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| 173 | Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.
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| 8 | Max Dessoir, 1867 -1947, Professor für Philosophie in Berlin; Herausgeber der «Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft».
Sie seien «eine Mischung aus falschen Deutungen…»: Max Dessoir, «Vom Jenseits der Seele. Die Geheimwissenschaften in kritischer Betrachtung», Stuttgart 1917, Vorwort S. VI. |
| 13 | Robert Zimmermann, 1824-1898, Philosoph, Ästhetiker. «Anthroposophie im Umriß. Entwurf eines Systems idealer Weltansicht auf realistischer Grundlage», Wien 1882. |
| 14 | «Geistes-Augen» und «Geistes-Ohren»: Siehe z.B. Goethes Aufsatz «Wenige Bemerkungen» (zu Kaspar Friedrich Wolff); in «Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur» 1883-97, 5 Bände, Nachdruck Dornach 1975, GA Bibl-Nr. la-e , Band I, S. 107: «Wie vortrefflich diese Methode auch sei, durch die er (K. Fr. Wolff) so viel geleistet hat, so dachte der vortreffliche Mann doch nicht, daß ein Unterschied sei zwischen sehen und sehen, daß die Geistesaugen mit den Augen des Leibes in stetem lebendigen Bunde zu wirken haben, weil man sonst in Gefahr gerät, zu sehen und doch vorbeizusehen.» Siehe auch: «Faust II» I/V. 4667: «Tönend wird für Geistes-Ohren/ schon der neue Tag geboren.»
(Fußnote): meine auf Goethes Weltanschauung bezüglichen Schriften: Siehe Hinweis zu S. 14; «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung» (1886), GA Bibl.-Nr. 2; «Goethes Weltanschauung» (1897), GA Bibl.-Nr. 6. (Vgl. auch die Übersicht auf S. 178.) |
| 16 | Franz Brentano, 1838-1917, früher katholischer Theologe; als Philosoph und Psychologe lehrte er in Würzburg und Wien. Vgl. auch Rudolf Steiners Aufsatz: «Franz Brentano. Über die Zukunft der Philosophie», in «Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884 bis 1901», GA 1961, Bibl.-Nr. 30, S. 526ff., sowie: «Franz Brentano und |
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| 16 | die Aristotelische Geisteslehre», Vortrag in: «Anthroposophie, Psychosophie, Pneumatosophie», GA 1965, Bibl.-Nr. 115, S. 217ff., und die Aufsätze: «Die Lehre Jesu' von Franz Brentano» und «Das Verstehen der Menschen (Brentano und Nietzsche)», in «Der Goetheanumgedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. Gesammelte Aufsätze 1921-1924», GA 1961, Bibl.-Nr. 36, S. 153ff.undS. 158ff. |
| 16 | William JameSy 1842-1910, amerikanischer Psychologe und Philosoph; siehe Rudolf Steiner, «Die Rätsel der Philosophie», GA Bibl.-Nr. 18 (Register). |
| 20 | Emil Du Bois-Reymond, 1815-1896, Physiologe. Das Zitat lautet ausführlich: «In Bezug auf die Rätsel der Körperwelt ist der Naturforscher längst gewöhnt, mit männlicher Entsagung sein <Ignoramus> auszusprechen. Im Rückblick auf die durchlaufene siegreiche Bahn trägt ihn dabei das stille Bewußtsein, daß, wo er jetzt nicht weiß, er wenigstens unter Umständen wissen könnte, und dereinst vielleicht wissen wird. In bezug auf das Rätsel aber, was Materie und Kraft seien, und wie sie zu denken vermögen, muß er ein für allemal zu dem viel schwerer abzugebenden Wahrspruch sich entschließen: <Ignorabismus>!» In «Über die Grenzen des Naturerkennens», Vortrag, gehalten auf der Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Leipzig am 14. August 1872. I. Aufl. Leipzig 1872, S. 33. |
| 28 | «sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe»: J. W. Goethe, «Entwurf einer Farbenlehre», Didaktischer Teil, sechste Abteilung; siehe Hinweis zu Seite 14, Band m,S.289ff. |
| 55 | «Dämon» des Sokrates: Siehe z.B. Plato, Apologie des Sokrates, 31 C: «Hiervon ist nun die Ursache, was ihr mich oft und vielfältig sagen gehört habt, daß mir etwas Göttliches und Daimonisches widerfährt, was auch Meletos in seiner Anklage auf Spott gezogen hat. Mir aber ist dies von meiner Kindheit an geschehen: eine Stimme nämlich, welche jedesmal, wenn sie sich hören läßt, mir von etwas abredet, was ich tun will, - zugeredet aber hat sie mir nie.» (Übersetzung von F. Schleiermacher) - Siehe auch Xenophon, Memorabilia T 4, 15; IV 3, 13. Ferner G.F.W. Hegel, «Geschichte der Philosophie», Kap. Sokrates. |
| 63 | (Fußnote): zu Galilei: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», GA 1973, Bibl.-Nr. 1, S. 119. |
| 74 | Ferdinand August Louvier: «Sphinx locuta est. Goethes <Faust> und die Resultate einer rationellen Methode der Forschung», (2 Bände), Berlin 1887.
Guido von List: Z.B.: «Die Namen der Völkerstämme Germaniens und deren Deutung» (1909); «Das Geheimnis der Runen» (1907); «Die Bilderschrift der Ario-Germanen» (1910). |
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| 77 | Friedrich Theodor Vischer: Siehe Hinweis zu S, 135 f. |
| 83 | ein anderer Nachruf (von Utitz): Der Höflersche Aufsatz enthält (auf S. 324) auch das von Rudolf Steiner angeführte Zitat aus dem Nachruf von Emil Utitz; dieser erschien als 1. Beilage der Vossischen Zeitung, am 25. März 1917: «Franz Brentano, Erinnerungen an einen merkwürdigen Weisen». |
| 85 | Das Zitat von Jacob Moleschott konnte bisher nicht aufgefunden werden. Eine charakteristische Stelle in dem Aufsatz von Richard Wallaschek lautet: «Die Sinne sagen uns die Eigenschaften eines Dinges, und wenn wir alle diese Eigenschaften kennen, dann kennen wir das Ding selbst, wir brauchen nicht erst ein dahinterliegendes Geheimnis zu wittern. Das Ding ist die Summe der Eigenschaften, und diese sind die Beziehungen zu andern Dingen.» («Die Zeit», Nr. 97, 8. August 1896, S. 87). |
| 98 | Eduard von Hartmann, 1842-1908, Theologe und Philosoph. Siehe über ihn auch Rudolf Steiner «Mein Lebensgang», GA Bibl.-Nr. 28 (Register). |
| 102 | Eduard Zeller, 1814-1908, Theologe und Philosoph. «Über die Lehre des Aristoteles von der Ewigkeit des Geistes», Sitzungsberichte der kgl. preuss. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1882. |
| 104/105 | Nihil est in intellectu, quod nonfuerit in sensu: In dieser Formulierung findet sich der Satz erst bei Thomas von Aquino (De veritate II, 3), ähnlich formuliert auch schon bei Cicero (De finibus I, 19); jedoch entspricht er den Ausführungen in Aristoteles' Schrift «De anima». Siehe besonders Buch 3, Kapitel 8: «Da es aber außer den empfundenen Größen (nämlich durch Sinnesempfindung), wie es scheint, kein Ding gibt, das abgetrennt für sich existierte, so ist in den empfundenen Formen auch das Gedachtwerdende, das durch Abstraktion Gesagte, und alle Beschaffenheit und Zustände des Empfundenen. Und deshalb kann man, wenn man nichts empfindet, auch nichts lernen, noch verstehen.» (Übersetzung von F. A. Kreuz).
Nihil est in intellectu, quod nonfuerit in sensu, nisi ipse intellectus: Siehe Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646-1716), Nouveaux essais sur l'entendement humain. Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand, Buch II. Kapitel I. - (Theophilus): «Ich gebe zu, die Erfahrung ist notwendig, damit die Seele zu diesen oder jenen Gedanken bestimmt werde, und damit sie auf die Ideen, die in uns sind, achtet. Was aber ist das Mittel, durch das die Erfahrung und die Sinne Ideen geben können? Hat die Seele Fenster, gleicht sie einer Tafel? Ist sie wie aus Wachs? Offensichtlich halten alle diejenigen, die so von der Seele denken, sie im Grunde für körperlich. Man wird mir jenes von den Philosophen anerkannte Axiom entgegenhalten, daß nichts in der Seele ist, das nicht von |
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| 104/105 | den Sinnen stammt. Aber man muß die Seele selbst und ihre Affektionen davon ausnehmen. Nibil est in intellectu, quod non fuerit in sensu, excipe: nisi intellectus ipse. Die Seele schließt in sich das Sein, die Substanz, das Eine, das Gleiche, die Ursache, die Perzeption, das vernünftige Denken und viele andere Begriffe, die die Sinne nicht geben können.» (Übersetzung von W. v. Engelhardt und H. H. Holz). - Siehe dazu auch: Rudolf Steiner, «Der Wert des Denkens für eine den Menschen befriedigende Erkenntnis», Vortrag vom 17. September 1915, Zbinden-Verlag Basel 1958 (vorgesehen für die GA in Bibl-Nr. 164). |
| 110 | Hieronymus Lorm, Pseudonym für Heinrich Landesmann, 1821 -1902, Schriftsteller von politisch-satirischen Schriften, Zeitromanen und Gedichten. - «Der grundlose Optimismus - Ein Buch der Betrachtung», Wien 1894. |
| 121 | Adolf Exner, 1841-1894, Professor für Römisches Recht in Wien. «Über politische Bildung», Inaugurationsrede, Wien 1891. |
| 122 | Seelenlehre ohne Seele: Der Ausdruck wurde geprägt von Friedrich Albert Lange, 1828-1875, in seinem Werk: «Geschichte des Materialismus und Kritik seiner Bedeutung in der Gegenwart», Iserlohn 1866 («Psychologie ohne Seele»). |
| 132 | Theodor Ziehen, 1862-1950, Mediziner, Psychiater. «Leitfaden der physiologischen Psychologie - in 15 Vorlesungen», 5., teilweise umgearbeitete Auflage Jena 1900. |
| 134 | an andern Orten über das Gedächtnis und die Erinnerung: Siehe «Theosophie», GA Bibl.-Nr. 9, Anfang des Kapitels «Wiederverkörperung des Geistes und Schicksal», S. 61 ff. - «GeheimWissenschaft im Umriß», GA Bibl.-Nr. 13, im Kapitel «Wesen der Menschheit», S. 62 ff; und S.434f. |
| 135f. | Friedrich Theodor Vischer, 1807-1887, Ästhetiker und Schriftsteller. «Altes und Neues», drei Hefte in einem Band, Stuttgart 1881/82. Erstes Heft: «Der Traum. Eine Studie zu der Schrift: Die Traumphantasie von Dr. Johannes Volkelt», |
| 137 | Gideon Spicker, 1840-1912, Theologe und Philosoph. «Am Wendepunkt der christlichen Weltperiode. Philosophisches Bekenntnis eines ehemaligen Kapuziners», Stuttgart 1910. |
| 139f. | Vincenz Knauer, 1828-1894, Philosoph. «Die Hauptprobleme der Philosophie in ihrer Entwicklung und teilweisen Lösung von Thaies bis Robert Hamerling», Wien und Leipzig 1892. 21. Vorlesung «Die Erkenntnisquellen», S. 136 f. Siehe dazu auch Rudolf Steiner, «Methodische Grundlagen der Anthroposophie 1884-1901», GA 1961, Bibl.-Nr. 30, S. 329f. |
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| 145 | «vollständige Sinneslehre»: Siehe besonders Rudolf Steiner, «Anthroposophie. Ein Fragment aus dem Jahre 1910», GA Bibl.-Nr. 45. Eine Übersicht über seine Ausführungen zur Sinneslehre findet sich in «Nachrichten der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung», Heft 14, Dornach Michaeli 1965 (Hendrik Knobel, «Zur Sinneslehre Rudolf Steiners»). Siehe auch «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe», Heft 34, Dornach Sommer 1971. |
| 147 | Fritz Mauthner, 1849-1923, Schriftsteller und Sprachphilosoph. - Zu seinem Begriff der «Zufallssinne» siehe besonders: «Beiträge zu einer Kritik der Sprache», Erster Band: «Sprache und Psychologie», Stuttgart 1901, S. 320-374. |
| 149 | daß Wilhelm Dilthey mit seinen philosophischen Forschungen auf dem Wege war…: Wilhelm Dilthey, 1833 -1911; siehe dazu besonders Band V seiner «Gesammelten Schriften», Stuttgart 1957: «Beiträge zur Lösung der Frage vom Ursprung unseres Glaubens an die Realität der Außenwelt und seinem Recht» (1890). |
| 151 | Z. 4 von unten «ergehen»: Im Manuskript und der ersten Auflage 1917 stand «erheben». |
| 157 | Johann Friedrich Herbart, 1776-1841; siehe Rudolf Steiner «Die Rätsel der Philosophie», GA 1968, Bibl.-Nr. 18, S. 256-265. |
| 158 | Vortrag für den Bologner Philosophen-Kongreß, am 8. April 1911. «Die psychologischen Grundlagen und die erkenntnistheoretische Stellung der Anthroposophie», in: «Philosophie und Anthroposophie», GA 1965, Bibl.-Nr. 35, S. 111-144. |
| 159 | 2. 7 von unten «bevor nicht»: Im Manuskript und den beiden ersten Auflagen (1917 und 1921) ohne «nicht». |
| 160 | Zum Ausdruck Bildekräfteleib vergleiche «Das Reich», Vierteljahrschrift, hrsg. in München und Heidelberg von Alexander Freiherr von Bernus, 1. Jahr 1917, Buch 4: Rudolf Steiner, «Weitere Ausführungen über die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt», S. 486—499, wiedererschienen in «Philosophie und Anthroposophie», GA 1965, Bibl.-Nr. 35, S. 269-306. |
| 167f. | Arnold Rudolf Karl Fortlage, 1806-1881, Philosoph und Psychologe. |
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