Zuletzt angesehen: 004_hinweise

HINWEISE DES HERAUSGEBERS

HINWEISE DES HERAUSGEBERS

zur 6. Auflage

Seite Text
85 Frühere Teilausgaben: Teil I, erschienen bei F. Grunerr, Berlin 1902 und im Verlag der «Theosophischen Bibliothek», Berlin 1902. Teil III in ursprünglicher Fassung unter dem Titel «Goethes geheime Offenbarung. Zu seinem 150. Geburtstag (28. August 1899)», Magazin für Literatur Nr, 34, Berlin 26. August 1899; erschien auch als Sonderdruck, Berlin 1899; in dieser Fassung wiedergedruckt in Rudolf Steiner «Methodische Grundlagen der Anthroposophie», Gesammelte Aufsätze 1884-1901, Bibl.- Nr. 30, GA 1961, S. 86-99.

Ferner sei hier besonders hingewiesen auf:
«Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung, mit besonderer Rücksicht auf Schiller» (1886), Bibl.-Nr. 2, GA 1979;
«Goethes Weltanschauung» (1897), Bibl.-Nr. 6, GA 1963;
«Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes ,Faust'». Band I: «Faust, der strebende Mensch», Bibl.-Nr. 272, GA 1967; Band II: «Das Faust-Problem. Die romantische und die klassische Walpurgisnacht», Bibl.- Nr. 273, GA 1967.

Werke Rudolf Steiners, welche innerhalb der Gesamtausgabe (GA) erschienen sind, werden in den Hinweisen mit Bibliographie-Nr. und dem Erscheinungsjahr der letzten Auflage angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.


Zu Seite:
10 Einmal wurde er gefragt, ob denn der Abschluß seines Faust …; Aufgezeichnet nach einem Gespräch, das der Schriftsteller Friedrich Förster aus Berlin im August 1831 mit Goethe geführt hatte. Siehe Goethes Gespräche, II. Teil, Artemisausgabe Zürich 1949, Band 23, S. 543.
11 der bedeutende Ästhetiker Vischer: Friedrich Theodor Vischer, 1807- 1887, «Goethes Faust, Neue Beiträge zur Kritik des Gedichts», Stuttgart 1875, S. 110/111: «… dieser zweite Teil des Faust nimmt da und dort bedeutende poetische Anläufe, läßt da und dort den echten Geist Goethes durchblicken, ist aber im Ganzen eine Reihe lederner, abstruser Allegorien- und verläuft nicht nur durch sie, sondern namentlich auch durch seine senilen Sprachschnörkel auf Schritt und Tritt ins Absurde.»
14 «.Der Gott, der mit der Natur in unmittelbarer Verbindung stehe …» ; Goethe «Dichtung und Wahrheit», Erster Teil, Erstes Buch. Weimarer Ausgabe Band 26, S. 63 ff.
86
Zu Seite:
14f. ob ihm «durch Geistes Kraft und Mund…»: Faust I, Vers 378.
15f. Prosahymnus «Die Natur»: Die Natur. Aphoristisch. Goethes Naturwissenschaftliche Schriften, hg. von Rudolf Steiner in Kürschners Deutsche National-Litteratur, Neuausg. Dornach 1975, Band II, S. 5. - Vgl. Rudolf Steiner «Zu dem ,Fragment* über die Natur» (1892); wieder abgedruckt in: «Methodische Grundlagen der Anthroposophie». Gesammelte Aufsätze 1884-1901, Bibl.-Nr. 30, GA 1961, S. 320-327.
20 Wenn du befreit vom Leibe %um freien Äther emporsteigst, …: Zitiert nach Vincenz Knauer «Die Hauptprobleme der Philosophie», Wien und Leipzig 1892, S. 97. Knauet führt es als einen Spruch von Heraklit an; er konnte dort jedoch nicht nachgewiesen werden.
21 Und so lang du das nicht hast, … : Die letzten Zeilen des Gedichtes: Selige Sehnsucht.

Man muß seine Existenz aufgeben ….- Sprüche in Prosa. Goethes Naturwissenschaftliche Schriften, hg. von Rudolf Steiner, Neuausg. Dornach 1975, Band V, S. 441. Wörtlich: «Unser ganzes Kunststück besteht darin, daß wir unsere Existenz aufgeben, um zu existieren.»

Heraklit (um 540-480 v.Chr.), vorsokratischer Philosoph aus Ephesus. Siehe Rudolf Steiner «Die Rätsel der Philosophie», Bibl.-Nr. 18, GA 1968, S. 54-56; und: «Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums», Bibl.-Nr. 8, GA 1976.

Dieser spricht über den Dionysosdienst der Griechen: Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von H. Diels; Heraklit, Fragment Nr. 15.

Und so ist denn der Tod die Wurzel alles Lebens; Vgl. Jacob Böhme «Sex Puncta theosophica oder von sechs theosophischen Punkten hohe und tiefe Gründung», Erster Punkt, l.Cap., 73,: «Also ist der grimme Tod eine „Wurzel des Lebens.»

«Die Menge der Zuschauer» mag ihre «Freude …» : Goethe zu Eckermann am 25. Januar 1827.
22 «Alles das, wessen diese Welt ein irdisch Gleichnis …» ; Konnte nicht nachgewiesen werden.
28 «Ich kann Ihnen weiter nichts verraten» …: Goethe zu Eckermann am 10. Januar 1830. Siehe Plutarchs «Vergleichende Lebensbeschreibungen» Marcellus, Kap. 20.
87
Zu Seite:
34 Er hat in der Kunst, in der Poesie «eine Manifestation …».* Sprüche in Prosa. Goethes Naturwissenschaftliche Schriften, hg. von Rudolf Steiner, Neuausg. Dornach 1975, Band V, S. 494. Wörtlich: «Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben.»
40 « Übrigens werden Sie zugeben, daß der Schluß, …»: Goethe zu Eckermann am 6. Juni 1831.
50 Was Goethe das « Geistesauge» nennt: Siehe «Erster Entwurf einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie». Goethes Naturwissenschaftliche Schriften, hg. von Rudolf Steiner, Neuausg. Dornach 1975, Band I, S. 262: «Wir lernen mit Augen des Geistes sehen, ohne die wir, wie überall, so besonders auch in der Naturforschung, blind umhertasten.» Anmerkung von Rudolf Steiner: «In diesen Worten liegt der Schlüssel zum Verständnis der Goetheschen Naturauffassung. Mit den Augen des Geistes sehen ist nichts anderes, als die tierische Gestalt nicht bloß in ihrer sinnenfälligen Realität, sondern in der ihr zu Grunde liegenden Idee zu sehen und die Idee in ihrer eigenen Form (intuitiv) erfassen können. Jede empirische Form zeigt dann eine Abweichung davon, aber jene gibt uns die Norm und den Anhaltspunkt, wie eine solche besondere Form zu erklären ist.» Vgl. ferner Goethes Aufsatz «Wenige Bemerkungen» (zu Kaspar Friedrich Wolff), ebenda S. 107: «Wie vortrefflich diese Methode auch sei, durch die er [K.F. Wolff] so viel geleistet hat, so dachte der treffliche Mann doch nicht, daß es ein Unterschied sei zwischen sehen und sehen, daß die Geistesaugen mit den Augen des Leibes in stetem lebendigen Bunde zu wirken haben, weil man sonst in Gefahr gerät, zu sehen und doch vorbeizusehen.» Anmerkung von Rudolf Steiner: «Diese Worte beweisen wieder, wie viel tiefer Goethes Anschauungen sind als der bloße Empirismus. Während dieser nichts anerkennt, als was man mit den Sinnen wahrnimmt, wollte Goethe vor allem, daß mit den Augen des Geistes gesehen werde, das heißt, daß die nicht durch den Sinn gegebene, nur für den Geist bestehende Gesetzlichkeit, welche die sinnenfällig-wirklichen Tatsachen beherrscht, zum Ziele der Forschung gemacht werde.»
53f. luziferischer Widerpart; ahrimanischer Geist: Vergleiche Rudolf Steiner «Vier Mysteriendramen», Bibl.-Nr. 14, GA 1962.
59 «Wenn durch die Phantasie nicht Dinge entstünden…»: Goethe zu Eckermann am S.Juli 1827.
66 «Wenn wir jemand mit Leidenschaft umfassen …» ; Vierzehnter Brief.
88
Zu Seite:
78 «Alles, was unseren Geist befreit, ohne uns die Herrschaft.,.»: Sprüche in Prosa. Goethes Naturwissenschaftliche Schriften, hg. von Rudolf Steiner, Neuausg. Dornach 1975, Band V, S. 465.

«Pflicht, wo man liebt, was man sich selbst befiehlt,,»: Ebenda S. 460.
80 « War* nicht das Auge sonmnhaft…»: Entwurf einer Farbenlehre. Einleitung. Ebenda Band III, S. 88. Mit kleinen Unterschieden auch in «Zahme Xenien» III.
83 «Das Märchen ist bunt und lustig genug …»; Schillers Brief vom 29. August 1795.




Zur Übersicht