Zuletzt angesehen: 009_hinweise_des_herausgebers

HINWEISE DES HERAUSGEBERS

HINWEISE DES HERAUSGEBERS

Zu dieser Ausgabe

443 Textgrundlage: 16.-20. Auflage, 1925 (Ausgabe letzter Hand)
Nachdem für die 27. Auflage (1962) der Text mit den vorhandenen Manuskripten verglichen worden war, wurde für die 30. Auflage (1989) auch ein Vergleich mit der letzten von Rudolf Steiner besorgten Ausgabe (1925) vorgenommen. Alle seit dieser Ausgabe von Herausgebern vorgenommenen Änderungen wurden geprüft und entweder rückgängig gemacht oder, wo notwendig, so beibehalten und in nachfolgendem Verzeichnis nachgewiesen. Nicht besonders erwähnt sind Vereinheitlichungen in Orthographie und Interpunktion. Ebenso wurden alle bisher von Lesern eingegangenen Korrekturvorschläge nochmals geprüft. Die wenigen sich daraus ergebenden Textkorrekturen sind ebenfalls im untenstehenden Verzeichnis nachgewiesen. Bei Zweifelsfallen wurde auf die früheren Auflagen und die vorhandenen Manuskripte zurückgegriffen.
Die 30. Auflage (1989) wurde außerdem um zusätzliche Hinweise und ein Namenregister erweitert.

'' '' David Hoffmann



Textkorrekturen:

443 Verzeichnis der Herausgeberkorrekturen gegenüber dem Text der Ausgabe letzter Hand (1925):

Seite Zeile Änderung
29 6 Seelenkräfte statt Lebenskräfte Korrektur nach Manuskript.
43 2 sinnenfälligen statt sinnfälligen Korrektur nach Manuskript und Druck 1. Aufl.
60 25 Kälte des statt Kälte, des Korrektur nach Manuskript und Druck 1. Aufl.
129 lf. (Zu dieser schwer verständlichen Stelle wurde von Leserseite oft angeregt, nach dem Wort Gesinnung das Wort nicht einzufügen. Von einer entsprechenden Änderung mußte jedoch abgesehen werden, da die Stelle sowohl im Manuskript als auch in allen von Rudolf Steiner besorgten Auflagen ohne das Wort nicht vorkommt.)
187 9 Menschenwesen statt Menschenleben Korrektur nach Manuskript und Druck 1. -15. Aufl.
444
Seite Zeile Änderung
201 2f. Es… Naturen: Dieser Satz ist im Druck 7.-20. Aufl. wohl versehentlich weggefallen.
204 3 Sonnensein statt Sonnenschein Korrektur nach Manuskript und Druck 4.-15. Aufl.
205 29£ Bewußtseinszustand und diesem dumpferen während der Sonnenzeit kein statt Bewußtseinszustand während der Sonnenzeit und diesem dumpferen kein Sinngemäße Umstellung des Herausgebers.
206 27 nicht durch statt nicht nur durch Korrektur nach Manuskript und Druck 1.-6. Aufl.
217 18-22 die … Ruhepausen: Dieser Abschnitt ist im Druck 7.-20. Aufl. wohl versehentlich weggefallen.
232 7 Leihe statt Leben Korrektur nach Manuskript und Druck 1.-6. Aufl.
237 27 Lichtbilder statt Luftbilder Korrektur nach Manuskript zur 1. Aufl.
241 28 Erde statt Seele Korrektur nach Manuskript zur 1. Aufl.
254 5-7 diese … durch: Diese Stelle ist im Druck 7. -20. Aufl. wohl versehentlich weggefallen.
262 4 der statt denen Korrektur des Herausgebers.
263 5-7 Bei… Sonnenmenschen: Dieser Satz ist im Druck7. - 20. Aufl. wohl versehentlich weggefallen.
266 lenken statt lenkten Korrektur des Herausgebers.
268 13 aus Ergänzung des Herausgebers.
277 6 Zwischenzuständen statt Zwischenständen Korrektur nach Manuskript und Druck 1. Aufl.
278 25 Künsten statt Künstlern Korrektur nach Manuskript und Druck 1.-6. Aufl.
284 6 ihm statt es Korrektur nach Manuskript und Druck 1.-6.
445
Seite Zeile Änderung
296 26 Empfindungszug statt Empfindungszucht Korrektur nach Manuskript.
324 11 ihren statt seinen Korrektur des Herausgebers.
329 3 vorhalten statt vorbehalten Korrektur nach Manuskript und Druck 1.-6. Aufl.
341 17 für Ergänzung des Herausgebers.
349 6 stumpft statt stumpfen Korrektur des Herausgebers.
378 25 es statt er Korrektur des Herausgebers.
432 7f. ist nicht möglich statt ist es nicht möglich Korrektur des Herausgebers.
437 19 den statt dem Korrektur des Herausgebers.



Hinweise zum Text

445 Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.

Zu Seite Hinweise
9 Julius Robert von Mayer, 1814 -1878, Arzt und Physiker, entdeckte das Gesetz von der Erhaltung der Energie.

Hermann von Helmholtz, 1821-1894, bahnbrechender Mediziner, Anatom, Physiologe und Physiker.

James PrescottJoule, 1818-1889, engl. Physiker, bestimmte u.a. die Menge der durch mechanische Arbeit erzeugten Wärme.

Rudolf Emanuel Clausius, 1822 -1888, Physiker, Begründer der mechanischen Wärmetheorie.
11 Johann Friedrich Herbart, 1776-1841, Philosoph und einflußreicher Pädagoge.
12 William James, 1842-1910, amer. Psychologe, Philosoph und Religionspsychologe, Begründer des Pragmatismus.
446
Zu Seite Hinweise
12 Ferdinand Canning Scott Schiller, 1864-1937, engl. Philosoph, verband den Pragmatismus mit dem Humanismus.

«Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung» (1886), GA2.

«Wahrheit und Wissenschaft. Vorspiel einer Philosophie der Freiheit» (1892), GA3.

«Die Philosophie der Freiheit» (1894), GA4.

«Goethes Weltanschauung* (1897), GA 6.

«Welt- und Lehensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert», 2 Bde.
1900/01. Erweiterte Neuausgabe unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», 2 Bde. (1914), GA18.

«Haeckel und seine Gegner» (1900), wiederabgedruckt in den Gesammelten Aufsätzen «Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884-1901», GA30, S. 152-201.

«Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung» (1904), GA 9.

die Philosophie des «Als oh»: Siehe Hans Vaihinger (1852-1933), «Die Philosophie des Als Ob. System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen der Menschheit auf Grund eines idealistischen Positivismus. Mit einem Anhang über Kant und Nietzsche», Berlin 1911.

Bergsonismus: Philosophie Henri Bergsons (1859-1941) und seiner Schule.

«Kritik der Sprache»: Siehe Fritz Mauthners (1849-1923) Werke, v.a. «Beiträge zu einer Kritik der Sprache», 3 Bde., Stuttgart 1901/02.
13 daß er ihm sogar < Welt- und Lebensanschauungen im neunzehntenjahrhundert> gewidmet hat: Die gedruckte Widmung Rudolf Steiners im ersten Band dieses Werkes lautet: «Prof. Dr. Ernst Haeckel widmet dieses Buch in herzlicher Hochschätzung der Verfasser.»
25 als letztes Kapitel meinem lange vorher erschienenen Buche « Theosophie» anzufügen: Im Manuskript Plural: «als letzte Capitel». In Rudolf Steiners Nachlaß hat sich ein 62seitiges Manuskript gefunden, das vmtl. auf diesen ursprünglichen Plan, die Kosmologie als letzte Kapitel der «Theosophie» anzufügen, zurückgeht. —
447
Zu Seite Hinweise
25 — Auch nachdem dieser Plan nicht so ausgeführt worden war und Steiner die «Geheimwissenschaft:» als selbständiges Buch ausgearbeitet hatte, verstand er dieses Werk als Fortsetzung der «Theosophie»: In der von ihm begründeten und herausgegebenen Zeitschrift «Lucifer — Gnosis» (Nr. 33 [1907], S. 671) wird nach einem Hinweis auf die vorbereitete zweite Auflage der «Theosophie» die «Geheimwissenschaft» in diesem Sinne angekündigt: «Nunmehr wird auch in kürzester Zeit die Fortsetzung dieses Buches unter dem Titel Geheimwissenschaft erscheinen.»
25 «Theosophie»: Siehe Hinweis zu S. 12.
26 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/05), GA10.
28 «Theosophie»: Siehe Hinweis zu S. 12.
29 Von mancher Seite wurde gesagt, was «Wissenschaft» sein will, darf nicht «geheim» sein: Vgl. die frühe Rezension von Wincenty Lutoslawski, «Rudolf Steiners sogen. < Geheimwissenschaft>> in der Zeitschrift «Hochland», Jg. 1910/11, Heft 1, München Oktober 1910, S. 45-58, deren erster Abschnitt gleich diesen Einwand vorbringt: «Der Ausdruck < Geheim Wissenschaft > enthält einen Widerspruch wie etwa <trockene Nässe> oder <helle Dunkelheit>. Wissenschaft und Geheimniskrämerei sind einander entgegengesetzt wie Tag und Nacht.» | | 34 | was Goethe im Sinne hat, wenn er von den «offenbaren Geheimnissen» in den Welterscheinungen spricht: «Es gibt so viel offenbare Geheimnisse, weil das Gefühl derselben bei wenigen ins Bewußtsein tritt und diese denn, weil sie sich und andere zu beschädigen furchten, eine innere Aufklärung nicht zum Worte kommen lassen.» Goethe an Ch. L. F. Schultz, 28. November 1821, «Goethes Werke», Weimarer Ausgabe, IV. Abt., 35. Bd. (1906), S. 192.

Fußnote: Es ist vorgekommen: Siehe Hinweis zu S. 29. | | 55 | «Theosophie»: Siehe Hinweis zu S. 12. | | 57 | Alle Organe werden in ihrer Form und Gestalt durch die Strömungen und Bewegungen des Ätherleibes gehalten: Vgl. hierzu den vom 20. -28. März 1911 in Prag gehaltenen Vortragszyklus «Eine okkulte Physiologie», GA 128, besonders die Ausfuhrungen im 5. Vortrag. | | 68 | Eduard von Hartmann, 1842-1906, «System der Philosophie im Grundriß», Bd. III «Grundriß der Psychologie», Bad Sachsa 1908, S. 55f. Bei Hartmann wörtlich: «kürzerer Ersatz» statt «kurzer Ersatz». | </WRAP> | | 448 |
Zu Seite Hinweise
81 «Die Natur hat den Tod erfunden, um viel Leben zu haben»; Wörtlich: «Leben ist ihre schönste Erfindung, und der Tod ist ihr Kunstgriff, viel Leben zu haben.» Goethe, «Die Natur», Aphoristisch, in «Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», 5 Bde. (1884-1897), NachdruckDornach 1975, GA 1 a- e, Bd. 2, GA lb, S. 8.
97 Moritz Benedikt, 1835-1920, schildert in seiner Selbstbiographie «Aus meinem Leben. Erinnerungen und Erörterungen», Wien 1906, S. 35, diesen Fall wie folgt: «Sehr liebte ich von Kindheit auf das Wasser, wobei ich manches erlebte, das mir im Gedächtnis blieb. Ich bemühte mich, Naturschwimmer zu sein, wobei es mir im offenen Donaubade passierte, daß ich unterging. Zum Glücke fuhr ich an einen Pfosten an, der als Marke für Badende diente. Es war wohl kaum mehr als eine halbe Minute, daß ich das Bewußtsein hatte, jetzt ertrinke ich. Dabei machte ich die merkwürdige Selbstbeobachtung, daß in dieser kurzen Zeit sämtliche Erinnerungen meines Lebens vor mir in rasender Eile vorübergingen. Diese Beobachtung ist in der Psychologie bekannt; selbst erlebt haben es wenige. Ich war damals etwa 12 Jahre alt…»
124 Familie Bach: Deutsche Musikerfamilie des 17. und 18. Jahrhunderts, aus deren Mitte über 50 z. T. sehr berühmte Musiker hervorgegangen sind.

Familie Bernoulli… Mathematiker, die zum Teil in ihrer Kindheit zu ganz anderen Berufen bestimmt waren: Hervorragende Basler Mathematikerfamilie des 17. und 18. Jahrhunderts. Jacob I. (1654-1705) studierte Theologie johann I. (1667-1748) studierte zunächst Medizin, Jacob Hermann (1678-1733) studierte zuerst Theologie, Nicolaus I. (1687-1759) studierte Jurisprudenz, Nicolaus II. (1695-1726) studierte Mathematik und Jurisprudenz, Daniel (1700-1782) studierte Medizin.
134f. Immanuel Hermann Fichte, 1796-1879, Philosoph, Herausgeber der Werke seines Vaters Johann Gottlieb Fichte. «Anthropologie», Leipzig 1860, S. 528 u. 532.

des großen Fichte: Johann Gottlieb Fichte, 1762-1814, Philosoph.
166ff. Seraphime… Cherubime: Zur Schreibweise der Engelnamen: In vorliegendem Werk verwendet Rudolf Steiner die grammatikalisch zwar falsche,

| | 449 |

Zu Seite Hinweise
166ff. aber spätestens seit dem 16. Jahrhundert im Deutschen eingebürgerte Pluralform Seraphime, Cherubime statt hebräisch korrekt Seraphim, Cherubim (Singular: Seraph, Cherub). Bei anderen Gelegenheiten schrieb er auch beide Pluralformen, so z.B. in «Aus der Akasha-Chronik» (1904-1908), GAU, S. 167: «Seraphime (Seraphim)» oder auch nur die hebräisch korrekte Pluralform (a. a.O., S. 168 f.): «die Seraphim und Cherubim».
255 in meiner kleinen Schrift«Unsere atlantischen Vorfahren»: Zuerst erschienen als Kapitel von «Aus der Akasha-Chronik» in der von Rudolf Steiner begründeten und herausgegebenen Zeitschrift «Lucifer — Gnosis», Nr. 14 -16 (Juli - September 1904). Als selbständige Ausgabe erstmals: «Unsere atlantischen Vorfahren», Berlin 1908. Jetzt enthalten in «Aus der Akasha-Chronik» (1904-1908), GAU, S. 21-56.
259 «Atlantis»: Vgl. Plato, «Timaios» 24 e -25 e und «Kritias» 112 e-121 c.
288f. «Lieber ein Bettler auf der Erde, als ein König im Reich der Schatten»: Die Seele des Achilles, durch Totenopfer aus dem Hades heraufbeschworen, spricht zu Odysseus:
«Du, verrede mir nicht den Tod, erlauchter Odysseus.
War* ich doch lieber ein Knecht und duldete Fron auf dem Acker,
Einem erbärmlichen Mann von kärglicher Nahrung verdungen,
Als hier unten den König im Reich verstorbener Toten.»
(Homer, «Odyssee», XI. Gesang; übers, von R. A. Schröder)
294 «Ich und der Vater sind Eins.»: Joh. 10, 30.
297 Die christliche Mystik: Vgl. hierzu Rudolf Steiner, «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung» (1901), GA 7.

Meister Eckhart, 1260-1327, Mystiker, Dominikaner.

Johannes Tauler, 1300-1361, Mystiker, Dominikaner.
313 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»: Siehe Hinweis zu S. 26.
332 «Den lieh' ich der Unmögliches hegehrt»: Goethe, «Faust» II, 2. Akt, Klassische Walpurgisnacht, Am untern Peneios, Vers 7488.

«In der Idee leben …»; Goethe, «Sprüche in Prosa», in «Naturwissenschaftliche Schriften» (siehe Hinweis zu S. 81), Bd. 5, GAld, S. 457.
Auch in Goethe, «Maximen und Reflexionen».

| | 450 |

Zu Seite Hinweise
334 eine schöne Legende: Ein Gedicht des persischen Dichters Nisami (Nezamii) (1141-1209). In deutscher Übersetzung: «Herr Jesus, der die Welt durchwandert …», u. a. mitgeteilt in Goethes «Noten und Abhandlungen zu besserem Verständnis des West-östlichen Divans», Abschnitt «Allgemeines».
337 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»: Siehe Hinweis zu S. 26.
343 «Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung»: «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung», siehe Hinweis zu S. 12.

«Die Philosophie der Freiheit»: Siehe Hinweis zu S. 12.
346 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten*»: Siehe Hinweis zu S. 26.
426 «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft»:
Zuerst erschienen als Beitrag in der von Rudolf Steiner begründeten und herausgegebenen Zeitschrift «Lucifer — Gnosis», Nr. 33 [1907]. Als selbständige Ausgabe unter demselben Titel erstmals: Berlin 1907. Jetzt enthalten in «Lucifer—Gnosis», GA 34, S. 309 - 346. Auch als Einzelausgabe.
434
ablage/offen/rudolf_steiner/buecher/013_die_geheimwissenschaft_im_umriss/009_hinweise_des_herausgebers.txt · Zuletzt geändert: 2026/09/19 16:53

Impressum Datenschutzerklärung