====== HINWEISE DES HERAUSGEBERS ====== | Seite | Text | | 149 | //Textgrundlagen//: Der vorliegende Text beruht auf der von Rudolf Steiner 1923 besorgten Neuauflage (2. Auflage, 1924). Für die 5. Auflage (1960) (erste Auflage innerhalb der Gesamtausgabe) wurden die Zitate und Buchtitel mit den Originaltexten verglichen, woraus sich einige kleinere Korrekturen ergaben. Für die 6. Auflage (1987) wurde der Text mit dem gesamten vorhandenen Material verglichen: Korrekturbogen zur 2. Auflage mit handschriftlichen Korrekturen und Ergänzungen Rudolf Steiners, Manuskript des Vorwortes zur 2. Auflage, 2. Auflage als Druckvorlage für die 5. Auflage. \\ \\ Die Seitenverweise auf andere Stellen im Text bzw. in anderen Werken Rudolf Steiners wurden mit der 1. und 2. Auflage verglichen und, wo nötig, korrigiert: im Text entsprechen jetzt alle Seitenhinweise den Angaben der 2. Auflage (allfällige abweichende Seitenverweise in der 1. Auflage sind in den Hinweisen angegeben). Alle Seitenverweise auf andere Werke Rudolf Steiners sind auch den Seitennumerierungen der Gesamtausgabe-Bänden angepaßt worden. \\ \\ Die wenigen aus dem Textvergleich sich ergebenden Korrekturen sind: \\ - Seiten verweise, Namen und Zitate (stillschweigend korrigiert) \\ - Buchtitel und Jahreszahlen in eckige Klammern gesetzt \\ - Wortveränderung (korrigiert und im Hinweis zu S. 7 vermerkt). \\ \\ Die Bearbeitung der 6. Auflage besorgte David Hoffmann. Das Personenregister mit einem Register der im Text erwähnten Werke Rudolf Steiners wurde von Konrad Donat erstellt. \\ \\ Werke Rudolf Steiners innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit der Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch das Personenregister unter «Rudolf Steiner, Werke» und die Übersicht am Schluß des Bandes \\ \\ \\ | zu Seite | | 7 | Die Reibe der Persönlichkeiten . . . vermögen nicht: In allen früheren Auflagen: vermochten. Korrektur nach Manuskript. | | 11 | von Vorträgen . . . in der theosophischen Bibliothek zu Berlin: Vergleiche Rudolf Steiner, «Mein Lebensgang» (1923-25), GA Bibl.-Nr. 28, Kap. 30. | | | 150 | | 11 | in meiner «Philosophie der Freiheit. Grundzüge einer modernen Weltanschauung — Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode» (1894), GA Bibl.-Nr. 4. \\ \\ Buch über die Weltanschauungen . . .: Rudolf Steiner, «Welt- und Lebensanschauungen im neunzehnten Jahrhundert», Band I (Berlin 1900), Band II (Berlin 1901) - erschienen in der Reihe: «Am Ende des Jahrhunderts, Rückschau auf 100 Jahre geistiger Entwicklung, Band XIV und XIX» (ab 1914 erweitert und zusammengefaßt unter dem Titel «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», GA Bibl.-Nr. 18). In der Vorrede zum Band II. heißt es: «Der Leser wird sich überzeugen, daß der Verfasser nicht ein fanatischer Bekenner des modernen naturwissenschaftlichen Glaubensbekenntnisses ist, wenn er auch in Ernst Haeckel einen monumentalen Vertreter moderner Denkweise verehrt. Was uns das naturwissenschaftliche Bekenntnis sein kann, und auch wo eine den höheren Bedürfnissen des Menschengeistes Rechnung tragende Ansicht über dieses Bekenntnis hinausgehen muß: darauf glaube ich im Verlaufe meiner Darstellung in gleicher Weise hingedeutet zu haben.» | | 12 | Es «darf eine Arbeit . . .»: Diese und die folgenden Kritiken über Rudolf Steiner konnten nicht nachgewiesen werden. | | 14 | Haeckels «Welträtsel»: Ernst Haeckel, «Die Welträtsel. Gemeinverständliche Studien über monistische Philosophie», Bonn 1899. | | 15 | «Erkenne dich selbst»: Inschrift des Apollon-Tempels zu Delphi, die einem der sieben griechischen Weisen (u.a. Thaies, Chilon) zugeschrieben wird. \\ «Solches Zeug, sagt man . . .»: Georg Wilhelm Friedrich Hegel, «Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie», Dritter Band, hg. von C.L. Michelet, Werke, 15. Band, Berlin 1844, S. 95 f. (Erster Teil: Geschichte der griechischen Philosophie (Schluß), Dritter Abschnitt: Dritte Periode: Neuplatoniker, C. Alexandrinische Philosophie, 5. Nachfolger von Proklus). | | 16 | Valentin Weigel, «Erkenne dich Selbst»: Siehe den Hinweis zu S. 119. | | 17 | Baruch (Benedictus) Spinoza, 1632-1677, ist in Amsterdam als Sohn einer portugiesischen Judenfamilie geboren; er wurde wegen seiner Philosophie aus der Synagoge ausgeschlossen und aus Amsterdam verbannt. \\ \\ daß «die menschliche Seele . . .»: Spinoza, «Ethik», Teil II, 47. Lehrsatz. | | | 151 | | 17 | «Denke man eine Welt von Blindgeborenen, . . .»: Fichte, «Einleitungsvorlesungen in die Wissenschaftslehre, die transzendentale Logik und die Tatsachen des Bewußtseins» (Berlin 1812/13), Sämtliche Werke Bd. 9 (Bd. 1 der Nachgelassenen Werke), Bonn 1834, S. 4 f. | | 20 | Wenn ich ein König wäre,. . .: Dieser Ausspruch wurde nur bei Meister Eckhart gefunden. Siehe «Deutsche Mystiker des 14. Jahrhunderts», Zweiter Band, Meister Eckhart, hg. von Franz Pfeiffer, Predigt 69, S. 220. Siehe auch «Meister Eckehart, Deutsche Predigten und Traktate», herausgegeben und übersetzt von Josef Quint, München 1963, Predigt 36, S. 323. (Vgl. Hinweis zu S. 39). \\ \\ «Die meisten Menschen würden leichter . . .»: J.G. Fichte, «Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre» (1794), Anmerkung zu § 4. | | 23 | «Der neue Sinn ist demnach der Sinn für den Geist, . . .»: J.G. Fichte, «Einleitungsvorlesungen in die Wissenschaftslehre, die transzendentale Logik und die Tatsachen des Bewußtseins» (Berlin 1812/ 13), Sämtliche Werke Bd. 9 (Bd. 1 der Nachgelassenen Werke), Bonn 1834, S. 19. \\ \\ «Es ist mit diesem Sinne gesehen worden, . . .»: Fichte, a.a.O. S. 7. | | 26 | «Ignorabimus»-Rede des . . . Du Bois-Reymond: Emil Du Bois-Reymond (1815-1896), Physiologe. «Über die Grenzen des Naturerkennens», Vortrag, gehalten auf der Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Leipzig am 14. August 1872.1. Aufl. Leipzig 1872 (Nicht 1876, wie von Rudolf Steiner angegeben). | | 27 | Paul AsmuSy 1842-1876, «Das Ich und das Ding an sich. Geschichte ihrer begrifflichen Entwicklung in der neuesten Philosophie», Halle 1873. | | 30 | Paul Asmus, «Die indogermanische Religion in den Hauptpunkten ihrer Entwickelung. Ein Beitrag zur Religionsphilosophie». Erster Band: Indogermanische Naturreligion, Halle 1875. \\ \\ «von der zureichenden Vorstellung . . .»: Spinoza, «Ethik», V Teil, 25. Lehrsatz, Beweis. | | 31 | «Die höchste Tugend der Seele ist,. . .»: Spinoza, «Ethik», V. Teil, 27. Lehrsatz, Beweis. | | 32 | die indische Dichtung «Bhagavad Gita» an, von der . . . Humboldt sagte, . . .: Siehe den Brief Humboldts an August Wilhelm Schlegel vom 21. 6. 1823. «Briefwechsel zwischen W. v. Humboldt und A.W. Schlegel», hg. von Albert Leitzmann, Halle 1908, S. 157-163. -Humboldt hat am 30. 6. 1825 und 15. 6. 1826 zwei Vorlesungen über die | | | 152 | | 32 | Bhagavad Gita gehalten, die eine Gesamtdarstellung der Dichtung geben: «Über die unter dem Namen Bhagavad Gita bekannte Episode des Mäha-Bhärata», in: «W. v. Humboldts Werke», hg. von Albert Leitzmann, 5. Band 1823-1826, Berlin 1906, S. 190-232 und S. 325-344. - Siehe von Rudolf Steiner «Die Bhagavad Gita und die Paulusbriefe» (1912/13), GA Bibl.-Nr. 142. \\ \\ «Ein ewiger Strahl von mir,. . .»: Bhagavad Gita, XV. Gesang, 7-10. | | 33 | «Wer sich erhoben hat, . . .»: Bhagavad Gita XVIII. Gesang, 17. \\ \\ «Hiermit ist das beendet, . . .»: Spinoza, «Ethik», V Teil, Anmerkung nach dem 42. Lehrsatz (Schluß des Werkes). | | 33 f. | «Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst»: Goethe, «Sprüche in Prosa» in: Goethe, «Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur», 1884-1897, 5 Bände, Nachdruck Dornach 1975, GA Bibl.-Nr. la-e, Bd. V (1897), S. 349. Siehe auch: Goethe, «Maximen und Reflexionen». | | 34 | «Und so lang du das nicht hast, . . .»: Goethe, letzte Strophe des Gedichtes «Selige Sehnsucht» aus dem West-östlichen Divan. | | 34/35 | «Ich weiß, daß ohne mich . . .»: Angelus Silesius, «Cherubinischer Wandersmann», I. Buch, Spruch 8. | | 35 | «Gott mag nicht ohne mich . . .»: a.a.O., I. Buch, Spruch 96. \\ \\ Robert Hamerling, 1830-1889, «Die Atomistik des Willens, Beiträge zur Kritik der modernen Erkenntnis», 2. Band, Hamburg 1891. | | 39 | Meister Eckhart: Über das äußere Leben dieses größten Denkers der deutschen Mystik ist wenig bekannt: Er ist um 1250 wohl bei Gotha in Sachsen geboren; als Dominikaner studierte und — nach seiner Promotion 1302 - lehrte er in Paris. 1303-1311 war er Provinzialprior seines Ordens in Sachsen, las anschließend wieder in Paris und lehrte als Prediger 1312-1325 in Straßburg (und wahrscheinlich Frankfurt); seit 1325 hatte er das Lektorat des Dominikanerordens in Köln inne. Im letzten Lebensjahr wurde er durch den Erzbischof von Köln der Häresie angeklagt, welche Auslegung seiner Worte er 1327 noch öffentlich verwarf; zwei Jahre nach seinem Tode wurden 26 seiner Sätze vom Papst verurteilt. - Die im Text vorkommenden Zitate konnten nicht vollständig nachgewiesen werden. Zugrunde gelegt wurde die Ausgabe von Franz Pfeiffer, «Deutsche Mystiker des vierzehnten Jahrhunderts», Zweiter Band: Meister Eckhart, Leipzig 1857. - Eine historisch-kritische Ausgabe der deutschen und lateinischen Werke Meister Eckharts, im Auftrage der Deutschen Forschungsgemeinschaft, | | | 153 | | 39 | ist weitgehend erschienen; die deutschen Predigten und Traktate sind bearbeitet von Josef Quint, der auch eine einbändige Leseausgabe zusammengestellt hat: Meister Eckhardt: «Deutsche Predigten und Traktate», hg. und übers, von Josef Quint, München 1963 (als Taschenbuch: Zürich 1979). Nach Möglichkeit wurden die Zitate auch nach dieser Ausgabe nachgewiesen. \\ \\ Thomas von Aquino, 1225-1274. Als Sohn des Grafen von Aquino trat er 16jährig gegen den Willen der Eltern in den Dominikanerorden und wurde Schüler des Albertus Magnus, zu dem er 1245 nach Paris reiste und ihm 1248 nach Köln folgte; 1252 ging er zurück nach Paris, wo er zusammen mit Bonaventura (siehe Hinweis zu S. 75) promovierte. In der folgenden Zeit war er für seinen Orden vorwiegend in Italien tätig, Bologna, Neapel u. a. Auf dem Weg zum Konzil in Lyon starb er. Er wurde Doctor angelicus genannt und 1323 heilig gesprochen. - Siehe auch Rudolf Steiner, «Die Philosophie des Thomas von Aquino», drei Vorträge 1920, GA Bibl.-Nr. 74. | | 40 | der heilige Augustin: Aurelius Augustinus, 354-430. Kirchenvater, für die Entwicklung von Theologie und Philosophie gleich einflußreich. - Siehe Rudolf Steiner, «Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums», GA Bibl.-Nr. 8, S. 166-173, und den Vortrag «Thomas und Augustinus» in «Die Philosophie des Thomas von Aquino», GA Bibl.-Nr. 74. \\ \\ «Ich würde dem Evangelium nicht Rauhen . , .»: Augustinus «Contra epistulam Manichaei quam vocant fundamenti», 6. \\ \\ «Was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, . . .»: 1. Johannesbrief, 1 und 3. \\ \\ «Es ist euch nütze, daß . . .»: Johannes 16, 7. \\ \\ «Recht, als oh er spräche:. . .»: Eckhart, Tractat «Von Abgescheidenheit», PfeifferS. 491/92. \\ \\ «Etliche Leute wollen Gott. , .»; In Pfeiffers Eckhart-Ausgabe nicht nachgewiesen. Siehe aber Quints Ausgabe, Predigt 16, S. 227. | | 41 | «Einfältige Leute wähnen,. . .»: Eckhart, Predigt 65, Pfeiffer S. 206; Predigt 7, Quint S. 186. \\ \\ «Ein Meister spricht:. . .»: Eckhart, Predigt 13, PfeifferS. 64; Predigt 6, Quint S. 178. \\ \\ «Der himmlische Vater gebiert . . .»: In Pfeiffers und Quints Eckhart-Ausgaben nicht nachgewiesen. Eine fast gleich lautende Stelle bei Quint, Predigt 7, S. 185. | | | 154 | | 41 | «Ziehet euch Jesum Christum an»: Römer 13, 14. - Siehe Eckhart, Tractat «Von Abgescheidenheit», Pfeiffer S. 491. | | 42 | «Gott ist Mensch geworden, . . .»: Eckhart, «Vom Gottesreich» — Nicht bei Pfeiffer aufgenommen; siehe «Meister Eckharts Schriften und Predigten», aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt und hg. von H. Büttner, Jena 1909, Band 2, S. 209. \\ \\ «Hier sollst du wissen, . . .»: Eckhart, Tractat «Von Abgescheidenheit», Pfeiffer S. 488. | | 46 | «Dessen nimm ein Gleichnis. Eine Tür . . .»: a.a.O.; S. 489. \\ \\ «Fünklein der Seele»: Dieser Ausdruck wird sehr häufig von Eckhart verwandt, ähnlich wie früher bei Bonaventura; siehe z.B. Predigt 32, Pfeiffer S. 113-115; Predigt 20, Quint S. 241-245. \\ \\ ist «so lauter und so hoch, . . .»: Eckhart, Predigt 60, Pfeiffer S. 193/ 194; Predigt 34, Quint S. 316. | | 47 | «Dies Fünklein, das ist Gott, . . .»: Nicht nachgewiesen. \\ \\ «Es ist daher zu wissen, daß das Eines ist . . .»: Eckhart, Predigt 7, Pfeiffer S. 38; Predigt 35, Quint S. 317. | | 48 | «Ich sprech hei guter Wahrheit. . .»: Eckhart, Predigt 60, Pfeiffer S. 192; Predigt 34, Quint S. 314. \\ \\ «Es ist eine sichere Wahrheit, . . .»: Eckhart, Predigt 11, Pfeiffer S. 60; Predigt 49, Quint S. 386. | | 49 | «Ich danke nicht Gott, . . .»: Eckhart, Predigt 73, Pfeiffer S. 231; Predigt 33, Quint S. 313. \\ \\ « Wenn ich komme in den Grund der Gottheit,. . .»: Eckhart, Predigt 56, Pfeiffer S. 181; Predigt 26, Quint S. 273. | | 50 | « Wir sollen mit Gott vereinigt werden . . .»: Nicht nachgewiesen. \\ \\ «Gott zwingt den Willen nicht, . . .»: Eckhart, Predigt 74, Pfeiffer S. 232; Predigt 29, Quint S. 291. | | 51 | «Der gerechte Mensch dienet weder Gott,. . .»: Nicht nachgewiesen. \\ \\ «Der Mensch, der da steht in Gottes Willen . . .»: Eckhart, Predigt 74, Pfeiffer S. 232; Predigt 29, Quint S. 291. | | 52 | «Es sprechen etliche Menschen: . . .»: Ebenda. \\ \\ «Denn alles, was das Verständnis . . .»: Nicht nachgewiesen. | | | 155 | | 52 | «Der Gerechten Seligkeit und . . .»: Eckhart, Predigt 59, Pfeiffer S. 189/90; Predigt 25, Quint S. 268. | | 53 | Johannes Tauler, um 1300-1361, ist eine Generation jünger als Meister Eckhart, als dessen Schüler der junge Dominikaner wohl um 1325 in Köln studierte, zur selben Zeit wie Heinrich Suso. Tauler wirkte als Beichtvater und predigte hauptsächlich in seiner Heimatstadt Straßburg, zeitweilig, während der kirchlichen Wirren unter König Ludwig dem Bayern, in denen auch Straßburg unter päpstlichem Bann stand, in Basel. Er lebte in Verbindung mit jenen gottzugewandten Männern und Frauen — Geistlichen und Laien in Straßburg, Basel und Schwaben u. a. —, die sich als Gottesfreunde bezeichneten, und die in freiwilliger Armut und Zurückgezogenheit die Grundsätze der Mystik praktisch lebten und sich gegenseitig auf ihren inneren Wegen unterstützten. \\ \\ Heinrich Suso: Siehe Hinweis zu S. 72. \\ \\ Johannes Ruysbroek: Siehe Hinweis zu S. 74. | | 54 | «Der Mensch ist recht, als ob er. . .»: Die von Rudolf Steiner verwendete Übersetzung: «Johann Tauler's Predigten», in jetzige Schriftsprache übertragen von Julius Hamberger, Frankfurt a. M. 1864, Predigt 129, III. Teil S. 114 (Auf des heiligen Kreuzes Erhebung. Die andere Predigt). \\ \\ «Der eine ist der auswendige, . . .*: Tauler, Predigt 93, Hamberger II. Teil S. 225/26 (Am 13. Sonntag nach Trinitatis. Die andere Predigt). | | 55 | Wilhelm Preger: «Geschichte der deutschen Mystik im Mittelalter», I. Teil: Geschichte der deutschen Mystik bis zum Tode Meister Eckharts, Leipzig 1874. - II. Teil: Ältere und neuere Mystik in der ersten Hälfte des XIV. Jahrhunderts. Heinrich Suso. Leipzig 1881. - III. Teil: Tauler. Der Gottesfreund vom Oberlande. Merswin. Leipzig 1893. \\ \\ «Das Auge, durch das ich Gottsehe,. . .»: Eckhart, Predigt 96, Pfeiffer S. 312; Predigt 13, Quint S. 216. | | 57 | die Vereinigung mit Gott «nehmen unverständige Menschen . . .»: Tauler, Predigt 72, Hamberger, II. Teil S. 94 (Auf unsers Herrn Fronleichnams-Tag. 3. Predigt). | | 58 | «Gott wirket alle seine Werke . . .»: Tauler, Predigt 83, Hamberger, II. Teil S. 167 (Am 6. Sonntag nach Trinitatis). \\ \\ «Herodes, der das Kind verjagte . . .»: Tauler, Predigt 15, Hamberger, I. Teil S. 113 (An der heiligen drei Könige Abend). | | | 156 | | 59 | «Soll der Mensch in der Wahrheit. . .»: Tauler, Predigt 45a, Hamberger, I. Teil S. 270 (Auf Ostern. Die andere Predigt). \\ \\ «Der Mensch soll entweichen . . .»: Nicht nachgewiesen. \\ \\ «Denn das wahrhafte und ewige Wort Gottes . . .»: Tauler, siehe die damit übereinstimmende Stelle in Predigt 145, Hamberger, III. Teil, S. 190/91 (Drei sinnreiche Lehren und nützliche Unterweisungen von der Beichte). | | 61 | «Das Buch des Meisters»: Es ist zugänglich unter dem Titel: «Nicolaus von Basel, Bericht von der Bekehrung Taulers», hg. von Karl Schmidt, Straßburg 1875. \\ \\ «Denn wisset, Gott hat alles. . .»: Im letzten Kapitel des «Meisterbuches», hg. von K. Schmidt, S. 62. Siehe auch Preger III, S. 54. | | 61/62 | Heinrich S. Denifle, «Die Dichtungen des Gottesfreundes im Oberlande.» In: Steinmeyer, Zeitschrift für Deutsches Alterthum und deutsche Literatur, Band XXIV und XXV, Berlin 1880 und 1881. | | 62 | Rulman Merswin, 1307-1382, ein reicher Straßburger Bürger, der auf seinen Besitz verzichtete und das Bruderhaus zum «Grünen Wörth» in Straßburg gründete, das Haus für eine Gemeinschaft von Gottesfreunden», der er selber angehörte, und die mit wenig freiwilligen Regeln ein klosterähnliches Leben führte, kirchlich der Pflege des Johanniterordens unterstellt. Dort wurden die Schriften abgeschrieben und gehütet, die Rudolf Steiner im folgenden aufzählt, und die mit jener Gestalt des «Gottesfreundes vom Oberland» verbunden sind. \\ \\ (Diese in Betracht kommenden Schriften . . .): Sie sind alle in dem Urkundenbuch des Johanniterhauses zum «Grünen Wörth» in Straßburg, dem sogenannten «Großen deutschen Memorial» enthalten. Zugänglich sind die meisten in: Karl Schmidt, «Nicolaus von Basel - Leben und ausgewählte Schriften», Wien 1866. - Siehe auch: Wilhelm Rath, «Der Gottesfreund vom Oberland, sein Leben geschildert auf Grundlage der Urkundenbücher des Johanniterhauses «Zum Goldenen Wörth» in Straßburg», Stuttgart 1962. | | 66 | Als Führer . . . stellt sich eine Schrift dar, . . .: «Theologia deutsch - Die leret gar manchen lieblichen underscheit gotlicher warheit und seit gar hohe und gar schone ding von einem volkomen leben», nach der einzigen bis jetzt bekannten Handschrift hg. von Franz Pfeiffer, 2. verbesserte u. mit einer neudeutschen Übersetzung vermehrte Auflage, Stuttgart 1855. | | | 157 | | 67 | (im Sinne des Ausspruches PaulAsmus», vgl. oben S. 27 f.); Der Hinweis auf diese Stelle stammt aus der zweiten Auflage (1924); in der ersten Auflage (1901) wird auf eine andere Seite verwiesen, die in der vorliegenden Ausgabe der Seite 30 entspricht. \\ \\ «Wenn Gott alle Menschen an sich nähme, . . .»: Theologia deutsch, 3. Kapitel, Pfeiffer S. 11/13. | | 68 | das «Annehmen»: Theol. d., 2. Kapitel, Pfeiffer S. 7/9. | | 69 | «Das Vollkommene ist ein Wesen, . . .»: Theol. d., 1. Kapitel, Pfeiffer S. 3/5/7. | | 70 | «Wenn sich die Kreatur etwas Gutes annimmt, . . .»: Theol. d., 2. Kapitel, Pfeiffer S. 9. \\ \\ «die geschaffene Seele des Menschen . . .»: Theol. d., 7. Kapitel, Pfeiffer S. 25. \\ \\ «Der Mensch sollte also gar frei. . .»: Theol. d., 15. Kapitel, Pfeiffer S. 51/53. | | 71 | «Denn Gottes Eigenschaft ist ohne dies . . .»: Theol. d., 24. Kapitel, Pfeiffer S. 87. \\ \\ «Kann der Mensch dazu gelangen,. . .»: Theol. d., 54. Kapitel, Pfeiffer S. 233. | | 72 | Heinrich Suso, 1295—1366, ist in Überlingen geboren und bereits 13jährig in den Dominikanerorden in Konstanz eingetreten; schon früh führte er ein streng asketisches Leben mit schweren Kasteiungen. Er studierte in Straßburg und Köln, wo er Schüler Meister Eckharts war. Als Lektor und Prior seines Ordens in Konstanz mußte er sich 1336 wegen seiner Verteidigung Eckhartscher Sätze, die dem Interdikt verfallen waren, vor Gericht verantworten. Während der Verbannungszeit seines Ordens zog er durch Schwaben und war geistlicher Berater besonders in zahlreichen Nonnenklöstern, wo er viele Schülerinnen fand; unter ihnen war Ebbet Stäglin im Kloster Töß bei Winterthur (gest. um 1350), die, zunächst ohne sein Wissen, seine Lebensgeschichte niederschrieb.| | 72/73 | «Zu dem Wesen kehre deine Augen . . ,»: Heinrich Suso, «Lebensbeschreibung», Kapitel 55, Eine Ausrichtung: Wo und wie Gott ist. In «Heinrich Susos, genannt Amandus, Leben und Schriften», hg. von Melchior Diepenbrock, Regensburg 1884, S. 292. | | 73 | «Büchlein von der ewigen Weisheit»: H. Suso, hg. Diepenbrock, S. 311-415. | | | 158 | | 73/74 | «Erkennst du mich nicht? . . .»: H. Suso, «Büchlein von der ewigen Weisheit», Erster Teil, Kapitel 5, Diepenbrock, S. 326. | | 74 | «Den Unterschied zwischen lauterer Wahrheit , . .»: H. Suso, «Lebensbeschreibung», Kapitel 55, Diepenbrock S. 299. \\ \\ Johannes Ruysbroek (Jan van R.) 1294-1381 war Vikar und Priester in Brüssel und zog sich 1354 in das Augustinerkloster Grünthal (bei Waterloo) zurück, als dessen Prior er starb. Er übte freimütig Kritik an der Veräußerlichung der Kirche. Die Art seiner Mystik trug ihm den Namen «Doctor ecstaticus» ein. \\ \\ Johannes Gerson (Jean le Charlier de Gerson) 1363-1429, einer der einflußreichsten Theologen Frankreichs im 15. Jahrhundert, der insbesondere gegen das päpstliche Schisma kämpfte und den Namen «Doctor christianissimus» erhielt. Sein Versuch, die Mystik mit der Scholastik zu verbinden: «Considerationes de mystica theologia speculativa et practica». | | 75 | Richard von St. Victor, gest. 1173, Schotte, Prior und Abt des Klosters St. Victor in Paris, Schüler und Nachfolger des Hugo von St. Victor, der den wissenschaftlichen Ruhm dieses Augustinerklosters begründete. Die «Victoriner» wurzeln mehr in der kirchlich scholastischen Tradition als in der Mystik. \\ \\ Bonaventura, 1221—1274, eigentlich Johannes Fidanza, aus der Toscana stammender Franziskaner. Er studierte in Paris und promovierte zusammen mit Thomas von Aquino. Seit 1257 war er Minister generalis seines Ordens und wurde 1273 Kardinal und Bischof. Als päpstlicher Legat nahm er am Konzil zu Lyon teil, während dessen Verlauf er starb. Die Kirche gab ihm den Namen «Doctor Seraphicus». | | 77 | Nicolaus von Kues, 1401-1464, war zunächst Doctor der Rechte in Padua, wurde aber 1428 Geistlicher, der mit vielen päpstlichen Gesandtschaften betraut nach Basel, Konstantinopel, zahlreichen Orten Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande kam. 1448 wurde er Kardinal und erhielt das Bistum Brixen; dessen Verwaltung führte jedoch zu politischen Schwierigkeiten, die ihn aus seinem Bistum vertrieben. Nicolaus war sowohl Theologe und Philosoph, Astronom und Mathematiker, wie auch Kirchenpolitiker. \\ \\ Nicolaus Kopernikus: Siehe den Hinweis zu S. 130. \\ \\ Tycho (de) Brahe, 1546-1601, dänischer Astronom. - «Die Erde ist eine grobe, schwere . . .»: Vgl. Tycho Brahe: «Opera omnia», hg. von LL. Dreyer, Mauniae 1929, S. 220/21; die Antwort Tycho Brahes an den Astronomen Christoph Rothmann in Kassel, 1590. | | | 159 | | 80 | Karl Werner, «Franz Suarez und die Scholastik der letzten Jahrhunderte», 2. Band, Regensburg 1861. | | 81 | Otto Willmann, «Geschichte des Idealismus», 2. Band, Der Idealismus der Kirchenväter und der Realismus der Scholastiker, Braunschweig 1896. | | 83 | «Die Theologie der Vorzeit verteidigt von Joseph Kleutgen», Priester der Gesellschaft Jesu, Erster Band, Münster 1867 (in dieser 2. verbesserten und sehr vermehrten Auflage in veränderter Form, S. 47). | | 85 | Johannes Scotus Erigena, um 810-877, wahrscheinlich irischer Herkunft; er wurde von Karl dem Kahlen als philosophischer Lehrer nach Paris geholt. 860 veröffentlichte er ohne päpstliche Erlaubnis die Übersetzung der Schriften des Dionysius Areopagita (siehe S. 87), was ihm den Haß der Kirche eintrug; der bezog sich aber auch auf seine anderen Schriften: «Über die Praedestination» und die fünf Bücher «Über die Einteilung der Natur», die 1225 öffentlich verbrannt wurden. - Siehe über Erigena und Dionysius Rudolf Steiner, «Perspektiven der Menschheitsentwickelung», GA Bibl.-Nr. 204, die Vorträge vom 2. und 3. Juni 1921. | | 86 | «gelehrte Unwissenheit»: So auch als Titel von Cusanus' berühmtester Schrift: «De docta ignorantia» (3 Bücher). \\ \\ er «schaut, ohne Begreifen»: «visio sine comprehensione», so in der Schrift: «De apice theoriae.» | | 87 | «Ich machte viele Versuche, . . .»: «De docta ignorantia», Buch III. Schluß: Brief des Autors an den Herrn Kardinal Julianus. \\ \\ Dionysius Areopagita: Siehe Apostelgeschichte, 17,34. - Es handelt sich um die Schriften: «Von den Gottesnamen», «Über die mystische Theologie», «Von der himmlischen Hierarchie» und «Von der kirchlichen Hierarchie». Siehe dazu Otto Willmann, «Geschichte des Idealismus», Band II, S. 201-216 (vgl. Hinweis zu S. 81). | | 89 | Auf die Richtung . . . konnte bereits bei Tauler (S. 62 f.) gedeutet werden: Der Hinweis auf diese Stelle stammt aus der zweiten Auflage (1924); in der ersten Auflage (1901) wird auf eine andere Seite verwiesen, die in der vorliegenden Ausgabe der Seite 54 entspricht. | | 93 | Hermann Helmholtz, 1821-1894, «Die Tatsachen in der Wahrnehmung», Rede, gehalten zur Stiftungsfeier der Friedrich-WilhelmUniversität zu Berlin am 3. August 1878 (Berlin 1879). | | 96 | Erich Adickes, 1866-1928, Philosoph. - «Kant contra Haeckel, Erkenntnistheorie gegen naturwissenschaftlichen Dogmatismus», Berlin 1901, S. 120. | | | 160 | | 97 | wurde Nicolaus «durch das Priestergewand gehemmt»: Ein Ausdruck Giordano Brunos, wörtlich: «Guter Gott, wo findet sich ein Mann vergleichbar jenem Cusaner, der je größer, um so wenigeren zugänglich ist? Hätte nicht das Priesterkleid sein Genie da und dort verhüllt, ich würde zugestehen, daß er dem Pythagoras nicht gleich, sondern bei weitem größer als dieser ist.» Aus: «Abschiedsrede, welche Giordano Bruno vor den Professoren und Hörern auf der Akademie zu Wittenberg im Jahre 1588 am 8. März gehalten hat» in: Giordano Bruno, «Gesammelte Werke», herausgegeben und ins Deutsche übertragen von Ludwig Kuhlenbeck, Bd. 6, Eugen Diederichs Verlag, Jena 1909, S. 86. \\ \\ daß er . . . nichts anderes zeigt als den theologischen Lehrgehalt: Siehe Nicolaus Cusanus, «De docta ignorantia», Buch III. | | 100 | Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, Köln 1487-1535 Köln. Agrippa studierte in Köln und Paris Medizin und Jurisprudenz. Auf seinen Reisen durch Europa vertiefte er sich in den Neuplatonismus, die jüdische Kabbalah und in die Tradition des Hermes Trismegistos und wurde in Würzburg Schüler des Abtes Trithem. Als Lehrer wirkte Agrippa in Dole, Pavia, Metz, Köln und in den Niederlanden und mußte zweimal vor der Anklage der Ketzerei fliehen. Seine berühmtesten Werke sind: «De vamtate et incertitudine scientiarum» (1531), und «De occulta philosophia sive de magia» (1531). Zu Agrippas Bedeutung siehe auch Rudolf Steiner, «Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung und als Grundlage der Erkenntnis des Menschengeistes. Mysterienstätten des Mittelalters. Rosenkreuzertum und modernes Einweihungsprinzip», GA Bibl.-Nr. 233, S. 204 f. \\ \\ Johannes Trithemius von Sponheim, 1462-1516, trat 1482 in das Benediktinerkloster zu Sponheim ein, dessen Abt er bereits 1485 wurde; ab 1506 führte er das Kloster zu Würzburg, hochangesehen wegen seiner umfassenden Gelehrsamkeit, insbesondere die «Geheimen Wissenschaften» betreffend. | | 103 | Moriz Carriere, 1817-1895, Philosoph, Ästhetiker. \\ \\ «Agrippa gibt ein großes Register . . .»: Siehe Moriz Carriere, «Die philosophische Weltanschauung der Reformationszeit in ihren Beziehungen zur Gegenwart», Leipzig 1887, S. 107 f. (Kap. II. «Naturanschauung. Agrippa von Nettesheim»). | | 104 | Deshalb durfte der Abt Trithem: Brief Trithems vom 8. 4. 1510, Antwort und Dank für die Übersendung der «Geheimen Philosophie»; wörtlich: «Nur einen Rat möchte ich Euch noch geben, daß Ihr das Gemeine den Gemeinen, das Höhere aber und die Geheimnisse bloß | | | 161 | | 104 | hervorragenden Männern und vertrauten Freunden mitteilt. Prüfet die Geister, damit Ihr nicht, wie es so vielen geht, den Ochsen unter die Füße geratet.» In «Heinrich Cornelius Agrippas von Nettesheim Magische Werke, zum ersten Male vollständig ins Deutsche übersetzt», 4. Aufl. Meisenheim/Glan o.J., Band I, S. 37. | | 104/105 | «Steganogmpbia»: Zugänglich durch Wolf gang Ernst Heidel, «Johannes Trithemii Steganographia», Norimbergae (Nürnberg) 1721. Vgl. zu diesem System einer «Geheimschrift» Isidor Silbernagel, «Johannes Trithemius. Eine Monographie», Regensburg 1885, Kap. 14. | | 105/106 | Agrippa schreitet in drei Stufen zum höheren Erkennen fort: Siehe «Geheime Philosophie», Buch I, Kap. 1; ausgeführt in den drei ersten Büchern. | | 105 | wie Wolf gang Ernst Heidel. . . nachgewiesen hat: Vgl. Hinweis zu 5. 104/105. | | 106 | Theophrastus Bombastus Paracelsus von Hohenheim, 1493-1541; aus Einsiedeln (Schwyz) geboren, führte dieser große Arzt, Philosoph und Naturforscher ein an Reisen und Studien reiches Leben, wobei wohl auch Trithem von Sponheim sein Lehrer gewesen ist. Zwischen 1526 und 1528 war er Stadtarzt in Basel und Ordinarius der Universität, mußte aber wegen Streitigkeiten mit Magistrat und Ärzteschaft Basel wieder verlassen. Er lebte von da an unstet an den verschiedensten Orten Süddeutschlands, oft in großem äußeren Elend, und verfaßte während dieser Zeit seine großen medizinischen und chemischen Schriften. Er starb in Salzburg. — Siehe Johannes Hemleben, «Paracelsus. Revolutionär, Arzt und Christ», Stuttgart 1972. (Darin befindet sich auch das Porträt von Paracelsus mit seinem Wahlspruch: «Alterius non sit, qui suus esse potest»). - Siehe von Rudolf Steiner, «Paracelsus», Öffentlicher Vortrag, Berlin 26. April 1906, in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 54, sowie «Von Paracelsus zu Goethe», Öffentlicher Vortrag, Berlin 9. November 1911, in «Menschengeschichte im Lichte der Geistesforschung», GA Bibl.-Nr. 61. | | 107 | Claudius Galen, 131-201, Philosoph und Arzt aus Pergamon, der in seinen zahlreichen Schriften die gesamte Medizin des Altertums zusammenzufassen suchte; er galt noch bis ins 16. Jahrhundert als unbedingte Autorität für die Ärzte im Morgen- und Abendland. \\ \\ Avicenna, 980-1070, arabischer Arzt, der auf aristotelisch wissenschaftlicher Grundlage einen Kanon zur Grundlegung des medizinischen Studiums schuf. | | | 162 | | 107 | «Der Arzt muß durch der Natur Examen gehen, . . .»: «Paracelsus Volumen Paramirum und Opus Paramirum», hg. von Franz Strunz, Jena (Diederichs) 1904; Opus Param. Buch I, Kap. 1, S. 85. \\ \\ «Ich bin der Kunst nachgegangen . . .»: Siehe «Theophrastus Paracelsus. Das Wissenswerteste über dessen Leben, Lehre und Schriften» von P. Raymund Netzhammer, Einsiedeln 1901, S. 32, 33.Siehe auch R. Julius Hartmann, «Theophrast von Hohenheim», Stuttgart und Berlin 1904, S. 30 und 80. \\ \\ «Wer der Wahrheit nach will, . . .»: Paracelsus, «Das Buch Paragranum», hg. von Franz Strunz, Leipzig (Diederichs) 1903, Der dritte Grund der Medizin, welcher ist Alchimia, S. 83. \\ \\ «Mir nach; ich nicht euch, . . .»: Paracelsus, «Das Buch Paragranum», Vorrede, Strunz, S. 11. \\ \\ Rhases (Räsi) um 850 geb., zwischen 911 und 932 gest., arabischer Arzt und Musiker. \\ \\ Mesur (Mesue) um 777—857, arabischer Arzt aus Gondischapur. | | 108 | «Von der Natur hin ich nicht subtil gesponnen . . .»: Sieben Defensionen. Die sechste Defension, zitiert nach P. R. Netzhammer: «Paracelsus. Das wissenswerteste über dessen Leben, Lehre und Schriften», Einsiedeln 1901, S. 85. \\ \\ «Wie kann ich nicht seltsam sein dem, . . .»: Paracelsus, «Opus Paramirum», 2. Buch (Schluß), Strunz, S. 172. \\ \\ «Wenn die gesunde Natur des Menschen»: Goethe, «Winckelmann», I, «Antikes». | | 112 | «Und das ist ein Großes . . .»: Paracelsus, «Opus Paramirum», 4. Buch, Strunz, S. 279. | | 113 | «Es ist nichts körperlich»: Siehe «Vom Wesen der Dinge. Schriften Theophrasts von Hohenheim genannt Paracelsus», ausgewählt und herausgegeben von Hans Kayser, Insel Verlag, Leipzig 1921, S. 299 (Abschnitt 192: «Das Leben ist ein geistlich Ding»). | | 114 | «Das Fleisch muß also verstanden werden»: Siehe Theophrastus Paracelsus, «Lebendiges Erbe», herausgegeben von Jolan Jacobi, Rascher Verlag, Zürich und Leipzig 1942, S. 242 (Abschnitt VI: «Mensch und Schicksal»). | | 115 | Karl von Linne, 1707-1778, schwedischer Naturforscher und Arzt, Botaniker. | | | 163 | | 115 | «Spezies von Lebewesen zählen so viele, . . .»: Linne, «Genera plantarum», Frankfurt 1789, S. XII: Species tot sunt diversae, quot diversae formes ab initio creavit infinitum ens. | | 116 | «Denn die Natur bringt nichts an den Tag, . . .»: «Das Buch Paragranum», Der dritte Grund der Medizin, welcher ist Alchimia, Strunz, S. 70. \\ \\ «Diese Vollendung istAlchymie . . .»: Ebenda. \\ \\ «Darum so mag ich billig . . .»: a.a.O., S. 86. \\ \\ «Die dritte Säule der Medizin ist Alchymie, . . .»: Wohl frei zitiert nach «Paragranum», a.a.O., S. 70. | | 119 | Valentin Weigel, 1533-1588, ist in Großenhain (bei Dresden) geboren, hat in Leipzig und Wittenberg studiert und sein ganzes weiteres Leben als Pfarrer in Zschopau verbracht. Seine Schriften hat er bewußt geheim gehalten und sie nur handschriftlich den nächsten Freunden anvertraut, um unverfolgt von der Kirche als Pfarrer wirken und seine Gedankenwelt ausbilden zu können. \\ \\ Sebastian Franck, 1499-1542, in Donauwörth geborener, protestantischer Pfarrer; er studierte schon früh die älteren deutschen Mystiker und hatte persönlichen Kontakt mit C. Schwenckfeldt. Verfolgungen der Kirche vertrieben ihn sowohl aus Nürnberg, wie später auch aus Ulm und Straßburg. Er starb nach einem z.T. kümmerlich umherirrenden Leben in Basel. Neben seinem religiösen Werk hat er mit der «Chronica: Zeitbuch und Geschichtbibel von Anbeginn bis 1531» u.a. Schriften den Anfang der deutschen Geschichtsforschung gemacht. \\ \\ Caspar Schwenckfeldt, 1489-1561; der Schlesier war früh für die Neuerungen Luthers gewonnen und schrieb 1527 selber einen Sendbrief über das Wesen des Abendmahls in einem überkonfessionellen, mystischen Sinne. Das führte jedoch zu seiner Verfolgung von seiten der Lutheraner. Er lebte von da an weitgehend im Verborgenen, zunächst in Straßburg, dann in Schwaben und am Rhein und starb in Ulm. \\ \\ Weigels Schriften: Die angeführten Werke sind erschienen in Newenstatt 1616 und 1618. - Eine neue Ausgabe Sämtlicher Schriften hg. von Will Erich Peukert und Winfried Zeller erscheint seit 1962, Stuttgart/Bad Cannstadt. | | 121 | Das Irrige dieses Gedankenganges findet man in meinem Buch «Philosophie der Freiheit» dargestellt: Siehe «Die Philosophie der Freiheit», GA Bibl.-Nr. 4, Kap. IV, S. 57-79, v.a. S. 70 ff. | | | 164 | | 123 | Jacob Böhme, 1575-1624, ist bei Görlitz in einer Bauernfamilie geboren und wurde zum Schusterhandwerk bestimmt. Als Geselle auf Wanderschaft lernte er wahrscheinlich die Schriften Schwenckfeldts kennen und nahm Anteil an den Kämpfen um Protestantismus und Katholizismus. Er führte dann ein äußerlich ruhiges, von Frömmigkeit bestimmtes Handwerker- und Familienleben in Görlitz. Erst 1610 schrieb er zum ersten Mal seine Erleuchtungen in der «Morgenröte im Aufgang» nieder, die jedoch den Widerstand des Magistrats und der Kirche erregte und ihm das Verbot zum weiteren Schreiben eintrug. Böhme hat sich sieben Jahre daran gehalten und erst in den letzten sechs Lebensjahren den Reichtum seiner Gedanken auch in Schriften und Sendschreiben niedergelegt. - Siehe von Rudolf Steiner, «Jakob Böhme», Öffentlicher Vortrag, Berlin 3. Mai 1906, in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA Bibl.-Nr. 54, sowie «Jakob Böhme», Öffentlicher Vortrag, Berlin 9. Januar 1913, in «Ergebnisse der Geistesforschung», GA Bibl.-Nr. 62. \\ \\ «Als ich in Gottes Beistand rang . . .»: Böhme, «Apologia I contra Balthasar Tilken», Vorrede 25. und 26. \\ \\ «dieweil ich nicht sei dabei gewesen . . .»: Böhme, fast gleichlautend: Mysterium magnum, Kapitel 9, 1.2., sowie: Die drei Prinzipien göttlichen Wesens, Kapitel 7,6. | | 124 | Als er sich einmal als Knabe auf dem Gipfel eines Berges befindet: Siehe zu dieser und den weiteren Berichten aus dem Leben Jakob Böhmes: Abraham von Franckenberg, Bericht von dem Leben und Abschied des in Gott selig ruhenden Jakob Böhme. Abgedruckt in «Schriften Jakob Böhmes», ausgewählt und hg. von Hans Kayser, Leipzig 1920. | | 127 | «Das Gute hat das Böse . . .»: Wörtlich nicht nachgewiesen. Der Gedanke wird jedoch sehr oft von Böhme ausgesprochen; siehe z.B.: Mysterium magnum, Kap. 10,15. Und: 177 Fragen von göttlicher Offenbarung, 3. Frage, 2. ff. \\ \\ «Die äußere Welt ist nicht Gott,. ..»: Böhme, «Anti-Stiefelius II», 316. \\ \\ «Wenn man sagt: Gott ist allesy . . .»: Böhme, «Apolologia II contra Balthasar Tilken», 140. (nicht ganz wörtlich). \\ \\ In sieben Naturgestalten erbaut sich diese Welt: Siehe Böhme, «Theosophische Fragen oder 177 Fragen von göttlicher Offenbarung» in «Sämmtliche Werke», hg. von K.W. Schiebler, Bd. 6, Leipzig 1846, S. 667—677 (Claves VIII «Von der ewigen Natur und ihren sieben Eigenschaften» und IX «Erklärung der sieben Eigenschaften der ewigen Natur»). | | | 165 | | 128 | «Der heilige Geist führt den Glanz . . .»: Böhme, «Vom dreifachen Leben des Menschen», Kap. 4,82. und Kap. 5,39. | | 129 | Charles Lyell, 1797-1875, englischer Geologe; «Principles of Geology», 3 Bände 1830-33. \\ \\ Ernst Haeckel, «Natürliche Schöpfungsgeschichte», Gemeinverständliche wissenschaftliche Vorträge über die Entwicklungslehre im allgemeinen und diejenige von Darwin, Goethe und Lamarck im besonderen, Über die Anwendung derselben auf den Ursprung des Menschen und andere damit zusammenhängende Grundfragen der Naturwissenschaft, 24 Vorträge, Berlin 1868; 9. umgearbeitete und vermehrte Auflage, mit dem Porträt des Verfassers und mit 30 Tafeln sowie zahlreichen Holzschnitten, Stammbäumen und systematischen Tabellen, Berlin 1898. \\ \\ Jacob Böhmes Schriften: «Jakob Böhmes sämmtliche Werke», hg> von K.W. Schiebler, 7 Bände, Leipzig 1841-1847. | | 130 | Nikolaus Kopernikus, 1473-1543, stammt aus Thorn; seine vielseitigen Studien begann er in Krakau und setzte sie in Bologna und Padua fort. Sie galten der Theologie, Medizin, Mathematik und Astronomie, in Italien besonders der Jurisprudenz und den alten Sprachen. Seit 1512 war er Domherr zu Frauenburg. Sein Hauptwerk «De revolutionibus orbium coelestium» blieb bis kurz vor seinem Tode ungedruckt; es war zunächst geschützt durch eine Widmung an den Papst, kam aber im Zusammenhang mit dem Galileiprozeß 1616 auf den Index. | | 131 | Philotheo Giordano Bruno, 1548-1600, aus Nola bei Neapel; er ist früh in den Dominikanerorden eingetreten und später mit ihm in Konflikt geraten; so groß wie seine Abneigung gegen Aristoteles und die Scholastik, war seine Hinneigung zu Nicolaus Cusanus, Kopernikus und Raimundus Lullus (s.u.). Aus Neapel, Rom und dem kirchlichen Zwang geflohen, führte er ein unstetes PhilosophenWanderleben, das ihn u.a. über Genf, Paris, London, Wittenberg, Prag, Frankfurt zurück nach Italien brachte. In Venedig wurde er an die Inquisition verraten und 1600 in Rom öffentlich verbrannt. \\ Um 1900 entstand in Deutschland aus Anlaß seines dreihundertsten Todestages eine Giordano Bruno-Renaissance in den Kreisen der monistischen Philosophen. Rudolf Steiner widmete die erste Auflage seiner «Theosophie» (1904) «dem Geiste Giordano Brunos». Siehe auch das Heft «Rudolf Steiner und der Giordano Bruno-Bund. Materialien zu seinem Lebensgang, Berlin 1900-1905», Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Nr. 79/80, Dornach Ostern 1983. | | 132 | Haeckel, «Die Welträtsel»: Siehe Hinweis zu S. 14. | | | 166 | | 133 | Bartholomäus von Carneri: «Empfindung und Bewußtsein, Monistische Bedenken», Bonn 1893, S. 15. | | 134 | «Die universelle Vernunft ist . . .»: Bruno, «Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen», Zweiter Dialog; Aussage des Theophilo. | | 134/135 | «Das Ding sei nun so klein und winzig . . .»: a.a.O., Aussage des Theophilo.| | 135 | Raymundus Lullusy 1235-1315, Katalone aus Mallorca, der nach einem ausschweifenden Leben allem äußeren Glanz entsagte und sich zum «Streiter Christi» bestimmte. Seine Hauptaufgabe sah er in der intellektuellen Überwindung des Arabismus. Nach mehrfachen siegreichen öffentlichen Disputationen, die ihm arabische Verfolgung und Gefangenschaft eintrugen, starb er als Märtyrer. Er war Franziskaner und erhielt den Namen «Doctor illuminatus». \\ \\ Franz Brentano, 1838-1917, Philosoph und Psychologe. «Auf konzentrischen, vereinzelt drehbaren . . .»: Brentano, «Die vier Phasen der Philosophie und ihr augenblicklicher Stand», Stuttgart 1895, S. 20. | | 136 | Angelus Silesius (Johann Scheffler) 1624-1677, stammt aus einer Breslauer Protestantenfamilie, studierte in Straßburg, Leiden und Padua Medizin. 1653 konvertierte er zum Katholizismus und wurde kaiserlicher Hofmedikus. 1661 trat er in den Mmoritenorden und empfing die Priesterweihe. Seit 1664 war er geistlicher Rat des Fürstbischofs zu Breslau. \\ \\ «Cherubinischer Wandersmann oder geistreiche Sinn- und Schlußreime zur göttlichen Beschaulichkeit anleitend» (6 Bücher), 1657. - Angelus Silesius, «Sämtliche poetische Werke in drei Bänden», hg. von H.L. Held, München 1949, Band 3. \\ Eine neue, kritische Gesamtausgabe des «Cherubinischen Wandersmann» ist bei Reclam erschienen, herausgegeben von Louise Gnädinger, Stuttgart 1984 (Universal-Bibliothek Nr. 8006). \\ \\ «Gott ist in mir das Feur, . . .»: Silesius, «Cherubinischer Wandersmann», I. Buch, 11. \\ \\ «Ich bin so reich als Gott; . . .»: I. Buch, 14. \\ \\ «Gott liebt mich über sich: . . .»: I. Buch, 18. \\ \\ «Der Vogel in der Luft, . . .»: I. Buch, 80. | | 137 | «Bist du aus Gott geborn, . . .»: I. Buch, 81. | | | 167 | | 137 | «Halt an, wo laufst du hin;. . .»: I. Buch, 82. \\ \\ «Die Welt, die hält dich nicht;. . .»: II. Buch, 85. \\ \\ «Der Mensch hat eher nicht. . .»: IV Buch, 10. \\ \\ «Der Mensch ist alle Ding': . . .»: I. Buch, 140. \\ \\ «Mensch, wo du deinen Geist. . .»: I. Buch, 12. \\ \\ «Ich seihst bin Ewigkeit, . . .»: I. Buch, 13. \\ \\ «Die Rose, welche hier dein äußeres Auge . . .»: I. Buch, 108. | | 138 | «Setz dich in'n Mittelpunkt, . . .»: II. Buch, 183. \\ \\ «So lange dir, mein Freund, . . .»: IV. Buch, 215. \\ \\ «Wenn sich der Mensch entzieht. . .»: IV. Buch, 224. \\ \\ «Wann du dich über dich erhebst. . .»: IV. Buch, 56. \\ \\ «Der Leib muß sich im Geist, . . .»: V. Buch, 88. \\ \\ «So viel mein Ich in mir verschmachtet. . .»: V. Buch, 126. \\ \\ «Nichts ist, als Ich und Du; . . .»: II. Buch, 178. | | 139 | «Gott mag nicht ohne mich . . .»: I. Buch, 96. \\ \\ «Ich weiß, daß ohne mich . . .»: I. Buch, 8. \\ \\ «Kein Stäublein ist so schlecht, . . .»: IV. Buch, 160. \\ «In einem Senfkörnlein, . . .»: IV. Buch, 161. \\ \\ «Schließ mich, so streng du willst, . . .»: I. Buch, 118. \\ \\ «Dafern mein Will ist tot, . . .»: I. Buch, 98. \\ \\ «Für Bös' ist das Gesetz;. . .»: V. Buch, 277. | | 140 | «Ihr Menschen, lernet doch . . .»: I. Buch, 288. \\ \\ «Die Ros' ist ohn' warum, . . .»: I. Buch, 289. \\ \\ «Was ist nicht sündigen? . . .»: III. Buch, 98. \\ \\ «Alls muß geschlachtet sein . . .»: V. Buch, 193. | | 141 | mein Buch: «Goethes Weltanschauung» (1897), GA Bibl.-Nr. 6. | | 144 | «Natürliche Schöpfungsgeschichte»: Siehe Hinweis zu S. 129. | | | 168 | | 145 | «Freund, es ist nun auch genug . . .»: VI. Buch, 263. | | 146 | in meinem Buche: «Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goethesehen Weltanschauung» (1886), GA BibL-Nr. 2, S. 7-12. | | 147 | «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904), GA Bibl.-Nr. 10. \\ \\ «Die Geheimwissenschaft im Umriß» (1910), GA Bibl.-Nr. 13. \\ \\ «Von Seelenrätseln» (1917), GA Bibl.-Nr. 21. | | \\ \\ [<>] \\ [[ablage:offen:rudolf_steiner:buecher:start|Zur Übersicht]]