Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. ====== HINWEISE ====== | Seite | Text | | 191 | //Textunterlagen:// Für die 5. Auflage wurde der Text mit dem handschriftlichen Manuskript verglichen. Die Zitate wurden überprüft und die Orthografie, soweit dies nötig erschien, der heute gebräuchlichen angeglichen. \\ \\ \\ Zur Einleitung Seite 7 ff. \\ Einige Monate nach Beginn des Ersten Weltkrieges beginnt Rudolf Steiner in mitteleuropäischen Städten Vorträge zu halten über Persönlichkeiten und Strömungen des deutschen Idealismus, um das tiefere Wesen des deutschen Volkes darzustellen. Diese Vorträge wechseln ab mit anderen allgemein menschenkundlichen Inhaltes oder über Fragen der Geistesschulung. Aber auch sie werden immer wieder mit der Thematik des deutschen Idealismus verflochten. \\ Im wesentlichen handelt es sich dabei um die öffentlichen Vorträge, die in den Winterhalbjahren 1914/15 und 1915/16 in Berlin im Rahmen der «Architektenhausvorträge» stattfanden (in: «Aus schicksaltragender Zeit», GA Bibl.-Nr. 64, und «Aus dem mitteleuropäischen Geistesleben», GA Bibl.-Nr. 65) und um die dazugehörenden, meist noch nicht veröffentlichten Parallelvorträge, die unter demselben oder abgewandelten Titel in mehr oder weniger veränderter Form dieselben Themen behandeln und die in anderen Städten gehalten wurden. | \\ \\ ===== ÜBERSICHT DER VORTRÄGE UND DER DAZUGEHÖRENDE N PARALLELVORTRÄGE ===== | 191 | **GA Bibl.-Nr. 64 «Aus schicksaltragender Zeit»** \\ I. Goethes Geistesart in unsern schicksalsschweren Tagen und die deutsche Kultur, geisteswissenschaftlich betrachtet \\ Berlin '' '' 29. Okt. 1914 \\ \\ II. Das Volk Schillers und Fichtes, geisteswissenschaftlich betrachtet \\ Hamburg '' '' 3. Nov. 1914 '' '' unveröffentlicht \\ Berlin '' '' 5. Nov. 1914 \\ München '' '' 1. Dez. 1914 '' '' «Die Menschenschule», 1964, Heft 1/2 \\ Stuttgart '' '' 15. Febr. 1915 '' '' unveröffentlicht | | 192 | Nürnberg '' '' 11. März 1915 '' '' vorgesehen in GA Bibl.-Nr. 70 \\ Elberfeld '' '' 14. Juni 1915 '' '' unveröffentlicht \\ \\ III. Die Menschenseele in Leben und Tod, geisteswissenschaftlich betrachtet \\ Berlin '' '' 26. Nov. 1914 \\ München '' '' 2. Dez. 1914 '' '' «Die Menschenschule», 1964, Heft 3-5 \\ \\ IV. Die Seelen der Völker, geisteswissenschaftlich betrachtet \\ Berlin '' '' 27. Nov. 1914 \\ \\ V. Die germanische Seele und der deutsche Geist vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft \\ Berlin '' '' 14. Jan. 1915 \\ \\ VI. Geist-Erkenntnis in glücklichen und ernsten Stunden des Lebens. Eine Zeitbetrachtung \\ Berlin '' '' 15. Jan. 1915 \\ \\ VII. Die tragende Kraft des deutschen Geistes \\ Berlin '' '' 25. Febr. 1915 \\ Leipzig '' '' 6. März 1915 '' '' unveröffentlicht \\ Düsseldorf '' '' 16. Juni 1915 '' '' unveröffentlicht \\ \\ VIII. Was ist am Menschenwesen sterblich? \\ Berlin '' '' 26. Febr. 1915 \\ \\ IX. Die verjüngenden Kräfte der deutschen Volksseele \\ Hannover '' '' 18. Febr. 1915 '' '' «Anthroposophie», 1931/32 \\ Bremen '' '' 20. Febr. 1915 '' '' unveröffentlicht \\ Berlin '' '' 4. März 1915 \\ \\ X. Was ist am Menschenwesen unsterblich? \\ Stuttgart '' '' 16. Febr. 1915 '' '' «Die Drei», 1930/31, Heft 10 \\ Berlin '' '' 5. März 1915 '' ''' «Goetheanum», 1971/72 \\ Nürnberg '' '' 12. März 1915 \\ München '' '' 22. März 1915 '' '' unveröffentlicht \\ \\ XI. Der Schauplatz der Gedanken als Ergebnis des deutschen Idealismus im Hinblick auf unsere schicksaltragende Zeit \\ Berlin '' '' 15. April 1915 '' '' unveröffentlicht \\ München '' '' 28. Nov. 1915 | | 193 | XII. Das Weltbild des deutschen Idealismus. Eine Betrachtung im Hinblick auf unsere schicksaltragende Zeit \\ Berlin '' '' 22. April 1915 \\ \\ GA Bibl.-Nr. 65 «Aus dem mitteleuropäischen Geistesleben» \\ \\ I. Goethe und das Weltbild des deutschen Idealismus \\ Berlin '' '' 2. Dez. 1915 \\ \\ II. Die ewigen Kräfte der Menschenseele \\ Berlin '' '' 3. Dez. 1915 \\ \\ III. Bilder aus Österreichs Geistesleben im 19. Jahrhundert \\ Berlin '' '' 9. Dez. 1915 \\ \\ IV. Menschenseele und Menschengeist \\ Berlin '' '' 10. Dez. 1915 \\ \\ V. Fichtes Geist mitten unter uns \\ Berlin '' '' 16. Dez. 1915 \\ \\ VI. Fausts Weltwanderung und seine Wiedergeburt aus dem deutschen Geistesleben \\ Berlin '' '' 3. Febr. 1916 \\ \\ VII. Gesundes Seelenleben und Geistesforschung \\ München '' '' 19. März 1916 '' '' vorgesehen in GA Bibl.-Nr. 71 \\ Berlin 4. Febr. 1916 \\ \\ VIII. Österreichische Persönlichkeiten in den Gebieten der Dichtung und Wissenschaft \\ Berlin '' '' 10. Febr. 1916 \\ \\ IX. Wie werden die ewigen Kräfte der Menschenseele erforscht? \\ Berlin '' '' 11. Febr. 1916 \\ \\ X. Ein vergessenes Streben nach Geisteswissenschaft innerhalb der deutschen Gedankenentwickelung \\ Leipzig '' '' 21. Febr. 1916 '' '' unveröffentlicht \\ Berlin '' '' 25. Febr. 1916 \\ Hannover '' '' 29. Febr. 1916 '' '' vorgesehen in GA Bibl.-Nr. 71 \\ Bremen '' '' 2. März 1916 '' '' Stuttgart '' '' 13. März 1916 '' '' unveröffentlicht \\ \\ München '' '' 17. März 1916 '' '' unveröffentlicht \\ \\ XI. Warum mißversteht man Geistesforschung? \\ Berlin '' '' 26. Febr. 1916 | | 194 | XII. Nietzsches Seelenleben und Richard Wagner. Zur deutschen Weltanschauungsentwickelung der Gegenwart \\ Berlin '' '' 23. März 1916 \\ \\ XIII. Die Unsterblichkeitsfrage und die Geistesforschung \\ Berlin '' '' 24. März 1916 \\ \\ XIV. Die deutsche Seele in ihrer Entwickelung \\ Berlin '' '' 13. April 1916 \\ \\ XV. Leib, Seele und Geist in ihrer Entwickelung durch Geburt und Tod und ihre Stellung im Weltall \\ Berlin '' '' 15. April 1916 \\ \\ Diese Themen werden ausgeführt auch in den Vorträgen: \\ Wurzeln und Blüten des deutschen Geisteslebens \\ '' '' München '' '' 21. März 1915 '' '' unveröffentlicht \\ \\ Wie werden die unsterblichen Kräfte der Menschenseele entwickelt? \\ Stuttgart '' '' 14. März 1916 '' '' unveröffentlicht \\ \\ Anläßlich des Erscheinens des Buches «Vom Menschenrätsel» führt Rudolf Steiner im Vortrag vom 11. Juli 1916 (in: «Weltwesen und Ichheit», GA Bibl.-Nr. 169, 6. Vortrag) aus: \\ «Ich habe Sie hingewiesen darauf, wie ein großer Teil des neuzeitlichen Denkens, der Richtung des Denkens, der Gesinnung des Denkens, zum Beispiel zurückgeht auf den Beginn eben der fünften nachatlantischen Periode, wie da ein Geist tonangebend war, lebte in dem, was Bacon leistete, was Shakespeare leistete, was leistete sogar Jakob Böhme. Das mußte so kommen. Aber wir stehen heute auch auf dem Punkte, daß das überwunden werden muß, was im Beginne der fünften nachatlantischen Periode mit Recht eingeleitet worden ist, inauguriert worden ist; und das gerade wollte ich darstellen in diesem Buche «Vom Menschenrätsel», was jetzt gekommen ist. Ich wollte auf der einen Seite zeigen, in welche geistigen Strömungen hineingeführt hat, namentlich in Mitteleuropa das, was fünfte nachatlantische Kulturperiode ist, und wie der Weg gesucht werden muß hinaus — gerade der geisteswissenschaftliche Weg hinaus gesucht werden muß. Es wird sich ja zeigen, ob das, was in diesem Buche geschrieben ist, wirklich mit Herzblut geschrieben ist, und so geschrieben ist, daß manchmal zu einem Satze, der eine Viertelseite einnimmt, zwei Tage verwendet worden sind, um jedes Wort und jede Wendung vertreten zu können; es wird sich ja zeigen, ob dieses Buch gelesen werden kann, oder wiederum so schlecht gelesen wird, wie vorhergehende Bücher gelesen worden sind.» | | 195 | Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes. \\ \\ <WRAP center round box 95%> ^ Zu Seite ^ | 8 | «Grau, teurer Freund, . . .»: Goethe «Faust» I, Studierzimmer. | | 9 |Goethe empfand so ... : In einem Brief an Knebel aus Rom vom 18. Aug. 1787. \\ \\ Johann Karl Friedrich Rosenkranz, Magdeburg 23. April 1805 bis 14. Juni 1879 Königsberg; Professor der Philosophie in Halle und Königsberg; Schüler Hegels, Mitherausgeber seiner Werke, erster Hegel-Biograph. | | 10 | Rosenkranz . . . Beschreibung des Lebens Hegels: Siehe «Georg Wilhelm Friedrich Hegels Leben. Beschrieben durch Karl Rosenkranz», Suppl. zu Hegels Werken, Berlin 1844, Vorrede S. XXIII. | | 16 | Johann Gottlieb Fichte, Rammenau/Lausitz 19. Mai 1762 bis 29. Jan. 1814 Berlin; Professor der Philosophie in Jena, Erlangen, Königsberg, Berlin; erster Rektor der Universität Berlin. \\ \\ «Indes man in demjenigen Umkreise . . .»: Siehe J. G. Fichte «Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten», 1794, Vorrede. | | 19 | Von dem Anteil sowohl deutscher wie auch . . .; Siehe «Mein Lebensgang» (1923-25), GA Bibl.-Nr. 28. \\ \\ «Die Rätsel der Philosophie», Berlin 1914, GA Bibl.-Nr. 18. Die erste Auflage war zugleich die Neuausgabe des 1901 erschienenen Buches «Welt- und Lebensanschauungen im 19. Jahrhundert», ergänzt durch eine Vorgeschichte der abendländischen Philosophie und bis zur Gegenwart fortgesetzt. | | 23 | J. G. Fichte sucht in seinen Reden . . .: «Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters», Vorlesungen gehalten zu Berlin 1804/05, Buchausgabe Berlin 1806; «Reden an die deutsche Nation», Berlin 1808. | | 25 | . . . da jäh der Tod ihn noch im Mannesalter erreichte: Siehe «Johann Gottlieb Fichtes Leben und literarischer Briefwechsel», hrsg. von seinem Sohne Immanuel Hermann Fichte, 2. Auflage Leipzig 1862, l.Teil, 10. Kapitel. | </WRAP> | | 196 | <WRAP center round box 95%> | 25 | Rene Descartes, La Haye/Touraine 31. März 1596 bis 11. Febr. 1650 Stockholm; Mathematiker, Physiker, Philosoph; Ausbildung im Jesuitenkolleg La Fleche, Studium in Paris, Offizier im Dreißigjährigen Krieg, lebte dann einsam in den Niederlanden, besonders mit mathematischen Studien beschäftigt, wurde 1649 von Christine von Schweden nach Stockholm berufen, wo er bis zum Tode lebte. | | 26 | In der Seele selbst findet Descartes . . .; Siehe «Meditationen über die Grundlage der Philosophie mit den sämtlichen Einwänden», 1641. | | 27 | Fichte-Zitat: Siehe «Die Bestimmung des Menschen», Berlin 1800, 2. Buch: Wissen, S. 173.| | 28 | Wenn Fichte davon spricht. . .; Siehe «Reden an die deutsche Nation», 7. Rede «Noch tiefere Erfassung der Ursprünglichkeit und Deutschheit eines Volkes». | | 30 | Sein Leben von Kindheit an . . .: Siehe Hinweis zu S. 25 | | 31 | Vortrag, den der geistvolle Naturforscher Steffens von Fichte . . . gehört hat: Henrik Steffens, Stavanger/Norwegen 1773-1845 Berlin; Mineraloge und Naturphilosoph, beschreibt das in «Was ich erlebte, aus der Erinnerung niedergeschrieben», 10 Bände, Breslau 1840-44, Band 4, S. 79 f. Wörtlich: «Denken Sie sich einmal die Wand, meine Hörer! Nun, ich hoffe, Sie haben jetzt an die Wand gedacht. Die Wand ist jetzt als Gedanke, als Vorstellung in Ihrer Seele. Jetzt denken Sie sich den, der die Wand denkt ... » Diese Erinnerungen sind eine wichtige Quelle für die Erforschung des Geisteslebens in der Goethezeit. Eine Auswahl daraus wurde 1908 unter dem Titel «Henrik Steffens: Lebenserinnerungen» von Friedrich Gundelfinger in Jena herausgegeben. | | 33 | Fichte-Zitat: Siehe «Die Bestimmung des Menschen», 3. Buch: Glaube (Schluß). \\ \\ Brief Fichtes aus dem Jahre 1790: Brief vom 6. Dez. 1790 an Fichtes Braut, Johanna Maria Rahn, in «J. G. Fichtes Leben und literarischer Briefwechsel», a. a. O., 1. Band, S. 95. | | 34 | Fichte spricht sich darüber in seiner «Bestimmung des Menschen» aus: 3. Buch: Glaube, S. 289 f., S. 291, S. 305. | | 35 | .. . die nicht «an Geistigkeit. . . glaubt»: Siehe Fichte «Reden an die deutsche Nation», 7. Rede. | | 36 | Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Leonberg/Württ. 21. Jan. 1775 bis 20. Aug. 1854 Ragaz/Schweiz; kam sehr jung in das Tübinger | </WRAP> | | 197 | <WRAP center round box 95%> | 36 | Stift, wo er mit Hegel und Hölderlin Freundschaft schloß; Professor der Philosophie in Jena neben Hegel und Fichte» lebte später in Würzburg, Erlangen und München, zuletzt in Berlin. | | 39 | Schubert-Zitat: Gotthilf Heinrich Schubert, Hohenstein/Sächs. Erzgebirge 26. April 1780 bis 31. Juli 1860 Laufzorn bei Grünwald/Obb.; Freund der Familie Herders, zuletzt Lehrer und Arzt, später Professor der Naturwissenschaft in Erlangen und München. In «Der Erwerb aus einem vergangenen und die Erwartung von einem zukünftigen Leben. Eine Selbstbiographie. Dem Herrn Friedrich W. J. Schelling», 3 Bände, Erlangen 1854/56, Bd. 1, S. 389 f. | | 43 | Jakob Böhme, Altseidenberg 1575 bis 17. Nov. 1624 in Görlitz; Schumachermeister, erwarb sich sein umfangreiches Wissen selbständig, schrieb als erster seine philosophischen Schriften in deutscher Sprache, daher «Philosophus teutonicus» genannt. Siehe auch Rudolf Steiner, «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung» (1901), GA Bibl.-Nr. 7, und Vortrag vom 9. Jan. 1913 in Berlin «Jakob Böhme», GA Bibl.-Nr. 62. \\ \\ Schellings Abhandlung: «Philosophische Untersuchung über das Wesen der menschlichen Freiheit und der damit zusammenhängenden Gegenstände», erschien zuerst in «Schellings Philosophische Schriften», Landshut 1809, dann selbständig 1834. 1925 neu hrsg. von Chr. Hermann unter dem Titel «Das Wesen der menschlichen Freiheit». | | 44f. | Schellings . . . Philosophie der Mythologie»: Siehe «Einleitung in die Mythologie; Philosophie der Offenbarung» in «Schellings Werke», Gesamtausgabe, besorgt durch seinen Sohn K. F. A. Schelling, II. Abteilung 1856 ff. | | 46 | Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Stuttgart 27. August 1770 bis 14. Nov. 1831 Berlin; Tübinger Stiftler mit Hölderlin und Schelling, Professor der Philosophie in Jena, Redakteur der «Bamberger Zeitung», später Gymnasialprofessor in Nürnberg, später in Heidelberg, ab 1818 in Berlin. | | 48 | Stelle am Schlüsse von Hegels Phänomenologie: Siehe «Phänomenologie des Geistes» (System der Wissenschaft, I. Teil), 1807, letzter Abschnitt «Das absolute Wissen» VIII. Hierzu in «Hegels Sämtlichen Werken, neue kritische Ausgabe», \\ hrsg. von Joh. Hoffmeister, Bd. 5, Hamburg 1952, S. 564, die Anmerkung: «Umgeformtes Zitat aus Schillers Gedicht <Freundschaft> ». | </WRAP> | | 198 | <WRAP center round box 95%> | 48 | Bei Schiller heißt es: «Aus dem Kelch des ganzen Seelenreiches / Schäumt ihm — die Unendlichkeit.» Das Gedicht «Die Freundschaft» («Freund, genügsam ist der Wesenlenker . . .») gehört zu den Gedichten der ersten Periode und fehlt in manchen Ausgaben. | | 50 | Hegel-Zitat: Siehe «Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie», III. Band, hrsg. von K. L, Michelet (SämtL Werke, Jubiläumsausgabe in 20 Bänden), Stuttgart 1928, Band 19. | | 51 | Rosenkranz-Zitat: Siehe «Hegel als deutscher Nationalphilosoph», Leipzig 1870, S. 346. | | 52 | «Die Rätsel der Philosophie»: Siehe Hinweis zu S. 19, insbes. S. 234 ff. | | 53 | Brentano-Zitat: Franz von Brentano, Marienberg bei Boppard 16. Jan. 1858 bis 17. März 1917 Zürich; katholischer Theologe, dann Professor der Philosophie, Austritt aus der katholischen Kirche, legte auch sein Ordinariat für Philosophie in Wien nieder und lehrte als Privatdozent in Wien, lebte dann fast zwei Jahrzehnte in Florenz, die letzten Jahre in Zürich. Siehe «Psychologie vom empirischen Standpunkt», 3 Bände, Leipzig 1874. Neu hrsg. v. Oskar Kraus, Hamburg 1971/74, Meiner Verlag. Siehe auch Rudolf Steiner «Mein Lebensgang» (1923-25), GA Bibl.-Nr. 28, 3. Kapitel und «Von Seelenrätseln» (1917), GA Bibl.-Nr. 21, Teil III «Franz von Brentano (Ein Nachruf)». | | 56 | Willmann-Zitat: Otto Willmann, Lissa/Posen 24. April 1839 bis 1. Juli 1920 Leitmeritz; Lehrer in Leipzig und Wien, dann Professor der Philosophie und Pädagogik in Prag. Siehe «Geschichte des Idealismus», 3 Bände, Braunschweig 1894-1897. Sämtliche Werke in 16 Bänden neu hrsg. v. Bitterlich-Willmann, Heinrich, Aalen, Scienta Verlag, Bd. 8-10. | | 58 | Zu dem Kapitel «Eine vergessene Strömung im deutschen Geistesleben»: Im Vortrag vom 25. Febr. 1916 in Berlin «Ein vergessenes Streben nach Geisteswissenschaft innerhalb der deutschen Gedankenentwickelung», GA Bibl.-Nr. 65, sagt Rudolf Steiner: «Und wenn wir Zeit hätten dazu, so könnte ich Ihnen Hunderte und Hunderte von Beispielen anführen, aus denen Sie sehen würden, wie allerdings nicht auf dem Gebiete des äußerlich Anerkannten, sondern mehr auf dem Gebiete der vergessenen Geistestöne, aber dennoch lebendig fortlebender Geistestöne, überall solche Menschen vorhanden sind, die dasjenige, was man geisteswissenschaftliches Streben innerhalb der deutschen Gedankenentwickelung nennen kann, herauftragen bis in unsere Tage.» | </WRAP> | | 199 | <WRAP center round box 95%> | 58 | Hierzu hat C. S. Picht beim Abdruck des Vortrages in «Anthroposophie» 15. Jahrgang, 1932/33, III. Buch eine Zusammenstellung «der hauptsächlichen Namen in chronologischer Folge, auf die Rudolf Steiner in diesem Sinne hingewiesen hat» (auf Seite 199 als Anmerkung) gegeben. \\ \\ Immanuel Hermann Fichte, Jena 18. Juli 1796 bis 8. Aug. 1879 Stuttgart; gründete 1837 mit Chr. H. Weiss u. a. die «Zeitschrift für Philosophie und spekulative Theologie», Professor für Philosophie in Tübingen 1842-1863. | | 60 | I. H. Fichte-Zitate: Siehe «Anthropologie, die Lehre von der menschlichen Seele, begründet auf naturwissenschaftlichem Wege», Leipzig 1856; 2. Aufl. 1860: \\ In den Stoffelementen daher ...»: § 118, S. 272. \\ «So werden wir auf eine zweite ...#: § 119, S. 272. | | 61 | «Denn kaum braucht hier . . .»: § 133, S. 313. \\ «Mit diesem Begriffe . . .»: § 134, S. 314. | | 62 | «. . . die Anthropologie endet...»:% 270, S. 607. | | 63 | Johann Heinrich Deinhardt, Nieder-Zimmern bei Weimar 15. Juli 1805 bis 16. Aug. 1867 Bromberg, wo er 23 Jahre als Gymnasialdirektor wirkte. Fortschrittlicher Pädagoge. «Dem polizeilichen Disziplinieren der Schüler war er nicht hold; die Weckung des wissenschaftlichen Interesses und die Anregung des Fleißes hielt er für das beste Mittel gegen alle Ausschreitungen . . . Durch Beratungen mit seinen Kollegen wurden die Klassenziele festgesetzt, Einheit und Zusammenhang in die Lehrverfassung gebracht, Mängel in der Methode einzelner Lehrer möglichst beseitigt...» (Eckstein in «Allgemeine deutsche Biographie».) | | 65 | Ignaz Paul Vitalis Troxler, Beromünster 17. Aug. 1780 bis 6. März 1866 Aarau; Arzt und praktischer Pädagoge in Basel und Bern. «Blicke in das Wesen des Menschen», Aarau 1812, Neuausg. von H. E. Lauer, Stuttgart 1921. \\ «Vorlesungen über Philosophie, über Inhalt, Bildungsgang, Zweck und Anwendung derselben aufs Leben, als Encyclopädie und Methodologie der philosophischen Wissenschaft», Bern 1835; Neuausg. von Fritz Eymann, Bern 1942. «Naturlehre des menschlichen Erkennens.» Nach der Druckausgabe von 1828 herausgegeben und eingeleitet von Willi AeppH, Bern 1944. «Fragmente» von I. P. V. Troxler. Erstveröffentlichung aus dem Nachlaß. Mit einer Einleitung versehen von Willi AeppH, St. Gallen 1936. Vgl. auch Willi Aeppli: «Paul Vital Troxler. Aufsätze über den Philosophen und Pädagogen», Basel: Zbinden 1929. | </WRAP> | | 200 | <WRAP center round box 95%> | 68 | Troxler-Zitate: Siehe «Vorlesungen über Philosophie», a. a. O., S. 108 u. 110. | | 70 | Planck-Zitat: Karl Christian Planck, Stuttgart 17. Jan. 1819 bis 7. Juni 1880 Maulbronn. Siehe «Grundlinien einer Wissenschaft der Natur als Wiederherstellung der reinen Erscheinungsformen», Leipzig 1864, S. XIV. | | 71 | Plancks «Testament eines Deutschen. Philosophie der Natur und der Menschheit», hinterlassenes Werk, hrsg. v. Karl Köstlin, Tübingen 1881. Als Hauptwerk gilt «Die Weltalter», 2 Teile, Tübingen 1850/51. | | 78 | «Die Rätsel der Philosophie» (1914), GA Bibl.-Nr. 18, Kap. «Der Kampf um den Geist». | | 79 | Henri Bergson, Paris 18. Okt. 1859 bis 4. Jan. 1941 Paris; ab 1890, Professor der Philosophie am College de France. | | 80 | Carl Wilhelm von Nägeli, Kilchberg/Zürich 26. März 1817 bis 10. Mai 1891 München; Professor der Botanik in Zürich, Freiburg und München. «Mechanisch-physiologische Theorie der Abstammungslehre», 1884. | | 81 | Wilhelm Heinrich Preuß, Galstorf 29. Sept. 1843 bis 12. Febr. 1909 Elsfleth, wo er als Lehrer für Navigation tätig war. «Geist und Stoff. Erläuterungen des Verhältnisses zwischen Welt und Mensch nach dem Zeugnis der Organismen», 2. Aufl. Oldenburg 1899, S. 4. | | 82 | «. . . Es war nicht Zufall, . . .»: Preuß «Geist und Stoff», a. a. O., S. 20. | | 83 | .. . was der Philosoph Wundt. . . sagte: Wilhelm Wundt, Neckarau/Mannheim 16. Aug. 1832 bis 31. Aug. 1920 Großbothen/Leipzig; Arzt, Philosoph und Psychologe, 1857 Professor der Physiologie in Heidelberg, 1874 Professor der Philosophie in Zürich, gründete 1875 in Leipzig das erste Institut für experimentelle Psychologie. | | 84 | Omar al Raschid Bey (Friedrich Arndt) war verheiratet mit der Weimarer Schriftstellerin Helene Böhlau («Ratsmädelgeschichten»), die das genannte Buch nach seinem Tode mit ausführlicher Einleitung herausgegeben hat. Rudolf Steiner hat im Vortrag vom 30. Mai 1916 in Berlin («Gegenwärtiges und Vergangenes im Menschengeiste», GA Bibl.-Nr. 167) darüber gesprochen. Weiter führte er zu dem Werk «Vom Menschenrätsel» aus: «Es wird in der nächsten Zeit von mir ein Buch erscheinen, das vieles enthält | </WRAP> | | 201 | <WRAP center round box 95%> | 84 | von den Ideen, die ich vorgetragen habe in den zwei letzten Wintern vor der Öffentlichkeit. Da wird in diesem Buch vieles aber auch von dem drinnen sein, wodurch der neuere Weltanschauungsidealismus, der also nach dem Mysterium von Golgatha liegt und diese Stellung nach dem Mysterium von Golgatha wohl verstanden hat, — worin der neuere Weltanschauungsidealismus hinaus ist über dasjenige, was im alten Indien zu finden war. Denn tatsächlich, meine lieben Freunde, was Fichte, was Hegel, was Schelling, was die anderen, die ich genannt habe, gelehrt haben, das liegt weit hinaus über dasjenige, was die orientalische Weisheit, was das Brahmanentum enthält...» | | 88 | «.. . der Schreiber dieser Ausführungen . . .»: Siehe «Mein Lebensgang» (1923-25), GA Bibl.-Nr. 28. \\ \\ Karl Julius Schröer, Preßburg 11. Jan. 1825 bis 15. Dez. 1900 Wien; 1866-1895 Dozent für Literaturgeschichte an der TH Wien. Siehe auch: Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28. | | 90 | Tobias Gottfried Schröer, Preßburg 14. Juni 1791 bis 2. Mai 1850 ebenda; Lycealprofessor der Geschichte, Archäologie und Ästhetik in Preßburg. Siehe auch: Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28. Unter dem Pseudonym Christian Oeser schrieb er: «Briefe an eine Jungfrau über die Hauptgegenstände der Ästhetik», 5. Aufl. Leipzig 1857; «Pallas Athene. Erstes Lesebuch für Knaben, die einst wackere Männer werden sollen», Leipzig 1839; «Weltgeschichte für Töchterschulen und zum Privatunterricht», 3 Bände, 2. Aufl. Leipzig 1843. | | 92 | «Der Bär», Lustspiel; erschien zuerst in Karl Holteis «Jahrbuch deutscher Bühnenspiele», Berlin 1830; «Leben und Taten des Emerich Tökölys und seiner Streitgenossen», Drama von A. Z., Leipzig 1839. | | 93f. | In einem «Lehr- und Lesebuch . . .»: K. J. Schröer «Geschichte der deutschen Literatur. Ein Lehr- und Lesebuch für Schule und Haus», 2 Bände, Pest 1853. \\ \\ Schröer-Zitate: Aus dem 1. Band, S. 5—9. | | 95 | .. . lebten damals alte Weihnachtsspiele bei den Bauern: Siehe «Weihnachtsspiele aus altem Volkstum. Die Oberuferer Spiele. Mitgeteilt von K. J. Schröer, szenisch eingerichtet und mit einem Aufsatz von Rudolf Steiner», Dornach 1981. Siehe auch «Ansprachen zu den Weihnachtsspielen aus altem Volkstum», GA Bibl.- Nr. 274. | </WRAP> | | 202 | <WRAP center round box 95%> | 95 | .. . die deutschen Mundarten . . . darzustellen: Stehe «Darstellung der deutschen Mundarten des ungrischen Berglandes», Wien 1864; «Wörterbuch der Mundart von Gottschee», Wien 1870. | | 96 | «Unterrichtsfragen», Wien 1873. | | 97 | Faustausgabe Schröers: Siehe «Faust von Goethe. Mit Einleitungen und fortlaufender Erklärung», 2 Bände 1881; neu hrsg. von H. Proskauer, erweitert um Hinweise aus dem Werk Rudolf Steiners, Basel 1982, Zbinden. \\ \\ «In dem erfahrungsmäßig Wahrgenommenen . . .»: Siehe K. J. Schröer «Die deutsche Dichtung des 19. Jahrhunderts», Leipzig 1875, S. 114. | | 98 | Hegel-Zitat: Siehe «Grundlinien der Philosophie des Rechts», 3. Aufl. Berlin 1854, Vorrede S. 17 ff. \\ \\ «Die Rätsel der Philosophie», GA Bibl.-Nr. 18, S. 157. \\ \\ Herman Grimm, Kassel 6. Jan. 1828 bis 16. 6. 1901 Berlin (Sohn von Wilhelm Grimm); Professor der Kunstgeschichte in Berlin, Schriftsteller von Dramen, Essays, Kunstbetrachtungen, Biografien. | | 99 | Heinrich Natter, Graun/Tirol 16. März 1844 bis 13. April 1892 Wien; Bildhauer in München und Wien: Skulpturen im Hoftheater, das Haydn-Denkmal in Mariahilf. Neben dem Bozener Brunnen mit dem Standbild des mittelhochdeutschen Dichters Walther von der Vogelw eide (um 1170—1230) sind vor allem das ZwingliDenkmal in Zürich und das Andreas-Hof er-Monument auf dem Berg Isel bei Innsbruck bekannt. \\ \\ Ignaz Zingerle, Meran 6. Juli 1825 bis 17. Sept. 1892 Innsbruck; Lehrer, später Universitätsprofessor in Innsbruck. Forschungen zur Volkskunde, Sprache, Literatur und Geschichte Tirols; Gedichte und Erzählungen. \\ Fercher von Steinwand (Johann Kleinfercher), Steinwand bei Wildegg/Oberkärnten 22. März 1828 bis 7. März 1902 Wien. Siehe auch Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, und «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA Bibl.-Nr. 32. | | 100 | «Chor der Urträume»: Siehe F. v. Steinwand «Sämtliche Werke», Wien (1903), Daberkow; «Kosmische Chöre», hrsg. v. C. S. Picht, Stuttgart 1928. | </WRAP> | | 203 | <WRAP center round box 95%> | 106 | Steinwand-Zitate: Siehe «Sämtliche Werke», a.a.O., 1. Bd., S. 21 f. | | 107 | Fern der Gemeinheit. ..: ebd., S. 15. | | 108 | Bartholomäus von Carneri, Trient 3. Nov. 1821 bis 18. Mai 1909; Philosoph und Schriftsteller. Siehe auch Rudolf Steiner, «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1884-1903», GA BibL-Nr. 30. | | 109 | «Grundlegung der Ethik» von Carneri, Wien 1881. | | 111 | «Die Aufrichtigkeit seines Strebens . . .»: Siehe «Grundlegung der Ethik», a. a. O., S. 79. | | 113 | «Empfindung und Bewußtsein. Monistische Bedenken» von Carneri, Bonn 1893, Kap. VII «Vom Menschengeist», S. 27. | | 114 | von Feldegg (Pseudonym für Ferdinand Fellner), Piacenza 1855 bis 1936 Wien; Architekt und Professor in Wien. \\ \\ «Deutsche Worte»: Monatshefte hrsg. von Engelbert Pernerstorfer, XIV. Jahrg. 1894, S. 624 f. | | 115 | «Die Rätsel der Philosophie», GA Bibl.-Nr. 18, 8. Auflage, S. 536. \\ \\ «Sittlichkeit und Darwinismus. Drei Bücher Ethik» von Carneri, Wien 1871. | | 116 | Carneri-Zitat: Siehe «Der moderne Mensch. Versuche über Lebensführung», 2. Auflage Bonn 1891. | | 122 | Ich muß oft noch jetzt denken . . .: Siehe Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, S. 87. | | 123 | Josef Misson, Mühlbach/Niederösterreich 1803-1875 Wien; Ordenspriester und Dialektdichter. | | 124 | «Da Naz, a niederösterreichischer Bauembui, geht in d'Fremd», Gedicht in unterenzischer Mundart, Wien 1850; neu hrsg. v. Karl Landsteiner, Wien 1892. Siehe auch Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, 5. Kapitel. \\ \\ Karl Julius Schröer sagt darüber: Die Bemerkung K. J. Schröers steht nach Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, in einem Brief aus Wien vom 28. Febr. 1862. | | 130 | Schröer-Zitat: Siehe K.J. Schröer «Die deutsche Dichtung des 19. Jahrhunderts in ihren bedeutenderen Erscheinungen», Leipzig 1875, Seite 258. | </WRAP> | | 204 | <WRAP center round box 95%> | 131 | Robert Hamerling, Kirchberg am Wald/NiederÖsterreich 24. März 1830 bis 13. Juli 1889 Graz; ein naher Jugendfreund von Anton Bruckner; von der späteren Freundschaft mit Peter Rosegger («Als ich noch der Waldbauernbub war») zeugen die 1893 in Wien erschienenen «Persönliche Erinnerungen an Robert Hamerling» von Peter Rosegger und ein 1902 in Peter Roseggers «Heimgarten» veröffentlichter Briefwechsel. Eine schöne, eingehende Darstellung von Leben und Werk Robert Hamerlings hat Anton Schlossar in der Allgemeinen Deutschen Biographie, 49. Band (Nachträge), gegeben. | | 132 | «Die Atomistik des Willens. Beiträge zur Kritik der modernen Erkenntnis», 2 Bände, Hamburg 1891. Siehe auch Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, Kap. VIII; «Methodische Grundlagen der Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 30; «Biographien und biographische Skizzen 1894-1905», GA Bibl.-Nr. 33. | | 133 | Hamerling-Zitat: Siehe «Die Atomistik des Willens», a. a. O., l. Band, Vorwort, S. VII f. | | 134 | Vincenz Knauer, Wien 1828-1894 ebd.; Privatdozent in Wien; «Die Hauptprobleme der Philosophie in ihrer Entwicklung und teilweisen Losung von Thaies bis Robert Hamerling», Wien-Leipzig 1892. Siehe auch Rudolf Steiner «Methodische Grundlagen der Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 30, und «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA Bibl.-Nr. 32, 2. Aufl., S.429. | | 135 | Hamerlings «Danton und Robespierre», Tragödie in fünf Aufzügen, Hamburg 1871; \\ «Epilog an die Kritiker»: In «Ahasver in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen», Leipzig o. J. | | 136 | «Gewisse Reizungen . . .»: Siehe Hamerling «Atomistik des Willens», a. a. O., 1. Band, 1. Buch, S. 13 und 17. | | 142 | «. . . der <philosophus teutonicus>. . .»: Siehe Hinweis zu S. 43. \\ \\ Friedrich Heinrich Jacobi, Düsseldorf 25. Jan. 1743 bis 10. März 1819 München; «der Philosoph», von Beruf Kaufmann, Jurist, Schriftsteller, lebte vorwiegend in Düsseldorf, zuletzt Präsident der Akademie der Wissenschaften in München. \\ \\ Erfahrung und Geschichte lehren . . .»: Siehe Hamerling «Atomistik des Willens», a. a. O., 1. Band, 2. Buch, S. 261. | </WRAP> | | 205 | <WRAP center round box 95%> | 143 | «Die Hauptursache ist nicht. . .»: ebd., 2. Band, 4. Buch, S. 239. | | 144 | «Homunculus. Modernes Epos in zehn Gesängen» von Hamerling, Hamburg 1888. | | 147 | Galileo Galilei, Pisa 18. Febr. 1564 bis 8. Jan. 1642 Arcetri bei Florenz; Mathematiker und Physiker, Gegner der physikalischen Lehre des Aristoteles und auf Grund seiner eigenen Forschungen und Entdeckungen des als ketzerisch verworfenen kopernikanischen Systems, weshalb ihm der Inquisitionsprozeß gemacht wurde. \\ \\ Laurenz Müllner, Groß- Grillowitz/Mähren 29. Juli 1848 bis 28. Nov. 1911 Meran; «Die Bedeutung Galileis für die Philosophie», Inaugurationsrede geh. am 8. Nov. 1894 an der Universität in Wien, wiederabgedruckt in «Anthroposophie» 1933/34, S. 29 ff. Siehe auch: Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28, 7. Kapitel. | | 149 | Hamerling-Zitat: Siehe Hinweis zu S. 136. \\ \\ Emil Du Bois-Reymond, Berlin 7. Nov. 1818 bis 26. Dez. 1896 ebenda; Professor der Physiologie in Berlin. «Über die Grenzen der Naturerkenntnis. Die sieben Welträtsel», Vortrag auf der 45. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte 1872, Leipzig 1882. Siehe auch Rudolf Steiner «Methodische Grundlagen der Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 30, und «Die Grenzen der Naturerkenntnis», GA Bibl.-Nr. 322. | | 151 | «Mechanik der Atome . . .»: Siehe Du Bois-Reymond «Über die Grenzen der Naturerkenntnis», a. a. O., S. 2. \\ \\ Ernst Mach, Turas/Mähren 18. Febr. 1838 bis 9. Febr. 1916 Haar bei München; Professor für Physik in Graz und Prag, später Professor für induktive Philosophie in Wien. Vgl. Anton Lampa in «Neue österreichische Biographie 1815-1918», Wien 1923, S. 93- 102 («Mit etwa 15 Jahren las er Kants Prolegomena, wovon er später sagte: Etwa zwei oder drei Jahre später empfand ich plötzlich die müßige Rolle, welche das <Ding an sich> spielt. An einem heiteren Sommertage im Freien erschien mir einmal die Welt samt meinem Ich als eine zusammenhängende Masse von Empfindungen, nur im Ich stärker zusammenhängend. Obgleich sich die eigentliche | </WRAP> | | 206 | <WRAP center round box 95%> | 151 | Reflexion erst später hinzugesellte, so ist doch dieser Moment für meine ganze Anschauung bestimmend geworden.») \\ \\ Max Planck, Kiel 23. April 1858 bis 4. Okt. 1947 Göttingen; Professor für theoretische Physik in Kiel und Berlin, Begründer der « Quantentheorie ». | | 152 | Der Verfasser dieser Schrift sucht seit fast drei Jahrzehnten ... . Siehe: «J. W. Goethe, Farbenlehre mit Einleitungen und Kommentaren von Rudolf Steiner», hrsg. von Gerhard Ott und Heinrich Proskauer, 3 Bände, Stuttgart 1979, Verlag Freies Geistesleben; Rudolf Steiner «Goethes Weltanschauung», GA Bibl.-Nr. 6, «Das Wesen der Farben», GA Bibl.-Nr. 291, «Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik», GA Bibl.-Nr. 320, «Vom Leben des Menschen und der Erde», GA Bibl.-Nr. 349, «Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen», GA Bibl.-Nr. 350. \\ \\ . . . was er in einem 1893 im Frankfurter «Freien Deutschen Hochstifte» gehaltenen Vorträge sagte: Vortrag vom 27. Aug. 1893, in «Methodische Grundlagen der Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 30: «Goethes Naturanschauung gemäß den neuesten Veröffentlichungen des Goethe-Archivs.» | | 155 | Julien Offray de Lamettrie, St.-Malo 25. Dez. 1709 bis 11. Nov. 1751 Berlin, wohin er durch Friedrich den Großen gerufen worden war; «L'Homme Machine», Leiden 1748. Deutsche Übersetzung von Max Brahn: «Der Mensch eine Maschine», Leipzig 1909, S. 20. | | 157 | Eduard von Hartmann, Berlin 23. Febr. 1842 bis 5. Juni 1906 ebenda; widmete sich ganz der philosophischen Forschung, übte keine Lehrtätigkeit aus. Siehe Rudolf Steiner «Eduard von Hartmann. Nachruf», in «Luzifer-Gnosis. Gesammelte Aufsätze 1903- 1908», GA Bibl.-Nr. 34, und «Die Geisteswissenschaft als Anthroposophie und die zeitgenössische Erkenntnistheorie» in «Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904—1918», GA Bibl.-Nr. 35. | | 159f. | Goethe-Zitat: Siehe den Goethe-Aufsatz «Anschauende Urteilskraft» und «Goethes naturwissenschaftliche Schriften», hrsg., eingeleitet und kommentiert von Rudolf Steiner, GA Bibl.-Nr. la—e (auch als Paperback-Ausgabe erschienen 1982), 1. Band «Bildung und Umbildung organischer Naturen», Vorwort S. LVIII und S. 118. | </WRAP> | | 207 | <WRAP center round box 95%> | 161 | Hermann Bahr, Linz 1863-1934 München. Siehe auch Rudolf Steiner «Gesammelte Aufsätze zur Dramaturgie 1889—1900», GA Bibl.-Nr. 29; «Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1884-1901», GA Bibl.-Nr. 30, und «Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884-1902», GA Bibl.-Nr. 32. | | 164 | Die Titel meiner diesbezüglichen Schriften. . .: Siehe die Übersicht über die Rudolf Steiner Gesamtausgabe auf Seite 211. | | 165 | Eduard von Hartmann: «Die moderne Psychologie», Leipzig 1901, S. 6. | | 166 | Brentano-Zitat: Siehe Hinweis zu Seite 53. | | 174 | Fichte-Zitat: Siehe Hinweis zu Seite 27 f. | | 177 | Preuß-Zitat: Siehe Hinweis zu Seite 81. | | 178f. | Hegel-Zitat: Siehe «Encyklopädie der philosophischen Wissenschaften» (2. Teil), in: Hegels Werke, vollständige Ausgabe, 2. Auflage Berlin 1847, Band 7a, S. 33, § 249. | | 179 | Grimm-Zitat: Siehe «Goethe», Vorlesungen, 2 Bände, Berlin 1877, II. Band, 23. Vorlesung, S. 171 f. und S. 168. | | 184 | Alexander von Gleichen-Rußwurm, Greifenstein 6. Nov. 1865 bis 25. Okt. 1947 Baden-Baden; Urenkel Schillers; zuerst Offizier, dann viele Reisen, schrieb literar- und kulturgeschichtliche Darstellungen besonders zur deutschen Klassik, Romane, Novellen, Schauspiele und Gedichte. | | 185 | Moritz Benedict, Eisenstadt 6. Juni 1835 bis 14. April 1920 Wien; Mediziner, Kriminalanthropologe, Professor der Nervenpathologie, begründete mit Lombroso die Kriminalanthropologie; «Die Seelenkunde des Menschen als reine Erfahrungswissenschaft», Leipzig 1895. \\ \\ Müllner: «Literatur- und kunstkritische Studien», Wien-Leipzig 1895, Seite 54. \\ \\ «Die gegen die Deszendenztheorie gemachten Einwendungen . . .»: Siehe «Die Bedeutung Galileis für die Philosophie», a. a. O., S. 54 f. \\ \\ «Das positive Christentum hat keinen Grund . . .»: ebd. | | 188 | «Germanenzug»: Kanzone von R. Hamerling, in «Hamerlings Werke in vier Bänden», Leipzig o. J., 2. Band, S. 369 ff. | </WRAP> | \\ \\ [<>] \\ [[ablage:offen:rudolf_steiner:buecher:start|Zur Übersicht]]