Zuletzt angesehen: 007_aus_mein_lebensgang 030_hinweise

HINWEISE

HINWEISE

Seite Text
621 Die erste von Rudolf Steiner herausgegebene geisteswissenschaftliche Zeitschrift erschien von Juni 1903 bis Mai 1908 mit insgesamt 35 Nummern:

Heft-Nummer Titel Erscheinungszeit
1 -7 Luzifer Juni 1903 - Dezember 1903
8 Luzifer mit der Gnosis Januar 1904
9-29 Lucifer - Gnosis Februar 1904 - Oktober 1905
30-35 Lucifer - Gnosis (ohne Monats- und Jahresangabe;
unregelmäßiges Erscheinen zwischen
Ende 1905 und Mai 1908)


Zwischen 1907 und 1909 erschienen Sonderdrucke der Hefte Nrn. 8 - 35> in denen ausschließlich die Beiträge Rudolf Steiners aus den entsprechenden Heften abgedruckt waren. Gleichzeitig sammelte Rudolf Steiner auch seine Aufsatzfolgen «Aus der Akasha-Chronik» und «Die Stufen der höheren Erkenntnis» in selbständigen Sonderdruck-Heften. Siehe auch den Nachweis früherer Veröffentlichungen vor Beginn der Hinweise.

Neben den Hauptbeiträgen Rudolf Steiners wurden in dieser Zeitschrift auch viele Arbeiten anderer namhafter Autoren, wie z.B. Wolfgang Kirchbach (Sekretär des Giordano Bruno-Bundes) oder Ludwig Deinhard (schon seit 1890 reger Mitarbeiter bei der Zeitschrift «Sphinx. Monatsschrift für die geschichtliche und experimentelle Begründung übersinnlicher Weltanschauung auf monistischer Grundlage») abgedruckt.
Regelmäßig wurden auch die von Marie von Sivers (Marie Steiner) angefertigten Übersetzungen der Werke Edouard Schures veröffentlicht.
Daneben erschienen in den Heften Beiträge von theosophischer Seite, von A.M.O. («Das Adeptenbuch»), Annie Besant, C.W.Leadbeater, Wilhelm Hübbe-Schleiden, Mathilde Scholl und Mitteilungen aus der theosophischen Arbeit in Deutschland.

Zur Geschichte dieser Zeitschrift siehe Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, Kapitel XXXII, S. 421-424 und 428-431 (in vorliegendem Band als Einführung abgedruckt, S. 11-15) und den Aufsatz von Karl Boegner, «Rudolf Steiner als Herausgeber und Redakteur von < Lucifer- Gnosis >. Eine Dokumentation zum anthroposophischen Frühwerk 1902-1908», in «Die Drei. Zeitschrift für Wissenschaft, Kunst und soziales Leben», 55. Jg., 1985, Nr. 9, Stuttgart 1985, S. 619-641.
In «Lucifer-Gnosis» sind in Fortsetzungsfolge auch die Aufsätze «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten ?», «Die Stufen der höheren Erkenntnis» und

622 «Aus der Akasha-Chronik» erschienen. Da diese Aufsätze später gesammelt in Buchform publiziert wurden und auch in der Gesamtausgabe vorliegen, sind sie nicht in diesen Band aufgenommen worden.
«Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (GA Bibl.-Nr. 10) erschien als Buch erstmals Berlin 1909; «Die Stufen der höheren Erkenntnis» (GA Bibl.-Nr. 12) Dornach 1931; «Aus der Akasha-Chronik» (GA Bibl.-Nr. 11) Dornach o.J. (1939).
Die anderen Beiträge Rudolf Steiners sind für die vorliegende Buchausgabe vom Herausgeber in entsprechende Abteilungen geordnet und, wo eine Überschrift fehlt, sinngemäß mit einer solchen versehen worden (bei den Abteilungen «Fragen und Antworten», «Die Kultur der Gegenwart im Spiegel der Theosophie», «Bemerkungen zu Aufsätzen», «Besprechungen theosophischer Literatur» und «Von der theosophischen Arbeit»). Nicht in diesen Band aufgenommen sind: Impressum, kleine redaktionelle Hinweise, Vortrags- und Buchankündigungen, sofern sie nicht in einem größeren Textzusammenhang stehen, und Werbeanzeigen (v. a. von den theosophischen Verlagen C. A. Schwetschke und Max Altmann.)

Für die 1. Auflage wurden die Zitate vom Herausgeber geprüft und gegebenenfalls berichtigt; das gilt auch für Druckfehler, Personen- und Ortsnamen, Datums-angaben, Buchtitel und Seiten- und Buchverweise zu den Originalheften «Lucifer Gnosis» und zu anderen Werken Rudolf Steiners.
Für die 2. Auflage wurde dieser Band von David Hoffmann und Walter Kugler neu durchgesehen und mit den Originalheften «Lucifer - Gnosis», bzw. mit den Sonderdruckheften verglichen (Es sind weder Manuskripte von Rudolf Steiner noch Korrekturfahnen erhalten). Daraus ergaben sich folgende Änderungen:
1) Vom Herausgeber der 1. Auflage vorgenommene Wortergänzungen wurden in eckige [ ] Klammern gesetzt.
2) Oben erwähnte geringfügige Korrekturen von Zitaten, Druckfehlern, Personen- und Ortsnamen etc. wurden nicht eigens gekennzeichnet.
3) Die übrigen redaktionellen Änderungen in der 1. Auflage wurden für die 2. Auflage zurückkorrigiert in den Originalwortlaut der Hefte «Lucifer- Gnosis»:

Seite/Zeile von oben Originalwortlaut
«Lucifer-Gnosis»
bzw. jetziger Text, \GA Bibl.-Nr. 34, 2. Auflage (1987)
Früherer Text von
GA Bibl.-Nr. 34, \1. Auflage (1960)
223/18 Entwickelungsgang unserer
theosophischen Bewegung
Entwickelungsgang der
theosophischen Bewegung
235/4 Die Naturwissenschaft sagt sich Der Naturforscher sagt sich
235/10 du hast dann du hast damit
235/11 die Welt ist die Welt sei
235/31 Forschungsmethoden der geistigen Gebiete okkulten Forschungsmethoden in die geistigen Gebiete
240/26 Umarbeitung der Urbildung Umarbeitung, die Lfozbildung
244/7,8 Goethe hat doch so bezeichnend gesagt: Goethe läßt doch so bezeichnend den Erdgeist zu Faust sprechen:
342/25,26 Bevor man reif zum Denken ist Um reif zum Denken zu sein
623 Für die 2. Auflage wurde dieser Band auch mit zusätzlichen Hinweisen, einem Verzeichnis indisch-theosophischer Ausdrücke und einem von Konrad Donat erstellten Namen- und Werkregister versehen.



Einzelausgaben und sonstige Veröffentlichungen:

623 «Luzifer» (1903): in «Rudolf Steiner/Edouard Schure, Lucifer. Die Kinder des Lucifer», Dornach 1955; in «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel», Band III, Dornach 1965.
«Meditation» (Juli 1903): in «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel», Band III, Dornach 1965.
«Einweihung und Mysterien»: «Einweihung und Mysterien», Berlin 1909.
«Reinkarnation und Karma, vom Standpunkte der modernen Naturwissenschaft notwendige Vorstellungen»: «Reinkarnation und Karma. Vom Standpunkte der modernen Naturwissenschaft notwendige Vorstellungen», Berlin 1909; 1912; 1918; 1919; 1921; 1928; Dornach 1932; Freiburg i. Br. 1948; in «Reinkarnation und Karma. Vom Standpunkte der modernen Naturwissenschaft notwendige Vorstellungen. Wie Karma wirkt», Dornach 1960; 1975; 1978; 1984; in «Reinkarnation und Karma und andere Aufsätze», Stuttgart 1961; in «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel», Band II, Dornach 1965; in «Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart, Dornach 1985.
«Wie Karma wirkt»: in «Wie Karma wirkt», Berlin 1910; 1913; 1918; 1920; 1922; Dornach 1929; 1933; Freiburg i.Br. 1954; in «Reinkarnation und Karma. Vom Standpunkte der modernen Naturwissenschaft notwendige Vorstellungen. Wie Karma wirkt», Dornach 1960; 1975; 1978; in «Reinkarnation und Karma und andere Aufsätze», Stuttgart 1961; in «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel», Band III, Dornach 1965; in «Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart, Dornach 1985.
«Die übersinnliche Welt und ihre Erkenntnis»: in «Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel», Band II, Dornach 1965.
«Vorrede zu Edouard Schures Drama < Kinder des Lucifer>»: in «Edouard Schure, Die Kinder des Lucifer», Leipzig 1905; in «Rudolf Steiner/Edouard Schure, Lucifer. Die Kinder des Lucifer», Dornach 1955.
«Was bedeutet die Theosophie für den Menschen der Gegenwart?»: in «Theosophische Gesellschaft» (1), Berlin o.J. (1905). «Theosophie als Lebenspraxis»: in «Theosophische Gesellschaft» (2), Berlin o.J. (1905).
624 «Theosophie, Sittlichkeit und Gesundheit»: in «Theosophische Gesellschaft» (3), Berlin oj . (1905).
«Geisteswissenschaft und soziale Frage»: Unter dem Titel «Theosophie und soziale Frage» in «Sonderdruckhefte aus <Lucifer-Gnosis >» Nrn. 28, 29, 30/31, Leipzig o. J. (1908); «Geisteswissenschaft und soziale Frage», Dornach 1941; 1957; 1968; 1977; 1982; in «Reinkarnation und Karma und andere Aufsätze», Stuttgart 1961.
«Haeckel, die Welträtsel und die Theosophie»: «Haeckel, die Welträtsel und die Theosophie», Berlin 1908; 1909; 1918; 1920; Dornach 1926; in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», Bibl.-Nr. 54.
«Lebensfragen und theosophische Bewegung»: in «Sonderdruck-Hefte aus < Lucifer-Gnosis>» Nr. 32/33, 34, Leipzig o.J. (1908); «Lebensfragen der theosophischen Bewegung», Berlin 1910.
«Lebensfragen der theosophischen Bewegung: Theosophie und gegenwärtige Geistesströmungen»: in «Sonderdruck-Hefte aus <Lucifer-Gnosis>» Nr. 35, Leipzig o.J. (1908); in «Theosophie und gegenwärtige Geistesströmungen. Vorurteile aus vermeintlicher Wissenschaft», Berlin 1910; 1918; 1920.
«Vorurteile aus vermeintlicher Wissenschaft»: in «Sonderdruck-Hefte aus < Lucifer-Gnosis>» Nr. 35, Leipzig o.J. (1908); in «Theosophie und gegenwärtige Geistesströmungen. Vorurteile aus vermeintlicher Wissenschaft», Berlin 1910; 1918; 1920; in «Reinkarnation und Karma und andere Aufsätze», Stuttgart 1961; in «Aus der Akasha-Chronik», Bibl.-Nr. 11.
«Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft»: «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft», Berlin 1907; 1909; 1913; 1918; 1919; 1921; Dornach 1927; 1932; Dresden 1940; Dornach 1947; Stuttgart 1948; in «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft. Die Methodik des Lehrens und die Lebensbedingungen des Erziehens», Stuttgart 1961; in «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft. Ein Vortrag über Pädagogik. Pädagogik und Kunst. Pädagogik und Moral», Dornach 1969; 1973; 1976; 1978; 1981; 1984.
«Von dem Verhältnis der physischen zur übersinnlichen Wesenheit des Menschen» : In «Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart», Dornach 1985.
«Gibt es einen Zufall?», «Über Geisteskrankheiten», «Über das Verhältnis der Tierseele zur Menschenseele», «Über Vererbung von Anlagen und Fähigkeiten», «Wiederverkörperung - im hilflosen Kinde?»: In «Sonderdruck-Hefte aus < Lucifer-Gnosis»), Nr. 8 bis 10, 15 bis 18, Leipzig o.J. (1907/08); in «Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart», Dornach 1985.
«Sind aufeinanderfolgende Inkarnationen einander ähnlich?», «Idiotie»; In «Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart», Dornach 1985.
«Wie verhält sich die Theosophie zu den Geheimwissenschaften?» und «Gehen frühere Fähigkeiten der Menschenseele verloren?»: in «Sonderdruck-Hefte aus
625 < Lucifer-Gnosis >» Nrn. 22, 23, Leipzig o.J. (1907); in «Aus der Akasha-Chronik» (unter dem Kapitel «Fragenbeantwortung»), Bibl.-Nr. 11.
«Gehen frühere Fähigkeiten der Menschenseele verloren ?» «Wie hat man sich Gesundheit und Krankheit im Sinne des Karmagesetzes zu denken?» In: «Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart», Dornach 1985.
«Herder und die Theosophie»: erstmals gedruckt in «Deutschland» Weimarische Landeszeitung Nr. 19 (19. Jan.) 1904.
«Über moderne naturwissenschaftliche Anschauungen»: in «Lucifer-Gnosis» Nr. 16 (unter dem Titel «Die Kultur der Gegenwart im Spiegel der Theosophie»), Berlin Sept. 1904; in «Sonderdruck-Hefte aus < Lucifer-Gnosis >» Nr. 16 (unter dem Titel «Die Kultur der Gegenwart im Spiegel der Theosophie»), Leipzig o.J. (1907); «Die Kultur der Gegenwart im Spiegel der Theosophie», Berlin 1908; in «Aus der Akasha-Chronik» (unter dem Titel «Die Kultur der Gegenwart im Spiegel der Geisteswissenschaft»), Bibl.-Nr. 11.
«Zur bevorstehenden Präsidentenwahl der Theosophischen Gesellschaft» in «Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904- 1914», Bibl.-Nr. 264.
Ferner erschienen noch folgende Aufsätze in «Sonderdruck-Hefte aus < Lucifer-Gnosis, Nr. 8 bis 10,15 bis 18, 20 bis 35, Leipzig o.J. (1907/08): «Von der Aura des Menschen», «Aristoteles über das Mysteriendrama», «Theosophie und Wissenschaft», «Wie verhält sich Buddhas Lehre zur Theosophie?», «Wozu braucht der Theosoph Lehren und Theorien?», «Wie verhalten sich Kräfte einer niederen Welt zu Wesenheiten in einer höheren?», «Über Personenkultus in der theosophischen Bewegung», «Soll man sich aller Kritik enthalten?», «Ist das Wort Theosophie nicht irreführend?», «Wie verhält sich die Theosophie zur Astrologie?», «Kann die Theosophie populär dargestellt werden?», «Der englische Premierminister Balfour, die Naturwissenschaft und die Theosophie», «Raoul H. France, < Das Sinnesleben der Pflanzen >», «< Flita. Wahre Geschichte einer schwarzen Magierin > von Mabel Collins», «< Die Geschichte des Jahres > von Mabel Collins».

Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch unter Werkregister, S 655 in diesem Band sowie die Übersicht am Schluß des Bandes.


Zu Seite
11 Zur Einführung: Noch ausführlicher findet man die Ereignisse geschildert in «Die Geschichte und die Bedingungen der anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur Anthroposophischen Gesellschaft». Acht Vorträge, gehalten in Dornach vom 10. bis 17. Juni 1923; GA Bibl.-Nr. 258. Die Zeitschrift «Lucifer-Gnosis» wird im sechsten Vortrag, Seite 119-121, und im siebenten Vortrag, Seite 128 f. erwähnt.

bei der Begründung der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft: Am 20. Oktober 1902 in Berlin. Siehe auch Seite 44 f. in «Die Geschichte und die
626
11 Bedingungen der anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur Anthroposophischen Gesellschaft», GA Bibl.-Nr. 258, und die entsprechenden Anmerkungen dazu auf Seite 184; ferner die Anmerkungen zu Seite 21 auf Seite 182 über Helena Petrowna Blavatsky und die Begründung der Theosophischen Gesellschaft in New York am 17. November 1875 zusammen mit Colonel Henry Steel Oleott; und zu Seite 27 auf Seite 183 über Annie Besant.

Marie von Sivers, Wlotzlawek (im damaligen russischen Polen), 14. März 1867 - 27. Dezember 1948 Beatenberg (Schweiz). Siehe «Aus dem Leben von Marie Steiner-von Sivers», Biographische Beiträge und Bibiographie, Dornach 1956.

Luzifer: «Lucifer» nannte sich auch eine von H. P. Blavatsky begründete und nach ihrem Tode von Annie Besant herausgegebene Theosophische Monatsschrift.
19 Von diesem Doktor Faust sagte man: Siehe «Historia von D. Johann Fausten dem weitbeschreyten Zauberer und Schwarzkünstler, Frankfurt am Main 1587 bei Johann Spieß, 1. Kapitel, D.Johann Fausten Geburt und Studijs.

Worte, die Luther der Anschauung des Kopernikus entgegenschleuderte: Siehe Martin Luther, Weimarer-Ausgabe, «Tischreden», 1. Band, Weimar 1912, Rede Nr. 855, S. 419.
20 Adolf von Harnack, «Das Wesen des Christentums», Sechzehn Vorlesungen vor Studierenden aller Fakultäten im Wintersemester 1899/1900 an der Universität Berlin, (Leipzig 1900), 4. Auflage Leipzig 1901, S. 11 f. und 188.
22 Herb urteilte der große Philosoph Johann Gottlieb Fichte: Siehe Johann Gottlieb Fichte, «Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten», Vorrede.
24 Deshalb wies Goethe einst zurück: Siehe den Brief Goethes an F. H. Jacobi vom 5. Mai 1786.

dem gestirnten Himmel über sich und dem moralischen Gesetz in sich: Siehe Immanuel Kant, «Kritik der praktischen Vernunft», II. Teil, Beschluß.

was Johann Gottlieb Fichte meinte: Siehe Johann Gottlieb Fichte, «Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten», Schluß der dritten Vorlesung.
25 Im Faustbuch heißt es deshalb: Nicht wörtliches Zitat aus «Historia von D. Johann Fausten» (s. Hinweis zu S. 19), 5. Kapitel, Das dritte Colloqium D. Fausti mit dem Geiste seiner Promission.
28 immer «strebend sich bemüht»: Siehe «Faust» II, 5. Akt, Bergschluchten, Vers 11936.
29 Carl von Linne: Siehe «Genera plantarum», Frankfurt 1789, S. XII, (wörtlich) : «Species tot sunt diversae, quot diversas formas ab initio creavit infinitum ens.»
627
30 «Der Gedanke ist eine Form der Kraft»: Siehe Robert Green Ingersoll (1833 1899), «Moderne Götterdämmerung», Leipzig o.J., S. 34.

David Friedrich Strauß meinte: Siehe «Das Leben Jesu», Zweiter Teil, Gesammelte Schriften, Band 4, Bonn 1877, Schlußbetrachtung, § 99, S. 385.

Der große Mystiker Eckhart lehrt: Siehe Deutsche Predigt Nr. 6 «In hoc apparuit Caritas dei in nobis» (1. Joh. 4,9) in Meister Eckehart, «Deutsche Predigten und Traktate», herausgegeben und übersetzt von Josef Quint, München 1963, S. 178.
31 Meister Eckhart hat zu seiner Rede hinzugefügt: Zitat nicht genau nachweisbar, vielleicht aus Deutsche Predigt 7 «Iusti vivent in aeternum» (Sap. 5,6), a.a.O. S. 185.

Worte des Mystikers Angelus Silesius: Siehe «Cherubinischer Wandersmann» 1. Buch, Spruch 61.
36 Daß Plato niemand in die höheren Stufen der Weisheit einführen wollte, welcher der Geometrie unkundig war: Über dem Eingang der platonischen Akademie stand: Nur wer mit der Geometrie vertraut ist, trete ein.
Diese Worte sind weder von Plato selbst noch von seinen griechischen und römischen Zeitgenossen überliefert. Sie finden sich erst bei Kommentatoren des Aristoteles im 6. Jahrhundert n.Chr., so bei: Elias, Aristotelis Categorias commentaria, ed. A. Busse (Comm. in Arist. Graeca XVIII, pars 1), (Berlin 1900) 118.18. Und: Philoponus Joannes, Aristotelis de Anima Libris commentaris, ed. M. Hayduck (Comm. in Arist. Graeca XV), (Berlin 1897) 117.29.
38 «Auf einem hohen nackten Gipfel sitzend»: Aus der Abhandlung über den Granit, die Goethe am 18. Januar 1784 Seidel diktierte und mit Korrekturen versah. Siehe Goethe, Naturwissenschaftliche Schriften, herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», 1884- 1897, Nachdruck Dornach 1975, 5 Bände, GA Bibl.-Nr. la-e, Bd. V (1897)S. 587f.
39 f. der große Forscher Huxley …in die Worte zusammenfaßte: Thomas Henry Huxley, 1825-1895, englischer Zoologe und Philosoph, Darwinist. Siehe «Zeugnisse für die Stellung des Menschen in der Natur», drei Abhandlungen, Braunschweig 1863, S. 117.
42 Annie Besant: Über sie orientierte der Aufsatz «Annie Besant» von Marie von Sivers in der Nummer vom Juni 1903, sowie die Artikelfolge von Marie von Sivers «Nach Annie Besants < Selbstbiographie >» in Nrn. 2 bis 7, Juli bis Dezember 1903.

Edouard Schure: «Les grands inities». Esquisse de l'histoire secrete des religions. Paris 1899, Perrin & Cie. Das Exemplar, das Rudolf Steiner benutzte, trägt die Widmung «A Mademoiselle Marie de Sivers en haute Sympathie dWfort et d'ideal - Ed. Schure».
43 das Vergängliche «nur ein Gleichnis ist»: «Faust» II, 5. Akt, Bergschluchten, Verse 12104f.
628
43 sprach Goethe … in … oft rätselhaften Andeutungen aus: Siehe «Sprüche in Prosa» in Goethe, Naturwissenschaftliche Schriften, Hinweis zu S. 38, Bd. V (1897), S. 378. Siehe auch «Maximen und Reflexionen».
45f. spricht Annie Besant… von einer «verborgenen Seite der Religionen»: Siehe «Esoterisches Christentum oder Die kleineren Mysterien», autorisierte Übersetzung von Mathilde Scholl, Leipzig 1903, S. 2 f.
46f. Eindringlich weist auf diese Tatsachen hin Edouard Schure: Siehe «Die großen Eingeweihten, Geheimlehren der Religionen» (Les Grands Inities, 1889), deutsche Übersetzung von Marie von Sivers (Marie Steiner), Vorwort von Rudolf Steiner, Leipzig 1907, S. 5 f.
48 «O der wahrhaft heiligen Mysterien!»: Klemens von Alexandrien in «Mahnrede an die Heiden», XII. Kapitel, 120; im wesentlichen zitiert nach Otto Willmann, «Geschichte des Idealismus», Braunschweig 1894, 2. Band, § 47,3 mit einigen Abweichungen.
49 «Oftmals, wenn ich aus dem Schlummer»: Plotin in der Abhandlung über das Herabsteigen der Seele in den Leib. Im wesentlichen zitiert nach Otto Willmann, «Geschichte des Idealismus», I. Band, § 42,2.
52 Schure, «Les Grands Inities»: Siehe Hinweis zu S. 46.
59 Goethe … schrieb nach Deutschland: Siehe den Brief an Knebel vom 18. August 1787.
63 «Mundakopanishat»: Auch «Mundaka-Upanishad», zu den jüngeren Büchern der altindischen Upanishaden-Sammlungen gehörig.
67 «Reinkarnation und Karma»: Der Aufsatz ist hier in der Form wiedergegeben, wie er 1918 auf Weisung Rudolf Steiners herausgegeben worden ist. Statt der Worte «Anthroposoph oder Geisteswissenschafter», «anthroposophisch», «Anthroposophie oder Geisteswissenschaft» stand in «Luzifen>: «Theosoph», «theosophisch», «Theosophie».

Francesco Redi, 1626-1697, italienischer Arzt und Naturforscher. Redi zeigte, daß in keiner faulenden Flüssigkeit sich Würmer oder Maden erzeugen, wenn man die Fliegen abzuhalten wisse, die ihre Eier in die Flüssigkeit legen. Daraus prägte er den Grundsatz: «Omne vivum ex vivo».

Märtyrerschicksal Giordano Brunos oder Galileis: Der Dominikaner Giordano Bruno wurde am 17. Februar 1600 in Rom von der Inquisition wegen Ketzerei verbrannt. Galileo Galilei wurde wegen seines Eintretens für die Kopernikanische Lehre von der Inquisition angeklagt und 1633 zum Widerruf gezwungen.

Seit Pasteur seine Untersuchungen angestellt hat: Der Chemiker Louis Pasteur (1822 -1895) bekämpfte aufgrund seiner Untersuchungen über den Gärungsprozeß und die darin wirksamen Hefebakterien die Theorie der Urzeugung. Siehe seine Schrift «Nouvel exemple de fermentation determine par des animacules infusoires pouvant vivre sans oxygene libre», 1863.
629
68 von irgendeinem Vircbow: Rudolf Virchow (1821 - 1902), Mediziner und Anthropologe, hatte sich gegen die Spekulationen in der Deszendenztheorie Huxleys («Affentheorie») gewandt.
68f. Naturforscherversammlung … 1903 … Chemiker Ladenburg: Siehe Albert Ladenburg, «Über den Einfluß der Naturwissenschaften auf die Weltanschauung. Vortrag, gehalten auf der 75. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte zu Kassel am 21. September 1903», Leipzig 1903.
69 daß sich in Darwins Hauptwerk auch der Satz findet: Siehe «Über die Entstehung der Arten im Tier- und Pflanzenreich durch natürliche Züchtung oder Erhaltung der vervollkommneten Rassen im Kampfe ums Dasein» (1859), Schlußbemerkung, Cap. 15, letzter Satz.
70 daß Haeckel, da wo er zu Hause ist, nichts anderes ist als Anthroposoph: Vgl. dazu Rudolf Steiners Aufsätze «Haeckel, die Welträtsel und die Theosophie» (in diesem Band S. 222), «Haeckel und seine Gegner» (GA Bibl.-Nr. 30, S. 152), «Die Kämpfe um Haeckels <Welträtsel >» (GA Bibl.-Nr. 30, S. 441) und «Ernst Haeckel. Die Kunstformen in der Natur» (GA Bibl.-Nr. 30, S. 571) und Rudolf Steiners Vortrag «Die soziale Frage und die Theosophie», Berlin 26. Oktober 1905, in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 88, S. 24.
74 daß sich der Mensch dadurch vom Tiere unterscheide, daß er zählen könne: Konnte nicht nachgewiesen werden.
76 was der große Naturforscher Karl Gegenbaur vom Darwinismus gesagt hat: Karl Gegenbaur, 1826 - 1903, Anatom. In seinen «Grundzügen der vergleichenden Anatomie» (Leipzig 1859, 2. Auflage 1870) «ist zum erstenmal die Deszendenztheorie auf das ganze Gebiet der vergleichenden Anatomie ebenso kühn wie vorsichtig angewendet und damit helles Licht über eine große Anzahl bis dahin dunkelster Phänomene verbreitet worden.» (Meyers Konv. Lexikon, 6. Auflage, 1907)
78 also kann auch Jesus den Lazarus nicht auferweckt haben: Siehe David Friedrich Strauß, «Das Leben Jesu», Zweiter Teil, Gesammelte Schriften, Band 4, Bonn 1877, Kapitel 77, Die Auferweckung des Lazarus, S. 198, 209.

was Karl von Linne ausgesprochen hat: Siehe Hinweis zu S. 29.

schrieb David Friedrich Strauß diese Worte: Siehe «Der alte und der neue Glaube», Bonn 1881, Seite 180 f.

Und da Huxley … nachgewiesen hat: Siehe Hinweis zu S. 39 f.
80 Ernst Haeckel, «Natürliche Schöpfungsgeschichte», Gemeinverständliche wissenschaftliche Vorträge über die Entwickelungslehre im allgemeinen und diejenige von Darwin, Goethe und Lamarck im besonderen, über die Anwendung derselben auf den Ursprung des Menschen und andere damit zusammenhängende Grundfragen der Naturwissenschaft, 24 Vorträge, Berlin 1868; 9. umgearbeitete und vermehrte Auflage, mit dem Portrait des Verfassers und mit 30 Tafeln sowie zahlreichen Holzschnitten, Stammbäumen und systematischen Tabellen, Berlin 1898.
630
81 Tiere, die in die Höhlen von Kentucky aus anderen Orten herkommen: Siehe Charles Darwin, «Die Entstehung der Arten» (Siehe Hinweis zu S. 69), 5. Kapitel, 2. Abschnitt, «Wirkungen des vermehrten Gebrauchs und Nichtgebrauchs …».
83 «Im Beginne»: Dr. Paul Topinard, «Anthropologie», 2. Ausgabe Leipzig 1888, nach der 3. französischen Auflage übersetzt von Dr. Richard Neuhauß, Seite 525 f. Was Topinard «Gral» nennt, erscheint bei Ernst Haeckel («Natürliche Schöpfungsgeschichte», II. Band, in der 9. Auflage Seite 716728, mit Tabelle «Vorfahren-Reihe des menschlichen Stammbaums» mit nun «25 Hauptstufen der tierischen Ahnen-Reihe des Menschen») als «Ahnen-Stufe des Menschen».
85 in dem Werk… des. •. Johannes Rehmke, eines der besten Denker unserer Zeit: Siehe «Lehrbuch der allgemeinen Psychologie», Hamburg und Leipzig 1894, § 19, S. 141 ff.
86 «Wie … in der unorganischen Natur»: Siehe Julius Baumann, «Neuchristentum und reale Religion», Bonn 1901, Seite 48. Bei Baumann schließt der Satz mit dem Wort «(Lessing)».

Breslauer Chemiker Albert Ladenburg: Siehe «Über den Einfluß der Naturwissenschaften …» (siehe Hinweis zu S. 68), S. 29f. und 30f.
87 Dies ist der Inhalt des Karma-Gesetzes: Vgl. dazu Rudolf Steiner, «Die Offenbarungen des Karma», Elf Vorträge in Hamburg 1910, GA Bibl.-Nr. 120, Vortrag vom 16. Mai 1910.
87 f. In Maurice Maeterlincks «Begrabenem Tempel»: Maeterlincks «Le temple enseveli» erschien 1902 und wurde im gleichen Jahr auch ins Deutsche übersetzt. Maurice Maeterlinck, Gesammelte Werke, übersetzt von Fr. von Oppeln-Bronikowski, Bd. IV der Philosophischen Werke, Jena 1911, S. 7.
91 H. P. Blavatskys «Geheimlehre»: Siehe Helena Petrowna Blavatsky, «The Secret Doctrine. The Synthesis of Science, Religion and Philosophy», 3 Bde., London 1888. Aus dem Englischen der dritten Auflage übersetzt von Robert Froebe: «Die Geheimlehre. Die Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie», 3 Bde., Leipzig o.J. (1899).

«Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert», Bd. I, Berlin 1900, Bd. 2, Berlin 1901. Das Werk erschien erweitert 1914 unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», GA Bibl.-Nr. 18.
94 was der Naturforscher Du Bois-Reymond… gesagt hat: Siehe Emil Du Bois-Reymond, «Über die Grenzen des Naturerkennens», Leipzig 1872, S. 26ff.
97 Ewald Hering, «Über das Gedächtnis als eine allgemeine Funktion der organisierten Materie», Wien 1870.

Ernst Haeckel stimmt mit den Ansichten Herings überein: Siehe Ernst Haeckel, «Über die Wellenzeugung der Lebensteilchen oder die Perigenesis der Plastidule», 1876, S. 41.
631
103 Kant sagt: Siehe Immanuel Kant, «Kritik der praktischen Vernunft», II. Teil, Beschluß.

Und Kant selbst ist es: Siehe Immanuel Kant, «Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels», 1755.
110 Von der Aura des Menschen: Dieser Aufsatz stimmt in großen Teilen wörtlich überein mit dem Kapitel «Von den Gedankenformen und der menschlichen Aura» in dem ebenfalls 1904 erschienenen Buch Rudolf Steiners «Theosophie, Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung», GA Bibl.-Nr. 9.

Ein Ausspruch Goethes: Siehe Goethe, «Zur Farbenlehre», Vorwort. Goethe, Naturwissenschaftliche Schriften, Hinweis zu S. 38, Bd. HI (1890), S. 77.
110 f. der Satz des Philosophen Lotze: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden. Ähnlich schreibt Lotze in «Grundzüge der Psychologie», Leipzig 1844, 1. Teil, 1. Kapitel, § 13: «Worin das Glänzen eines Lichtes, das durchaus niemand sähe, oder das Klingen eines Tones bestände, den niemand hörte, ist ebenso unmöglich zu sagen, als wenn ein Zahnschmerz wäre, den niemand hätte. Es liegt also in der Natur von Farben, Tönen, Gerüchen usw., daß sie überhaupt nur einen Ort und eine Art haben, wo und wie sie existieren können, nämlich das Bewußtsein einer Seele, und zwar in dem Augenblicke, wo sie von dieser empfunden werden.»
111 Goethe drückt sie so schön aus: Siehe «Zur Farbenlehre», Didaktischer Teil, Einleitung, Goethe, Naturwissenschaftliche Schriften (siehe Hinweis zu S. 38), S. 88.

Treffend spricht darüber der Naturforscher Tyndall: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.
111, 113 Robert Hamerling, «Die Atomistik des Willens, Beiträge zur Kritik der modernen Erkenntnis», 2 Bde., Hamburg 1891, 1. Bd., 1. Buch, Der Sinnenschein, S. 13 f. und 21.
113 f. Du Bois-Reymond spricht sich darüber so aus: Siehe Emil Du Bois-Reymond, «Über die Grenzen des Naturerkennens», Leipzig 1872, S. 25 f.
114 mein Buch «Welt- und Lebensanschauungen…»: Siehe die erweiterte Neuauflage unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt» (1914), GA Bibl.-Nr. 18, S. 428 ff.
121 Aufsatz «Wie Karma wirkt»: Siehe S. 92ff. in diesem Band.

in meiner demnächst erscheinenden «Theosophie»: «Theosophie, Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung». Die Erstausgabe (Berlin 1904) trug den Vermerk: «Dem Geiste Giordano Brunos gewidmet», GA Bibl.-Nr. 9.
132 Der Dichter Jean Paul erzählt in seiner Lebensbeschreibung: Siehe Jean Paul, Sämtliche Werke, dritte, vermehrte Auflage, 34. Bd., Berlin 1862, «Aus Jean Pauls Leben, Zweite Vorlesung, welche den Zeitraum vom 1. August 1765 bis zum 9. Januar 1776 umfaßt», S. 26.
632
139 Annie Besant … sagt: Siehe Annie Besant, «Der Tod ~ und was dann?», deutsche Ausgabe von Franz Hartmann, Leipzig o.J., S. 43f.
144 f. Friedrich Delitzsch, «Babel und Bibel», drei Vorträge, Stuttgart 1905, S. 49 und 25 f.
147 Angelus Silesius: Siehe Hinweis zu S. 31.

Meister Eckhart hat im dreizehnten Jahrhundert gesagt: Siehe Deutsche Predigt Nr. 16 «Quasi vas auri sohdum ornatum omni lapide pretioso (Eccli. 50,10)» und Deutsche Predigt Nr. 7 «Iusti vivent in aeternum (Sap. 5,16)» in Meister Eckehart, «Deutsche Predigten und Traktate», herausgegeben von Josef Quint, München 1963, S. 227 und 186.
148 Albert Kalthoff, «Was wissen wir von Jesus?», Schmargendorf-Berlin 1901, S. 41.
149 Ihr sollen Ausführungen gewidmet sein: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» Die Aufsatzreihe begann mit Nr. 13 von «Lucifer-Gnosis», Juni 1904, und wurde bis Nr. 28, September 1905, fortgeführt. Als Buch erschien sie erstmals 1909. GA Bibl.-Nr. 10.
150 Aristoteles über das Mysteriendrama: Aus nicht bekannten Gründen erschien dieser Beitrag im Originalheft «Lucifer-Gnosis» (Nr. 16, September 1904) unter dem Namen Dr. K. Tinter. Im Sonderdruck-Heft Nr. 8, das Rudolf Steiner später redigiert hat, wird aber dieser selbst als Autor genannt.

Aristoteles hat von dem Drama gesagt: Siehe Aristoteles, Poetik, 1451 a (35) - 1451b (10).

Goethe nennt die Schöpfungen der Kunst: Siehe Goethe, Naturwissenschaftliche Schriften, Hinweis zu S. 38, Bd. V (1897), S. 494. Siehe auch «Maximen und Reflexionen».

Schillers Ausspruch: Siehe das Gedicht «Die Künstler».
151 Lessing sagt: Siehe Gotthold Ephraim Lessing, «Hamburgische Dramaturgie», 75. Stück.
152 f. Jakob Bernays, «Zwei Abhandlungen über die Aristotelische Theorie des Dramas», 1880.
154 lieber ein Bettler … auf der Oberwelt: Siehe Homer, «Odyssee», Elfter Gesang, Verse 489-491.
156 Edouard Schure: «Die Kinder des Lucifer». In der Übersetzung von Marie von Sivers (Marie Steiner) in freie Rhythmen gebracht durch Rudolf Steiner. Unter dem Titel «Lucifer. Die Kinder des Lucifer» Dornach 1955 wieder herausgegeben zusammen mit zwei esoterischen Betrachtungen von Rudolf Steiner aus dem Jahre 1906 «Lucifer» und «Die Kinder des Lucifer». Der Buchausgabe ist die auf Seite 158 folgende Vorrede von Rudolf Steiner beigegeben. Innerhalb der Gesamtausgabe vorgesehen für GA Bibl.-Nr. 42 (Bühnenbearbeitungen).
633
158 Goethe sprach von der Kunst: Siehe Hinweis zu S. 150.
159 Edouard Schure, «Die großen Eingeweihten»: Siehe Hinweis zu S. 46 f.

Edouard Schure, «Richard Wagner und das musikalische Drama» («Le drame musical, Richard Wagner», 1875), deutsche Übersetzung Hamburg 1873.

Edouard Schure, «Die Heiligtümer des Orients» («Sanctuaires d'Orient», 1898), Deutsche Übersetzung von Marie von Sivers (Marie Steiner), Leipzig 1912.

Edouard Schure, «La soeur gardienne» (1900) übersetzt von Marie von Sivers (Marie Steiner), aber nicht im Druck erschienen.
161 «Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis»: Goethe, «Faust» II, 5. Akt, Bergschluchten, Verse 12104-12109.
164 Die vor dreißig Jahren begründete «Theosophische Gesellschaft»: Begründet am 17. November 1875 in New York durch Helena Petrowna Blavatsky, Colonel Henry Steel Oleott und William Quan Judge.
175 Die… «Theosopbische Gesellschaft» hat zu ihrem ersten Grundsatz gemacht: In den «Satzungen der Theosophischen Gesellschaft», Artikel 1,3. sind die Zwecke wie folgt definiert:
«Erstens: Den Kern einer allgemeinen Brüderschaft zu bilden, welcher sich die ganze Menschheit ohne Unterschied der Rasse, des Glaubensbekenntnisses, des Geschlechts, der Kaste oder der Farbe anschließen soll.
Zweitens: Das Studium der Arischen und anderer dem Osten angehörender Litteraturen, Religionen, Philosophien und Wissenschaften zu fördern und die Bedeutung dieser Studien zu beweisen.
Drittens: Ungeklärte Naturgesetze und die in dem Menschen schlummernden psychischen Kräfte zu erforschen.»
(Satzungen genehmigt von dem General-Vorstand am 27. Dezember 1893).
183 Haeckels «Natürliche Schöpfungsgeschichte»: Siehe Hinweis zu S. 80.

Carus Sterne, (Pseudonym für Ernst Ludwig Krause, 1839 -1903), «Werden und Vergehen. Eine Entwicklungsgeschichte des Naturganzen», Berlin 1876.
191 Geisteswissenschaft und soziale Frage: Für die erste Einzelausgabe dieses Aufsatzes Dornach 1941 wurden gemäß einer generellen Angabe Rudolf Steiners die Wörter «Theosophie» und «theosophisch» durch die Ausdrücke «Geisteswissenschaft» und «geisteswissenschaftlich» ersetzt. Für den Abdruck innerhalb der Gesamtausgabe wurde diese Textgestalt beibehalten.
Zu den in diesem Aufsatz behandelten Problemen siehe das Heft der «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 88, Dornach Johanni 1985 mit dem Thema: «Die soziale Frage. Vor 66 Jahren: Dreigliederungszeit».
634
193 f. Ein ungemein interessantes Buch … Regierungsrat Kolb: Siehe Alfred Kolb, «Als Arbeiter in Amerika», vierte, durchgesehene Auflage, Berlin 1905, S. 31 ff.
195 wie Lessing in einem bestimmten Falle - antworten: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.

«Geheimlehre» der Blavatsky: Siehe Hinweis zu S. 91.
201 «Der waschechte Theosoph……. «Steigedie Theosophie…»: Siehe G.L.Dankmar: «Die kulturelle Lage Europas beim Wiedererwachen des modernen Okkultismus», Leipzig 1905, S. 596 und 603.
203 Owen … hat immer wieder und wieder betont: Siehe Robert Owen, «An New View of Society, or Essay on the Principle of the Formation of the Human Character and the Application of the Principle to Practice», 1812/13.
204 im Sinne des Satzes vom großen Buddha: Siehe «Der Wahrheitspfad. Dhammapadam», Ein buddhistisches Denkmal, aus dem Pali übersetzt von Karl Eugen Neumann, 2. Auflage, München 1921, XVII. Das Zorn-Kapitel, S. 55-57.
210 Owen mußte nach langen edlen Bemühungen zu dem Bekenntnis kommen: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.
215 konnte … Plato ein Staatsideal aufstellen: Gemeint ist vermutlich die Beibehaltung der Sklaverei in Piatons Beschreibung des Idealstaates in seinem Werk «Politeia» («Der Staat»).
221 Auf noch weiteres einzelne soll demnächst eingegangen werden: Der Aufsatz trug nach diesem letzten Satz den Vermerk «Wird fortgesetzt», es erschien jedoch keine Fortsetzung.
222 Ernst Haeckel, «Die Welträtsel, Gemeinverständliche Studie über monistische Philosophie», Leipzig 1899. Vgl. auch den Hinweis zu S. 70.
223 Blavatsky … «Geheimlehre»: Siehe Hinweis zu S. 91.

in meiner Schrift «Haeckel und seine Gegner»: Veröffentlicht 1899 in der Zeitschrift «Die Gesellschaft»; jetzt in GA Bibl.-Nr. 30, S. 152.

in meinem Buch über die «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert»: Siehe Hinweis zu S. 91.
225 Sie können es bei Haeckel nachlesen: Siehe Ernst Haeckel, «Der Kampf um den Entwickelungs-Gedanken», Drei Vorträge, gehalten am 14., 16. und 19. April 1905 im Saale der Sing-Akademie zu Berlin, Berlin 1905, Erster Vortrag, S. 24.

Lesen Sie … nach …bei Burdach: Siehe Karl Friedrich Burdach, «Anthropologie für das gebildete Publikum», 2. vermehrte Auflage, Stuttgart 1847, 5. Abschnitt, § 80, Lebenskraft, S. 119f. und § 83, Das Leben auf geistigem Grunde beruhend, S. 126 f.; und «Die Physiologie als Erfahrungswissenschaft», 6. Bd., Leipzig 1840, 20. Buch, Von den Lebenskräften. Das Lebensprinzip, § 1005 ff., S. 585 ff.
635
226 «Kraft und Stoff», Büchner, Moleschott: Siehe Ludwig Büchner, «Kraft und Stoff, Naturphilosophische Untersuchungen auf tatsächlicher Grundlage, in allgemeinverständlicher Darstellung», Frankfurt/M. 1855. Jakob Moleschott, «Physiologie des Stoffwechsels in Pflanzen und. Tieren. Ein Handbuch für Naturforscher, Landwirte und Ärzte», Erlangen 1851 und «Der Kreislauf des Lebens», 1852. Büchners «Kraft und Stoff» wurde in der damaligen Welt berühmt als die «Bibel des Materialismus».
228 In seinem (Darwins) ersten Werke finden Sie den Satz: Siehe Hinweis zu S. 69.
228 f. Haeckel sagte einst: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.
229 der englische Forscher Huxley … hat es ausgesprochen: Siehe Thomas Henry Huxley, «Zeugnisse für die Stellung des Menschen in der Natur», Drei Abhandlungen, aus dem Englischen übersetzt von Victor Carus, Braunschweig 1863, III. Über einige fossile menschliche Überreste, S. 117.

daß Huxley… kurz vor seinem Tode … ausgesprochen hat: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.

Huxley sagte einst: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.
230 «Natürliche Schöpfungsgeschichte»: Siehe Hinweis zu S. 80.
231 «Anthropogenie» Haeckels: Siehe Ernst Haeckel, «Anthropogenie oder Entwickelungsgeschichte des Menschen. Gemeinverständliche Vorträge über die Grundzüge der menschlichen Keimes- und Stammesgeschichte», Leipzig 1874.
231 f. In einer rhetorisch glänzenden Rede hat Du Bois-Reymond: Siehe Emil Du Bois-Reymond, «Über die Grenzen des Naturerkennens. Die sieben Welträtsel», zwei Vorträge am 14. August 1872 und am 8. Juli 1880, Leipzig 1882.
232 hat Haeckel eben sein Buch «Die Welträtsel» genannt: Siehe Ernst Haeckel, «Die Welträtsel. Gemeinverständliche Studien über monistische Philosophie», Bonn 1899.
235 Vortrag über «Innere Entwickelung»: Öffentlicher Vortrag im Berliner Architektenhaus, 7. Dezember 1905, abgedruckt in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 54.
237 Die Worte im «Prolog im Himmel»: Siehe «Faust» I, Verse 243ff.: «Die Sonne tönt nach alter Weise …».

wo Faust … in die Geisterwelt eingeführt wird: Siehe «Faust» II, 1. Akt, Anmutige Gegend, Verse 4667 f.
636
243 «War' nicht das Auge sonnenhafi …»: Siehe Goethe, «Zahme Xenien».

Ausspruch Feuerbacbs: Siehe Ludwig Feuerbach, «Das Wesen des Christentums», 1841, 1. Kapitel und Anhang, erster Abschnitt, «Das Bewußtsein des unendlichen Wesens …».
Siehe auch Ludwig Feuerbach, «Das Wesen der Religion», Dreißig Vorlesungen, 1851, Zwanzigste Vorlesung.

bemerkte schon ein Philosoph im alten Griechenland: Gemeint ist Xenophanes (ca. 580 - ca. 470 v. Chr.). Zu seinem Ausspruch siehe Hermann Diels/ Walter Kranz, «Fragmente der Vorsokratiker», Fragment B 15.
244 Haeckel sagt nun an einer Stelle: Siehe Ernst Haeckel, «Natürliche Schöpfungsgeschichte» (Siehe Hinweis zu S. 80), 1. Bd., S. 64 (freie Wiedergabe des Zitats).

Goethe hat doch so bezeichnend gesagt: Siehe «Faust» I, Nacht, Verse 512 f.
245 «Die Philosophie des Unbewußten. Versuch einer Weltanschauung», Berlin 1869, (2. Band 1876, 3. Band 1889).
247 Lotze in seinem «Mikrokosmos»: Siehe Rudolf Hermann Lotze, «Mikrokosmos, Ideen zur Naturgeschichte und Geschichte der Menschheit», 3 Bde., Leipzig 1856-1864.
250 in meinem Buche «Welt- und Lebensanschauungen …»: Siehe «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt» (Vgl. Hinweis zu S. 91), GA Bibl.-Nr. 18, S. 515f,
253 in einem Vortrage, den ich … gehalten habe: Das Autoreferat, aus dem Rudolf Steiner zitiert, ist abgedruckt in GA Bibl.-Nr. 30, S. 47-68. Zitat S. 49f. Vgl. dazu auch Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, Kap. XV, S. 218-220.

von einem ungenannten Verfasser: Siehe «Das Unbewußte vom Standpunkt der Physiologie und Deszendenztheorie. Eine kritische Beleuchtung des naturphilosophischen Teils der Philosophie des Unbewußten», Berlin 1872.

Als später eine zweite Auflage der Schrift erschien: Im Jahre 1877.
255 «Esoterische Lehre des Geheimbuddhismus» von Alfred Percy Sinnett, London 1883, deutsch Leipzig 1884.
259 «Phänomenologie des sittlichen Bewußt$ein$y Prolegomena zu jeder künftigen Ethik», von Eduard von Hartmann, Berlin 1879.

«Das religiöse Bewußtsein der Menschheit in der Stufenfolge seiner Entwickelung» von Eduard von Hartmann, Leipzig 1882.
262f. Leadbeater ist… schwerer Verfehlungen angeklagt worden: Charles Webster Leadbeater (1847- 1934) geriet in den Verdacht moralischer Verfehlungen
637
262f. gegenüber ihm anvertrauten Jugendlichen. Bereits 1909 wurde Leadbeater wieder in die Theosophische Gesellschaft aufgenommen und verblieb darin in leitender Stellung bis zu seinem Tode im Jahre 1934. Rudolf Steiners Haltung Leadbeater gegenüber war frei von den Emotionen, die sich für und gegen ihn in der Theosophischen Gesellschaft auslebten. Vgl. dazu auch den Hinweis in Rudolf Steiner, «Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904-1914», GA Bibl.-Nr. 264, und die Biographie Leadbeaters von Gregory Tillet «The Eider Brother», London 1982.
263 Abschnitt dieses Heftes über «Die Stufen der höheren Erkenntnis»: Siehe das gleichnamige Buch, GA Bibl.-Nr. 12, Kapitel «Die Imagination», S. 36-51.
268 Buddha …, von dem die so wahren Worte herrühren: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.
274 Aufsatz über die Erziehung des Kindes: Siehe S. 309ff. in diesem Band.
277 Edouard Schure in seinen «Großen Eingeweihten»: Siehe Hinweis zu S. 46f.
288 «Erlangung von Erkenntnissen der höheren Welten»: Siehe «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», GA Bibl.-Nr. 10.
297 In meiner «Philosophie der Freiheit»: Siehe «Die Philosophie der Freiheit», GA Bibl.-Nr. 4, besonders die Kapitel «Die Welt als Wahrnehmung» und «Das Erkennen der Welt».
301 In mündlicher Rede wurde auch oft geschildert: Siehe z. B. die Vorträge «Die Menschheitsentwickelung auf der Erde» (I und II), München, 4. Juni 1907 in «Die Theosophie des Rosenkreuzers», GA Bibl.-Nr. 99, und den Vortrag Kassel, 25. Juni 1907 in «Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis», GA Bibl.-Nr. 100.
302 Zeitschrift «Kosmos» einen beherzigenswerten Artikel gebracht: Siehe Theodor Arldt, «Das Atlantisproblem», in «Kosmos», 2. Jg. Heft 10, Stuttgart 1905, S. 295-302.
303 Hermann Ebbinghaus, «Abriß der Psychologie», Leipzig 1908, S. 160 u. 162 f.
309 Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft: Der Aufsatz ist hier in der Form wiedergegeben, wie er 1918 auf Weisung Rudolf Steiners herausgegeben worden ist (4. Auflage der Einzelausgabe, Berlin 1918). Statt der Worte «Anthroposophie oder Geisteswissenschafter», «anthroposophisch», «Anthroposophie oder Geisteswissenschaft» stand in «Lucifer - Gnosis»: «Theosoph», «theosophisch», «Theosophie».
305 in der… Schrift von Forel: Siehe August Forel, «Leben und Tod», München 1908, S. 20.
324 Aristoteles hat den Menschen das nachahmendste der Tiere genannt: Siehe Aristoteles, «Poetik», 1448b, 4, 4. Kapitel.
638
324 in Jean Pauls «Levana»: Siehe Jean Paul, «Levana oder Erziehlehre», Vorrede zur zweiten Auflage.
329 Das schöne Dkhterwort: Siehe Goethe, «Iphigenie auf Tauris», 2. Aufzug, 1. Auftritt, Verse 763-765.
331 «Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis»: Siehe «Faust» II, 5, Akt, Bergschluchten, Verse 1204 f.
334ff. eine Stelle aus dem … Erziehungsbuche von Jean Paul: Siehe «Levana oder Erziehlehre», 7. Bruchstück, 2. Kapitel, § 131, (zitiert mit einigen Abweichungen).
345 Einige Bemerkungen: Von Rudolf Steiner für die Einzelausgabe Berlin, 1907 verfaßt.
346 f. Friedrich August Wolf, «Ideen über Erziehung, Schule und Universität. Entwicklungsstufen des männlichen Individuums», Quedlinburg 1835.
352 Über Kants Erkenntnistheorie: Fast wörtlich abgedruckt aus Rudolf Steiner, «Wahrheit und Wissenschaft. Vorspiel einer Philosophie der Freiheit», (1892), GA Bibl.-Nr. 3, aus «Vorbemerkung», S. 22 f., und aus «Kants erkenntnistheoretische Grundfrage», S. 25-33.
354 Ausgabe von Kirchmann: Siehe Immanuel Kant, «Kritik der reinen Vernunft», Philosophische Bibliothek, Berlin 1868 ff.
355 Johannes Rebmke, «Die Welt als Wahrnehmung und Begriff. Eine Erkenntnistheorie», Berlin 1880.

Otto Liebmann, «Analysis der Wirklichkeit. Eine Erörterung der Grundprobleme der Philosophie», 2. Auflage, Straßburg 1880.
357 Hermann Cohen, «Kants Theorie der Erfahrung», 1871.

August Stadler, «Die Grundsätze der reinen Erkenntnistheorie in der Kantischen Philosophie. Kritische Darstellung», Leipzig 1876.
358 Alfred Holder, «Darstellung der Kantischen Erkenntnistheorie mit besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Fassungen der transzendentalen Deduktionen der Kategorien», Tübingen 1874.

Friedrich Überweg, «System der Logik», 3. Auflage, Bonn 1868.

Eduard von Hartmann, «Kritische Grundlegung des transcendentalen Realismus», 2. erweiterte Auflage von «Das Ding an sich und seine Erscheinung», Berlin 1875.
358f. Kuno Fischer, «Geschichte der neueren Philosophie», 10 Bde., Heidelberg 1897-1903.
639
358 f. Johannes Volkelt, «Immanuel Kants Erkenntnistheorie nach ihren Grundprinzipien analysiert. Ein Beitrag zur Grundlegung der Erkenntnistheorie», Leipzig 1879.
365 das …so viel besprochene Pferd des Herrn von Osten: Anfangs des Jahrhunderts erregte in Deutschland ein Pferd mit Namen «Der kluge Hans» Aufsehen, weil es komplizierte Multiplikations- und Divisionsaufgaben durch Huftritte richtig beantworten konnte. Durch den Unterricht seines Besitzers, des Herrn von Osten, schien das Pferd gelernt zu haben, selbständig zu rechnen. Auch mittels unzähliger Experten konnten keine Tricks oder Betrügereien festgestellt werden. Erst Oskar Pfungsts empirische Untersuchung löste später das Rätsel: unbewußte und unbeabsichtigte Körperbewegungen der Aufgabensteller (die die Lösung kannten!) waren dem auf solche Bewegungen hochsensibilisierten Pferd die nötigen Zeichen. Siehe Oskar Pfungst, «Das Pferd des Herrn von Osten (Der Kluge Hans). Ein Beitrag zur experimentellen Tier- und Menschenpsychologie», Mit einer Einleitung von Prof. Dr.C.Stumpf sowie einer Abbildung und fünfzehn Figuren, Leipzig 1907.
368 Annie Besant «Die vier großen Religionen»: Die Besprechung dieses Buches befindet sich auf S. 505 dieses Bandes.
370 Annie Besant, «Esoterisches Christentum oder Die kleinen Mysterien», übersetzt von Mathilde Scholl, Leipzig 1903.
382 Phidias, um 500-423 v. Chr.3 berühmter athenischer Bildhauer.
389 «Ehe vor den Meistern kann die Stimme sprechen»: Siehe Mabel Collins, «Licht auf dem Weg. Eine Schrift zum Frommen derer, welche unbekannt mit des Morgenlandes Weisheit, unter deren Einfluß zu treten begehren», aus dem Englischen, Leipzig 1888, 1. Kapitel, S. 5.
393 f. eine kleine Episode: Vgl. auch die Ausführungen auf S. 253 dieses Bandes.
408 «Alles ist vortrefflich bei Ihnen»: Siehe Bramacharin Bodhabhikshu, «Die Geheim-Philosophie der Inder», 2. Auflage, Leipzig 1906.
409 Ernst Haeckel … sagt: Siehe «Die Welträtsel» (siehe Hinweis zu S. 222), Anmerkungen und Erläuterungen, S. 444.
427 mit Voltaires schönem Worte: Vermutlich zitiert Rudolf Steiner diesen Ausspruch nach dem Motto zu dem Buch: Wilhelm Preuß, «Geist und Stoff», 2. Auflage, Oldenburg 1899, S. VI. (Die Originalstelle des Zitats konnte nicht nachgewiesen werden.)
436 Annie Besant… sprach …die inhaltsschweren Worte: Siehe «Theosophie und soziale Fragen» in «Sphinx», Monatsschrift für Seelen- und Geistesleben, DCJahrgang, Nr. 103, September 1894, S. 161 f.

Worte …die der große Buddha gesprochen hat: Siehe Hinweis zu S. 204.
640
436f. Professor Dr. Werner Sombart kennzeichnet den Umschwung: Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.
440 Vortrag über «Die Theosophie und die Kulturaufgaben der Gegenwart», in Weimar am 21., in Köln am 23., in Hamburg am 24. November 1903. Das Datum des Vortrages in Berlin konnte nicht sicher ausgemacht werden. Es liegen keine Vortragsnachschriften vor.
442 Vortrag über «Herder und die Theosophie», in Weimar, 15. Januar 1904. Es liegt keine Vortragsnachschrift vor.
444 das tiefe Wort Goethes: Siehe «Faust» I, Nacht Verse 443 f.
455 «Das Gehirn sondere Gedanken ab, wie die Leber Galle»: Siehe Carl Vogt, «Physiologische Briefe an die Gebildeten aller Stände», Stuttgart/Tübingen 1845, S. 206.

Lehmann … «Geschichte des Aberglaubens»: Siehe Alexander Alfred Lehmann, «Aberglaube und Zauberei von den ältesten Zeiten an bis in die Gegenwart», Stuttgart 1898, Kapitel «Die Ursachen der Verbreitung des Spiritismus», S. 240-244.
457 Über moderne naturwissenschaftliche Anschauungen: Dieser Aufsatz erschien 1908 erstmals als selbständige Veröffentlichung unter dem ursprünglichen Titel «Die Kultur der Gegenwart im Spiegel der Theosophie». Siehe auch den Nachweis früherer Veröffentlichungen auf S. 623 in diesem Band.
458 daß «die Gedanken etwa in demselben Verhältnisse zum Gehirne stehen»: Siehe Hinweis zu S. 455.

Ludwig Büchners «Kraß und Stoff»: Siehe Hinweis zu S. 226.

Ladenburg … das materialistische Evangelium verkündigen: Vgl. die Ausführungen auf S. 68 f. und 86 in diesem Band und die Hinweise dazu.
458 f. Max Verworn, «Naturwissenschaft und Weltanschauung», Eine Rede, Zweite unveränderte Auflage, Leipzig 1904, S. 11.
460 David Friedrich Strauß: Vgl. die Ausführungen auf S. 77 ff. in diesem Band und die Hinweise dazu.
461 wie ein gläubiger Materialist schreibt: Siehe Kuno Freidank, «Vom Glauben zum Wissen. Ein lehrreicher Entwickelungsgang getreu nach dem Leben geschildert», Bamberg o.J., 22. Letztes Bekenntnis, S. 66.
462 Naturforscherversammlung in Leipzig (1876)… Du Bois-Reymond… «Ignorabimus-Rede»: Die «45. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Leipzig» fand in Wirklichkeit am 14. August 1872 statt. Emil Du Bois-Reymonds berühmt gewordener Vortrag trug den Titel «Über die Grenzen des Naturerkennens», erschienen Leipzig 1872.

Raoul France: Vgl. dazu die Ausführungen auf S. 482ff. in diesem Band.
641
463 Weiter konnte de Vries… zeigen: Siehe Hugo de Vries, «Die Mutationstheorie», 2 Bde., 1901/1903.
463 f. W.H.Rolph, «Biologische Probleme zugleich als Versuch zur Entwickelung einer rationellen Ethik», Zweite, stark erweiterte Auflage Leipzig 1884, S. 96 f.
464 f. aus der angeführten Schrift Verworns: Siehe «Naturwissenschaft und Weltanschauung» (siehe Hinweis zu S. 458 f.), S. 7 und 33.
466 Wilhelm Ostwald, «Die Überwindung des wissenschaftlichen Materialismus», Vortrag gehalten in der dritten allgemeinen Sitzung der Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Lübeck am 20. September 1895.
467 Premierminister … Balfour hat… eine Rede … gehalten: Siehe A. J. Balfour, «Unsere heutige Weltanschauung», Leipzig 1904, S. 15 f. und 27.
471 Der große Mystiker Angelus Silesius sagt: Siehe Angelus Silesius, «Cherubinischer Wandersmann», Erstes Buch, Spruch 82.
482ff. Raoul France, «Das Sinnesleben der Pflanzen», Stuttgart 1905, Zitate: S. 14, 15, 19, 28 f., 36, 83,86,82.
487 oh man dich wieder lieht, was geht's dich an?: Siehe Goethe, «Wilhelm Meisters Lehrjahre», Viertes Buch, Neuntes Kapitel.
488 ff. Paul Asmus, «Das Ich und das Ding an sich», Halle 1873. «Die indo-germanische Religion in den Hauptpunkten ihrer Entwicklung», Halle 1875. Siehe auch Rudolf Steiners Ausführungen über Paul Asmus in «Mein Lebens-gang», GA Bibl.-Nr. 28, Kapitel XXIX, S. 384 f.
Anschließend an Rudolf Steiners Vorrede zu den nachgelassenen Papieren Paul Asmus' folgen im Originalheft «Lucifer-Gnosis» noch «Notizen …, welche mir Martha Asmus über ihren Bruder geschrieben hat», die an dieser Stelle wiedergegeben werden sollen:
«Mein Bruder Paul wurde am 14. September 1842 in Pillkallen in Ostpreußen geboren. Als unser Vater, der Kreisphysikus Dr. Asmus im Jahre 1846 starb, zog unsere Mutter (Emma geb. von Zitzewitz) mit uns 5 Kindern nach Pommern, in ihre alte Heimat, zurück. Hier wuchsen wir in aristokratisch-konservativem Milieu heran. Pauls erste kindliche Weltanschauungen bildeten sich durch die Erziehung einer christlich gläubigen, aufrichtig frommen Mutter, bei der der feinfühlende Knabe verständnisvolle Pflege genoß. Auf den Gymnasien von Neustettin und Stolp empfing er seinen Unterricht. Dem Direktor Kock in Stolp bewahrte er stets eine liebevolle Dankbarkeit für die empfangenen Eindrücke und blieb noch über die Schulzeit hinaus mit ihm in Verbindung. Paul studierte in Leipzig, Erlangen und Berlin Theologie und Philosophie. In früher Jugend hatte er sich für den Pastorberuf entschieden. Aber die Wandelungen seiner aufrichtigen Persönlichkeit forderten den Wechsel der Berufswahl. Er gab sich mit ganzer Seele den strengsten wissenschaftlichen Forschungen hin, und im Jahre 1870 habilitierte
642
488 ff. er sich als Privatdozent der Philosophie in Halle a. S. In den ersten Jahren hatte er außer diesem Amt noch das eines Lehrers an den Frankeschen Stiftungen.
So verbrachte er in fortwährenden Studien, Lehrtätigkeiten und schriftstellerischen Produktionen sechs Jahre in Halle a. S. Im Juni 1876 starb er. Seine herausgegebenen Werke sind:
1. Das Ich und das Ding an sich.
2. Die Indogermanischen Religionen.
Ein nachgelassenes Manuskript: <Die Willkür >, war noch nicht fortgeschritten genug, um als Ganzes in den Druck zu gelangen.» (Lucifer-Gnosis, Nr. 8, Januar 1904, S. 17).
493 sagt Paul Asmus: Siehe «Das Ich und das Ding an sich», Halle 1873, S. 14 f.
497 Zur Würdigung Schellings: Der Aufsatz von Dr. R. Salinger «Der Philosoph der Romantik» erschien zum 50. Todestag Schellings in Nrn. 14 und 15 von «Lucifer - Gnosis», Juli und August 1904.
500 die Schriften von Lanz-Liebenfels: Siehe Georg Lanz von Liebenfels, «Teozoogonie», Wien, Leipzig, Budapest o.J., S. lf. und 59.
520ff. Annie Besant, «Der Pfad der Jüngerschaft», Leipzig 1905, Zitate: S. 2, 24, 24f., 38, 100f., 152, 153.
531 Aufzeichnungen aus der glänzenden Rede Mrs. Besants: Diese Aufzeichnungen waren abgedruckt in Nr. 1 von «Luzifer», Juni 1903, unter dem Titel «Der Nutzen der Theosophischen Gesellschaft». Die Rede wurde gehalten bei Gelegenheit der Jahresversammlung der britischen Sektion der Theosophischen Gesellschaft vom 5. Juli 1902.
533 3. Juli 1903 in London: Der Vortrag Rudolf Steiners war am 4, Juli 1903.
534 Dieses Märchen ist geradezu die «geheime Offenbarung» Goethes: Siehe Rudolf Steiners Schrift «Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das Märchen <Von der Schlange und der Lilie >», (1918), GA Bibl.-Nr. 22. Und «Goethes geheime Offenbarung in seinem Märchen <Von der grünen Schlange und der schönen Lilie >», Ein Aufsatz und elf Vorträge aus den Jahren 1904 bis 1909, Sonderausgabe, Dornach 1982. Vgl. auch «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Nr. 92, Dornach Johanni 1986, mit dem Titel «< Goethes Evangelium >. Die okkulte Grundlage in Goethes Schaffen erläutert an < Faust > und <Die Geheimnisse >».
535 Begründerin der «Theosophischen Gesellschaft» … «Geheimlehre»: Siehe die Hinweise zu S. 91 und 164.
545 das Gehirn sondere Gedanken ab, wie die Leber Galle: Siehe Hinweis zu S. 455.
547 Jahrbuch des Kongresses: «Transactions of the first annual congress of the Federation of European Sections of the Theosophical Society held in Amsterdam June 19th, 20th and 21st, 1904.» Edited by Johan van Manen, Secretary of the Federation. Amsterdam 1906.
643
549 trug Rudolf Steiner über «Mathematik und Okkultismus» vor: Ausführliche Notizen vom Kongreßvortrag in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904 bis 1923», GA Bibl.-Nr. 35, S. 7-18.
569 das Werk eines italienischen Bildhauers Ezechiel … «Christus», in dem der Theosoph sein Bild von Christus sehen könne: Moses Jakob Ezekiel (geb. 28. Okt. 1844 in Richmond/Virginia), nordamerikanischer Bildhauer. Er ging 1869 nach Europa, wurde Schüler der Akademie in Berlin und trat 1871 in das Atelier von Alb. Wolff ein. Dort erlangte er 1873 den Preis der Michael Beer-Stiftung und konnte sich infolgedessen zwei Jahre in Italien weiter ausbilden. Seine Arbeiten, die er in Berlin, Rom, New York und Cincinnati ausstellte, sind begründet auf dem Studium Michelangelos. Die erwähnte «Christus-Plastik» konnte nicht ausfindig gemacht werden.
570 Rudolf Steiner sprach … über «die okkulten Grundlagen der Goetheschen Lebensarbeit»: Das ausführliche Autoreferat dieses Vortrages mit dem Titel «Die okkulte Grundlage in Goethes Schaffen» fand sich im Nachlaß Rudolf Steiners; jetzt abgedruckt in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze aus den Jahren 1904 bis 1923», GA Bibl.-Nr. 35, S. 19 - 42. Siehe auch den ausführlichen Hinweis zu S. 534.

Jahrbuch des Kongresses: «Transactions of the second annual congress of the Federation of European Sections of the Theosophical Society held in London July 6th, 7th, 8th, 9th, and lOth, 1905.» London 1907.
578 Vortrag Dr. Rudolf Steiners über «Theosophie in Deutschland vor hundert Jahren»: Autoreferat in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze aus den Jahren 1904 bis 1923», GA Bibl.-Nr. 35, S. 43-65.
584 Vorträge von Rudolf Steiner: Die Vortragsreihe in Stuttgart fand unter dem Titel «Vor dem Tore der Theosophie» vom 22. August bis 4. September 1906 statt (sog. Zyklus T); abgedruckt in «Vor dem Tore der Theosophie», GA BibL-Nr. 95.
In Paris hielt Rudolf Steiner vom 25. Mai bis 14. Juni 1906 insgesamt 18 Vorträge zu verschiedenen theosophischen Themen.
Unter dem Titel «Populärer Okkultismus» hielt Rudolf Steiner 14 Vorträge in Leipzig vom 1. bis 11. Juli 1906. Die Vortragsreihen von Paris und Leipzig sind enthalten in «Kosmogonie. Populärer Okkultismus», GA BibL-Nr. 94.
Die 13 Berliner Architektenhausvorträge vom 11. Oktober 1906 bis 26. April 1907 sind enthalten in «Die Erkenntnis des Übersinnlichen in unserer Zeit und deren Bedeutung für das heutige Leben», GA Bibl.-Nr. 55.
591 Der theosophische Kongreß in München: Vgl. Rudolf Steiner, «Bilder okkulter Siegel und Säulen. Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen», Aufsätze und Vorträge (1907, 1909, 1911), GA BibL-Nr. 284.
644
595 Einem Kenner dieser Dinge kann aufgefallen sein, daß einzelne unserer Siegel mit dem, was er darüber in dem oder jenem Werke findet, übereinstimmen; andere aber nicht: Zum Vergleich bringen wir eine derartige Wiedergabe aus Eliphas Levi «Dogme et Rituel de la haute Magie» 1861, 2. Band nach Seite 364. Das bei Levi noch bildlose 7. Siegel wurde erst von Rudolf Steiner ins Bild gebracht.

Die Abbildungen der sieben Siegel von Rudolf Steiner sind enthalten in «Bilder okkulter Siegel und Säulen», a. a. O.
645
595 geheimwissenschaftliche Geistesströmung, welche seit dem vierzehnten Jahrhundert die tonangebende des Abendlandes ist: Gemeint ist die Bewegung der Rosenkreuzer. Siehe «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA Bibl.-Nr. 130.
596 «Und als ich mich wandte»: Offenbarung des Johannes, 1, 12.

Unter den körperlichen Organen und Ausdrucksformen des Menschen sind solche, die in ihrer gegenwärtigen Gestalt die abwärtsgehenden Entwickelungsstufen früherer Formen darstellen… andere aber stellen die Anfangsstufen der Entwickelung dar: Jede Entwicklung verläuft in Zyklen, zuerst in absteigender Richtung aus Geistigem in Stofflichkeit, um dann in aufsteigender Richtung aus dem Stoff zum Geistigen zurückzukehren. Im Vortrag Berlin, 27. Januar 1908 (GA Bibl.-Nr. 102) heißt es: «… Ja, es sind jetzt gewisse Kräfte da, die im Menschen aus- und einziehen, Kräfte, die heruntersteigen, und Kräfte, die aufsteigen. Für eine jede von solchen Kräften ist einmal der Moment da, wo sie aus niedersteigenden in aufsteigende Kräfte sich verwandeln. Alle Kräfte, die aufsteigende Kräfte werden, sind zuerst niedersteigend. Sie steigen sozusagen bis zum Menschen herunter. Im Menschen erringen sie sich die Kraft des Aufsteigens.»
598 «Und ich nahm ein Büchlein von der Hand des Engels»: Offenbarung 10,10.
599 das siebente Siegel ist das von dem «Mysterium des Gral»: In seiner drei Jahre nach dem Münchner Kongreß (1910) erschienenen «Geheimwissenschaft im Umriß», GA Bibl.-Nr. 13, Kapitel VI: Gegenwart und Zukunft der Welt-und Menschheitsentwickelung, gibt Rudolf Steiner folgende Beschreibung des Gralssymbols: «Man kann das <verborgene Wissen >, welches von dieser Seite [der des Einfließens der Erkenntnisse neuzeitlichen übersinnlichen Bewußtseins] die Menschheit ergreift und immer mehr ergreifen wird, nach einem Symbol die Erkenntnis vom <Gral > nennen. Wer dieses Symbol, wie es in der Erzählung und Sage gegeben ist, seiner tieferen Bedeutung nach verstehen lernt, wird nämlich finden, daß es bedeutungsvoll das Wesen dessen versinnlicht, was oben die Erkenntnis der neuen Einweihung, mit dem Christus-Geheimnis in der Mitte, genannt worden ist. Zu der < Wissenschaft vom Gral > führt der <Weg in die übersinnlichen Welten >, welcher in diesem Buche in seinen ersten Stufen beschrieben worden ist. … In dem Maße, als die Entwickelung der Menschheit die Erkenntnisse des Grales aufsaugen wird, kann der Impuls, welcher durch das Christus-Ereignis gegeben ist, immer bedeutsamer werden. An die äußere Seite der christlichen Entwickelung wird sich immer mehr die innere anschließen. Was durch Imagination, Inspiration, Intuition über die höheren Welten in Verbindung mit dem Christus-Geheimnis erkannt werden kann, wird das Vorstellungs-, Gefühlsund Willensleben der Menschen immer mehr durchdringen. Das verborgene Wissen vom Gral> wird offenbar werden; es wird als eine innere Kraft die Lebensäußerungen der Menschen immer mehr durchdringen.»
600 Natürlich entspricht die Anordnung in München nicht ganz der in dem «Rosenkreuzerinitiationstempel», denn da ist jede solche Säule doppelt: Im Malscher Modellbau, im Stuttgarter Säulensaal und im Ersten Goetheanum wurde dies so ausgeführt.
646
600 Die Kapitale dieser Säulen stellen die planetarische Entwickelung unseres Erdensystems dar: Im Programm des Kongresses heißt es: «Die sieben im Umkreise des Hauptsaales befindlichen Säulenskizzen stellen die Entwickelung des Makrokosmos dar. Sie sind nach okkulten Angaben gemalt durch Karl Stahl.»
601 die korinthische und die ionische Säule … Und die Architektur der Zukunft: Siehe Rudolf Steiner «Wege zu einem neuen Baustil», GA Bibl.-Nr. 286.
602 Den Stimmungsgrundton … auch schon in dem Programmbuch … im blauen ovalen Feld ein schwarzes Kreuz, mit roten Rosen umwunden: Daß hier um das Kreuz acht Rosen stehen, erklärte Rudolf Steiner mit Brief an Wilhelm Hübbe-Schleiden vom 15. November 1908 so: «Siegel Rosenkreuz: blauer Grund - schwarzes Kreuz - 7 Sterne (in München sollte exoterisch acht für esoterisch sieben stehen).»
603 Aber von der wahren Rosenkreuzerei weiß gegenwärtig überhaupt niemand noch etwas, der ihr nicht durch die Mittel der Geheimwissenschaft nahegetreten ist: Siehe Rudolf Steiner «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit», GA Bibl.-Nr. 130.
608 Vortrag … Dr. Rudolf Steiners über «Die Einweihung des Rosenkreuzers»: Abgedruckt in «Bilder okkulter Siegel und Säulen» (Siehe Hinweis zu S. 591), S. 43-52.

«Das heilige Drama von Eleusis», rekonstruiert durch Edouard Schure, übersetzt von Marie von Sivers (Marie Steiner), in freie Rhythmen gebracht durch Rudolf Steiner in: Edouard Schure, «Die Heiligtümer des Orients», Leipzig 1912. Vorgesehen für GA Bibl.-Nr. 42 (Bühnenbearbeitungen).

Schures Werke: «Les Grands Inities», siehe Hinweis zu S. 46. «Sanctuaires d'Orient», siehe Hinweis zu S. 159.
611 Vortrag «Planetenentwickelung und Menschheitsentwickelung»: Abgedruckt in «Bilder okkulter Siegel und Säulen» (Siehe Hinweis zu S. 591 ff.), S. 53-62.
617 der Fall Leadbeater: Siehe Hinweis zu S. 262 f.
618 in dem sonst gewiß anfechtbaren Roman «Zanoni»: Siehe Edward Bulwer Lytton, «Zanoni», aus dem Englischen von Gustav Pfizer, Stuttgart 1863. Das Zitat konnte nicht nachgewiesen werden.




Zur Übersicht

ablage/offen/rudolf_steiner/aufsaetze/006_ga_034_lucifer_gnosis_1903_1908/030_hinweise.txt · Zuletzt geändert: 2026/09/19 17:01

Impressum Datenschutzerklärung