willmanns «Geschichte des Idealismus»: Siehe Hinweis zu S. 399.
201 «Über den Gewinn unserer Anschauungen von Goethes naturwissenschaftlichen Arbeiten durch die Publikationen des GoetheArchivs»: 1891; wiederabgedruckt in GA 30, S. 265-288.
202 Bernhard Ludwig Suphan, Nordhausen 1845-1911 Weimar. Siehe auch GA 38 und GA 39.
203 Walther von Goethe, Weimar 1818 - 1885 Leipzig.

Großherzogin Sophie Luise von Sachsen-Weimar, Prinzessin der Niederlande, Den Haag 1824 - 1897 Weimar.
491
203 Gustav von Loeper, Wedderwill, Pommern 1822 - 1891 Berlin.
204 Herman Grimm, Kassel 1828 - 1901 Berlin. Von Rudolf Steiner häufig zitiert. Aufsätze über H. Grimm in GA 30 und in GA 36.

Wilhelm Scherer, Schönborn, Niederösterreich 1841-1886 Berlin.
205 Erich Schmidt, Jena 1853 - 1913 Berlin.
208 unangenehm berührte, was Suphan tat: Vgl. dazu die z. T. bitteren Bemerkungen über Suphan in Rudolf Steiners Briefen, in GA 39.
209 Julius Wähle, Wien 1861 - 1940 Dresden, 1924-1928 Leiter des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar.
212 seinen Aufsatz: Herman Grimm, «Vorlesungen über Goethe», 8. Aufl. Berlin 1903. 16. Vorlesung.
213 Großherzog Karl Alexander, Weimar 1818-1901 Weimar.

Erbgroßherzog Karl August, 1844 - 1894 Kap St. Martin.

Erbgroßherzogin Pauliney Stuttgart 1852 - 1904 auf der Fahrt von Rom nach Venedig. Von ihr erzählt Rudolf Steiner im Brief vom 21. März 1891 an Pauline Specht.
214 Reinhold Köhler, Weimar 1830 - 1892 Weimar.
216 «Die Phantasie als Kultur Schöpferin»: Vortrag vom 25. November 1891. Besprechung in der Weimarischen Zeitung vom 28. November 1891. Wiederabdruck in «Beiträge» Nr. 99/100.
218 Den andern Vortrag: «Einheitliche Naturanschauung und Erkenntnisgrenzen», Wien 20. Februar 1893, wiederabgedruckt in GA 30, S. 47-68.

Ernst Haeckel: «Der Monismus als Band zwischen Religion und Wissenschaft. Glaubensbekenntnis eines Naturforschers», vorgetragen am 9. Okt. 1892 in Altenburg beim 75jährigen Jubiläum der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes, Bonn 1892,
220 Hermann von Helmholtz: «Goethes Vorahnungen kommender naturwissenschaftlicher Ideen», Vortrag vom 11. 6. 1892 in der Generalversammlung der Goethe-Gesellschaft, Weimar, Deutsche Rundschau Bd. 72.

Wenn ich auf Haeckel blickte: In der «Generellen Morphologie der Organismen» (Berlin 1866) wird Goethe auf vier Seiten abgehandelt. Es heißt u. a. wörtlich: «Das Wichtigste aber, das wir von Goethe als Naturforscher hier hervorheben müssen und was unseres Erachtens auch niemand gebührend gewürdigt hat, ist, daß
492
220 wir ihn als den selbständigen Begründer der Deszendenztheorie in Deutschland feiern dürfen.» Der vierte Vortrag der «Natürlichen Schöpfungsgeschichte» (Berlin 1868) ist betitelt: «Entwicklungstheorie nach Goethe und Oken».
221 So lernte ich Haeckel persönlich kennen: Die Begegnung mit Haeckel (Potsdam 1834 - 1919 Jena) fand am 17. Februar 1894 statt. Briefe an und von Haeckel in GA 39.
222 Heinrich von Treitschke, Dresden 1834 - 1896 Berlin.
224 Ludwig Laistner, Eßlingen 1845 - 1896 Stuttgart.
227 Hans Olden, Frankfurt am Main 1859 - 1932 Wiesbaden.
230 Gabriele Reuter, Alexandrien 1859 - 1941 Weimar. Siehe auch Gabriele Reuter: «Vom Kinde zum Menschen, die Geschichte meiner Jugend», Berlin 1921, S. 45Off.
231 Otto Erich Hartleben, Clausthal 1864 - 1905 Salö am Gardasee.
236 Otto Harnack, Erlangen 1857 - 1914. Er suchte am Todestag Goethes den Tod im Neckar.
239 «Gesellschaft für ethische Kultur»: Der deutsche Zweig wurde auf Anregung von W. Foerster und Georg von Gizycki im Jahre 1892 in Berlin begründet.
242 Ich schrieb … einen scharfen Artikel: Eine «Gesellschaft für ethische Kultur» in «Die Zukunft», 29. Okt. 1892. Ein ähnlicher Artikel war schon zwei Wochen vorher, am 10. Oktober 1892, im «Litterarischen Merkur» erschienen. Beide Artikel sind wiederabgedruckt in GA 31, S. 164-176.
244 Meine «Philosophie der Freiheit» schickte ich sogleich …an Eduard von Hartmann: In seinem Aufsatz «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie: Persönlich-Unpersönliches» (in Das Reich, Juli 1917, wiederabgedruckt in GA 35, S. 307ff.) schreibt Rudolf Steiner, er habe seine «Philosophie der Freiheit» Eduard von Hartmann persönlich übergeben.
sein Exemplar… mit seinen ausführlichen Randbemerkungen: Eine Seite dieser Randbemerkungen ist faksimiliert abgebildet in «Dokumente zur «Philosophie der Freiheit», GA 4a, S. 350f. Die Hartmannschen Randbemerkungen und Kommentare sind in demselben Band vollständig transkribiert wiedergegeben (S. 345-420).
250 Friedrich Nietzsche, Röcken bei Lützen 1844 - 1900 Weimar, seit 1889 umnachtet. Zu Rudolf Steiners Auseinandersetzung mit Nietzsche und dem Nietzsche-Archiv siehe: Die Aufsätze in GA 31, S. 453-614;
493
250 die Dokumentation «Rudolf Steiner und das Nietzsche-Archiv. Briefe von Rudolf Steiner, Elisabeth Förster-Nietzsche, Fritz Koegcl, Constantin Georg Naumann, Gustav Naumannn und Ernst Horneffer, 1894-1900», Rudolf Steiner Studien, Bd. VI, Dornach 1993; sowie die Darstellung in D. M. Hoffmann, «Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs. Elisabeth Förster-Nietzsche, Fritz Koegel, Rudolf Steiner, Gustav Naumann, Josef Hofmüler. Chronik, Studien und Dokumente», Berlin, New York 1991, dort'(S. 721-737) findet sich auch ein Verzeichnis der Nietzsche-Bücher in Rudolf Steiners Bibliothek sowie ein Verzeichnis der über 500 Erwähnungen Nietzsches in Rudolf Steiners „Werk.
251 «Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit»: «Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit», Weimar 1895. GA 5.
252 Elisabeth Förster-Nietzsche, Röcken bei Lützen 1846 - 1935 Weimar,

Fritz Koegel, Hasserode 1860-1904 Bad Kosen. Von 1894 bis 1897 Herausgeber von Nietzsches Werken.

Ich bin später mit Frau Elisabeth Förster-Nietzsche in schwere Konflikte gekommen: Siehe Hinweis zu S. 261,

daß sie mich bei dem ersten der vielen Besuche … in das Zimmer Friedrich Nietzsches führte: Der erste Besuch im Nietzsche-Archiv fand im Frühjahr 1894 statt. In einer Notizbucheintragung (NB 321) findet sich aber die Beschreibung der Begegnung mit dem kranken Nietzsche unter dem Datum 22. Januar 1896, d. h. unmittelbar nach dem Ordnen von Nietzsches Bibliothek, von dem in diesem Kapitel des «Lebensgangs» berichtet wird. Dementsprechend schreibt Rudolf Steiner auch am Schluß dieses Kapitels vom «Anblicke von Nietzsches Seele 1896 vor mir». Steiner hat diese Begegnung mehrfach in seinen Vorträgen erwähnt und betont, daß er Nietzsche nur einmal begegnet ist. Vgl. dazu «Rudolf Steiner und das Nietzsche-Archiv», a. a. O., S. 32-37.
253 Und so stand vor meiner Seele: Nietzsches Seele … unbegrenzt schön in ihrem Geisteslichte: «unbegrenzt schön» nach Manuskript.
254 die aber doch wahre Tatsache, daß das Bild Nietzsches es mir inspiriert hat: «Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit» ist im Frühjahr 1895 erschienen. Vgl. dazu die zwei überlieferten verschiedenen Datierungen Rudolf Steiners über die Begegnung mit dem kranken Nietzsche in der Anmerkung zu S. 252.

Eugen Dühring: Vgl. dazu die zahlreichen Erwähnungen der Ewigen Wiederkunft und Eugen Dührings in Rudolf Steiners
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254 Aufsätzen und Vorträgen (in chronol. Reihenfolge): GA 39, S. 363 / GA 5, S. 123, 135, 187f. / GA 31, S. 509-614 / GA 51, S. 43 / GA 53, 1. 12. 1904, S. 179 / GA 108, 10. 6. 1908, S. 29Of. / GA 57, 20. 3. 1909, S. 374f. / GA 18, S. 546 / GA 65, 23. 3. 1916, S. 537 / GA 170, 21. 8. 1916, S. 190f. / GA 190, 6. 4. 1919, S. 131f. / GA 332a, 28. 10. 1919, S. 141f. / GA 322, 1. 10. 1920, S. 70 / GA 204, 22. 4. 1921, S. 120f. / GA 78, 31. 8. 1921, S. 63f. / GA 78, 1. 9. 1921, S. 68 / GA 207, 9. 10. 1921, S. 141 / GA 235, 8. 3. 1924, S. 130f.

Siehe auch «Rudolf Steiners Interpretation der Ewigen Wiederkunft des Gleichen» in «Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs», a. a. O., S. 463-473.
257 Mein Verhältnis zum Nietzsche-Archiv: Siehe Hinweis zu S, 261.
258 Apollo und Dionysos: Siehe Nietzsche, «Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik», Leipzig 1872.
259 «Goethes Weltanschauung», Weimar 1897, GA 6.
261 Ich werde diese Gedanken von damals hier wiederholen: Es handelt sich hier um die Artikel Rudolf Steiners aus dem Jahre 1900 gegen das Nietzsche-Archiv und deren Leiterin Elisabeth FörsterNietzsche, erschienen im «Magazin für Litteratur» und anderen Zeitschriften, wiederabgedruckt in GA 31, S. 505-614. Die hier zitierten Stellen stammen aus dem Artikel: Die «sogenannte» Wiederkunft des Gleichen, von Nietzsche. Eine Fortsetzung meiner Erwiderung auf E. Horneffers Aufsatz «Eine Verteidigung der sogenannten 'Wiederkunft des Gleichen* von Nietzsche», GA 31, S. 550-553.
263 Aphorismus 203 … Aphorismus 22 … «Das Maß der Allkraft ist bestimmt …»: Diese Stelle findet sich in der heute maßgebenden Kritischen Nietzsche-Gesamtausgabe von Colli/Montinari unter den Nachgelassenen Fragmenten Frühjahr-Herbst 1881, ll[203].
264 Aphorismus 43 … Aphorismus 234 … «die zukünftige Geschichte …»: Diese Stelle findet sich in der heute maßgebenden Kritischen Nietzsche-Gesamtausgabe von Colli/Montinari unter den Nachgelassenen Fragmenten Frühjahr-Herbst 1881, 11[338].
266 Der Freund, den ich in jungen Jahren gewonnen hatte: Moriz Zitter. Siehe zu S, 186/188 und die Briefe, insbesondere den an Rosa Mayreder vom 20. August 1895, in GA 39, S. 260f.
268 Aufsatz in Nr. 16 des «Magazins für Literatur»: «Moderne Weltanschauung und reaktionärer Kurs», wiederabgedruckt in GA 30,die zitierte Stelle S. 416f.
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272 Otto Fröhlich … Bild von Zarathustra: Das erwähnte Bild Otto Fröhlichs muß als verschollen gelten. Rudolf Steiner veröffentlichte darüber am 31. März 1895 einen Aufsatz in «Deutschland. Weimarische Landeszeitung», wiederabgedruckt in «Farbenerkenntnis», GA291a,S.281f. Auf S. 243 desselben Bandes findet sich auch eine spätere Stellungnahme Fröhlichs über sein eigenes Gemälde.
275 Paul Wiecke, Elberfeld 1864 - 1944 Dresden.
276 Richard Strauß, München 1864 - 1949 Garmisch.
277 Heinrich Zeller, Voitswinkel, Oberbayern 1856 - 1934 Weimar.
278 Hans Bronsart von Schellendorf, Berlin 1830 - 1913 München.

Agnes Stavenbagen, Winsen bei Hannover, geb. 1862.

Bernhard Stavenhagen, Greiz 1862 - 1914 Genf.
279 Gustav Mahler, Kalischt, Böhmen 1860 - 1911 Wien.
281 Eduard von der Hellen, Wellen, Hannover 1863 - 1927 Stuttgart, Philologe, war nach seinem Ausscheiden aus dem Goethe- und Schiller-Archiv von Oktober 1894 bis Februar 1895 neben Fritz Koegel Mitherausgeber am Nietzsche-Archiv. Vgl. darüber Rudolf Steiners Urteil in GA 39, S. 230 u. 237f.
285 Heinrich Frankel, geb. Leipzig 1859.
294 Anna Eunike, Beelitz bei Potsdam 1853 - 1911 Lankwitz bei Berlin. Seit 31. Okt. 1899 Anna Steiner. Die an sie gerichteten Briefe sind erschienen in GA 39.
295 August Fresenius, Wiesbaden 1850 - 1924 ebenda.
296 in einer… schwerwiegenden Miszelle: Goethe über die Conzeption des Faust, Goethe-Jahrbuch, Bd. 15, 1894.
297 Denn es war eigentlich nichts vorgegangen: VgL zu S. 261 und die Briefe Rudolf Steiners an Maximilian Harden in GA 39.
298 Franz Ferdinand Heitmütler, Hamburg 1864 - 1919 Berlin.
299 Joseph Rolletschek, Gießaus, Böhmen 1859 - 1934 Weimar. Pseudonym Joseph Rollet.
300 Max Christlieb, Wiblingen, Württemberg 1862 - 1914 Berlin. Er hat nach seiner Rückkehr aus Japan viele Schriften von Ralph Waldo Trine ins Deutsche übersetzt.
302 daß diese Buchhandlung ein Blatt herausgab: «Literarischer Merkur», Weimar. Kritisches und bibliographisches Wochenblatt. Verlag
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302 von Hermann Weißbach. Redaktion: Curt Weißbach. Enthält 45 Beiträge Rudolf Steiners aus den Jahren 1891 bis 1893. Vgl. die Aufsatzbände der Gesamtausgabe, GA 29-32,
303 Dagobert Neuffer, Groß-Bescherek, Ungarn 1851 -1939.
304 Hegelbüste: Diese Hegelbüste hat sich bis heute im Nachlaß Rudolf Steiners erhalten. Sie ist abgebildet in «Beiträge», Nr. 30, S. 15. Die Büste stand später zusammen mit den Büsten von Fichte und Schelling im Berliner «Zweigraum». Für den Münchner Kongreß der Theosophischen Gesellschaft Pfingsten 1907 ließ Rudolf Steiner diese drei Büsten im Kongreßsaal vor dem Rednerpult aufstellen, siehe «Bilder okkulter Siegel und Säulen», GA 284, S. 43.
307 Rudolf Schmidt, Kopenhagen 1836 - 1899 Frederiksborg (Kopenhagen). Siehe auch GA 38 und GA 39.
308 Conrad Ansorge, Buchwald, Schlesien 1862 - 1930 Berlin.
322 Einleitung zu den von mir herausgegebenen «Sprüchen in Prosa»: Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», Bd. 4/2 (1897), Nachdruck Dornach 1975, GA le, S. 339-348.
335 «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert»: Band I Berlin 1900, Band II Berlin 1901. Erschienen als Bd. XIV und XIX in: «Am Ende des Jahrhunderts. Rückschau auf 100 Jahre geistiger Entwicklung». Sammelwerk, herausgegeben von Siegfried Cronbach.

«Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», GA 18.
337 Ich sprach einmal in Frankfurt am Main über Goethes Naturanschauung: Goethes Naturanschauung gemäß den neuesten Veröffentlichungen des Goethe-Archivs, Vortrag vom 27. August 1893, gedruckt in: «Berichte des Freien Deutschen Hochstifts zu Frankfurt am Main», Jg. 1894, in GA 30, S. 69-85.
338 ein Physiker, der in seinem Fach bedeutend war: Salomon Kalischer, Thorn 1845 - 1924 Berlin, Schrieb: Goethes Verhältnis zur Naturwissenschaft und seine Bedeutung in derselben, Berlin 1878; gab in der Hempel-Ausgabe von Goethes Werken die naturwissenschaftlichen Schriften heraus, später in der Sophien-Ausgabe die Farbenlehre (Bde. 1-5 der 2. Abt., 1890-1906). Über die Begegnung Rudolf Steiners mit Kalischer im Goethe- und Schüler-Archiv vgl. «Beiträge» Nr. 46, S. 13, ferner «Die Farbenerkenntnis im Lebenswerk Rudolf Steiners», Werk-Biographische Skizze von Hella Wiesberger, in Rudolf Steiner, «Farben-Erkenntnis», GA 291a.
497
339 Herausgeberschaft des «Magazin für Literatur»: Das «Magazin für Litteratur», Berlin, begründet 1832 von Joseph Lehmann, vor der Übernahme durch Rudolf Steiner herausgegeben von Otto Neumann-Hofer, verantwortlicher Redakteur: Paul Schettler. Verlag von August Deubner in Berlin. Mit dem 10, Juli 1897 übernehmen Rudolf Steiner und Otto Erich Hartleben die Herausgabe. 1898 und 1899 kommt Moriz Zitter hinzu. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Rud. Steiner, Berlin. Verlag von Emil Felber in Weimar, später von Siegfried Cronbach in Berlin. Vom 17. März bis 29. September 1900 ist Rudolf Steiner alleiniger Herausgeber. Mit letzterem Datum geht das «Magazin» an Johannes Gaulke und Franz Philips über.
346 Otto Julias Bier bäum, Grünberg, Niederschlesien 1865 - 1910 Dresden. Wurde 1890 Mitarbeiter an der Zeitschrift «Die Gesellschaft».

Frank Wedekind, Hannover 1864 - 1918 München.
348 Paul Scheerbartb, Danzig 1863 - 1915 Berlin. Sein Werk «Tarub, Bagdads berühmte Köchin» erschien 1897. Vgl. auch «Ich liebe Dich! Ein Eisenbahn-Roman mit 66 Intermezzos», Berlin 1897. Über dieses Werk und die darin enthaltenen Gedichte und die persönliche Widmung Scheerbarths schreibt Rudolf Steiner in seinem Brief an Anna Eunike am 5. März 1897, GA 39, S. 333f.
351 Walter Harlan, Dresden 1867-1931 Berlin.
355 dazu fiel noch die Aufgabe auf mich, die Vorstellung durch eine kurze hinweisende Rede (Conference) einzuleiten: Am 23. Januar 1898 in Berlin. Gedruckt im «Magazin für Litteratur», 1898, wiederabgedruckt in GA 29, S. 248-253.
358 «Ein Wiener Dichter»: In GA 32, S. 185-190.
359 Aufsatz über Rudolf Heidenhain: In GA 30, S. 549-551.
361 in einem der Vorträge für die «Freie literarische Gesellschaft»: Die Hauptströmungen der deutschen Literatur von der Revolutionszeit (1848) bis zur Gegenwart, 5. Vortrag: Die Bedeutung Ibsens und Nietzsches für das moderne Geistesleben, In GA 33, S. 123-126.
363 «Das Christentum als mystische Tatsache», Berlin 1902, GA 8.
368 Max Stirner, eigentlich Kaspar Schmidt, Bayreuth 1806 - 1856 Berlin. Hauptwerk: «Der Einzige und sein Eigentum», Leipzig
498
368 1845. Rudolf Steiner schreibt an mehreren Orten über Stirner, u.a. in: «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA 18; «Der Individualismus in der Philosophie», GA 30, S. 143-148; «Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit»; GA 5, S. 95-100; im Brief an Rosa Mayreder vom 20. August 1895, GA 39, S. 253-256.
370 John Henry Mackay, Greenock, Schottland 1864 - 1933 Berlin. Siehe auch GA 39.
371 Individualistischer Anarchismus: In einem öffentlichen Briefwechsel mit John Henry Mackay nahm Rudolf Steiner zum Anarchismus wie folgt Stellung: «Ich habe es bisher immer vermieden, selbst das Wort 'individualistischer' oder 'theoretischer Anarchismus' auf meine Weltanschauung anzuwenden. Denn ich halte sehr wenig von solchen Bezeichnungen. Wenn man in seinen Schriften klar und positiv seine Ansichten ausspricht: wozu ist es dann noch nötig, diese Ansichten mit einem gangbaren Worte zu bezeichnen? Mit einem solchen Worte verbindet jedermann doch ganz bestimmte traditionelle Vorstellungen, die dasjenige nur ungenau wiedergeben, was die einzelne Persönlichkeit zu sagen hat. Ich spreche meine Gedanken aus; ich bezeichne meine Ziele, Ich selbst habe kein Bedürfnis, meine Denkungsart mit einem gebräuchlichen Worte zu benennen. Wenn ich aber in dem Sinne, in dem solche Dinge entschieden werden können, sagen sollte, ob das Wort 'individualistischer Anarchist' auf mich anwendbar ist, so müßte ich mit einem bedingungslosen ']%* antworten.» («Magazin für Litteratur», 30. Sept. 1898, wiederabgedruckt in GA 31, S. 284).
372 «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslehens und ihr Verhältnis zu modernen Weltanschauungen», Berlin 1901, GA 7. Seit der 2. Aufl. (1924) mit geändertem Titel: zur modernen Weltanschauung.
373 bürgerliche Ehe: Die Trauung wurde am 31. Okt. 1899 durch das Standesamt Berlin Friedenau mit den Trauzeugen John Henry Mackay und Otto Bock vollzogen.
375 trat der Vorstand der Berliner Arbeiterbildungsschule an mich heran: Vgl. dazu: Johanna Mücke/Alwin Alfred Rudolph, «Erinnerungen an Rudolf Steiner und seine Wirksamkeit an der Arbeiterbildungsschule in Berlin 1899-1904» Basel 1979; sowie die ausführliche Dokumentation von Walter Kugler in «Beiträge», Nr. 111: Rudolf Steiner als Lehrer an der Arbeiterbildungsschule in Berlin und Spandau 1899-1904.

Wilhelm Liebknecht, Gießen 1826 - 1900 Charlottenburg.
378 das Gutenberg-Jubiläum: «Gutenbergs Tat als Markstein der Kulturentwicklung», in GA 31, S. 341-354.
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379 Rudolf Steiners Tätigkeit an der Arbeiterbildungsschule dauerte vom 13. Januar 1899 bis 23. Dezember 1904.
381 Von der «Vortragskunst» sage ich: «Von der Vortragskunst», in GA 29, S. 97-106.
382 Marie von Sivers, Wlotzlawek, Polen 14. März 1867 - 27. Dezember 1948 Beatenberg, Schweiz. Seit 24. Dezember 1914 Marie Steiner. Vgl. Rudolf Steiner/Marie Steiner-von Sivers, «Briefwechsel und Dokumente 1901-1925», GA 262, und «Marie Steiner-von Sivers - Ein Leben für die Anthroposophie. Eine biographische Dokumentation in Briefen und Dokumenten» dargestellt von Hella Wiesberger, Dornach 1989.

Ludwig Jacobowski, Strelno 1868 - 1900 Berlin. Ein ausführliches «Lebens- und Charakterbild des Dichters» hat Rudolf Steiner als Einleitung zu dem von ihm aus dem Nachlaß herausgegebenen Gedichtband «Ausklang» geschrieben, das auch eine Würdigung des literarischen Werkes Jacobowskis enthält. Dieser und andere Aufsätze über Jacobowski in: «Biographien und biographische Skizzen 1894 - 1905», GA 33, S. 179-213; «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA 32. Siehe auch die Briefe an Marie Stona in GA 39.
383 «Die Gesellschaft»: Ludwig Jacobowski gab sie gemeinsam mit M, G. Conrad heraus, Dresden und Leipzig. In ihr erschienen mehrere Aufsätze Rudolf Steiners im Zusammenhang mit Haeckel, insbesondere der erste Druck der Abhandlung «Haeckel und seine Gegner», 1899.

«Die Kommenden»: Nach Ludwig Jacobowskis Tod (2. Dez. 1900) führte Rudolf Steiner die literarische Vereinigung «Die Kommenden» weiter. Vgl. dazu auch die Erinnerungen Stefan Zweigs an diesen Kreis in seiner Autobiographie «Die Welt von Gestern» (Kap. 4), und den Ausstellungskatalog der Berlinischen Galerie «Berlin um 1900», Berlin 1984. Siehe auch Walter Kugler, «Rudolf Steiner im Kreis der Kommenden», in der Montasschrift «Die Drei», Heft 9/1985, S. 607ff.
384 Denkmal … mit Beiträgen seiner Freunde: «Ludwig Jacobowski im Lichte des Lebens», hg, von Marie Stona, Breslau 1901, mit dem Aufsatz «Loki» von Rudolf Steiner, wiederabgedruckt in GA 32, S. 415-420.

Marie Stona (eigentlich Marie Scholz, geb. Stonawski), Schloß Strzebowitz bei Troppau 1861 - 1944 ebenda. Siehe auch GA 39.
384f. Martha Asmus … Paul Asmus: Siehe dazu «Beiträge», Nr. 79/80, S. 16-20.
500
385 Freidrichsbagener: Dichterkreis, der um die Jahrhundertwende in der Berliner Literaten- und Künstlerszene eine Rolle spielte. Siehe «Friedrichshagener Dichterkreis» in «Handbuch literarisch-kultureller Vereine 1825-1933», Stuttgart, Weimar 1998, S. 112ff.

Bruno Wille, Magdeburg 1860 - 1928 Lindau. Er begründete 1900 den Giordano Bruno-Bund.

«Philosophie der Befreiung durch das reine Mittel», Beiträge zur Pädagogik des Menschengeschlechts, Berlin: S. Fischer 1894. Vgl. auch die kritische Rezension von Rudolf Steiners «Philosophie der Freiheit» durch Bruno Wille vom 15. Aug. 1894 in «Neue Revue» (Wien), wiederabgedruckt in: «Dokumente zur Philosophie der Freiheit*», GA 4a, S. 453-462.

Wilhelm Bölsche, Köln 1861 - 1939 Oberschreiberhau, Riesengebirge.

Freie Hochschule: Rudolf Steiner begann seine Vortragstätigkeit in der «Freien Hochschule» am 15. Oktober 1902 mit einem Zyklus «Deutsche Geschichte von der Völkerwanderung bis ins 12. Jahrhundert» und beendete sie am 19. Dezember 1905 mit einer Vortragsreihe «Vom Germanentum zum Stadtbürgertum. (Die Grundlagen des Mittelalters)». Soweit Autoreferate oder Referate vorliegen, sind die an der «Freien Hochschule» gehaltenen Vorträge erschienen in: «Über Philosophie, Geschichte und Literatur», GA 51.
386 «Giordano-Bruno-Bund»: Rudolf Steiner hielt seinen ersten Vortrag im Giordano Bruno-Bund am 30. November 1900, den letzten am 3. Mai 1905. Siehe dazu «Beiträge», Nr. 79/80: Rudolf Steiner und der Giordano Bruno-Bund. Materialien zu seinem Lebensgang, Berlin 1900-1905. Dokumentiert und kommentiert von Walter Kugler.
387 Wolfgang Kirchbach, London 1857 - 1906 Bad Nauheim. Siehe auch GA 39.

meinen grundlegenden anthroposophischen Vortrag: Monismus und Theosophie. Vortrag vom 8. Oktober 1902 im Bürgersaal des Berliner Rathauses vor dem Giordano Bruno-Bunde, mit einem Diskussionsabend am 15. Oktober. Der aufschlußreiche Bericht in «Der Freidenker» vom 1. Nov. 1902 ist wieder gedruckt in: «Über Philosophie, Geschichte und Literatur», GA 51.
389 Friedrich Eckstein: Siehe Hinweis zu S. 160. Seine Schrift: «Comenius und die böhmischen Brüder», ausgewählt und eingeleitet von Friedrich Eckstein, Leipzig 1922.
391 «Goethes geheime Offenbarung. Zu seinem hundertfünfzigsten Geburtstage: 28. August 1899»: Wieder abgedruckt in GA 30, S.
501
391 86-99. Eine Neubearbeitung des Aufsatzes findet sich in: «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen <von der Schlange und der Lilie>», Berlin 1918, GA 22. Vgl. ferner S. 179ff. in vorliegendem Band und: «Goethes geheime Offenbarung in seinem <Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie>», Dornach 1982.
392 Sophie Gräfin von Brockdorff geb. von Ahlefeldt, Damgaard, Jütland 1848 - 1906 Algund bei Meran. Cay Lorenz Graf von Brockdorff Neumünster 1844 - 1921 Meran.

eine Ausführung über Nietzsche; Der hierfür verschiedentlich genannte 22. September 1900 konnte bisher noch nicht dokumentarisch nachgewiesen werden.

einen zweiten Vortrag: Der hierfür verschiedentlich genannte 29. September 1900 konnte bisher noch nicht dokumentarisch nachgewiesen werden.
393 Theosophische Gesellschaft: Die Theosophical Society wurde am 17. November 1875 von H. P. Blavatsky zusammen mit Colonel Henry Steel Oleott (1832-1907) in New York begründet. Sie verlegte ihr Zentrum bald darauf nach Indien. Vgl. Anmerkung zu S. 137 und: «Die Geschichte und die Bedingungen der anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur Anthroposophischen Gesellschaft, Eine Anregung zur Selbstbesinnung», acht Vorträge in Dornach, Juni 1923, GA 258.

Notiz über die Theosophen: Theosophen. Im «Magazin für Litteratur» vom 4. September 1897, wiedergedruckt in GA 32, S. 194-196. hielt ich meine Vorträge: 27 Vorträge in der Theosophischen Bibliothek, Berlin, vom 6. Oktober 1900 bis 27. April 1901.

«Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens»: Siehe Hinweis zu S. 372.
394 Annie Besant, London 1847-1933 Adyar, Indien. Wurde nach dem Tode des Präsident-Gründers H. S. Oleott im Mai 1907 zur Präsidentin der Thcosophischen Gesellschaft gewählt. Siehe besonders S. 428f. und den Hinweis zu S. 393 (Theosophische Gesellschaft), ferner die verschiedenen Ausführungen über Annie Besant in: «Lucifer- Gnosis, Gesammelte Aufsätze 1903-1908», GA 34.

Gründungssitzungen: Am 19. und 20. Oktober 1902.

Vorträge vor einem nicht-theosophischen Publikum: Am 20. Oktober 1902 im Kreise der «Kommenden», Vortrag III aus einem
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394 Zyklus von 27 Vorträgen mit dem Gesamttitel: «Von Zarathustra bis Nietzsche. Entwicklungsgeschichte der Menschheit an der Hand der Weltanschauungen von den ältesten orientalischen Zeiten bis zur Gegenwart». Die von R. Steiner im Text erwähnte ausdrückliche Hinzufügung «Eine Anthroposophie» ist in den erhaltenen Programmen nicht belegt. Mit dem letzten Vortrag dieses Zyklus beendigte Rudolf Steiner seine Vortragstätigkeit im Kreise der «Kommenden» am 6. April 1903, die er am 13. September 1900 mit der Gedächtnisrede: «Die Persönlichkeit Friedrich Nietzsches» begonnen hatte.
395 «Von Buddha zu Christus»: 24 Vorträge vom 3. Oktober 1901 bis 27. März 1902. Von diesen Vorträgen sind keine Mitschriften oder Notizen überliefert.
396 Vortrag über Goethes «Faust»: In: «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen <Von der Schlange und der Lilie>», GA 22.

philosophisch-anthroposophischer Verlag: Siehe Hinweise zu S. 430.

die Vortragsreihe … «Das Christentum als mystische Tatsache»: 24 Vorträge in der Theosophischen Bibliothek, Berlin, vom 19. Oktober 1901 bis 26. April 1902. Siehe zu S, 363, ferner den Brief an Wolfgang Kirchbach vom 2. Oktober 1902, GA 39, S. 420-423.
397 Bertram Keightley, 1860-1949.

George R. S. Mead; 1863-1933.
398 «Neujahrsbetrachtung eines Ketzers»: Wieder gedruckt in GA 30, S. 379-383.
399 Otto Willmann, «Geschichte des Idealismus», 3 Bände, Braunschweig 1894-1897.
401 «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert»: Siehe Hinweis zu S. 335.
405 Und so widmete ich ihm mein Buch: «Prof. Dr. Ernst Haeckel widmet dieses Buch in herzlicher Hochschätzung der Verfasser.»

«Haeckel und seine Gegner»: Als Schrift 1900 erschienen, Minden i. W. Wiedergedruckt in GA 30, S. 152-200. Siehe auch den Hinweis zu S. 383, «Die Gesellschaft»,
407 Ein anderes Sammelwerk: «Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild». Politische und Kulturgeschichte von Hans Kraemer in Verbindung mit verschiedenen Autoren. Darin Rudolf Steiner: Literatur - Das geistige Leben. Berlin 1900. Wiedergedruckt in: «Biographien und biographische Skizzen 1894-1905», unter dem Titel: «Literatur und geistiges Leben im 19. Jahrhundert», GA 33.
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405 «Der Egoismus in der Philosophie»: Leipzig 1899. Wieder gedruckt unter dem Titel: «Der Individualismus in der Philosophie» in GA 30, S. 99-152.
410 meine «Theosophie»: «Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung», Berlin 1904. GA 9.
414 Hinduknabe: Jiddu Krishnamurti, Madras / Indien 1895 - 1986 Ojai/Kalifornien. Krishnamurti hat sich als Erwachsener von der ihm zugedachten Rolle distanziert und in einer denkwürdigen Rede am 2. August 1929 die Gesellschaft «Stern des Ostens» aufgelöst. Diese Rede ist abgedruckt in «Erde und Kosmos, Zeitschrift für anthroposophische Natur- und Menschenkunde» (Schönau/Schwarzwald), 2/1987, S, 59-62.
417 Wilhelm Hübbe-Schleiden, Hamburg 1846-1916 Göttingen. Siehe Norbert Klatt, «Theosophie und Anthroposophie. Neue Aspekte zu ihrer Geschichte aus dem Nachlaß von Wilhelm Hübbe-Schleiden», Göttingen 1993.
421 die Monatsschrift «Luzifer»: Nr. 1-7, Juni - Dezember 1903, dann «Lucifer - Gnosis» Nr. 8-35, Januar 1904 - Mai 1908. In Buchform herausgegeben als: «Lucifer- Gnosis. Grundlegende Aufsätze zur Anthroposophie und Berichte aus den Zeitschriften <Luzifer> und <Lucifer- Gnosis> 1903-1908», GA 34.
423 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»: Erschienen als Aufsätze Berlin 1904/1905. Erste Buchausgabe Berlin 1909. GA 10.

«Aus der Akasha-Chronik»: Erschienen als Aufsätze Berlin 1904 bis 1908. Erste Buchausgabe Dornach 1939, GA 11.
427 Colonel Oleott: Siehe Hinweis zu S. 393.
430 der philosophisch-anthroposophische Verlag: Ursprünglich: Philosophisch-Theosophischer Verlag. Seit 1915 Philosophisch-Anthroposophischer Verlag. Die erwähnte Schrift ist: «Schiller und unser Zeitalter». Aufzeichnungen nach Vorträgen, gehalten vom Januar bis März 1905 an der Berliner «Freien Hochschule». Erschienen in: «Über Philosophie, Geschichte und Literatur», GA 51. Die dort abgedruckte Schrift erschien 1905 in Kommission im Besant-Zweig der Theosophischen Gesellschaft, Berlin, herausgegeben durch Marie von Sivers und Johanna Mücke und war wegleitend für die Verlagsgründung 1908,
Vgl. dazu das VI. Kapitel, «Verlegerin und Herausgeberin Rudolf Steiners» in: «Marie Steiner-von Sivers — Ein Leben für die Anthroposophie», Eine biographische Dokumentation von Hella Wiesberger, «Rudolf Steiner Studien» Bd. I, 2. Aufl., Dornach 1989, S. 353ff.
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431 Die Notwendigkeit, meine «Philosophie der Freiheit» …zu erwerben: Vgl. dazu: «Marie Steiner-von Sivers. Ein Leben für die Anthroposophie». Eine biographische Dokumentation von Hella Wiesberger, «Rudolf Steiner Studien» Bd., 2. Aufl., Dornach 1989, S. 358f., und: «Dokumente zur «Philosophie der Freiheit»», GA 4a, S. 430.
441 ein Vortrag in kleinerem Kreise in Jena: Der Vortrag zum Thema Nietzsche fand am 1. März 1905 auf Einladung der Philosophischen Gesellschaft in Jena statt.

Max Scheler, München 1874-1928 Frankfurt.
449 sagte ich mit aller Deutlichkeit: das alles ist Formalität: Siehe die beiden Briefe vom 25. und 30. Nov. 1905 an Marie von Sivers, welche ein bzw. sechs Tage nach der Begebenheit geschrieben sind, in: Rudolf Steiner/Marie Steiner-von Sivers, «Briefwechsel und Dokumente», GA 262.
457 Pariser Zyklus: «Kosmogonie», 18 Vorträge vom 25. Mai bis 14. Juni 1906. Nach einer Zusammenfassung von Edouard Schure und ergänzt durch Hörernotizen herausgegeben, GA 94.

Edouard Schure, Straßburg 1841 - 1929 Paris.

Dimitrij Sergewitsch Mereschkowski, St. Petersburg 1865 - 1941 Paris,

Minsky: Deckname für Nikolai Maximowitsch Wilenkin, geb. Glubokoe (Wilna) 1855.
458 physischer Leib, Ätherleib - als Vermittler der Lebenserscheinungen -, Astralleib - als Vermittler der Empfindungs- und Willenserscheinungen -und der «Ich-Träger»: Nach Manuskript ergänzt.
462 Pauline von Kalckreuth, Düsseldorf 1856 - 1929 München.

Sophie Stinde, 1853 - 1915 München.

Ludwig Deinhard, Deidesheim, Rheinpfalz 1847 - 1917 München.

Helene von Schewitsch, geb. von Dönniges, München 1845 - 1911 München.
464 Der Münchner Theosophische Kongreß: Siehe «Bilder okkulter Siegel und Säulen - Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen», GA 284.

Schures Rekonstruktion des eleusinischen Dramas: Das heilige Drama von Eleusis mit dem Prolog «Der Raub der Proserpina», rekonstruiert von Edouard Schure, übersetzt von Marie Steinervon Sivers, in freie Rhythmen gebracht durch Rudolf Steiner, Dornach 1939.




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